Blutkreislauf
Versorgt alle Organe und Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen und transportiert Abfallstoffe wie Kohlenstoffdioxid ab
Kleiner Lungenkreislauf
Pulmonalklappe bis zum linken Vorhof
Venen Sauerstoff Reiches blut,Arterien sauerstoffarmes Blut
Aufgabe: Sauerstoffanreicherung des Blutes
Ablauf: rechte Herzkammer -> Sauerstoffreiches Blut in die Lunge, Kohlenstoffdioxid wird abgegeben und neuer Sauerstoff aufgenommen, das frische Blut fließt zurück zum linken Vorhof
Arterien
Transportieren Blut vom Herzen weg
Sauerstoffreiches Blut
Venen
Führen das Blut zum Herzen hin
Sauerstoffarmes Blut
Haben oft Venenklappen
Haben dünnere Wände weil sie nicht so viel Druck stand halten müssen
4 große Hohlräume
Rechter Vorhof
Rechte Herzkammer
Linker Vorhof
Linke Herzkammer
Segelklappen (AV-Klappen)
Zwischen den Vorhöfen und Herzkammern
Trikuspidalklappe (rechte Herzhälfte)
Mitralklappe oder Bikuspidalklappe (linke Herzhälfte)
Taschenklappen
An den Ausgängen der Herzkammern
Pulmonalklappe (rechte Herzhälfte)
Aortenklappe (linke Herzhälfte)
Systole (Auswurfphase)
Herz zieht sich zusammen
Blut wird mit Kraft in die Aorta und Lungenarterie gepumpt
Erster wert beim Blutdruck
Maximaler Druck in den Arterien während des Herzschlags
Diastole (Füllungsphase)
Herz entspannt sich
Herzmuskel erschlafft,Kammern öffnen sich , füllen sich mit frischem Blut aus den Vorhöfen
Unterer Blutdruckwert
Grunddruck zwischen den Gefäßen wenn das Herz zwischen 2 Schlägen ruht
Großer körperkreislauf
transportiert sauerstoffreiches Blut aus dem Herzen in den gesamten Körper und verbrauchtes, sauerstoffarmes Blut wieder zurück zum Herzen
linke Herzkammer (Ventrikel) pumpt sauerstoffreiches Blut mit hohem Druck in die Hauptschlagader, die Aorta
Von der Aorta fließt das Blut weiter über immer kleiner werdende Arterien und Arteriolen bis in die feinsten Blutgefäße, die Kapillaren
den Kapillaren gibt das Blut Sauerstoff und Nährstoffe an die Körperzellen ab und nimmt im Gegenzug Kohlendioxid sowie Stoffwechselendprodukte auf
Das nun sauerstoffarme Blut sammelt sich in Venolen und größeren Venen
Über die obere und untere Hohlvene (Vena cava) fließt das Blut zurück in den rechten Vorhof des Herzens und von dort in die rechte Herzkammer. Dort beginnt direkt der kleine Kreislauf (Lungenkreislauf)
Weg Blutkreislauf
Rechter Vorhof➔ Trikuspidalklappe➔ (Rechte Herzkammer➔ Pulmonalklappe➔ Lungenarterie➔ Lunge (Sauerstoffaufnahme)➔ Lungenvenen➔ Linker Vorhof)➔ Mitralklappe➔ Linke Herzkammer ➔ Aortenklappe➔ Aorta (von vorne)➔ Arterien➔ ateriolen ➔ Kappilaren➔venolen ->Venen -> Vena cava Superior & inferor (Obere und untere Hohlvene (und wieder von vorn) -> rechter Vorhof
Endokard
Herzinnenhaut
Epikard
Herzaußenhaut
Myokard
Herzmuskelschicht
Perikard
Herzbeutel
12 Kanal EKG
V1 Im 4. ICR rechts parasternal (direkt rechts neben dem Sternum / Brustbein).
V2: Im 4. ICR links parasternal (direkt links neben dem Sternum).
V3: Auf der Mitte der Verbindungslinie zwischen V2 und V4 (liegt anatomisch meist auf der 5. Rippe).
V4: Im 5. ICR in der linken Medioklavikularlinie (eine gedachte senkrechte Linie, die durch die Mitte des Schlüsselbeins verläuft).
V5: Im 5. ICR in der linken vorderen Axillarlinie (auf gleicher Höhe wie V4, am vorderen Rand der Achselhöhle).
V6: Im 5. ICR in der linken mittleren Axillarlinie (auf gleicher Höhe wie V4 und V5, genau in der Mitte der Achselhöhle).
P- Welle
Vorhoferregung
PQ- Intervall
Überleitungszeit
QRS Komplex
Erregung der Kammer
St Strecke
Vollständige Kammerreregung
T Welle
Erregungsrückbildung
Asthma Trias
Bronchospasmus
Schleimhautödem
Hypersekretion
AHA Symptomatik COPD
Atemnot
Husten
Auswurf
surfactant
lebenswichtige, oberflächenaktive Substanz in den Lungenbläschen, die die Oberflächenspannung senkt und ein Zusammenfallen der Lunge verhindert
Gewicht berechnen
Körpergröße:100 = Gewicht
Reizleitungssystem
Sinusknoten -> AV Knoten -> His Bündel -> Tawaraschenkel ->Purkinje Fasern
Sinusknoten
Der natürliche Schrittmacher (Taktgeber) sitzt im rechten Vorhof und erzeugt die elektrischen Impulse (in Ruhe 60 bis 80 Mal pro Minute)
AV Knoten
(Atrioventrikularknoten): Die Schaltstation am Übergang zwischen Vorhöfen und Herzkammern verzögert den Impuls kurz. Das gibt den Kammern Zeit, sich mit Blut zu füllen.
Rhythmus: 60-40
Vorhof,Kammer Fachbegriffe
Vorhof = Atrium
Kammer = Ventrikel
Hisbündel
Das kurze Bündel leitet die Erregung weiter in die Trennwand (Septum) zwischen den Herzkammern.
Rhythmus:20-40
Tawara Schenkel & Purkinje Fasern
Lage: Die Tawara-Schenkel ziehen beidseits an der Kammerscheidewand abwärts; die Purkinje-Fasern zweigen sich fein in der gesamten Arbeitsmuskulatur der Herzkammern auf.
Tawara-Schenkel (Kammerschenkel): Sie spalten sich in einen rechten und linken Schenkel auf und leiten den Reiz schnell Richtung Herzspitze
Übernahmefrequenz bei komplettem Block weiter oben: 20 – 30 Impulse pro Minute. Diese Frequenz ist extrem niedrig und unzuverlässig. Sie führt oft zu Schwindel, Ohnmacht (Synkope) und erfordert einen Notfallschrittmacher.
Purkinje-Fasern: Die feinen Endverzweigungen übertragen die Erregung direkt auf die Muskelzellen der Herzkammern, damit diese sich kräftig und gleichzeitig zusammenziehen.
Einatmung vs Ausatmung
Einatmung = aktiver Vorgang (Inspiration)
Ausatmung = passiver Vorgang (Exspiration)
Der Weg der Luft bei der Einatmung
Nasenhöhle / Mund: Die Luft strömt ein. In der Nase wird sie durch Härchen gefiltert, durch die Schleimhaut angewärmt und befeuchtet.
Rachen (Pharynx): Hier kreuzen sich Luft- und Speiseweg. Der Kehldeckel steht offen, damit die Luft passieren kann.
Kehlkopf (Larynx): Die Luft fließt durch die geöffnete Stimmritze. Der Kehlkopf schützt zudem die unteren Atemwege vor Fremdkörpern.
Luftröhre (Trachea): Ein etwa 10–12 cm langes, durch Knorpelspangen offengehaltenes Rohr leitet die Luft nach unten. Sie ist mit Flimmerhärchen ausgekleidet, die Schmutz nach oben transportieren.
Hauptbronchien: Am Ende der Luftröhre (Bifurkation) teilt sich der Weg in einen rechten und einen linken Hauptbronchus, die jeweils in einen Lungenflügel führen.
Bronchialbaum: Die Bronchien verzweigen sich in den Lungenflügeln wie Geäst immer feiner (Lappenbronchien → Segmentbronchien → kleine Bronchiolen).
Alveolen (Lungenbläschen): Am Ende der kleinsten Bronchiolen erreicht die Luft die traubenförmigen Lungenbläschen.
Das Ziel: Der GasaustauschIn den Alveolen findet das eigentliche Ziel der Einatmung statt: Der Sauerstoff aus der eingeatmeten Luft tritt durch die hauchdünne Membran in die umliegenden Blutkapillaren über. Gleichzeitig wird Kohlendioxid (das Abfallprodukt) aus dem Blut in die Alveolen abgegeben, um danach wieder ausgeatmet zu werden.
Diffusion
ein physikalischer Prozess, bei dem sich Teilchen (Atome, Moleküle oder Ionen) aufgrund ihrer thermischen Eigenbewegung (Brownsche Molekularbewegung) selbstständig im Raum verteilen. Sie erfolgt entlang eines Konzentrationsgefälles vom Ort der höheren zum Ort der niedrigeren Konzentration, bis ein vollständiger Konzentrationsausgleich erreicht ist.
PEEP
PEEP steht für Positive End-Expiratory Pressure (auf Deutsch: positiv-endexpiratorischer Druck). Es handelt sich um einen Fachbegriff aus der Intensivmedizin und Anästhesie, der einen dauerhaften, künstlichen Mindestdruck in der Lunge während einer Beatmung beschreibt
Obstruktive Ventilationsstörungen
Probleme bei der Belüftung
COPD
Asthma
Perfussionsstörungen
Probleme bei der Durchblutung
Lungenembolie
Diffusionsstörung
Probleme beim Gasübertritt
CPAP (Continuous Positive Airway Pressure)
Was es ist: CPAP ist streng genommen keine Beatmung, sondern eine reine Atemunterstützung. [1]
Wie es funktioniert: Das Gerät erzeugt einen kontinuierlichen, gleichbleibenden Überdruck (einen permanenten PEEP). Dieser Druck ist beim Einatmen und beim Ausatmen exakt gleich hoch. [1, 2]
Der Effekt: Der Druck schient die Atemwege offen (wie ein unsichtbares Luftpolster) und sorgt dafür, dass die Lungenbläschen nicht kollabieren. Der Patient muss jedoch jeden Atemzug komplett selbstständig leisten
Niffen" / NIV (Non-Invasive Ventilation)
Was es ist: Das ist eine echte, maschinelle Beatmung, die jedoch nicht-invasiv (also ohne Beatmungsschlauch in der Luftröhre) über eine dicht sitzende Maske oder einen Helm durchgeführt wird. [1, 2]
Wie es funktioniert: Das Gerät arbeitet mit zwei verschiedenen Druckniveaus (oft als BiPAP oder Bilevel bezeichnet):
Beim Einatmen (Inspiration): Das Gerät gibt einen hohen Druck ab, der aktiv Luft in die Lunge presst und die Atemmuskulatur entlastet.
Beim Ausatmen (Exspiration): Der Druck sinkt auf ein niedrigeres Niveau (den PEEP) ab, damit der Patient ohne großen Widerstand ausatmen kann. [1, 2, 3, 4]
Der Effekt: NIV unterstützt die Atempumpe aktiv. Es hilft dem Patienten nicht nur bei der Oxygenierung (Sauerstoffaufnahme), sondern primär bei der Ventilation – also dem Abatmen von schädlichem Kohlendioxid (CO₂). [1, 2]
Hauptanwendung: Bei schwerer Erschöpfung der Atemmuskulatur, zum Beispiel bei einer akuten Verschlechterung einer COPD (COPD-Exazerbation) oder bei schwerem Asthma
Atemzugvolumen (Tidalvolumen)
Die Menge an Luft, die bei einem ganz normalen, entspannten Atemzug ein- und wieder ausgeatmet wird. Beim Erwachsenen liegt dieser Wert in Ruhe bei etwa 500 ml.
Residualvolumen
Das Restvolumen an Luft, das selbst nach maximaler, kraftvollster Ausatmung immer in der Lunge verbleibt. Es schützt die Lungenbläschen vor dem Kollabieren und kann nicht aktiv ausgeatmet werden. Es beträgt ca. 1,2 bis 1,5 Liter.
Totraum
Der Teil der Atemwege, in dem kein Gasaustausch stattfindet, weil dort keine Lungenbläschen existieren. Dazu gehören Nase, Rachen, Luftröhre und die Bronchien. Er dient nur als "Zuleitung", wärmt und reinigt die Luft. Er fasst etwa 150 ml (bzw. grob 2 ml pro kg Körpergewicht).
Wenn etwas pro kg berechnet wird gilt immer das Ideale Körpergewicht!
Vitalkapazität
Totalkapazität
Das gesamte Luftvolumen, das sich nach maximaler Einatmung in der Lunge befindet. Sie ist die Summe aus absolut allem: Vitalkapazität + Residualvolumen (ca. 5 bis 7 Liter).
Berechnung AZV (Atemzugvolumen)
Ideales Körpergewicht x 6-8ml
Berechnung Atemminutenvolumen
AZV x AF
Berechnung Sauerstoff
Druck x Liter : flow
Schockkriterien
Herzfrequenz höher als systolischer Blutdruck
Parese und Parestesien
Parese = Lähmung
Parestesien= kribbeln, Missempfindungen
Gfast
Kommen mehr als 3 Punkte raus ist es ein Großrauminfarkt und es geht ins Thrombektomiezentrum: z.b. Nordstadt Krankenhaus
Hypertnesiver notfall
Höher Blutdruck + Lebensgefahr
Hypertensive Krise
Höher Blutdruck, keine Lebensgefahr
Verschlechterung einer COPD
Exazerbation
Vorallem durch Infekte
Sympathikus
Wenn der Sympathikus aktiv wird, stellt sich der gesamte Körper blitzschnell auf Leistung, Stress oder Gefahr ein. Alle Funktionen, die im Moment nicht überlebenswichtig sind, werden gedrosselt, während die Muskeln und das Gehirn maximale Energie erhalten.
Herz und Kreislauf: Das Herz schlägt deutlich schneller und zieht sich kräftiger zusammen. Die Blutgefäße in der Haut und in den Verdauungsorganen verengen sich, während sich die Gefäße in der Skelettmuskulatur weiten. Dadurch steigt der Blutdruck und das sauerstoffreiche Blut wird dorthin gelenkt, wo es für Bewegung gebraucht wird.
Atmung: Die Bronchien in der Lunge weiten sich. Der Atemwiderstand sinkt, sodass mit jedem Atemzug mehr Sauerstoff in die Lungenbläschen strömen und per Diffusion ins Blut übertreten kann.
Augen: Die Pupillen erweitern sich weit, um möglichst viel Licht einzufangen und das Sichtfeld in einer Gefahrensituation zu maximieren.
Verdauung und Ausscheidung: Die gesamte Verdauungstätigkeit wird blockiert. Die Magen-Darm-Bewegung steht still, die Produktion von Verdauungssäften stoppt und der Speichelfluss nimmt ab, was zu einem trockenen Mund führt. Die Blasenmuskulatur entspannt sich, sodass der Urin zurückgehalten wird.
Stoffwechsel: Der Körper stellt sofort Energie bereit, indem er Fett- und Zuckerreserven in der Leber abbaut und ins Blut abgibt.
Parasympathikus
Sobald die Stresssituation vorbei ist, übernimmt der Parasympathikus das Kommando. Er sorgt für Erholung, Regeneration und den Wiederaufbau von Energiereserven. Der wichtigste Nerv dieses Systems ist der Nervus vagus.
Herz und Kreislauf: Das Herz schaltet einen Gang herunter. Die Herzfrequenz sinkt und die Schlagkraft nimmt ab. Die Blutgefäße entspringen wieder, wodurch der Blutdruck sinkt und das Herz entlastet wird.
Atmung: Da der Körper in Ruhe weniger Sauerstoff benötigt, verengen sich die Bronchien wieder auf ihr normales Maß. Die Atmung wird flacher und langsamer.
Augen: Die Pupillen verengen sich wieder. Das Auge stellt sich auf das Sehen im Nahbereich ein.
Verdauung und Ausscheidung: Die Verdauung wird maximal angekurbelt. Der Speichel fließt wieder reichlich, die Magen- und Darmbewegungen kommen in Schwung und Verdauungssäfte werden ausgeschüttet, um Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen. Gleichzeitig spannt sich die Blasenmuskulatur an, um die Entleerung der Blase zu ermöglichen.
Stoffwechsel: Anstatt Energie zu verbrennen, schaltet der Körper auf Speicherung um. Überschüssiger Zucker wird wieder in Form von Glykogen in der Leber und den Muskeln eingelagert.
Großhirn (Telencephalon / Cerebrum):
Die größte Struktur, aufgeteilt in zwei Hemisphären. Die äußere Schicht ist die Großhirnrinde (graue Substanz), in der das Bewusstsein, das Denken, das Gedächtnis und die Sprache sitzen. Darunter liegt die weiße Substanz (Leitungsbahnen).
Zwischenhirn (Diencephalon):
Liegt tief im Inneren. Wichtige Zentren sind der Thalamus (das „Tor zum Bewusstsein“, filtert Sinnesreize) und der Hypothalamus (die Steuerzentrale für Hormone, Temperatur, Hunger und Durst).
Kleinhirn (Cerebellum):
Sitzt in der hinteren Schädelgrube. Es ist die Kontroll- und Koordinationszentrale für Bewegungen, Gleichgewicht und Feinmotorik.
Hirnstamm (Trunkus encephalicus):
Besteht aus Mittelhirn, Brücke (Pons) und dem nachgeschalteten verlängerten Mark (Medulla oblongata). Hier sitzen lebenswichtige Reflex- und Regelzentren (z. B. für die Atmung und den Herzschlag).
Die Hirnhäute (Meningen):
Sie umhüllen das Gehirn und das Rückenmark. Von außen nach innen verlaufen sie in dieser Reihenfolge:Dura mater (harte Hirnhaut) – liegt dem Knochen direkt an.Arachnoidea mater (Spinngewebshaut) – die mittlere, feine Schicht.Pia mater (weiche Hirnhaut) – liegt dem Gehirngewebe direkt auf und folgt jeder Windung.
Epiduralblutung (EDB):
Wo sie liegt: Zwischen dem Schädelknochen und der harten Hirnhaut (Dura mater).Ursache: Meist das Abreißen einer Schlagader (Arteria meningea media) durch einen Schädelbruch.Besonderheit: Das Blut breitet sich unter hohem, arteriellem Druck aus. Typisch ist das „freie Intervall“: Der Patient ist nach dem Sturz kurz bewusstlos, wacht auf und wirkt normal, bricht dann aber Stunden später wegen des steigenden Drucks im Kopf lebensgefährlich zusammen.
Subduralblutung (SDB):
Wo sie liegt: Zwischen der harten Hirnhaut (Dura mater) und der Spinngewebshaut (Arachnoidea).
Ursache: Ein Riss der Brückenvenen (Gefäße, die das Blut zum Sinus leiten), oft durch Bagatellunfälle oder Stürze (häufig bei älteren Menschen oder Alkoholikern).
Besonderheit: Da es sich um eine venöse Blutung handelt, breitet sie sich langsam aus. Ein chronisches Subduralhämatom kann erst Wochen nach einem vergessenen Sturz du
Subarachnoidalblutung (SAB):
Wo sie liegt: Im „äußeren Liquorraum“ zwischen Spinngewebshaut (Arachnoidea) und weicher Hirnhaut (Pia mater), wo auch das Nervenwasser (Liquor) fließt.
Ursache: Meist das spontane Platzen einer angeborenen Gefäßaussackung (Aneurysma) einer Gehirnarterie.
Besonderheit: Patienten beschreiben dies als den schlimmsten Kopfschmerz ihres Lebens (Vernichtungskopfschmerz), der schlagartig einschießt. Es ist ein absoluter Notfall.
Intrazerebrale Blutung (ICB):
Wo sie liegt: Direkt im Gehirngewebe selbst (auch parenchymatöse Blutung genannt).
Ursache: Meist die Folge eines langjährigen, schlecht eingestellten Bluthochdrucks, der die kleinen Gefäße im Inneren des Gehirns schädigt. Dies entspricht einem hämorrhagischen Schlaganfall.
Generalisierter tonisch-klonischer Anfall (Grand Mal): .
Geht mit Bewusstlosigkeit, Versteifung (Tonus) und anschließendem rhythmischem Zucken (Klonus) des ganzen Körpers einher. Häufig kommt es zu vermehrtem Speichelfluss ("Schaum vor dem Mund") und Zungenbiss
Status epilepticus
Ein absolut lebensbedrohlicher Notfall. Er liegt vor, wenn ein Krampfanfall länger als 5 Minuten dauert oder mehrere Anfälle hintereinander auftreten, ohne dass der Patient dazwischen das Bewusstsein wiedererlangt. Hier muss medikamentös (meist mit Benzodiazepinen wie Diazepam oder Midazolam) sofort eingegriffen werden, da sonst schwere Hirnschäden drohen.
Zentrales Nervensystem (ZNS):
Besteht aus dem Gehirn und dem Rückenmark. Es ist die Hauptschaltzentrale, die Informationen verarbeitet, speichert und Befehle aussendet.
Peripheres Nervensystem (PNS):
Umfasst alle Nervenbahnen, die außerhalb des ZNS liegen und den Körper wie ein Netz durchziehen. Es leitet sensorische Reize (z. B. Schmerz, Temperatur) zum ZNS hin und motorische Befehle (z. B. Muskelbewegung) vom ZNS weg.
ß1-Rezeptoren (v. a. am Herzen)
Lage: Befinden sich hauptsächlich im Herzmuskel und im Reizleitungssystem (Sinusknoten, AV-Knoten).
Wirkung bei Aktivierung: Sie lassen das Herz schneller schlagen (Herzfrequenz steigt) und kräftiger pumpen (Schlagkraft steigt). Zudem beschleunigen sie die elektrische Weiterleitung im AV-Knoten. An den Nieren stimulieren sie zusätzlich die Ausschüttung von Renin, was den Blutdruck steigert.
\(\beta _{2}\)
ẞ2 Rezeptoren (v. a. in den Atemwegen und Gefäßen):
Lage: Befinden sich in der glatten Muskulatur der Bronchien, in den Blutgefäßen der Skelettmuskulatur und in der Gebärmutter.
Wirkung bei Aktivierung: Sie führen zu einer Entspannung und Weitung. An der Lunge weiten sich die Bronchien, damit mehr Luft einströmen kann. An den Muskeln weiten sich die Gefäße für eine bessere Durchblutung. Im Stoffwechsel sorgen sie für die Freisetzung von Zucker (Glukose) aus der Leber.
Beta-Blocker (Rezeptor-Gegenspieler)
Sie besetzen die \(\beta _{1}\)-Rezeptoren am Herzen und schirmen sie gegen Adrenalin ab. Das Herz schlägt wieder langsamer und der Blutdruck sinkt. Sie werden bei Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder nach einem Herzinfarkt eingesetzt. (Beispiele: Metoprolol, Bisoprolol).
Beta-2-Mimetika (Rezeptor-Aktivatoren
Sie imitieren die Wirkung des Sympathikus an den \(\beta _{2}\)-Rezeptoren der Lunge. Sie entspannen die verkrampfte Atemtagsmuskulatur schlagartig und weiten die Bronchien. Sie sind das wichtigste Notfallmedikament bei Asthmaanfällen oder einer akuten COPD-Verschlimmerung. (Beispiel: Salbutamol-Inhalationsspray).
Blutmenge
Ein erwachsener hat in etwa 5l Blut im Körper ca 8% des Körpergeiwchtes
Einblutungsmengen
Becken/Bauch: 5l bis unbegrenzt
Brusthöhle pro Seite 3l
Oberschenkel:2l
Schadel:100-150ml
Pulsmessung
4 Säulen der Bewusstlosigkeit
Lagerung
Sauerstoff
Wärmeerhalt
Absaugung
Schockbare Rhythmen:
PVT,Kammerflimmern
Nicht schockbare Rhythmen:
Asystolie,PEA
Medis Rea
Verbrennungen einschätzen
Verdauung
Mundhöhle ──> Rachen ──> Speiseröhre ──> Magen ──> Zwölffingerdarm ──> Leerdarm ──> Krummdarm ──> Dickdarm ──> Mastdarm ──> Anus
Der Weg der Nahrung
Mundhöhle: Kauen (mechanische Zerkleinerung) und Einspeicheln der Nahrung; Beginn der Kohlenhydratspaltung.
Rachen: Auslösung des Schluckreflexes; Verschluss der Atemwege durch den Kehldeckel.
Speiseröhre: Aktiver Weitertransport des Speisebreis in den Magen durch Muskelbänder (Peristaltik).
Magen: Durchmischung des Breis; Abtöten von Keimen durch Magensäure; Beginn der Eiweißverdauung.
Zwölffingerdarm: Beimischung von Galle (für die Fettverdauung) und Bauchspeichel (Enzyme); Neutralisierung der Magensäure.
Leerdarm: Hauptort für die chemische Aufspaltung und Aufnahme (Resorption) von Nährstoffen ins Blut.
Krummdarm: Aufnahme von restlichen Nährstoffen, Gallensalzen und Vitamin B12.
Dickdarm: Eindickung des Speisebreis durch Entzug von Wasser und Salzen; Fermentation durch Darmbakterien.
Mastdarm: Sammlung und Speicherung des fertigen Kots bis zur Ausscheidung.
Anus: Kontrollierte Ausscheidung des Stuhls über die Schließmuskeln.
Auf welchem Knochen sitzt die Beckenschlinge?
Trochanter major
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