Q: (Folie 28) Welche Beschwerden und welcher Hintergrund werden in der Fallgeschichte von Katharina verbunden?
Beschwerden: Angst, Schwindel und Panik.
Hintergrund: sexueller Missbrauch.
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Trauma: psychophysiologischer Erregungszustand.
Q: (Folie 29) Welche Beschwerden werden bei Frau R. aufgeführt?
Kognitive und körperliche Beschwerden: Gedächtnisprobleme, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und Schwindelattacken.
Weitere Beschwerden: Angstzustände, Angst vor Demenz, dissoziative Phasen, Schlafstörungen und starke innere Anspannung.
Q: (Folie 29) Wie beschreibt die Folie bei Frau R. den Zusammenhang zwischen Erinnerung, Abwehr und Körper?
Erinnerung: In der Therapie erinnert sich Frau R. an sexuellen Missbrauch in der Kindheit.
Abwehr: Die Erinnerung wird durch körperliche und vegetative Symptome abgewehrt und in den Körper konvertiert.
Q: (Folie 30) Welche Beschwerden und welcher unbewusste Wunsch werden bei Miss Lucy R. beschrieben?
Beschwerden: Müdigkeit, Verstimmung, subjektive Geruchsempfindungen und Analgesie des Naseninneren.
Unbewusster Wunsch: vom verwitweten Fabrikbesitzer geküsst zu werden.
Q: (Folie 30) Wie wird bei Miss Lucy R. der Konflikt zwischen Wunsch und Abwehr dargestellt?
Abwehr: Der Wunsch wird durch die Unempfindlichkeit der Schleimhaut abgewehrt.
Konflikt: Das Symptom bildet einen Kompromiss zwischen Wunsch und Abwehr.
Q: (Folie 31) Welche Beschwerden und Beziehungskonstellation werden bei Herrn B. beschrieben?
Beschwerden: depressive Verstimmung, seit mehreren Jahren Schluckprobleme und Angst zu ersticken.
Beziehungskonstellation: dominante Mutter, später dominante Ehefrau; Herr B. stellt eigene Wünsche zurück und unterwirft sich.
Q: (Folie 31) Welcher unbewusste Wunsch wird bei Herrn B. ins Körperliche konvertiert?
Unbewusster Wunsch: nicht mehr alles „schlucken“ zu wollen.
Konversion: Dieser Wunsch wird ins Körperliche umgesetzt.
Q: (Folie 31) Welcher Konflikt liegt dem körperlichen Symptom von Herrn B. zugrunde?
Autonomiewunsch: nicht mehr alles schlucken zu wollen.
Abwehr: Abhängigkeit beziehungsweise Versorgungswunsch aus Angst, bei Autonomie die Versorgung oder Beziehung zu verlieren.
Q: (Folie 32) Wie entsteht aus einer schmerzlichen Vorstellung eine unbewusste Vorstellung oder Phantasie?
Die schmerzliche Vorstellung wird abgewehrt.
Sie wird ins Unbewusste verdrängt, wodurch eine unbewusste Vorstellung beziehungsweise Phantasie entsteht.
Q: (Folie 32) Was bedeutet symbolische Konversion?
Konversion: Die „Erregungssumme“ einer unbewussten Phantasie wird ins Körperliche umgesetzt.
Q: (Folie 32) Warum wird das Körpersymptom als Symbol bezeichnet?
Das Vorstellungselement B wird durch das Körpersymptom A ersetzt.
Das Symptom fungiert dadurch als Symbol der unbewussten Vorstellung.
Q: (Folie 33) Wie wird ein Konversionssymptom definiert?
Konversionssymptom: körperliche Darstellung einer unbewussten Phantasie.
Es bildet einen Kompromiss zwischen Wunsch und Abwehr.
Q: (Folie 35) Welchen Verlauf nimmt nach der Folie jede psychische Tätigkeit?
Ausgangspunkt: innere oder äußere Reize.
Endpunkt: Innervation.
Q: (Folie 35) Welche beiden Enden werden dem psychischen Apparat zugeschrieben?
Sensibles Ende: Hier befindet sich ein System, das die Wahrnehmung empfängt.
Motorisches Ende: Hier befindet sich ein System, das die „Schleusen der Motilität“ eröffnet.
Q: (Folie 36) Was sind Erinnerungsspur und Gedächtnis?
Erinnerungsspur: eine im psychischen Apparat verbleibende Spur einer Wahrnehmung.
Gedächtnis: die Funktion, die sich auf diese Erinnerungsspur bezieht.
Q: (Folie 36) Wie unterscheiden sich das Wahrnehmungssystem und das dahinterliegende System?
Wahrnehmungssystem: besitzt selbst kein Gedächtnis.
Dahinterliegendes System: wandelt die momentane Erregung in Dauerspuren um.
Q: (Folien 35–37) Welche Abfolge zeigt das Diagramm des psychischen Apparates?
W: Wahrnehmung am sensiblen Ende.
Er, Er′ und Er″: aufeinanderfolgend dargestellte Erinnerungsspuren.
M: motorisches Ende.
Die Pfeile zeigen einen Verlauf vom eingehenden Reiz links zum motorischen Ende rechts.
Q: (Folie 38) Wie unterscheiden sich manifester und latenter Traum?
Manifester Traum: bewusste Traumerzählung.
Latenter Trauminhalt: unbewusster Wunsch-/Trieb-Abwehrkonflikt.
Q: (Folie 38) Was leistet die Traumarbeit?
Traumarbeit: unbewusste Verschlüsselung.
Verschlüsselt werden Wunsch und Abwehr.
Q: (Folie 38) Was leistet die Deutung eines Traums?
Deutung: bewusste Entschlüsselung.
Sie umfasst Inhaltsdeutung und Widerstandsdeutung.
Q: (Folie 39) Was bedeutet Verdichtung als Mechanismus der Traumarbeit?
Mehrere Elemente, beispielsweise Bilder oder Gedanken aus unterschiedlichen Assoziationsketten, werden zu einem Element zusammengedrängt.
Zugehöriges Stichwort: Überdeterminiertheit.
Q: (Folie 39) Was bedeutet Verschiebung als Mechanismus der Traumarbeit?
Die bedeutsamsten Gedanken eines Traums werden durch nebensächlichere Gedanken ersetzt.
Dadurch rückt der zentrale Inhalt aus dem Mittelpunkt und die Wunscherfüllung wird verschleiert.
Q: (Folie 39) Wo ist die Traumzensur angesiedelt und wie arbeitet sie?
Ort: an der Grenze zwischen Unbewusstem und Vorbewusstem.
Arbeitsweise: Angenehme Inhalte werden durchgelassen; unangenehme beziehungsweise bedrohliche Inhalte werden zurückgehalten.
Q: (Folie 40) Warum müssen Äußerungen des Unbewussten und Symptome gedeutet werden?
Patienten erleben die Äußerungen ihres Unbewussten nicht unmittelbar als evident.
Durch Deutungen können die Äußerungen des Unbewussten und Symptome verständlich gemacht werden.
Q: (Folie 40) Was kann die Deutung unbewusster Äußerungen ermöglichen?
Ein Thema kann verstehbar und handhabbar werden.
Dadurch ist eine Integration ins Bewusstsein möglich.
Die Folie verbindet die zunehmende Handhabbarkeit mit einem Anstieg des SOC.
Q: (Folie 40) Warum entsteht Widerstand gegen die Bewusstmachung unbewusster Inhalte?
Unbewusste Inhalte sind häufig unangenehm, beschämend oder bedrohlich.
Deshalb entsteht Widerstand gegen ihre Bewusstmachung und die Verdrängung bleibt bestehen.
Q: (Folie 40) Wann sind Erkenntnisfortschritte möglich?
Erkenntnisfortschritte entstehen erst, wenn der verdrängte Inhalt bearbeitet werden kann.
Q: (Folie 42) Welche drei Elemente kennzeichnen Freuds „Talking Cure“ auf dem Weg von der Hypnose zur Psychoanalyse?
Couch
Freie Assoziation
Gleichschwebende Aufmerksamkeit
Die Folie bezieht sich auf Die Traumdeutung (1900) und Ratschläge für den Arzt bei der psychoanalytischen Behandlung (1912).
Q: (Folie 43) Bei welchen Erscheinungen wird das Unbewusste zum Gegenstand des dargestellten Analyseverfahrens?
Neurotische Symptombildungen
Traum
Fehlleistungen im Alltag
Q: (Folie 43) Welche Annahme liegt der Psychoanalyse als „Spurenlesekunst“ zugrunde?
Es wird ein unbewusster und entstellter Sinn angenommen.
Dieser Sinn muss entziffert werden.
Q: (Folie 44) Was ist Verdrängung und welchem Gedächtnisbereich werden verdrängte Inhalte zugeordnet?
Verdrängung: Eine unerträgliche Vorstellung wird aktiv aus dem Bewusstsein entfernt.
Gedächtnisbereich: deklarative beziehungsweise autobiografische Gedächtnisinhalte.
Q: (Folie 44) Was ist Urverdrängung und welchem Gedächtnisbereich wird sie zugeordnet?
Urverdrängung: Eine Erfahrung war noch nie bewusst.
Gedächtnisbereich: implizite, nicht deklarative Gedächtnisinhalte.
Q: (Folie 45) Welche Gruppe psychischer Vorgänge wird mit der Urverdrängung verbunden?
Psychische Vorgänge, die als „rein interne Akte“ den Kindheitsereignissen gegenübergestellt werden können.
Dazu gehören Phantasien, Beziehungsvorgänge und Gefühlsregungen.
Q: (Folie 45) Welche Besonderheit des Erinnerns wird im Zusammenhang mit der Urverdrängung beschrieben?
Etwas wird erinnert, das nie vergessen werden konnte.
Es konnte nicht vergessen werden, weil es zu keiner Zeit bemerkt wurde und niemals bewusst war.
Q: (Folie 46) Wofür ist das deklarative beziehungsweise explizite Gedächtnissystem zuständig?
Für die bewusste Erinnerung an Informationen über die Vergangenheit beziehungsweise das Erinnern von Ereignissen.
Dazu gehört das persönliche beziehungsweise autobiografische Gedächtnis.
Q: (Folie 46) Wo befinden sich verdrängte Inhalte?
Verdrängte Inhalte befinden sich im deklarativen beziehungsweise expliziten Gedächtnissystem.
Dazu gehört insbesondere das persönliche beziehungsweise autobiografische Gedächtnis.
Q: (Folie 46) Wofür ist das prozedurale beziehungsweise implizite Gedächtnissystem unter anderem zuständig?
Für den Erwerb von Handlungssequenzen.
Für das „Wie“ des Verhaltens.
Q: (Folie 46) Wie werden Informationen im impliziten Gedächtnissystem aktiviert?
Ohne die Erfahrung des bewussten Sich-Erinnerns.
Beispielsweise über Sinneserfahrungen oder Körpererleben.
Q: (Folie 46) Welche Stichworte nennt die Folie zum impliziten Gedächtnissystem?
Embodiment
Felt Sense
Frühe präverbale Traumata
Q: (Folie 46) Wie wird das implizite Gedächtnissystem zur Urverdrängung in Beziehung gesetzt?
Der Bereich des prozeduralen beziehungsweise impliziten Gedächtnisses entspricht am ehesten der Urverdrängung bei Freud.
Q: (Folie 48) Was ermöglicht die Verdrängung im Umgang mit unangenehmen oder unerträglichen Inhalten?
Sie hält Unangenehmes und Unerträgliches außerhalb des Bewusstseins.
Die betreffenden Inhalte verbleiben damit im Unbewussten.
Q: (Folie 48) Welche Funktion erfüllt die Verdrängung?
Sie ermöglicht ein mentales und emotionales Funktionieren.
Die Folie bezeichnet dies als Überlebensfunktion.
Q: (Folie 49) In welcher Form meldet sich das Verdrängte?
Das Verdrängte meldet sich als Symptom.
Genannte Formen sind Angst, Hemmung, Depression und Körperbeschwerden.
Q: (Folie 54) Welche Entwicklungsrichtungen zeigt das Schaubild „Freud + Kant = Freiheit“?
Es → Ich: „Aus Es soll Ich werden.“
Ich → Freiheit: „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“
Unterhalb des Es steht die Zuordnung Kant: „Dunkle Vorstellungen“.
Q: (Folie 55) Was bedeutet die vertikale Metaphorik des Unbewussten?
Der seelische Apparat wird als dreifach geschichteter Raum dargestellt.
Zugeordnet werden Freuds erste und zweite Topik.
Q: (Folie 55) Was bedeutet die horizontale Metaphorik des Unbewussten?
Der psychische Raum entfaltet sich horizontal zwischen Personen.
Bei der projektiven Identifizierung wandern unbewusste Teile des Selbst in den Anderen.
Q: (Folie 55) Welche Konzepte werden der horizontalen Metaphorik zugeordnet?
J. Laplanche: Verführungstheorie.
D. Stern: interpersonale Beziehung als Ort des Unbewussten beziehungsweise „two person unconsciousness“.
Q: (Folie 55) Welche weiteren Entwicklungen nennt die Folie im Zusammenhang mit der horizontalen Metaphorik?
Intersubjektive Wende
Ferro: psychoanalytisches Feld
Q: (PDF-Seite 56 - keine Foliennummer angegeben) Zwischen welchen Zugängen zum Unbewussten zeigt die Folie einen Paradigmenwechsel?
Traumdeutung
Gegenübertragungsanalyse, verbunden mit projektiver Identifizierung
Die beiden Zugänge sind durch einen Doppelpfeil miteinander verbunden.
Q: (PDF-Seite 56 - keine Foliennummer angegeben) Welche Aussage wird mit der Gegenübertragungsanalyse verbunden?
„Soweit Verstrickung vorliegt, liegt Gegenwart vor.“
Q: (PDF-Seite 58 - keine Foliennummer angegeben) Welche drei Bereiche unterscheidet Freuds erste Topik?
Bewusst
Vorbewusst
Unbewusst
Die Bereiche sind im Modell vertikal übereinander angeordnet.
Q: (PDF-Seite 58 - keine Foliennummer angegeben) Welche Beziehung zeigt das Modell zwischen Körper, Trieben und psychischem Apparat?
Der Körper wird außerhalb des geschichteten psychischen Apparates dargestellt.
Die Triebe reichen vom Körper in den psychischen Apparat hinein.
Q: (PDF-Seite 58 - keine Foliennummer angegeben) Wie stellt das Modell Zensur, Verdrängtes und Symptome räumlich dar?
Die Zensur liegt im Modell an der Grenze zwischen Vorbewusstem und Unbewusstem.
Vom Bereich des Verdrängten beziehungsweise Unbewussten zeigt ein Pfeil zu psychischen und körperlichen Symptomen.
Q: (PDF-Seite 58 - keine Foliennummer angegeben) Aus welchen beiden Bestandteilen besteht das Unbewusste im Modell der ersten Topik?
Verdrängtes
Phylogenetischer Kern des Unbewussten, der auf der Folie der Urverdrängung zugeordnet wird
Q: (Folie 59) Was ist das Vorbewusste?
Inhalte des Vorbewussten sind im aktuellen Bewusstseinsfeld nicht vorhanden.
Sie sind dem Bewusstsein aber grundsätzlich zugänglich.
Beispiele der Folie sind nicht aktualisierte Kenntnisse und Erinnerungen.
Q: (Folie 60) Welche Eigenschaften hat das dynamische Unbewusste?
Es ist lebendig und entwicklungsfähig.
Es beeinflusst das Vorbewusste und wird von diesem ständig beeinflusst.
Q: (Folie 63) Wie wird die rätselhafte Botschaft des Anderen im Modell charakterisiert?
Sie enthält vorbewusste und unbewusste Anteile.
Die Folie bezeichnet sie als Kompromiss beziehungsweise „Cocktail“.
Q: (Folie 63) In welchen Bereich zeigt der Pfeil der rätselhaften Botschaft?
Der Pfeil zeigt in den Bereich B.
Dort befindet sich das eingeklemmte Unbewusste.
Q: (Folie 63) Wie unterscheiden sich die Bereiche A und B im Laplanche-Modell?
Bereich A: Vorbewusstes und verdrängtes Unbewusstes.
Bereich B: eingeklemmtes Unbewusstes.
Zwischen A und B liegt die „Grenze der Spaltung“.
Q: (Folie 63) Wie werden Realität und Bewusstsein im Laplanche-Modell dargestellt?
Realität: wird mit dem menschlichen Anderen gleichgesetzt.
Bewusstsein: bildet die obere, gestrichelt dargestellte Begrenzung des Modells.
Q: (PDF-Seite 64 - keine Foliennummer angegeben) Was ist die „anthropologische Grundsituation“?
Sie bezeichnet die Situation zwischen Kind und Erwachsenen.
Sie ist allgemeingültig, betrifft jedes Kind und ist nicht pathologisch.
Q: (PDF-Seite 65 - keine Foliennummer angegeben) Welche Beispiele nennt die Folie für asymmetrische Intersubjektivität in der Kindheit?
Stillen: kann unbewusste Zustände wie Liebe, Hass, Befriedigung und Erregung beinhalten.
Schläge: können als Strafe und als erotische Aktivität erlebt werden.
Q: (PDF-Seite 65 - keine Foliennummer angegeben) Welches Unbewusste bringt der Erwachsene in die Beziehung zum Kind ein?
Ein reifes, unter anderem sexuelles Unbewusstes.
Daneben ein prägenitales, unreifes Unbewusstes.
Dieses Unbewusste wird durch die Beziehung zum Kind reaktiviert.
Q: (PDF-Seiten 65–66 - keine Foliennummern angegeben) Warum ist die Botschaft des Erwachsenen für das Kind rätselhaft?
Die Botschaft enthält vorbewusste und unbewusste Anteile und ist deshalb kompromisshaft.
Sie ist für das Kind undeutlich, widersprüchlich beziehungsweise rätselhaft.
Q: (PDF-Seite 65 - keine Foliennummer angegeben) Welche Schwierigkeit hat das Kind mit der Botschaft des Erwachsenen?
Das Kind kann die widersprüchliche beziehungsweise rätselhafte Botschaft nicht verstehen.
Q: (PDF-Seite 65 - keine Foliennummer angegeben) Was geschieht im ersten Verarbeitungsschritt mit der rätselhaften Botschaft?
Die Botschaft wird in das eingeklemmte Unbewusste eingeschrieben.
Dieses liegt unter der „dünnen Schicht des Bewusstseins“ und wird als innerer Fremdkörper bezeichnet.
Q: (PDF-Seite 65 - keine Foliennummer angegeben) Welche Beispiele nennt die Folie für den inneren Fremdkörper beziehungsweise das „Objekt a“?
Stimme der Mutter oder des Vaters
Blick der Mutter oder des Vaters
Q: (PDF-Seite 65 - keine Foliennummer angegeben) Welche Verarbeitungsschritte folgen auf die Einschreibung ins eingeklemmte Unbewusste?
Teilweise Übersetzung ins Vorbewusste.
Eventuell Verdrängung ins verdrängte Unbewusste.
Als mögliches Beispiel für die Verdrängung nennt die Folie einen Überichkonflikt.
Q: (PDF-Seite 65 - keine Foliennummer angegeben) Wie unterscheiden sich eingeklemmtes und verdrängtes Unbewusstes im dargestellten Ablauf?
Eingeklemmtes Unbewusstes: Ort der ersten Einschreibung der nicht verstandenen Botschaft.
Verdrängtes Unbewusstes: Hierhin kann die teilweise übersetzte Botschaft anschließend eventuell verdrängt werden.
Q: (PDF-Seite 66 - keine Foliennummer angegeben) Was ist für die weitere Verarbeitung der rätselhaften Botschaft durch das Kind entscheidend?
Entscheidend ist, was das Kind aus der Botschaft macht.
Von Bedeutung ist, inwieweit es die Botschaft innerhalb seines eigenen psychischen Apparates übersetzen kann.
Als Formen der Übersetzung nennt die Folie Träume und Phantasien.
Q: (PDF-Seite 67 - keine Foliennummer angegeben) Wann und wodurch entsteht nach Laplanche der sexuelle Instinkt?
Er entsteht erst in der Adoleszenz.
Grundlage sind hormonelle Veränderungen.
Q: (PDF-Seite 67 - keine Foliennummer angegeben) Wie verhalten sich sexueller Instinkt und früherer infantiler Trieb zueinander?
Der sexuelle Instinkt verbindet sich mit dem früheren infantilen Trieb.
Dieser frühere Trieb stammt aus der Beziehung zwischen Kind und Erwachsenen.
Q: (PDF-Seite 67 - keine Foliennummer angegeben) Welche Bedeutung haben rätselhafte Botschaft und sexueller Instinkt für den Trieb?
Das intersubjektive Seelenleben der Kindheit wird durch die rätselhafte Botschaft des Erwachsenen bestimmt.
Der Trieb findet erst in der Adoleszenz durch das Erwachen des sexuellen Instinkts seine Ausformung.
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