Die Anamnese ist die Klärung der gesundheitlichen Vorgeschichte und ist Teil eines Therapeutischen Erstgespräches
Der psychopathologische Befund stellt das Kernstück der psychiatrischen Untersuchung dar. Er beschreibt die aktuellen psychischen Zustände des Patienten in der standardisierten Form.
Der Psychopathologische Befund ist Teil eines Therapeutischen Erstgespräches
In welche Teile lässt sich die Anamnese unterteilen?
Eigenanamnese:
Akutes Problem
Umstände
Therapiegeschichte
Familienanamnese:
Psychatrische und gehäufte Erkrankungen (Neurologische erblich weitergegebene Krankheiten)
Welche Berufe / Sozialer Hintergrund
Biographische Anamnese
Geburtsumstände
Kindheit
Jugend
Schule und Ausbildung
Krankheiten / Corona / Süchte, Kiffen
Fremdanamese
Bei Krankheitsbildern wo eine Selbstauskunft schwierig ist
Keine Therapie ohne Diagnose, keine Diagnose ohne Befund! Erst ein inhaltlich korrekter P. P. B. Ermöglicht eine fachlich richtige Diagnose
Befund basiert auf klinischen Zeichen und Symptomen
Deskriptiv, nicht wertend; Diagnose ergibt sich aus Befunden und nicht umgekehrt
Vermeidung von vagen Begriffen, Redundanzen und Widersprüchen
Zeitkriterien und Muster: anhaltend intermittierend, paroxysmal, fluktuierend oder situativ
Handelt es sich um ein Symptom oder ein Syndrom? (Typische Kombination aus Symptomen)
Unspezifische oder spezifische Symptome
Äußeres Erscheinungsbild
Verhalten in der Untersuchungssituation
Bewusstsein
Orientierung
Aufmerksamkeit und Gedächtnis
Wahrnehmungen/ Wahrnehmungsstörungen
Formales und inhaltliches Denken
Ich Störungen
Affektivität
Antrieb und Psychomotorik
Zirkadiane und vegetative Besonderheiten
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