Strategientwicklung lässt sich als folgender Prozess darstellen :
Strategisch Analyse -> Strategieformulierung -> Strategieumsetzung -> Strategiekontrolle
Unternehmensverfassung
( Sind die offziellen Spielregeln eines Unternehmens)
Die Unternehmensverfassung beschreibt die formalen Regeln, Organe, Rechte und Pflichten eines Unternehmens. Sie legt fest, wer im Unternehmen entscheiden darf, wer kontrolliert und wie Mitbestimmung geregelt ist.
Beispiele:Geschäftsführung, Vorstand, Aufsichtsrat, Betriebsrat, Eigentümer, Gesellschafter, Mitbestimmungsrechte.
Vorteil
Erklärung
Klare Zuständigkeiten
Jeder weiß, wer welche Entscheidungen treffen darf.
Rechtliche Sicherheit
Rechte und Pflichten sind eindeutig geregelt.
Kontrolle
Entscheidungen können durch Aufsichtsrat, Betriebsrat oder Gesellschafter kontrolliert werden.
Stabilität
Das Unternehmen hat feste Strukturen und Abläufe.
Nachteil
Bürokratie
Entscheidungen können länger dauern.
Weniger Flexibilität
Starre Regeln können schnelle Anpassungen erschweren.
Konflikte möglich
Unterschiedliche Organe können verschiedene Interessen haben.
Langsame Strategieentwicklung
Wenn viele Stellen zustimmen müssen, dauert die Umsetzung länger.
Unternehmenskultur
Die Unternehmenskultur beschreibt die Werte, Einstellungen, Normen und Verhaltensweise innerhalb eines Unternehmens. Sie zeigt, wie die Menschen im Unternehmen denken, handeln und miteinander umgehen.
Beispiele: Führungstil, Fehlerkultur, Umgangston, Innovatiosnbereitschaft, Teamarbeit
Motivation der Mitarbeiter
Eine gute Kultur kann Mitarbeitende stärker an das Unternehmen binden.
Bessere Zusammenarbeit
Gemeinsame Werte erleichtern Teamarbeit.
Schnellere Entscheidungen
Wenn alle ähnlich denken, gibt es weniger Abstimmungsprobleme.
Fördert Innovation
Eine offene Kultur unterstützt neue Ideen und Veränderungen.
Widerstand gegen Veränderung
Eine eingefahrene Kultur kann neue Strategien blockieren.
Gruppendenken
Alle denken ähnlich, dadurch fehlen neue Perspektiven.
Schwer veränderbar
Kultur entsteht über Jahre und lässt sich nicht schnell ändern.
Kann neue Mitarbeitende ausschließen
Wer nicht zur Kultur passt, hat es schwerer.
Lebenszyklusmodells
Nach Porter Wettbewerbsstrategien
Kostenführerschaft: Unternehmen Bietet branchenweit besonders günstig an ( Aldi, Rynair)
Differenzierungsstrategie: Unternehmen bietet branchenweit etwas Besonderes an
Kostenfokus: Unternehmen konzentriert sich auf eine kleine Zielgruppe und ist dort günstig
Differenzierungsfokus: Unternehmen konzentriert sich auf eine kleine Zielgruppe und bietet dort etwas Besonderes ( luxusmarke für spezielle Kunden)
Wettbewerbsstrategien nach Porter
Porter unterscheidet Strategien nach:
Wettbewerbsumfang: branchweit günstiger sein als andere (Aldi, Rynair)
Differenzierungsstrategie: branchenweit durch besondere Leistung abheben ( Apple)
Kostenfokus: in einem bestimmten Segment besonders günstig sein ( günstiger Anbieter für eine Nische)
Differenzierungsfokus: in ein einem bestimmten Segment besonders einzigarten sein ( Luxusmarke für spezielle Zielgruppe)
Auf Ansoff sind folgende Marktstrategien zurückzuführen ( Grafik )
Begriff
Bedeutung
Abwarten
Unternehmen verändert erstmal nichts und beobachtet den Markt
Desinvestition
Unternehmen zieht sich aus einem alten/unattraktiven Bereich zurück
Nischengeschäft
Unternehmen konzentriert sich auf eine kleine spezielle Zielgruppe
Diversifikation
Neues Produkt in neuem Markt
Ansoff - Matrix erklärung
Marktdurchdringung: bestehende Produkte stärker im bestehende Markt verkaufen ( Werbungen,Preisaktionen, )
Marktentwicklung: bestehende Produkte in neuen Märkten verkaufen ( Neue Länder , Neue Zielgruppen)
Produktentwicklung: neue Produkte für bestehende Märkt entwickeln ( Neue Produktvarianten, Innovationen, Produktverbesserung)
Diversifikationen: neuen Produkte in neuen Märkten anbieten( Neue branche, Neue Zielgruppe, Neue Produkte )
Balanced Scorecard
Die Balanced Scorecard ist ein Hilfsmittel zur Strategierumsetzung, übersetzt die Strategien in messbare Ziele und Kennzahlen, ihn vier Perspektiven:
Perspektive
Leitfrage
Finanzen
Wie erfüllen wir finanzielle Anforderungen?
Kunden
Wie sollen Kunden uns sehen?
Interne Geschäftsprozesse
In welchen Prozessen müssen wir besonders gut sein?,um unsere Kunde zu befriedigen
Lernen und Entwicklung
Wie fördern wir Veränderungs- und Wachstumspotenziale, um Vision zu verwirklichen
Kriterien zur Wahl der Rechtsform
Entscheidungsbefugnisse : Wer darf führen und Weisungen geben ?
Kontrollrechte: Wer darf die Geschäftsführung kontrollieren?
Haftung: Wer haftet und wie stark ?
Mindestkapital: Wie viel EIgenkapital muss eingebracht werden ?
Gewinnbeteiligung: Wie wird Gewinn verteilt ?
Finanzierung: Wie gut kommt ads Unternehem an Eigen- oder Fremdkapital
Publizität und Prüfung : Muss der Jahresabschluss veröfftlicht/ geprüft werden ?
Rechtsformen
Einzelunternehmen
Offene Handelsgesellschaft ( OHG)
Kommanditgesellschaft (KG)
Gesellschaft mit beschränkten Haftung (GmbH)
Aktiengeselschaft ( AG )
Mischformen
Mischform
KGaA
Kapitalgesellschaft, bei der die Einlage der Kommanditisten in Aktien verbrieft ist
GmbH & Co. KG
Personengesellschaft, bei der die GmbH der Komplementär ist
Vorteile von Personen- und Kapitalgesellschaften miteinander kombinieren.
Besonders wichtig ist die GmbH & Co. KG, weil dadurch bei einer KG die volle Haftung des Komplementärs praktisch über eine GmbH abgefedert wird
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