Definition soziale Angststörung / soziale Phobie
= mehr als Schüchternheit
= keine einfach ausgeprägte Persönlichkeitseigenschaft
Menschen mit einer sozialen Angststörung haben ausgeprägte Angst vor sozialen Situationen, in denen sie von anderen beobachtet oder bewertet zu werden könnten.
blamieren
Negativ bewertet werden (nicht die Situation)
Diagnostik soziale Angststörung
deutliche Angst vor einer oder mehreren sozialen Situationen
In denen eine Bewertung durch andere möglich ist,
Die Situationen werden vermieden oder nur unter intensiver Angst ertragen,
die Angst ist unverhältnismäßig
Min 6 Monate
Deutlicher Leidensdruck / Einschränkungen
Differentialdiagnose soziale Angststörung
Generalisierte Angststörung
Sorgen über viele Lebensbereiche
Soziale Angststörung
Angst vor negativer Bewertung in sozialen Situationen
Panikstörung
Angst vor Panikattacken
Ätiologie soziale Angststörung
Biologische Faktoren
genetische Veranlagung
Erhöhte Ängstlichkeit
Temperament (z.B. Verhaltenshemmung)
Psychologische Faktoren
negative Erwartung
Betroffene richten Aufmerksamkeit häufig auf sich
Körperliche Angstsymptome werden noch stärker wahrgenommen
Lernpsychologisch
Klassische Konditionierung: Peinliche Erfahrung mit sozialen Situationen koppeln
Operante Konditionierung (negative Verstärkung): Vermeiden hält Störung aufrecht
Soziale Faktoren
negative soziale Erfahrungen
Mobbing
Kritische Erziehung
Geringe soziale Unterstützung
Therapie sozialer Angststörung
KVT = Therapie erster Wahl
Psychoedukation
warum entsteht Angst
Wie wird diese aufrechterhalten (Vermeidung)
kognitive Umstrukturierung
Gedanken Überprüfen
Exposition
bewusst in bestimmte soziale Situationen bringen
ohne sicherheitsverhalten
Verhaltensexperimente
Exposition / Umsetzung
dann: überprüfen ob Erwartungen der Realität entsprechen
= negative Erwartungen korrigieren
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