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by Regina L.

Monoaminotransporter und Wirkmechanismen indirekter Sympathomimetika

  • NAT bzw. NET (Uptake 1) —> Noradrenalin- bzw. Norepinephrin-Transporter

    Transportiert spezifisch NA>A über die neuronale Membran und ist verantwortlich für die Wiederaufnahme der Monoamine in die Präsynapse.

  • EMT (Uptake 2) —> Extraneuronaler Monoamintransporter

    Transportiert spezifisch A>NA. Wirkt nicht an Neuronen, sondern ist für die Aufnahme der Monoamine in der Peripherie verantwortlich (Herz, glatte Muskulatur, Endothel, Glia)

  • VMAT (vesikulär) —> Vesikulärer Monoamintransporter

    Transportiert A und NA gleichermaßen und ist verantwortlich für die Aufnahme der Monoamine in Vesikel.

Indirekte Sympathomimetika wie beispielsweise Phenylethylamin, Amphetamin, Tyramin, MDMA, Norpseudoephedrin, Methylphenidat, Metamphetamin und Ephedrin erhöhen die extrazelluläre Monoamin-Konzentration. Sie fungieren als alternative Substrate für Carrier („Freisetzer“)

  • Durch kompetitive Hemmung von NAT bzw. NET wird die NA-Wiederaufnahme in die Präsynapse unterbunden und somit steigt die NA-Konzentration im synaptischen Spalt.

  • Durch kompetitive Hemmung von VMAT kommt es zur Hemmung der NA- und A-Aufnahme in Vesikel und somit zu einer höheren Monoamin-Konzentration im Zytoplasma.

  • Durch die erhöhte Konzentration von NA im Zytoplasma (bzw. im Axoplasma) kommt es zur Umkehr der Arbeitsrichtung von NAT bzw. NET, sodass NA und Natriumionen aus dem Axoplasma in den synaptischen Spalt transportiert werden (über den Carrier, nicht durch Exozytose).

  • Durch kompetitive Hemmung der MAO werden NA und A nicht mehr abgebaut und die Konzentration steigt.


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Regina L.

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