Was sind psychotrope Substanzen ?
= (psychoaktive)
= Stoffe, die auf das ZNS wirken, und dadurch Wahrnehmung, Denken, Fühlen oder Verhalten verändern
Unterscheidung:
natürlich
Halbsynthetisch
Synthetisch
Einteilung psychotroper Substanzen (Wirkung)
4 Wirkungsgruppen
Stimulanzien
Aktivierend (z.b. Amphetamine)
Sedativa
Beruhigend bzw schlafanstoßend (z.b. Benzodiazepine)
Halluzinogene
Verändern Wahrnehmng & Bewusstsein
Analgetika
Schmerzlindernd (Opioide)
Pharmakologische vs. Diagnostische Einteilung psychotropher Substanzen
Diagnostisch: Substanzklassen, da unterschiedliche Dosis unterschiedliche Wirkungen haben können
Pharmakologisch: nach ihrer Wirkung
Sichtweise auf Suchterkrankungen hat sich verändert
Suchterkrankengen
Früher = Willensschwäche
Heute = psychische Störung
riskanter Konsum (neu )
Schädlicher Gebrauch
Substanzabhängigkeit
Kennzeichen einer Abhängigkeit (ICD-Kriterien)
starkes Verlangen (Craving)
Kontrollverlust über den Konsum
Toleranzentwicklung
Entzugssymptome
Konsum trotz bekannter negativer Folgen
Substanzkonsum führt bereits zu gesundheitlichen & sozialen Schäden
Abhängigkeit geht darüber hinaus
Ätiologie der Abhängigkeit
Mehrere Eiflussfaktoren / Ursachen
biopsychosozial
Biologische Faktoren (z.b. Veränderung Belohnungssystem des Gehirns9
Psychologische Faktoren (Erwartung an die Wirkung der Substanz, Lernen,…)
soziale Faktoren ( Verfügbarkeit Substanz, Familie, Freunde,…)
Therapieziele / Behandlungsziele Substanzabhängigkeit
Motivation zur Veränderung fördern
Abstinenz / Konsum reduzieren
Rückfälle verhindern
Komorbiditäten behandeln
Soziale & berufliche Wiedereingliederung unterstützen
=> häufig langfristige & wiederkehrende (chronische) Verläufe
=> Rückfälle können Teil des Behandlungsprozess sein
=> Rückfall analysieren, Aslöser identifizieren & Prävention
ZSMF
Definition
Psychotrope Substanzen wirken auf das zentrale Nervensystem.
Klassifikation
diagnostische Einteilung nach Substanzklassen
nicht primär nach pharmakologischer Wirkung
Abhängigkeit
Craving
Kontrollverlust
Entzug
Konsum trotz negativer Folgen
Ätiologie
biopsychosoziales Modell
Lernpsychologie (positive und negative Verstärkung)
Behandlung
Motivation fördern
Rückfallprävention
Rückfälle sind häufig Teil des Verlaufs und bedeuten nicht automatisch ein Therapieversagen.
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