Worin liegt der Fokus der Wirtschaftsinformatik?
-wirtschaftlichen Konzeption
-Entwicklung,
-Einführung und
-Nutzung betrieblicher Informationssysteme
Dies beinhaltet sowohl die Planung als auch die Wartung dieser Informationssysteme.
Das schließt auch die Auslegung und Planung der Hardwarekomponenten sowie die Auswahl des jeweiligen Softwaresystems in Abstimmung mit den jeweiligen StakeholdernErklärung anzeigen für Stakeholder mit ein.
Was versteht man unter einem soziotechnischen System?
Ein soziotechnisches System besteht einerseits aus dem sozialen System (betriebliches Umfeld, Personen, Geschäftsprozesse) und aus dem technischen System, auch Anwendungssystem (Hardware, Software, Daten) genannt. Dabei spielen diese biden Teilkomponenten untrennbar voneinander zusammen.
Was sind Stakeholder?
Ein Stakeholder ist eine Einzelperson oder eine Organisation, die aktiv oder passiv an einem Projekt beteiligt ist. Weiterhin haben diese Personen ein Interesse am Ergebnis des Projekts und können es positiv oder negativ beeinflussen
Was ist Informatik?
Informatik bezeichnet die Wissenschaft der systematischen Verarbeitung von Informationen mithilfe von Computern.
Beschäftigt sich mit der Speicherung, Verarbeitung und der Darstellung von Informationen
Zeichen + Kontext = Daten, die Analyse und Verknüpfung von mehreren Daten wird zur Information.
Erkläre alle Teilgebiete der Informatik.
-Theoretische Informatik
-Technische Informatik
-Praktische Informatik
-Angewandte Informatik
Welche Grundbegriffe gibt es in der Wirtschaftsinformatik?
-Zeichen (ASCII)
-Daten
-Wissen
-Information
-Kommunikation
Was sind Hauptaufgaben eines Wirtschaftsinformatikers?
Das Analysieren sowie das Optimieren von betriebswirtschaftlichen Prozessen in einem Unternehmen.
Erkläre den Zusammenhang zwischen Zeichen, Daten, Informationen und Wissen.
Zeichen: Einzelne Symbole ohne Bedeutung (z. B. „1", „A")
Daten: Zeichen mit Struktur/Syntax, aber noch ohne Kontext (z. B. „42°C")
Information: Daten + Kontext = Bedeutung (z. B. „Die Temperatur des Patienten beträgt 42°C" → Fieber)
Wissen: Informationen + Vernetzung + Erfahrung = Handlungsgrundlage (z. B. „Bei 42°C muss sofort ein Arzt gerufen werden")
Merksatz: Zeichen werden zu Daten durch Syntax, Daten zu Informationen durch Kontext, Informationen zu Wissen durch Vernetzung.
Was versteht man unter Datenmanagement?
Alle Aktivitäten, die konzeptionell, organisatorisch, aber auch technisch durchgeführt werden müssen.
Ziel des Datenmanagements ist es, den maximalen Nutzen aus den Daten zu ziehen und diese in die Geschäftsprozesse einzubringen.
Welche Aspekte müssen beim Datenmanagement berücksichtigt werden?
Datenqualität: Der Begriff beschreibt die Korrektheit, Aktualität und Verlässlichkeit von Daten. Nur Daten, die in guter Qualität vorliegen, können auch entsprechend weiterverarbeitet werden. Dabei müssen die Daten objektiv und glaubwürdig sein sowie eine gute Reputation aufweisen.
Datenschutz: Schutz personenbezogener Daten vor missbräuchlicher Verarbeitung. Grundsätzlich empfiehlt sich, bei personenbezogenen Daten einen Datenschutzbeauftragen sowie ggf. Vertreter des Betriebs- bzw. Personalrats einzubeziehen.
Datenkonsistenz: Unter der Konsistenz von Daten versteht man die inhaltliche und formale Widerspruchsfreiheit von Daten. Dies beinhaltet auch ihre Vollständigkeit sowie die Homogenität und Genauigkeit.
Data Lifecycle Management (DLM): Das DLM managt die Verwaltung des kompletten Lebenszyklus der Daten. Von der Erfassung über die Bereitstellung und Weiterverarbeitung bis hin zum Löschen der Daten.
Was ist Big Data Management?
Verwaltung von Datenmengen im Terabyte/Petabyte-Bereich.
Was versteht man unter (Geschäfts-)Prozessmanagement?
Bezeichnung für die Gestaltung, Identifikation, Dokumentation, Implementierung, Steuerung und Optimierung von Geschäftsprozessen sowie aller relevanten Prozesse, die in einem Unternehmen genutzt werden.
Welche Schritte sind im Prozessmanagement zu beachten?
Planen: Geschäftsrelevante Prozesse identifizieren und deren Beziehungen herauszufinden. Ziel -> Bestandsaufnahme der benötigten Prozesse
Visualisieren: Darstellung der Prozesse unter Verwendung von Visualisierungstools (Bsp. Microsoft visio).
Modellieren: Prozesse formal beschreiben und analysieren (Bsp. EPK, eEPK, BPMN, UML)
Was ist das Informationsmanagement?
Im Allgemeinen steht das Informationsmanagement für das Verwalten von Informationen, wobei dies in der Wirtschaftsinformatik auch das Kommunikationsmanagement mit einschließt.
Zentraler Punkt des Informationsmanagements ist es, zielgerichtet Informationen adäquat aufbereitet innerhalb eines Unternehmens zu verteilen.
Was sind Aspekte des Informationsmanagements?
Steuerung der Informationslogistik: Informationen werden aufbereitet und den Informationsnutzern in der richtigen Qualität, zur richtigen Zeit über das richtige Medium und am richtigen Ort zur Verfügung gestellt.
Unterstützung der Unternehmensziele: Die Rahmenbedingungen für die Informationslogistik werden so gestaltet, dass die Erreichung der Unternehmensziele unterstützt wird und die Informatik an diesen ausgerichtet wird.
Was sind Aufgaben des Informationsmanagements?
Darstellung der Informationslogistik: Auch hier wird der Informationsfluss modelliert. Dies beinhaltet die Profile der Entscheider und alle Objekte, welche Informationen enthalten. Objekte können z. B. Kunden, Gewerke oder auch Verträge sein, die beschreiben, wie der Informationsfluss verläuft.
Management: Informationen und Wissen unterliegen einem dynamischen Verhalten. Daher müssen auch die gesammelten Informationen immer wieder überprüft werden. So bildet das Management von Informationen die Schnittstelle zum Controlling.
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