Antithese
Gegenüberstellung inhaltlich gegensätzlicher Begriffe (z. B. heute baut vs. morgen reißt ein).
Chiasmus
Überkreuzstellung von syntaktisch oder semantisch entsprechenden Elementen
(z. B. Die Kunst ist lang / und kurz ist unser Leben)
Ellipse
Bewusstes Auslassen von grammatikalisch notwendigen Wörtern, die aus dem Kontext klar sind (z. B. [Ich] Bin nicht da.).
Inversion
Umstellung der regulären Wortfolge zur Betonung (z. B. Bestrafen werden wir dich.)
Parallelismus
Wiederholung exakt derselben Satzstruktur bei aufeinanderfolgenden
Satzteilen
Alliteration
Gleicher Anlaut aufeinanderfolgender Wörter (z. B. Milch macht müde
Männer munter).
Anapher
Wiederholung desselben Wortes am Anfang aufeinanderfolgender Verse oder Sätze.
Geminatio
Unmittelbare Verdoppelung eines Wortes oder Satzteils (z. B. Mein Vater, mein Vater...).
Onomatopöie
Sprachliche Lautmalerei / Schallnachahmung (z. B. Comic-Geräusche)
Polysyndeton
Mehrfache Verknüpfung von Satzteilen durch dieselbe Konjunktion (z. B.
Und es wallet und siedet und brauset...).
Ironie
Ein Wort wird durch sein exaktes Gegenteil ersetzt, wobei der wahre Sinn
durchscheint (z. B. „Schönes Wetter heute“ bei Starkregen).
Litotes
Untertreibung durch die Verneinung des Gegenteils, um eine Aussage zu verstärken
(z. B. Er ist nicht gerade schlau = er ist dumm)
Metapher
Bildliche Übertragung ohne Vergleichswort aufgrund einer
Ähnlichkeitsbeziehung (z. B. ein Meer von Menschen)
Metonymie
Ersetzung eines Begriffs durch einen anderen, der in einer realen, logischen
Verbindung zu ihm steht (z. B. ein Glas trinken = den Inhalt trinken; Goethe lesen = sein Werk lesen).
Personifikation
Vermenschlichung von unbelebten Objekten oder abstrakten Dingen (z. B.
die Sonne lacht).
Synekdoche
Ein engerer Begriff steht für einen weiteren oder umgekehrt (z. B. 10 € pro Nase → Pars pro toto: Ein CD-Teil [Nase] steht für das Ganze [Mensch]).
Vergleich
Verknüpfung zweier Bereiche durch ein explizites Vergleichswort wie
„wie“ oder „gleich“ (z. B. schnell wie der Blitz).
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