Wer war Johann Wolfgang von Goethe?
Deutscher Dichter, Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Geboren: 28. August 1749 in Frankfurt am Main
Gestorben: 22. März 1832 in Weimar
Bedeutendster Vertreter der Weimarer Klassik
Universelles Genie mit Leistungen in Literatur, Naturwissenschaft, Philosophie und Politik
Enge Freundschaft und Zusammenarbeit mit Friedrich Schiller
Wie verlief Goethes Kindheit?
Sohn des Juristen Johann Caspar Goethe und Catharina Elisabeth Goethe
Wohlhabende Familie mit umfassender Bildung
Privatunterricht in:
Latein
Griechisch
Französisch
Italienisch
Mathematik
Musik
Zeichnen
Naturwissenschaften
Frühe Begeisterung für Literatur und Theater
Welche Ausbildung absolvierte Goethe?
Studium der Rechtswissenschaft in Leipzig (1765–1768)
Fortsetzung des Jurastudiums in Straßburg
Abschluss als Jurist
Beschäftigte sich daneben intensiv mit Literatur, Kunst und Naturwissenschaften
Welche Persönlichkeiten beeinflussten Goethe während seiner Studienzeit?
Johann Gottfried Herder
William Shakespeare
Antike Philosophen
Naturwissenschaftler seiner Zeit
Diese Einflüsse prägten seine spätere Literatur und sein Menschenbild.
Wie begann Goethes literarische Karriere?
1774 erschien der Roman "Die Leiden des jungen Werthers".
Folgen:
europaweiter Erfolg
Beginn des sogenannten "Werther-Fiebers"
Goethe wurde einer der bekanntesten Schriftsteller Europas.
Welche Aufgaben übernahm Goethe in Weimar?
Minister am Weimarer Hof
Leiter verschiedener Behörden
Förderung von Wissenschaft und Kultur
Theaterleiter
Berater des Herzogs Carl AugustMinister am Weimarer Hof
Berater des Herzogs Carl August
Welche bedeutenden Werke schrieb Goethe?
Faust I
Faust II
Die Leiden des jungen Werthers
Wilhelm Meisters Lehrjahre
Iphigenie auf Tauris
Egmont
Götz von Berlichingen
West-östlicher Divan
Welche naturwissenschaftlichen Arbeiten veröffentlichte Goethe?
Er beschäftigte sich mit:
Farbenlehre
Botanik
Anatomie
Geologie
Morphologie
Er verstand Natur als zusammenhängendes Ganzes.
Welche Grundideen vertrat Goethe?
lebenslanges Lernen
Selbstbildung
Humanität
Ganzheitlichkeit
Eigenverantwortung
Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Natur
Was bedeutet Goethes Begriff der „Bildung“?
Bildung bedeutet:
lebenslange Entwicklung
Entfaltung aller Fähigkeiten
Verbindung von Wissen, Erfahrung und Persönlichkeit
Verantwortung gegenüber sich selbst und anderen
Welche Bildungsvorstellung hatte Goethe?
ildung soll:
den ganzen Menschen entwickeln
Denken und Gefühl verbinden
Kreativität fördern
Selbstständigkeit stärken
lebenslang stattfinden
Was versteht Goethe unter Selbstbildung?
Jeder Mensch entwickelt sich durch:
Erfahrungen
eigenes Nachdenken
Begegnungen
Kunst
Natur
Lehrkräfte begleiten diesen Prozess, können ihn aber nicht vollständig steuern.
Welche Rolle spielt die Natur in Goethes Pädagogik?
Natur ist:
Lehrmeisterin des Menschen
Quelle der Erkenntnis
Grundlage wissenschaftlichen Denkens
Ort des Erfahrungslernens
Welche pädagogischen Werte vermittelt Goethe?
Verantwortung
Toleranz
Offenheit
Neugier
Selbstständigkeit
Persönlichkeitsentwicklung
Warum gilt Goethe als Vertreter einer ganzheitlichen Bildung?
Er verbindet:
Wissen
Gefühle
Naturwissenschaft
Ethik
praktisches Handeln
Ziel ist die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit.
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