Seit wann gibt es das Down Syndrom?
wurde erstmals 1866 vom englischen Arzt John Landon Down als eigenständige Erkrankung abgegrenzt
Jerome Lejeune zeigte 1959, dass bei Kindern mit DS in jeder Zelle 47 anstelle der üblichen 46 Chromosomen vorhanden sind
Was ist die Ätiologie des Down Syndroms?
Trisomie 21
Das Chromosom 21 ist in jeder Körperzelle 3 Mal vorhanden
92-95 % der Fälle
Translokationstrisomie
Lediglich Teile des Chromosoms 21 sind verdreifacht
Trisomie-21-Mosaik
Das Kind weist Zellen mit 46 oder mit 47 Chromosomen auf
Was kann zur Epidemiologie des Down Syndroms gesagt werden?
Prävalenz: 1/800 Geburten
Jungen etwas häufiger betroffen als Mädchen
Prävalenz steigt mit dem Alter der Mutter
Ab 25: 0,1 %
Ab 35: 0,3 %
Ab 40: 1 %
Ab 48: 9 %
Weltweit 5 Millionen Betroffene
In Deutschland ca 50.000 Betroffene
Lebenserwartung ist von 9 Jahren (1929) auf 55-60 Jahre (2004) gestiegen
Kinder, die das 5. Lebensjahr erreichen, haben annähernd normale Lebenserwartung
Was sind charakteristische Merkmale bei DS?
Rundes, eher flaches Gesicht mit abgeflachtem Hinterkopf
Augen schräg aufwärts gerichtet, Hautfalte senkrecht zwischen innerem Aufenwinkel und Nasenrücken
Flache Nase, tiefe Nasenwurzel
Tief ansetzende Ohren mit eingefalteter oberer Ohrmuschel
Zusätzliche Hautfalten im Genick bei Neugeborenen
Verschwinden mit Älterwerden
Hypotonie in Extremitäten und Hals
90% der Neugeborenen
Teilweise ungenügender Mundschluss (Zunge sichtbar)
Hände breit und kurz mit Vierfingerfurche
Gedrungene Füße mit vergrößertem Zwischenraum zwischen 1. und 2. Zeh
Geringere Körpergröße bei Geburt und als Erwachsene
Weiblich 132 bis 155 cm
Männlich 145 bis 163 cm
Was sind Komorbiditäten zum Down Syndrom?
DS gilt als wichtigste Ursache geistiger Retardierung
IQ 25-60
Überzufällig angeborene Herz- und Gefäßfehlbildungen
30-50%
Fehlbildungen des Magen-Darm Traktes
10-18%
Hörschäden
78%
Sehschäden
85%
Sprach- und Kommunikationsprobleme
Höhere Rate an Leukämie und Defekten des Immunsystems
Wie gestaltet sich der Alterungsprozess bei Down Syndrom?
Setzt bei DS früher ein und schreitet rascher voran
Alzheimer’sche Erkrankung spielt große Rolle
8% 35-49 jährige
55% 50 bis 59 jährige
75% darüber hinaus
Gemeinsame genetische Ursachen für DS und Alzheimer
In der Forschung wird DS als “Modell” für frühe Alzheimer-Stadien herangezogen
Was sind allgemeine Charakteristika der Motorik bei DS?
Langsamere Bewegungsdurchführung
Erlernte Alltagsaktivitäten häufig weniger Präzise, wirken ungeschickt
Anpassungsfähigkeit an äußere Bedingungen bzgl zeitlicher und räumlicher Abstimmung und KRaftentwicklung vermindert
Defizite bei posturaler Kontrolle
Wie unterscheiden sich Meilensteine in der Motorischen Entwicklung bei Kindern mit Downsyndrom und normal entwickelten Kindern?
Großmotorische Aktivitäten
Krabbeln erst mit 14 Monaten, normal mit 8 Monaten
Aufrichten erst mit 15 Monaten, normal mit 8 Monaten
Stehen 16 Monate zu 11 Monate
Gehen 25 Monate zu 12 Monate
Rennen ca 48 Monate zu ca. 18 Monate
Feinmotorische Aktivitäten
Finden versteckter Objekte 13 Monate zu 8 Monate
Turm bauen 20 Monate zu 14 Monate
Was sind Ursachen der zurückgebliebenen Entwicklung?
Gelenkinstabilität, Muskelschwäche und geringer Muskeltonus
Stützfunktion der Arme und Beine erschwert
Kopf kann in Bauchlage schwer angehoben werden
Verstärkte Kyphose beim Sitzen
Schwierigkeiten bei der Aufrichtung im Sitzen
Atembewegung und Oberkörperrotation vermindert
Was zeigt eine Studie von Capio et al?
Analysiert Komponenten von Fundamental Skills bei DS-Betroffenen
Down Syndrom zeigt bei
Leg hip Action take-off und Action flight keinen Entwicklungsfortschritt von 6-8 zu 9-12 Jahren
Wie können Reaktionszeiten klassifiziert werden?
Zunächst Warnsignal - bis Go Signal findet die Vorperiode statt
Von Go Signal bis Initiation der Antwort befindet sich die Reaktionszeit
Von Initiation bis Termination der Antwort befindet sich die Bewegungszeit
Reaktionszeit + Bewegungszeit ergeben die Antwortzeit
Einfache Reaktionszeit
Reaktion auf ein Stimulus mit einer Antwort
Wahlreaktionszeit
Reaktion auf unterschiedliche Stimuli mit je zugehöriger unterschiedlicher Antwort
Discrimination Reaktionszeit
Reaktion auf 1 Stimuli unter mehreren mit einer Antwort
Wie gestaltet sich die einfache Reaktionszeit bei DS?
deutliche Verlangsamung in Relation zu Gleichaltrigen
Ursache
Muskelschwäche
Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit allgemein
Unterschiedliche motorische Aktivierung beteiligter Körpersegmente
Fluktuation der Aufmerksamkeit
Wie gestaltet sich die Wahlreaktionszeit bei DS?
Reaktionszeit steigt mit der Anzahl der Alternativen an
Anstieg ist ausgeprägter als bei normaler Entwicklung
Was zeigten Welsh und Elliot in ihrem Reaktionsexperiment?
Zwei Ziele: Hin zum Körper oder weg vom Körper
3 Bedingungen
Direkte visuelle Stimulation: Aufleuchten des Ziels
Indirekte visuelle Stimulation: Aufleuchten LCDs neben Start
Verbale Stimulation über Kopfhörer
Personen mit Downsyndrom zeigten höhere Reaktionszeit als die Kontrollgruppe und die Personen mit unspezifischer Entwicklungsstörung
Personen mit Downsyndrom zeigten längere Bewegungszeit als Kontrollgruppe und teilweise (bei verbaler Stimulation) auch längere als die unspezifische Entwicklungsstörung
Reaktionszeitvariabilität bei intellektuellen Einschränkungen deutlich erhöht
Normal entwickelte vermehrt in “schnelle aber sichere Zone” - intellektuelle Einschränkungen kaum in dieser Zone
Wie entwickelt sich die Posturale Kontrolle bei DS?
deutlich verzögert
Weniger/schwächere antizipatorische Reaktionen auf Auslenkungen
Bei DS ist auch im Alter von 10 Jahren die multimediale Gleichgewichtskontrolle noch nicht vollständig ausgebildet
Was sind posturale Synergien?
sind definiert als funktionale Kopplung verschiedener an und für sich voneinander unabhängiger Muskelgruppen
Werden in einer festen Reihenfolge aktiviert
Agieren wie eine koordinative Einheit
Sind zeitlich gebunden und dienen einem bestimmten Zweck
Sicherung des Gleichgewichts
Wie zeigt sich die Posturale Kontrolle bei plötzlicher Auslenkung bei DS?
Verzögert bei Quadriceps und Tibialis Ant
Leicht verzögert bei Hamstrings
Welchen Einfluss hat die posturale Kontrolle auf das Gehen?
Hohe Korrelation zwischen posturalen Leistungsparametern und Gang bei DS, allerdings nicht bei normal Entwickelten
Der selbe Zusammenhang zeigt sich auch für den Zusammenhang von posturaler Kontrolle und Objektkontrolle
Welche biomechanischen Probleme zeigen sich bei der Entwicklung der Lokomotion?
Abduktion und Rotation der Hüfte, steife Knie, Auswärtsdrehung der Füße
Kann langfristig aufgrund des ineffektiven Bewegungsmusters zu Problemen mit Fuß-, Knie- und Hüftgelenken sowie der Wirbelsäule führen
Welchen Einfluss nehmen Wahrnehmungsmodalitäten auf Zielbewegungen?
Bei Full Vision weniger Fehler als bei no Vision bei normaler Entwicklung
Down Syndrom mehr Fehler bei Full Vision; aber deutlich mehr bei no Vision
Wie gut können Personen mit Down Syndrom Fangen?
Antizipation (Öffnen und Schließen der Hand) relativ normal ausgebildet
Fangversuche werden zu spät abgeschlossen
Welche Studie hat Ulrich durchgeführt?
Randomisierte Kontrollstudie - Lokomotions Studie
Lauftraining zur Physiotherapie (5 mal die Woche für 8 Minuten)
Ergebnis: früheres selbstständiges gehen
Welche Studie hat Angulo-Barroso durchgeführt?
Randomisierte Kontrollstudie - Trainings Studie
Vergleich hoch intensives vs niedrig intensives Lauftraining
Lauftraining zuhause, 5 mal die Woche
Ergebnis: höheres Bewegungsaktivitätsnibeau bei HI gegenüber NI nach der Intervention und nach einem Jahr
Was wird bei der Förderung von DS empfohlen?
Langfristige Erfolge lassen sich mit aufgabenbezogenen Therapieansätzen erzielen
Empfohlen wird wiederholtes, eigenmotiviertes Üben von sinnvollen Aufgaben
Familienbetrieb hat sich als erfolgreich erwiesen
Was sind Prinzipien zur motorischen Förderung bei DS?
Früh beginnen - je früher, desto besser
Alltagsintegration - Bewegung in den Alltag einbauen
Motivation und Freude - spielerischer Ansatz
Elterneinbeziehung - Eltern als wichtige Partner
Interdisziplinarität - PT, ET, Lohopädie verzahnen
Individuelle Anpassung - kein Kind ist gleich
Regelmäßigkeit - kontinuierliche Förderung
Was sind altersbedingte Veränderungen der Posturalen Kontrolle?
Rückgang Muskelkraft und Gelenkbeweglichkeit
Degenerative Erscheinungen im Nervensystem
Verschlechterung Propriozeptive Wahrnehmung
Verlängerte Latenzzeiten von Ausgleichsbewegungen
Funktionsminderung des Vestibularsystems
Sehsinn wird dominant (Problem, da Verschlechterung der Sehleistung)
Was ist Motogeragogik?
Anpassung des motopädagogischen Gedankenguts an die Entwicklungsaufgaben und Daseinsthemen im Entwicklungsabschnitt Alter
Disziplin ursprünglich auf “rüstige” und “vitale” Ältere bezogen
Präventive Förderung der Persönlichkeit und körperlichen Leistungsfähigkeit
Im Verlauf ergänzt auf Bedürfnisse von Menschen in Alten- und Pflegeheimen
Förderung von Lebensqualität und Kompetenz
Wandel von Defizitmodell des Alters (Altern = Abbau) zu differenzierter Sicht mit Chancen und Potenzialen
Ganzheitliche Erziehung und Persönlichkeitsentwicklung durch Bewegung
Was sind Allgemeine Entwicklungsthemen im frühen Erwachsenenalter?
psychische und existentielle Ablösung von der Herkunftsfamilie
Entwicklung der leiblichen Identität
Entwickeln eines eigenen Freizeitverhaltens und -stils
Schaffen vom eigenen sozialen Netzwerk und Bindungen
Berufswahl und -Einstieg
Arbeitslosigkeit
Was sind spezifische Leib- und Bewegungsthemen im frühen Erwachsenenalter?
Entwicklen einer Form der Pflege und Sorge um das leibliche Wohlbefinden
Kompensieren erster Alterserscheinungen
Einstellen auf den verminderten Energiebedarf
Erhalten der konditionellen Fähigkeiten
Entwickeln eines leiborientierten Lebensstils
Was sind allgemeine Entwicklungsthemen im mittleren Erwachsenenalter?
Wandel des familiären Lebens
Abschied von Elternrolle, Großeltern werden
Pflegen hochbetagten Eltern im Konflikt mit Autonomiebestrebungen
Entwickeln neuer, eigener Perspektiven
Beruflicher Wiedereinstieg der Frauen
Entspricht der reale berufliche Werdegang den Berufsvorstellungen?
Was sind spezifische Leib- und Bewegungsthemen im mittleren Erwachsenenalter?
Erhalten der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten
Akzeptieren der und Umgang mit den organismischen Alterserscheinungen und damit verbundenen Störungen
Einstellen auf den Rückgang der visuellen und akustischen Sinneswahrnehmung
Vorbeugen oder Umgehen mit degenerativen Erscheinungen im HKS
Integrieren der Veränderungen in die leibliche Identität
Wie sehen die Entwicklungs- und Bewegungsthemen im höheren bis hohen Erwachsenenalter aus?
Bewegungseinschränkungen wirken sich negativ auf verschiedene Bereiche aus
Instrumentelle Dimension
Selbstständigkeit alltäglicher Handlungen (Waschen, Kochen)
Mobilität
Erkundende Dimension
Umwelt erkennen und begreifen, in Kombination mit Sinnen
Soziale Dimension
Kommunikation über Gestik, Mimik und Sprache
Personale Dimension
Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit über Bewegung
Hohes Gefährdungspotenzial durch Bewegungseinschränkungen
Gleichzeitig auch hohes Entwicklungspotenzial über Bewegung
Was sind spezifische Gefährdungen im Alten und Pflegeheim?
Ich-Kompetenz
Weniger sensorische Stimulation
Abnahme der Funktions- und Leistungsfähigkeit des Organismus
Geringe kognitive Stimulation / Gedächtnis
Fehlendes Gleichgewicht zwischen An- und Entspannung
Sozial-Kompetenz
Zwar räumliche Nähe, trotzdem selten Gemeinschafts- und Gruppengefühl
Intimer Kontakt vs professionelle Distanz zu Pflegekräften
Weniger Anlässe zu Kommunikation und Interaktion
Sach-Kompetenz
Wenig alltägliche Interaktion mit Umwelt und verschiedenen Materialien
Was sind Inhalte der psychomotorischen Förderung im Alter?
Körpererfahrung
Materialerfahrung
Sozialerfahrung
Was sind Inhalte der psychomotorischen Förderung im Alter der Ich-Kompetenz?
Umgang mit biologisch-organischen Veränderungen des Körpers
Bewahrung der Identität trotz altersbedingter Veränderungen
ZB Fähigkeiten, Aussehen
Bewahrung geistiger Leistungsfähigkeit und Lernbereitschaft
Aktiv bleiben / Leben selbst gestalten
Auseinandersetzung mit Endlichkeit des Daseins
Was sind Inhalte der psychomotorischen Förderung im Alter der Sach-Kompetenz?
Leben, Handeln und Interaktion mit der Umwelt
ZB Lösung von Aufgaben
Umgang mit Geräten, Technik und Umwelt in relevanten Bereichen
Interesse an der Welt und Weiterentwicklung erhalten
Offen sein für Neues
Erfahrungswissen erhalten und weitergeben
Was sind Inhalte der psychomotorischen Förderung im Alter der Sozial-Kompetenz?
Selbstbestimmung über Art und tiefe sozialer Beziehungen
Akzeptanz veränderter Familienstrukturen
Gebrauch und Erweiterung von Fähigkeiten im Umgang mit anderen
Einfühlungsvermögen und Zuhören, Ausdrucksfähigkeit und Kommunikationsbereitschaft
Beitrag zu sozialem Netzwerk
Was sind Themenbereiche, um die Ich-Kompetenz zu fördern?
Körperkenntnis
Körperbild - Wahrnehmung
Wahrnehmung
Sinnesschulung
Wahrnehmungsspiele
Bewegungsfähigkeit
Angeborene, persönliche Bewegungsformen
Bewegungsqualität
Rhythmik
Biologisch-organische Grundlagen
Halte-, Stütz- und Bewegungsapparat
HKS
Entspannung
Abbau innerer Unruhe
Mut zur Stille
Gedächtnis
Bewegungsorientierte Gedächtnisschulung
Was sind Themenbereiche, um die Sozial-Kompetenz zu fördern?
Soziale Wahrnehmung
Grundlagen allen sozialen Handelns
Mitmenschen wahrnehmen
Gemeinsames Tun
Gruppengefühl erleben, aufgehoben sein in einer Gruppe
Miteinander tanzen, singen
Kommunikation
Verstehen und sich äußern, zu hören und mitteilen
Körpersprache, Darstellendes Spiel, Gestalten
Interaktion
Menschen im sozialen Netzwerk, miteinander auskommen, eigene Bedürfnisse erkennen, Kompromisse machen
Themen: Isolation/Integration. Führen und Folgen, Nähe/Distanz
Was sind Themenbereiche, um die Sach-Kompetenz zu fördern?
Materiale Erfahrung
Erleben der physikalischen Gesetzmäßigkeiten und Emotionen, Erinnerungen und Assoziationen
Sensomotorische Handeln
Form der Erkenntnisgewinnung, die lebenslang von Bedeutung ist
Gedächtnisschulung
Umgang mit den Dingen
Jeder Gegenstand wurde zu einem bestimmten Zweck gemacht
Gebrauch von Alltagsmaterialien
Natur
Heilsamen, wohltuenden Einfluss der Natur spüren
Geschlossene Räume verlassen und draußen sein
Was sind handlungsleitende Prinzipien motogeragogischer Arbeit?
Einzigartigkeit und Ganzheitlichkeit der Personen
Autonomiebestrebungen unterstützen
Bedingungen schaffen für Selbsttätigkeit und Erleben von Selbstwirksamkeit
Individuelle Bedürfnisse, Wünsche und Entwicklungsthemen berücksichtigen
Bewertung vermeiden
Verhaltens- und Bewegungsäußerungen berücksichtigen
Was sind Rahmenbedingungen der Psychomotorik bei Älteren?
Stark abhängig von institutionellen Gegebenheiten
Sportvereine, Senioren- und Pflegeheime, Familienbildungszentren oder Wohngruppen
In externen Einrichtungen Flexibilität und gute Kommunikation mit Betreuungspersonal wichtig
Gruppengröße und Zusammensetzung von Kompetenzen und Rahmenbedingungen abhängig
Zeitpunkt sollte sinnvoll in Tagesablauf integriert sein
Essen, Medikamente, Arzttermine
Was sind Gruppenregeln in der Psychomotorik für Ältere?
Regelmäßige Teilnahme / Freiwilligkeit
Schweigepflicht
Absprache mit Partner bei Körperkontakt
Kommunikationsregeln
Zuhören, nicht unterbrechen, keine Bewertung
Gegenseitiger Respekt und Wertschätzung
Keine Gewalt gegen Personen oder Dinge
Prozessorientierung anstatt Ergebnisorientierung
Was ist bei Materialien zu beachten?
Welche Auswirkungen hat das Material auf Interaktionen
Welche Assoziationen und Gefühle werden hervorgerufen
Raumbedarf
Verletzungspotenzial
Wie sieht das Phasenmodell zur Stundenplanung /-gestaltung aus?
Einstiegsphase
Ankommen, Begrüßung / Ritual
Hauptphase
Einführung in das Thema
Kreative Auseinandersetzung
Abschlussphase
Ruhe / Entspannung / Reflexion
Nachklang
Wie sind die Stundeninhalte in der Psychomotorik mit Älteren?
Orientiert an physischen, psychischen, sensomotorische, kognitiven und sozialen Kompetenzen bzw. Ressourcen
Schwerpunkte wie bspw Sturzprophylaxe oder Biographiearbeit
Methodik
Zb musisch-rhythmische Komponenten oder Auseinandersetzung mit ausgewählten Materialien
Als Ausklang ggf Entspannung, Massagen oder Abschlussgespräch
Beginn und Ende ritualisiert
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