Buffl

Deutsch Überarbeitung

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by tired. P.

Gesprächsanalyse Drama

Beziehung: Symmetrisch (auf Augenhöhe) oder asymmetrisch (Machtgefälle/Dominanz).

Verhalten: Konvergent (kooperativ, aufeinander zugehend) oder divergent (konfliktreich, aneinander vorbeiredend).

Redeanteile: Wer dominiert quantitativ? Wer unterbricht wen? Gibt es Schlagabtausche (Stichomythie)?

Intention & Strategie: Was will die Figur? (z.B. manipulieren, überzeugen, Gefühle offenbaren, ausweichen).

Verlauf: Wie verändert sich das Gespräch? Suche gezielt nach dem Wendepunkt.

Kommunikationskrise: Wo entstehen Missverständnisse? (Nutze das 4-Seiten-Modell von Schulz von Thun).

. Gesprächssituation: Wer spricht mit wem? Wo und wann? Was ist der Anlass (Vorgeschichte)?2. Gesprächsverlauf: Wie entwickelt sich das Gespräch? Gibt es einen Wendepunkt (Peripetie) oder eine Eskalation?3. Beziehungsstruktur: Wer dominiert?Symmetrisch (gleichberechtigt, auf Augenhöhe).Asymmetrisch (Über- und Unterordnung, Machtgefälle).4. Gesprächsstrategie / Intention: Was wollen die Figuren erreichen? (Überzeugen, überreden, täuschen, dominieren, Gefühle offenbaren).5. Gesprächsverhalten:Konvergent (aufeinander zugehend, harmonisch).Divergent (aneinander vorbeiredend, blockierend).Redeanteile: Wer spricht mehr? Wer unterbricht wen?

-Seiten-Modell (Schulz von Thun): Jede Nachricht hat 4 Ebenen:Sachinhalt (Worüber ich informiere).Selbstkundgabe (Was ich von mir preisgebe).Beziehungshinweis (Was ich von dir halte).Appell (Was ich von dir will).Nutzen: Erklärt Missverständnisse, wenn Sender und Empfänger andere Ohren/Seiten betonen.Pragmatische Axiome (Watzlawick):1. Axiom: Man kann nicht nicht kommunizieren (auch Schweigen/Körpersprache ist Kommunikation).2. Axiom: Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt (letzterer bestimmt den ersteren).

Die Gesprächsstruktur in dieser Szene ist deutlich asymmetrisch geprägt. Während Figur A durch einen hohen Redeanteil und häufige Unterbrechungen versucht, ihre Intention durchzusetzen, verhält sich Figur B zunächst konvergent, bricht das Gespräch am Wendepunkt (Z. X) jedoch abrupt ab...“

Argumentationsanalyse

Einleitung (Der Basisstatussatz)Die Einleitung ist kurz und liefert alle formalen Daten des Textes.Inhalt: Titel, Autor, Textart (z. B. Kommentar, Glosse), Erscheinungsdatum, Medium und das Hauptthema.Kern: Formuliere die Hauptthese (Gesamtaussage) des Autors in eigenen Worten.

2. Hauptteil (Die dreiteilige Analyse)Der Hauptteil besteht aus drei eng miteinander verknüpften Elementen. Trenne sie nicht strikt, sondern analysiere sie fortlaufend entlang des Textes.Textstruktur und InhaltSinnabschnitte: In welche Teile lässt sich der Text gliedern?Gedankengang: Wie baut der Autor seinen Text logisch auf? (z. B. Steigerung, Gegenüberstellung).ArgumentationsstrukturThesen: Welche Behauptungen stellt der Autor auf?Argumenttypen: Wie stützt er seine Thesen?Faktenargument: Daten, Zahlen, Fakten.Autoritätsargument: Berufung auf Experten oder Studien.Normatives Argument: Berufung auf gesellschaftliche Werte/Moral.Analogisierendes Argument: Vergleich mit einem anderen Lebensbereich.Belege: Welche Beispiele oder Beweise nutzt er?Strategie: Agiert der Autor defensiv, angreifend, manipulativ oder aufwertend?Sprachliche und rhetorische AnalyseRhetorische Mittel: Metaphern, Ironie, rhetorische Fragen, Anaphern (immer mit Wirkung nennen!).Wortwahl: Verwendung von Fachsprache, Umgangssprache, emotional geladenen Begriffen (Pejorativa/Meliorativa).Satzbau: Hypotaxen (lange Schachtelsätze für Komplexität) oder Parataxen (kurze Sätze für Druck/Dynamik).

3. Schluss (Fazit)Der Schluss rundet deine Analyse ab, ohne neue Argumente einzuführen.Zusammenfassung: Kurzes Fazit der Analyseergebnisse.Intention: Was wollte der Autor beim Leser erreichen?Bewertung: Wie überzeugend und schlüssig ist die Argumentation insgesamt? (Achtung: Keine rein private Meinung, sondern sachliche Kritik am Text).

Wichtige Formalia für das AbiPräsens: Schreibe die gesamte Analyse im Präsens.Konjunktiv: Nutze die indirekte Rede (Konjunktiv I), wenn du Gedanken des Autors wiedergibst.Zitierpflicht: Belege jede Behauptung über den Text mit Zeilenangaben (z. B. vgl. Z. 12-14).Keine bloße Inhaltsangabe: Beschreibe nicht nur, was der Autor sagt, sondern immer, wie und warum er es so sagt.

Literarische Textarten

Kurzgeschichte:

Merkmale: Unvermittelter Beginn (in media res), offenes Ende, Alltagssprache, eine Alltagssituation, Wendepunkt im Leben einer Figur.

Abi-Relevanz: Sehr häufig im Bereich der Nachkriegsliteratur (Borchert) oder der Gegenwartsliteratur.

Roman & Novelle:

Merkmale: Der Roman ist komplex mit Nebenhandlungen; die Novelle konzentriert sich auf eine „unerhörte Begebenheit“, ist straff aufgebaut und nutzt oft Leitmotive oder Symbole.

Abi-Relevanz: Meistens deine festen Pflichtlektüren (Ganzschriften) aus Klassik, Romantik, Realismus oder Moderne.

Parabel:

Merkmale: Eine kurze, gleichnishafte Erzählung. Sie hat eine vordergründige Bildebene (was passiert) und eine tiefere Sachebene (was es bedeutet). Der Leser muss die Übertragung selbst leisten (z. B. bei Franz Kafka).

Die Tragödie (Trauerspiel):

Merkmale: Unausweichlicher Konflikt der Hauptfigur, der im moralischen oder physischen Untergang (Katastrophe/Tod) endet. Katharsis (Reinigung der Gefühle beim Zuschauer)

.Das Bürgerliche Trauerspiel:

Merkmale: Spezielle Form der Aufklärung/Sturm und Drang (z. B. Schiller: Kabale und Liebe). Konflikt zwischen Adel und Bürgertum, bürgerliche Tugenden stehen im Mittelpunkt.

Das Epische Theater (nach Bertolt Brecht):

Merkmale: V-Effekt (Verfremdungseffekt durch Lieder, Transparente, direkte Publikumsansprache). Ziel: Der Zuschauer soll nicht mitfühlen, sondern kritisch über gesellschaftliche Probleme nachdenken.

Das Sonett:

Merkmale: Streng geordnet. 14 Zeilen, aufgeteilt in zwei Quartette (Vierzeiler) und zwei Terzette (Dreizeiler). Häufig herrscht ein inhaltlicher antithetischer Aufbau (These in den Quartetten, Antithese/Synthese in den Terzetten). Typisch für den Barock und Expressionismus.Die

Ballade:

Merkmale: Das „Ur-Ei“ der Literatur, weil es Merkmale aller drei Gattungen vereint: Es ist ein Gedicht (Lyrik), erzählt eine dramatische Geschichte (Epik) und enthält viel direkte Rede (Dramatik).

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tired. P.

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