Nennen Sie drei typische Anwendungsgebiete von bioaktiven Gläsern.
Bioaktive Gläser bei Knochendefekten
Bioaktive Glaspartikel bei Wundheilung
Bioaktive Glaspartikel in Zahnpasten
(Radio-, bioaktive Glaspartikel in der Krebsbehandlung)
Nennen Sie zwei Kriterien, die bei einer in vitro Versuchsdurchführung beachtet werden
müssen, um die Bioaktivität einer Probe nachzuweisen.
richtig eingestellter pH-Wert (7,4)
richtige Temperatur (37°C)
statische oder dynamische Versuchsdurchführung
Austausch der SBF Lösung während des Versuchs -> Vermeidung von Sättigung
SBF: Simulated Body Fluid
Nennen Sie ein mögliches Messverfahren, um die Bioaktivität einer Probe zu beweisen.
Röntgenbeugung
EDX-Analyse
-> zum Nachweis von Hydroxylapatit
Ordnen Sie die gezeigten Schaubilder in der richtigen Reihenfolge an. Beginnen Sie bei der
Einbringung des bioaktiven Glases in den Körper.
Ausgangszustand: Bioaktives Glas trifft auf Körperflüssigkeit H-O-H
Schritt (Ionenaustausch): Na+ und Ca2+ gegen H+
Schritt: -Si-OH Gruppen -> Kreuz
Schritt: Ablagerung Ca2+ und PO4^3- -> Silikatschicht entsteht
Schritt: Amorphe Calciumphosphatschicht
Schritt: Hydroxylapatit
Warum ist ein Glasfenster durchsichtig? Bitte für volle Punktzahl alle Aspekte kurz
beleuchten: Bandlücke, Energie der Photonen, Molekülschwingung, Phasengrenzen,
Chromophore und Reflexion.
Phasengrenzen: Glas ist homogen, damit fehlen Phasengrenzen an denen sichtbares Licht gestreut würde.
Chromophore: Im Fensterglas liegen Chromophore nur in geringen Mengen vor. Sie absorbieren nur Licht bestimmter Wellenlängen, sodass eine hohe Transparenz erhalten bleibt.
Molekülschwingungen: Moleküle im Glas schwingen erst im IR-Bereich und nicht im VIS-Bereich. Dadurch findet die Absorption durch Molekülschwingungen erst im IR-Bereich statt.
Reflexion: An jeder Grenzfläche werden nur ca. 4 % des Lichts reflektiert, der Großteil wird transmittiert.
Bandlücke & Photonenenergie: Glas ist ein Dielektrikum ohne freie Elektronen. Die Bandlücke ist groß und die Energie der Photonen im sichtbaren Bereich zu klein, um Elektronen anzuregen. Dadurch wird das sichtbare Licht nicht durch Elektronenanregung absorbiert.
Nennen Sie drei optische Phänomene, die i.Allg. bei Gläsern auftreten
Brechung
Reflexion
Dispersion
Was beschreibt die Abbe Zahl und wie ist ihr Zusammenhang zu der Dispersion?
Sie beschreibt das Verhältnis des mittleren Ablenkungswinkels zum „Auffächerungswinkel“ des jeweiligen Spektrums. Kleine Abbe-Zahlen bedeuten starke Dispersion.
Wie lautet die zentrale, chemische Gleichung über die die Redox-Zahl eines Glases als
Funktion des Eisengehaltes beschrieben wird?
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