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Generalisierte Angststörung

MS
by Martin S.

Beschreibe das Modell der generalisierten Angststörung:



Stimilius: Angst, tiefere negative Emotionen zu spüren#


Fokus auf Bedrohung

Erleben

Sorgen


Dysfunktionale Schemata

  • z.B. “Welt ist gefährlich” -> Grundannahmen über sich und die Welt

  • Diese Schemata sorgen dafür, dass das Angstsystem leicht aktiviert wird.


Aufmerksamkeitsfokussierung

  • als Folge dysfunktionaler Schemata

  • Wachsamkeit gegenüber potentieller Gefahr / Bedrohungsszenarien

  • Man „scannt“ ständig die Umwelt

  • Angstsignale werden überempfindlich wahrgenommen

  • Das erhöht direkt die Angst (Zentrum des Modells).


Dysfunktionalität und Übererregung im Alltag

  • Dysfunk. z.B. mangelnde Konzentration

  • Übererregung z.B. chronische Anspannung, Stress -> Ich spüre da ist was

  • Wird wiederum als Beweis für die Sorgen interpretiert


Sorgen Typ I

  • Alle Menschen haben Sorgen Typ-I: Klein und Groß (z.B. schaffe ich es morgen rechtzeitig aufzustehen?) -> sind was gutes, da Problemlösung

  • “Was wenn ich krank werde?”


Vermeidung emotionaler Verarbeitung

  • Durch Sorgen:

    • fühlt man Angst weniger intensiv

    • vermeidet man starke Emotionen

    ➡️ Angst wird nicht durchlebt ➡️ kann sich nicht abbauen

    🔁 Das hält die Angst langfristig aufrecht.


Metasorgen (Typ II)

  • Sorgen über das Sorgenmachen selbst

  • Typische Gedanken:

    • „Ich kann meine Sorgen nicht kontrollieren.“

    • „Das macht mich krank.“

    • „Ich verliere den Verstand.“

  • Diese Meta-Sorgen sind besonders angstauslösend

  • sie erhöhen die Grundangst massiv


Reaktion auf Metasorgen (Typ II)


  1. Vermeidungsverhalten

    • Situationen meiden

    • Rückversicherung einholen

    • Ablenkung

  2. Gedankenunterdrückung

    • „Ich darf das nicht denken“

    ❗ Paradoxer Effekt: -> Gedanken kommen häufiger und stärker zurück


Dysfunktionale Schemata → Angst → Sorgen Typ I →Meta-Sorgen → Vermeidung & Gedankenunterdrückung →keine emotionale Verarbeitung → mehr Angst


Was was bedeutet eine generalisierte Angststörung für den Alltag von Betroffenen?

Eine Generalisierte Angststörung beeinträchtigt den Alltag vor allem durch anhaltende und übermäßige Sorgen, die viele Lebensbereiche betreffen. Die Betroffenen erleben die Sorgen häufig als schwer kontrollierbar, obwohl oft keine unmittelbare Bedrohung besteht.

Mögliche Auswirkungen im Alltag sind:

  • Ständiges Grübeln und Sorgen über Gesundheit, Familie, Arbeit, Finanzen oder alltägliche Ereignisse.

  • Konzentrationsprobleme, da die Gedanken ständig um mögliche Probleme kreisen.

  • Schlafstörungen, z. B. Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen.

  • Körperliche Anspannung mit Symptomen wie Muskelverspannungen, Unruhe, Zittern oder schneller Ermüdbarkeit.

  • Reizbarkeit und das Gefühl, ständig „unter Strom“ zu stehen.

  • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit in Beruf, Schule oder Studium.

  • Vermeidungsverhalten oder übermäßiges Kontrollieren, um mögliche Risiken zu vermeiden oder sich zu beruhigen.

  • Beeinträchtigte soziale Beziehungen, weil Sorgen viel Zeit und Energie beanspruchen.

Kurz für die Prüfung:

Eine generalisierte Angststörung führt zu anhaltenden, schwer kontrollierbaren Sorgen über verschiedene Lebensbereiche, die Konzentration, Schlaf, Leistungsfähigkeit und soziale Beziehungen beeinträchtigen und dadurch den Alltag deutlich einschränken.

Im Gegensatz zur Agoraphobie oder einer Spezifischen Phobie steht dabei nicht die Angst vor einem bestimmten Objekt oder einer bestimmten Situation im Vordergrund, sondern eine andauernde, diffuse Besorgnis über viele Bereiche des Lebens.

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Martin S.

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