Buffl

Vormärz

AS
by Anne S.

Worum handelt es sich beim Jungen Deutschland?


Das Junge Deutschland prägt nach der Pariser Julirevolution 1830 den liberalen Oppositionsdiskurs der Literatur. Das heißt, sie werden zum Sprachrohr liberaler, bürgerlicher Ideen und sind gegen bestehende Herrschaftsverhältnisse- gegen Zensur, Fürstenwillkür ( —> Flickenteppich, Deutscher Bund), Feudalismus (gesellschaftliche Ordnung —> Vergabe von Land und Rechten von Monarchen und Hochadel) oder restuarative Politik.

Als geeinte Gruppierung erscheint das Junge Deutschland allerdings erst durch ihr Verbot! 1835 wird ein Publikationsverbot gegen Karl Gutzkow, Heinrich Laube, Ludolf Wienbarg, Theodor Mundt und Heinrich Heine ausgesprochen. Dadurch wurde suggeriert, dass hier eine feste Gruppe existiere- tatsächlich war dies eher eine lose Verbindung von Autoren mit ähnlichen Interessen.

Das Junge Deutschland will eine Literaturrevolution: alte Systeme und Normen sollen eingerissen werden (das beinhaltet Stilfragen aber auch die Differenzierung zwischen “hoher” und “niedriger” Literatur). Sie kritisieren althergebrachte Ästhetiken der Goeth´schen Kunstperiode diskutieren über das politische Potenzial journalistischer Texte. Auf Grund der Zensur entstehen Organe die als Camouflage dienen um Anliegen zu kommunizieren: Forum der Journal-Literatur, Zeitung für elegante Welt, Literarischer Zodiacus. Aber auch Novellen und Romane entstehen. “Wally die Zweiflerin” von Karl Gutzkow löst dabei das Verbot des Jungen Deutschlands aus.

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Anne S.

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