Buffl

Empirische

FH
by Fölix H.

Was ist Triangulation? Was darf man triangulieren?

Triangulation = der bewusste Mix von Methoden, Theorien, Forschern und Daten(quellen), weil sich diese gegenseitig ergänzen und man so den blinden Flecken einzelner Verfahren entgeht. (Man betrachtet ein Forschungsproblem nicht nur aus einem einzigen Blickwinkel, sondern kombiniert verschiedene Herangehensweisen, um ein vollständigeres und genaueres Bild zu erhalten.)


Diese 4 Punkte darf man triangulieren:

  1. Methoden: beispielsweise quantitative und qualitative Methoden. Besp.: Du willst das Wahlverhalten erforschen. Zuerst machst du eine quantitative Befragung mit 2.000 Personen und findest heraus, dass 42 % eine bestimmte Partei gewählt haben. Das liefert dir harte Zahlen. Um aber auch die individuellen, subjektiven Begründungen zu verstehen, machst du zusätzlich eine qualitative Befragung mit 20 Personen. Beide Methoden ergänzen sich hierdurch perfekt.

  2. Daten(quellen): Du nutzt verschiedene Quellen, um dasselbe Phänomen zu untersuchen. Wenn du zum Beispiel "Stress im Studium" untersuchst, befragst du nicht nur die Studierenden selbst, sondern wertest auch Krankschreibungen von Ärzten aus oder befragst Dozenten.

  3. Forscher: Mehrere unterschiedliche Wissenschaftler untersuchen denselben Gegenstand. Da jeder Mensch (auch ein Forscher) Dinge durch seine eigene Brille sieht, verhindert man so, dass das Ergebnis durch die persönliche Sichtweise eines Einzelnen verfälscht wird.

  4. Theorien: Man wendet verschiedene theoretische Ansätze auf dieselben Daten an. So kann man prüfen, ob man mit verschiedenen Theorien zu denselben Erklärungen für ein Problem kommt.




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Fölix H.

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