Was ist die DNA?
Aus welchen drei chemischen Komponenten setzt sich ein einzelnes Nucleotid der DNA zusammen
Die DNA ist eine lange Kette aus vielen einzelnen Bausteinen, den Nucleotiden. Jedes Nucleotid besteht aus genau drei Teilen:
Einem Zuckermolekül (Desoxyribose),
einer Phosphatgruppe,
einer von vier organischen Basen: Adenin (A), Thymin (T), Cytosin (C) oder Guanin (G).
Welche vier organischen Basen kommen in der DNA vor und welche beiden Basenpaare binden stets komplementär aneinander
Adenin (A) bindet stets komplementär an Thymin (T).
Cytosin (C) bindet stets komplementär an Guanin (G).
💡 Eselsbrücke zum Merken:
Adenin & Thymin (Alter Traktor)
Cytosin & Guanin (Campbell Genetik)
Das Strickleiter-Modell Wie lässt sich die räumliche Struktur der DNA-Doppelhelix im Strickleiter-Modell beschreiben – woraus bestehen die beiden äußeren „Stricke“ und woraus die inneren „Sprossen“?
Die äußeren Stricke: Bestehen abwechselnd aus dem Zuckermolekül Desoxyribose und einer Phosphatgruppe (das sogenannte Zucker-Phosphat-Rückgrat).
Die inneren Sprossen: Werden von den komplementären Basenpaaren Adenin-Thymin und Guanin-Cytosin gebildet.
Gen vs. Genom Was unterscheidet einen einzelnen Abschnitt der DNA, ein Gen, von der Gesamtheit des Erbguts, dem Genom?
Ein Gen ist ein einzelner, spezifischer DNA-Abschnitt (der die Information für ein bestimmtes Merkmal bzw. Protein enthält), während das Genom die Gesamtheit aller Gene und somit das komplette Erbgut eines Organismus ist.
Was versteht man unter der Basensequenz der DNA und warum wird sie auch als „genetischer Fingerabdruck“ bezeichnet?
Die Basensequenz ist die exakte Reihenfolge (Abfolge) der Nucleotide bzw. ihrer Basen entlang des DNA-Strangs.
Weil diese spezifische Abfolge der Basen bei jedem Menschen (außer bei eineiigen Zwillingen) absolut einzigartig ist, lässt sich eine Person anhand ihres individuellen DNA-Musters eindeutig identifizieren – genau wie mit einem echten Fingerabdruck.
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