Was ist Personalgewinnung?
Definition: “Personalgewinnung ist ein Prozess des HRM mit der Aufgabe, die von einem Unternehmen benötigten Arbeitskräfte in qualitativer, quantitativer, zeitlicher und räumlicher Hinsicht zu beschaffen/gewinnen.”
Teilphasen der Personalgewinnung
Personalsuche
• Interne Personalsuche
• Externe Personalsuche
HR-Instrument: Stelleninserat (=Stellenanzeige/Stellenausschreibung)
basierend auf Stellenbeschreibung & Anforderungsprofil aus Personalbedarfsplanung
Gutes Arbeitgeberimage (= Employer Branding*)
Unterschied Stellenbeschreibung
und Stelleninserat
Stellenbeschreibung
● Eine Stellenbeschreibung ist die schriftliche,
standardisierte Dokumentation und genaue Beschreibung
der Merkmale einer Stelle.
● Weisungsbezogene Einordnung, Aufgaben und
Kompetenzen des Stelleninhabers sowie die Anforderungen
an die Stelle werden festgehalten
Eigenschaften & Aufgaben eines Stelleninserates
● Klare Struktur der Inhalte
● Gute grafische Gestaltung
● Informationen sollten sachlich, offen, glaubwürdig und interessant sein
● Soll Interessierte zur Bewerbung motivieren
● Muss neutral und nicht diskriminierend formuliert sein
Meisten Beschreibung des Unternehmens: Aufgabenbereich, Anforderungsprofil, Arbeitsort
GIULIO AIDA Formel
Teilphase: Personalsuche
Wie wählt man den passenden Suchkanal aus?
Interne Personalsuche legt den Such-Fokus auf interne, also bestehende Mitarbeitende und versucht eine offene Stelle durch interne Versetzungen / Beförderungen zu besetzen
Vorteile/Chancen
● Förderung und Entwicklung, Beförderung von bestehenden Mitarbeitern, steigert
Zufriedenheit und Loyalität
● Geringeres Risiko für Fehlbesetzung, weil Qualifikationen und Kompetenzen des
Mitarbeitenden bereits bekannt sind
Nachteile/Risiken
● Betriebsblindheit
● Evtl. Widerstand von Vorgesetzten bei Versetzungswünschen guter Teammitglieder
Externer Suchkanal
Externe Personalsuche legt den Such-Fokus auf externe, also aussenstehende Mitarbeitende und versucht eine offene Stelle durch Neueinstellungen zu besetzen.
● “Frischer Wind”, neues Know-How, Erfahrungen und Ideen kommen ins
Unternehmen
● Grössere Auswahl an geeigneten Mitarbeitern
● Teurer und zeitaufwendiger als interne Suche, da z.B. hohe Kosten für
Stelleninserat, Vermittler etc.
● Längere Einarbeitung, da Neueinstellung zusätzlich das Unternehmen,
Unternehmenskultur, Team und Abläufe kennenlernen muss
Was ist Personalmarketing?
“Personalmarketing ist eine Querschnittsfunktion des HRM, welche Zielgruppen bezogen auf die Instrumente und Inhalte aller personalwirtschaftlichen Funktionen zurückgreift und die integrative Sicht über alle Schnittstellen hinweg fördert.”
Methoden des Personalmarketings um das Unternehmen zu bewerben:
● Vision, Mission, Werte, Leitbild des Unternehmens
● Karriereprogramme
● Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten
● Attraktive Honorierungsmodelle und Benefits
● Auszeichnungen als attraktiver Arbeitgeber
● etc.
Ziel des Employer Brandings
sich als Employer of Choice (attraktiven Arbeitgeber) zu positionieren
sich bewusst sein, wie die Unternehmenskultur ist und wie zufrieden die Mitarbeitenden im Unternehmen
Mitarbeiterbefragungen
Beim Employer Branding bedient man sich der Konzepte aus dem Marketing, insbesondere derer der Markenbildung
Was ist der Unterschied zwischen Employer Branding und Personalmarketing?
Employer Branding ist strategisch und
Personalmarketing ist operativ ausgerichtet
Wir wollen Kandidaten nicht "nur" erreichen (Personalmarketing), wir wollen sie auch mit einer bestimmten Botschaft erreichen (Employer Branding), die sie von unserem Unternehmen überzeugt.
Das Personalmarketing beschreibt letztendlich die Massnahmen, mit denen wir unsere Employer-Branding-Strategie umsetzen.
Personalauswahl / Selektion
Definition: “Personalauswahl ist die
Entscheidung darüber, wie bzw. mit wem man
eine freie Stelle im Unternehmen besetzt.”
Grundsätze Arbeitszeignis
Schriftlich, wahr, vollständig und wohlwollend
Keine unklaren Formulierungen oder Codes, die auf unterschiedliche Weise interpretiert werden könnten
Keine einzelnen negativen Vorfälle aufführen (z.B.
ein einmaliges Zuspätkommen) oder Vorfälle, die
keinen direkten Einfluss auf das Arbeitsverhältnis
haben
Ablauf strukturiertes Vorstellungsgespräch
• Organisatorisches
• Gesprächseinstieg
• Firmenpräsentation
• Bewerberinterview
• Gesprächsabschluss
Gesprächsauswertung: Beobachtungen, Beurteilung
Gesprächsprotokoll: Notizen zu Gesprächsverlauf, Antworten und persönliche Eindrücke machen
Verhaltensdreieck oder STAR Fragen
Bewerberinterview
Wirkungsvolle Interviewtechniken (Verhaltensdreieck oder STAR-Fragen)
Gezielte und offene Fragen stellen und aktiv zuhören, um herauszufinden, ob
die Person den Job wirklich möchte (Motivation)
die Person die Anforderungen und Aufgaben erfüllen kann (Fähigkeiten)
die Person ins Team passt (Kultur, Integration)
80% redet der Bewerber
Notizen/Protokoll der Antworten machen
Personaleinstellung
● Erstellung des Arbeitsvertrages gemäss OR
● Vorbereitungen für das “Onboarding” des neuen Mitarbeitenden
○ Einführungsplan erstellen
○ Mentor, Buddy, Götti bestimmen
○ Erste Kennenlern-Meetings planen
○ Arbeitsmaterial bestellen und Arbeitsplatz vorbereiten, E-Mail erstellen etc.
○ Anmeldung bei allen Sozialversicherungen, Pensionskasse, evtl. Quellensteueramt etc.
Massnahmen zur Vorbereitung vor dem 1. Arbeitstag
● HR Software Programme unterstützen und Aufgaben werden an die jeweiligen Verantwortlichen
digital verschickt.
● Information ans Team, z.B. gemeinsamen Team Lunch planen
● Rechtzeitig Equipment bestellen (Laptop, Badge, Mobile etc.), z.B. via interne IT
● Arbeitsplatz und Infrastruktur einrichten, Welcome-Paket, Willkommenskarte, evtl. Schoki oder
Blumen etc. besorgen
● Götti/Buddy/Mentor bestimmen
● Einführungsprogramm erstellen
Einführungsprogramm
● Orientierungshilfe für neue Mitarbeitende für den 1. Arbeitstag und die kommenden Wochen (Orientierungsphase)
● Stellenbeschreibung und Anforderungsprofil zur Hilfe nehmen
● Einführungsveranstaltung, Einführungstrainings mit anderen Abteilungen
● Vorstellung neuer Mitarbeiter im gesamten Team
● Standortbestimmung bereits während Hälfte der Probezeit
Wie sieht eine erfolgreiche Integration aus?
● Gute Integration ins Team, z.B. zu allen relevanten Meetings einladen, gemeinsam Pausen machen,
transparent Informationen teilen, Arbeitskultur und “soziale Regeln” erklären
● Umfassende Informationen über Firma, Aufgaben, Unternehmensziele, Richtlinien, Kultur, Werte etc.
● Spezialwissen bzw. Fachwissen aufbauen
● Helfen ein Beziehungsnetz zu schaffen, z.B. alle Ansprechpersonen für unterschiedliche
Themenbereiche im Unternehmen kennen
● Beschleunigung der Selbständigkeit und Entscheidungsfähigkeit, rasche Produktivität
● Wertschätzung gegenüber neuen Mitarbeitenden
Personalentwicklung
Aufgaben
Personalentwicklung orientiert sich an der Unternehmensstrategie (Leitbild, Strategie, Leistungsauftrag, Personalplanung)
die Potenziale und Fähigkeiten der Mitarbeitenden so zu fördern, dass diese ihre momentanen und künftigen Aufgaben bewältigen
Mitarbeiter Qualifikationen sollen den von der jeweiligen Stelle im Unternehmen gestellten Anforderungen entsprechen
Ziele und Nutzen
Leistungsfähigkeit des Personals eines Unternehmens so zu optimieren, dass langfristiger Erfolg des Unternehmens gesichert werden kann
Die richtigen Mitarbeitenden mit den benötigten Kompetenzen sind zur gewünschten Zeit in den benötigten Positionen einsetzbar um Produktivitäts- und Effizienzsteigerung zu erreichen
Betriebliche Aus- und Weiterbildung
Betriebliche Grundausbildung vermittelt
erforderliche Grundkenntnisse und -fähigkeiten, um
eine Tätigkeit zu übernehmen
Betriebliche Weiterbildung umfasst alle Massnahmen zur Erweiterung und Vertiefung der Berufsbildung
7 Personalentwicklungskonzepte
On the Job: Lernen direkt am Arbeitsplatz, z.B. Methoden der Arbeitsstrukturierung
Into the Job: Hinführung zu neuer Tätigkeit bzw. Vorbereitung auf die Übernahme einer neuen Tätigkeit, z.B. Einführung neuer Mitarbeiter
Near the Job: Arbeitsplatznahes Training, z.B. Qualitätszirkel, Erfahrungsgruppen
Parallel to the Job: Beratung und Förderung durch Bezugspersonen, z.B. Coaching, Mentoring
Along the Job: Karrierebezogene Entwicklungsmassnahme, z.B. Nachwuchsplanung, Laufbahnplanung, Auslandseinsätze
Off the Job: Interne oder externe Weiterbildung, z.B. Fach- und Führungsseminar
Out of the Job: Vorbereitung auf Ausstieg aus dem Unternehmen, z.B. Pensionierung, Outplacement
On the Job Methoden der Arbeitsstrukturierung
Job Rotation
Job Enrichment
Job Enlargement
Personalbeurteilung Feedback
Beurteilungsformen
● Mitarbeiterbeurteilung: Führungsperson beurteilt
Mitarbeitenden
● Vorgesetztenbeurteilung: Mitarbeitenden beurteilen ihre direkten Vorgesetzten
● Kollegenbeurteilung (Peer Reviews): Mitarbeiter im gleichen Team beurteilen sich
● Selbstbeurteilung: Reflexion eigene Leistung und Verhalten, Selbstbild vs. Fremdbild
● 360-Grad Beurteilung: Weitere wichtige Anspruchsgruppen, z.B. andere Führungskräfte, interne/externe Kunden beurteilen anhand vorgegebener Kriterien
Was bedeutet Management by Objectives (MbO)?
Führen mit Zielvereinbarungen (z.B. Ziele werden zu Beginn des Jahres festgelegt) => Mitarbeitende durch Ziele führen, statt durch einzelne Arbeitsanweisungen, individuelle Leistung
Strategische Ziele des Unternehmens umsetzen (top-down), indem Ziele für die Mitarbeitenden gemeinsam festgelegt/vereinbart werden
Quantitative Ziele: KPIs (Key Performance Indikatoren) wie Umsatzzahlen, Kosten, Absatz, Cash-Flow, Lagerbestände, Anzahl Beratungen etc.
Qualitative Ziele: Befragungsergebnisse/Zufriedenheit, Dauer Telefonate, Anzahl Reklamationen, Anzahl Dauerkunden, Befragung von Kunden etc.
Wenige Ziele sind mehr: Empfehlung drei Ziele pro Mitarbeitende
Zielvereinbarungen/OKRs
Objective & Key Results (OKRs)
Sind ein agiles Management- und Zielsetzungs-Framework, das Organisationen, Teams und Mitarbeiter auf gemeinsame, messbare Ergebnisse ausrichtet.
Es werden meist nur bis zu 3 Objectives pro Zyklus definiert, mit jeweils maximal 3 bis 4 Key Results.
Zyklus: Die Überprüfung und Neuplanung erfolgt typischerweise vierteljährlich (quartalsweise).
Transparenz: Ziele und Ergebnisse werden offengelegt, um die Zusammenarbeit im Unternehmen zu stärken.
Ambitionsniveau: OKRs sind sogenannte Stretch Goals. Eine Zielerreichung von ca. 70 % gilt oft schon als großer Erfolg. [1, 2, 3, 4]
Personalbeurteilung
Voraussetzungen für Beurteilungsgespräche
Sorgfältige Gesprächsvorbereitung
Sich über mögliche Beurteilungsfehler bewusst sein
Zeit
Wertschätzendes Gesprächsklima
Gesprächsziele einhalten:
Personalportfolio 4 Typen
«Question Marks/Fragezeichen»: Mitarbeiter, bei denen Potenzial vorhanden ist, die Leistung aber nicht wie erwartet eingebracht wird. Auch als problematische Mitarbeiter benannt, von denen man nicht weiss, ob sie längerfristig im Betrieb bleiben möchten.
«Stars»: Mitarbeiter, die kompetent und hochmotiviert sind sowie ihre Fähigkeiten dem Unternehmen langfristig zur Verfügung stellen; Mitarbeitende mit hohem Leistungsvermögen und Entwicklungspotenzial.
«Workhorses/Arbeitstiere»: Mitarbeitende mit einer guten fachlichen Leistung, die stark an das Unternehmen gebunden sind, aber nur über ein geringes Entwicklungspotential verfügen.
«Deadwood»: Mitarbeitende mit Schwächen in der Leistungserbringung und mit geringem Entwicklungspotenzial und tiefer Motivation sich weiter zu entwickeln.
Personalentwicklung: Potenzialanalyse
○ ICH-Kompetenz
○ Methodenkompetenz
○ Sozialkompetenz
○ Fachkompetenz
○ Führungskompetenz
Assessment Center: Zur Bewertung
Development Center: als Entwicklungshelfer
Unterschied Assessment und Development Center
Personalentwicklung:
Laufbahnplanung (Karriere und Karrieremodelle)
3 Karrieremodellen
○ Führungslaufbahn
○ Fachlaufbahn
○ Projektlaufbahn
Was versteht man unter Talent Management?
Drei wichtige Schritte/Elemente
1.) Nachwuchstalente im Unternehmen finden/identifizieren => z.B. Leistungsbeurteilungen, Talent Pools, 360-Grad-Feedback
2.) Talente fördern und entwickeln => z.B. Individueller Entwicklungsplan, Mentoring/ Coaching, Weiterbildung, Job Rotation
3.) Talente binden => z.B. Wertschätzung und Weiterentwicklungsmöglichkeiten anbieten, Karrierepfade
Was ist Coaching?
Personalentwicklungsinstrument als Beratungs- und Begleitungsprozess (parallel to the Job)
Business Coaching oder Life Coaching
Vertrauenskultur zwischen Coach und Coachee; Offenheit, direktes Feedback und Freiwilligkeit
Mögliche Vorteile
geringere Personalfluktuation
höhere Produktivität
Kompetenzen für Beruf erlangen
Coachees können ihre Selbstreflexion und Wahrnehmungsfähigkeit verbessern und einen grösseren Sinn in ihrer Tätigkeit finden
Was ist Mentoring?
Personalentwicklungsinstrument (parallel to the Job), langfristig ausgelegt
eine erfahrene Person (Mentor/in) gibt fachliches Wissen und Erfahrungen an eine weniger erfahrene Person (Mentee) weiter
Mentoring erfordert von beiden Seiten ein hohes Mass an Offenheit, Vertrauen und Engagement
Welche 4 Umweltsphären gemäss St. Galler Management Modell?
Gesellschaft
Natur
Technologie
Wirtschaft
Megatrend New Work
Was ist das?
Konzept aus den 1980er-Jahren
Konzept vereint diverse Ansätze und Methoden, die Arbeitswelt moderner und mitarbeiterorientierter auszurichten
Konzept stellt Mitarbeitenden mit ihren Wünschen und Vorstellungen in den Mittelpunkt
Wandel in der Arbeitswelt mit Fokus auf sinnstiftenden Tätigkeiten, Selbstentfaltung und einer verbesserten Work-Life-Balance
Was versteht man unter BGM?
Gesundheit am Arbeitsplatz im Fokus
Betriebe schaffen gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse, um die Gesundheit der Mitarbeitenden langfristig zu erhalten und zu stärken
Überstunden und Überzeit
Normalarbeitszeit in der Schweiz: 40 bis 44 Std./Woche gemäss
Arbeitsvertrag oder GAV
Arbeitszeitmodelle
fixierte Arbeitszeit: Arbeitszeiten sind fix vorgegeben
flexible Arbeitszeitmodelle:
Gleitzeit (GLAZ) (freie Gestaltung der Arbeitszeit innerhalb vorgegebenen Rahmen)
Blockzeit (Präsenzzeit z.B. von 9 bis 12 Uhr vormittags und 13 bis 16 Uhr nachmittags)
Jahresarbeitszeit (JAZ) (freie Gestaltung innerhalb vorgegebener Jahres-Soll-Zeiten)
Teilzeitarbeit (reduziertes Pensum, z.B. 80%)
Jobsharing/Topsharing (Zwei oder mehrere Mitarbeitende teilen sich Arbeitszeit und Aufgaben)
Schichtarbeit (Betriebszeit wird auf mehrere Schichten geteilt, Mitarbeitende rotieren zwischen zeitlichen Schichten)
Mobile Arbeit/Telearbeit Folie (Heimarbeit, Home-Office)
Personalerhaltung Psychologischer Vertrag
Aus Sicht Arbeitgeber
Aus Sicht Arbeitnehmer
Faktoren führen zu erfolgreicher Mitarbeiterbindung
Vor- und Nachteile des Zeitlohns
Vor- und Nachteile des Akkordlohns
Was versteht man unter Lohnzulagen?
Gesetzlich vorgeschriebene Zulagen, wie z.B. Kinderzulagen, Sonntags-/Feiertagszulagen, Pikett
Freiwillige Zulagen, wie z.B. Dienstalterszulage, Geburtstagszulage, Homeoffice-Zulage (wenn genug Arbeitsplätze im Büro vorhanden)
Was versteht man unter Fringe Benefits?
= freiwillige Lohnnebenleistungen / “Nutzungsleistungen”
Beispiele:
Nutzung Handy oder Auto für Privatgebrauch
Beteiligung an GA oder Halbtax etc.
Verpflegungsvergünstigungen wie Reka
Beteiligung an Fitnessabo
Vergünstigte Produkt- oder Dienstleistungsbezüge, spezielle Konditionen für Hypotheken, Kredite
Welche Arten von Lohnsystemen gibt es?
Lohnklassensystem
Wie beispielsweise beim Bund. Transparente Löhne. Öffentlich publiziert.
Lohnbändersystem
Fünf Dimensionen der Lohngerechtigkeit:
LAMOUR
L = Leistung
A = Anforderung
M = Marktkonform
O = Organisationsabsicht (Strategie)
U = Unternehmensmöglichkeit
R = Recht und Ethik
Wann und wie enden Arbeitsverhältnisse?
Unbefristets Arbeitsverhältnis:
Ordentlicher Beendigungsgrund (Zeitablauf)
Ausserordentliche Beendigungsgründe (Tod, Aufhebung, Fristlose Kündigung)
Ordentlicher Beendigungsgrund (Ordentliche Kündigung)
Befristetes Arbeitsverhältnis:
Definition Kurzarbeit
Soll Kündigungen verhindern
ALV deckt Kurzarbeitentschädigung über einen gewissen Zeitraum (80% des Lohnausfalls)
Höchstbezugdauer 12 Monate
Welche Aufgaben fallen bei einer Personalfreistellung an?
Schritte:
● Vorbereitung der Kündigung
● Kündigungsgespräch
● Angebot von Unterstützung
● Dokumentation und Nachbereitung inkl. interne Kommunikation
Aufgaben des HR:
Vorausschauende Personalplanung
Mitwirken im Kernteam
Unterstützung der Linie
Erstellung Checkliste
Führung Austrittgespräch
Erstellung Arbeitszeugnis
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