Was sind Märkte?
Ort an dem Produktangebot auf Nachfrage trifft
-> Preisfindung
Probleme vom Markt
Konkurrenz
schwankende Angebote/Nachfragen
Trends
Standorte
Sichtbarkeit/Aufmerksamkeit
Wettbewerb
1900-1920
Verkäufermärkte -
Produktionsorientiert
Verkäufermärkte: Nachfrage größer als das Angebot
→ Angebotsdefizit
Produktionsorientierung: Primär absatzwirtschaftliche Marketing-Tätigkeiten, die dazu dienen, den Vertrieb beim
Verkauf zu unterstützen.
1920-1950
Verkäufermärkte
Distributionsorientiert
Distibutionsorientierung: Primär absatzwirtschaftliche Marketing-Tätigkeiten, die dazu dienen den Vertrieb beim
Verkauf zu unterstützen und nun auch Werbung umfasst
1950-1980
Käufermärkte -
Marktorientiert
Käufermärkte: Nachfrage kleiner als Angebot
Markorientierung: Umfassende Marketing-Aktivitäten (Vertrieb, Kommunikation, Produkt und Preis), die dazu dienen
die Bedürfnisse der Nachfrager spezifischer zu befriedigen.
1980-1990
Wettbewerbsorientiert
Wettbewerbsorientierung: Umfassende Marketing-Aktivitäten die auf die Erzeugung und Herausstellung von
Wettbewerbsvorteilen abzielen und dabei auch die Schaffung interner Voraussetzungen und die marktorientierten
Führung des Unternehmens als Ganzes beinhalten.
1990 - heute
Beziehungsorientiert
Beziehungsorientierung: Umfassende Marketing-Aktivitäten, die auf Dialog und dauerhafte Kundenbeziehungen
ausgelegt sind.
Das Marketing hat sich im Zeitverlauf entlang der veränderten Rahmenbedingungen stetig weiterentwickelt!
Idealtypischer Prozess:
Marketing Forschung
-externe Chancen/Risiken & interne Chancen/Risiken
-Ergebniszusammenführung
2.Marketing Planung
-Abgrenzung relevanter Markt
-Segmentierung relevanter Markt
-Auswahl Zielsegmente
-Definition Marketing Ziele
-Festlegung Marketing Strategie
-Erarbeitung Markenkonforme Positionierung
3:Marketing Mix
-Produkt, Preis, Vertrieb, Kommunikation :
(Analyse, Ziel/Budget, Strategien, Maßnahmen)
-Budgetverteilung
-Realisierung
-Controlling
Marketing Forschung:
Definition
+Markt-Forschung
-in- & externe Informationen einholen, auswerten, interpretieren
-aktuelle/zukünftige Marktsituation und - Entscheidungen
Mark-Forschung: nur externe Infos
Wodurch unetscheiden sich Käufer- von
Verkäufermärkten?
Verkäufermräkte: Nachfrage > Angebot
Käufermärkte: Nachfrage < Angebot
Wie sieht ein idealtypischer
Management-Prozess für das Marketing
aus?
Analyse (Markt, Umfeld,
Unternehmen)
Ziele setzen
Strategien entwickeln
Maßnahmen planen und
umsetzen
Kontrolle und Feedback
Inwiefern beeinflusst die Wandlung von
Verkäufer- zu Käufermärkten das
Marketing?
Fokus verschiebt sich von Produktion zu
Marktorientierung.
Marketing wird strategisch:
Kundenbedürfnisse, Differenzierung,
Wettbewerbsvortei
Marktumfeld Analyse
S - Society Gesellschaftliches Marktumfeld
T - Technology Technologies Marktumfeld
E - Economics Wirtschaftliches Marktumfeld
P - Politics Politisch-rechtliches Marktumfeld
3 unternehmensexterne Erkenntnisobjekte
1.Kunden
2.Markt
3.Wettbewerb
Branchenrentabilität
Wie beinflussen 5 Wettbewerbskräfte nach Porter die Rentabilität von Branchen?
→ beschreibt, wie attraktiv und
profitabel eine Branche ist
- hängt von 5forces ab
-Rivalität unter bestehenden Unternehmen
-Verhandlungsstärke der Nachfrager
-Verhandlungsstärke der Lieferanten
-Neue Konkurrenten
-Neue Ersatzprodukte
Die Rentabilität einer Branche hängt von der Intensität der fünf Kräfte ab: Je stärker sie wirken, desto geringer
ist die Gewinnmöglichkeit
Marketing als duales Führungskonzept
Marketing ist ein duales, nach außen und innen gerichtetes Führungskonzept, das auf eine optimale Gestaltung von Kundenbeziehungen abzielt. Nach außen umfasst es die Konzeption und Durchführung aller marktbezogenen Aktivitäten ggü. (potenziellen) Nachfragern. Nach innen beinhaltet es hingegen die Schaffung der Vorraussetzung für die effektive und effiziente Durchführung dieser marktbezogenen Aktivitäten
Branchenretabilität
beschreibt, wie attraktiv und profitabel eine Branche ist
Rentabilität einer Branche hängt von der Intensität der fünf Kräfte ab: Je stärker sie wirken, desto geringer ist die Gewinnmöglichkeit
Schlüsselgröße: Marktstrukturen
Marktpotenzial
Gesamtheit der maximal möglichen Absatzmengen für ein Produkt oder eine Produktkategorie in einem Markt
Marktvolumen
Gesamtheit der tatsächlich realisierten Absatzmengen für ein Produkt oder eine Produktkategorie in einem Markt
Schlüsselgrößen: Marktstrukturen
Wachstumsreserve
Differenz zwischen
Marktpotenzial und Marktvolumen
Absatzvolumen
Tatsächlich realisierte Absatzmenge eines Unternehmens für ein Produkt oder eine Produktkategorie
Schlüsselgrößen Marktstruckturen:
Marktanteil
Absatzvolumen eines Unternehmens dividiert durch das Marktvolumen, multipliziert mit 100
Schlüsselgrößen 'Marktentwicklung
Marktlebenszyklusphase
Phase im zeitlichen Verlauf der Marktentwicklung (Absatz-menge und Branchenrentabilität)
Marktlebenszyklus
+Einfachheit
• Anschaulichkeit
• Hohe Akzeptanz in der Praxis
-Unklare Phasenabgrenzung
• Verlauf Lebenszyklus wird empirisch selten bestätigt
• Keine Berücksichtigung situativer Einflüsse
Analyse Marktlebenszyklus
Ressourcen
Ressourcen sind gegenständliche und nicht-gegenständliche Hilfsmittel,
die es Unternehmen erlauben, effizient und / oder effektiv Leistungen
anzubieten, die für Nachfrager von Wert sind
Ressourcenarten
Physische
Intellektuelle
Menschliche
Finanzielle
Primäre und sekundäre Aktivitäten
Primäre Aktivitäten:
Tätigkeiten, die direkt zur Erstellung,
Vermarktung und Lieferung des
Produkts beitragen.
Sekundäre Aktivitäten:
Tätigkeiten, die die primären
Aktivitäten indirekt unterstützen
und Voraussetzungen schaffen.
Wertkettenanalyse
Erfassung eigener Aktivitäten
Aufdeckung von Unterschieden im Wettbewerb
Weiterentwicklung der Wertkette
Zweck wertketten Analyse
•Wertschaffende und nicht wertschaffende Aktivitäten erkennen
• Kostenquellen und Schwachstellen aufdecken
• Verbesserungsmöglichkeiten in den einzelnen Unternehmensbereichen finden
• Wettbewerbsvorteile ableiten
SWOT Analyse
Vor und Nachteile
+Einfache Anwendung und Komplexität
reduzierend
-Gefahr der subjektiven Bewertung betrachteter
Objekte
+Umfassende Analyse in- und externer
Erkenntnisobjekte
-Qualität der Ergebnisse ist abhängig von betrachteten
Objekten und oft nur eine Momentaufnahme
Deskriptives Untersuchungsdesign
Erfassung und
Beschreibung von
Tatbeständen
• Keine Untersuchung
von Zusammen-
hängen zwischen
Variablen
Exploratives Untersuchungsdesign
• Entdeckung und
Strukturierung von
Tatbestände
• Untersuchung von
Zusammenhängen
zwischen Variablen
ohne vorab formulierte
Hypothesen
Explikatives Untersuchungsdesign
•Überprüfung und Erklärung von Tatbeständen
• Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Variablen auf Basis von vorab formulierten Hypothesen
Primär und sekundär Forschung
Sekundär Forschung (Desk Research)
-Sammlung, Aufbereitung und
Analyse von Daten aus bereits
vorhandenen Informationsquellen
primär Forschung (Find Research)
-Erhebung und Analyse originärer
Daten mit Hilfe von Befragungen, Be-
obachtungen und deren Mischformen
Prozessschritte Marketing Forschung
1 Formulierung Problem und Festlegung Untersuchungsdesign
2 Definition Datenerhebungsmethode
3 Auswahl Stichprobe
4 Gestaltung Erhebungsinstrument
5 Erhebung, Editierung und Kodierung der Daten
6 Datenanalyse und -interpretation
Datenerhebung
Sekundäre und Primärforschung
Sekundärforschung:
– Datenerhebung aus internen Informationsquellen
– Datenerhebung aus externen Informationsquellen
• Primärforschung:
– Befragungen: qualitativ und quantitativ orientiert.
– Beobachtungen: persönlich und apparativ.
– Mischformen: Panel und Experiment.
Willkürliche Auswahl
Verfahren der bewussten Auswahl
Keine besonderen Voraussetzungen
Es werden Objekte ausgewählt, die besonders leicht zu erreichen sind.
Bsp: Befragung von Studierenden zu Baumärkten.
Leichte Durchführung; Verfahren lassen aber meist keine repräsentativen Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit zu.
Konzentrationsverfahren
Es werden Objekte ausgewählt, die am ehesten repräsentativ für die Grundgesamtheit erscheinen.
Bsp. Befragung von Club-Besuchern zu Musiktrends
Quotenauswahl
Es werden Objekte analog der Verteilung einiger (weniger) Merkmale der Grundgesamtheit mittels Quotenanweisungen ausgewählt.
Bsp. Befragung von 20 leicht anzusprechenden Personen bis 18 Jahren und von 50 leicht anzusprechenden Personen zwischen 19 und 29.
Einfache Zufallsauswahl
Verfahren der Zufallsauswahl
Aktuelles und vollständiges Verzeichnis
aller Objekte in der Grundgesamtheit (oft nicht gegeben)
Es erfolgt eine zufällige Auswahl von Objekten aus der Grundgesamtheit.
Befragung von zufällig ausgewählten Bürgern zu ihrem beabsichtigen Wahlverhalten bei der nächsten Landtagswahl
Hohe Stichprobenumfänge für repräsentative
Rückschlüsse erforderlich
Geschichtete Zufallsauswahl
Die Grundgesamtheut wird zunächst nach bedeutsamen Objektmerkmalen in Schichten unterteilt. Anschließend erfolgt eine zufällige Auswahl von Objekten aus den Schichten.
Bildung repräsentativer Schichten von Bundesbürgern. Anschließend zufällige Auswahl zwecks Abfrage Wahlverhalten.
Weniger hohe Stichprobenumfänge erforderlich als bei einfacher Zufallsauswahl, aber geringere Repräsentativität.
Klumpenauswahl
Die Grundgesamtheut wird zunächst nach bedeutsamen Objektmerkmalen in Untergruppen unterteilt. Anschließend erfolgt eine zufällige Auswahl ganzer Untergruppen.
Unterteilung von Fußball-Fans nach Vereinen. Anschließend zufällige Auswahl ganzer Fan- Gruppen (z.B.BVB, Schalke 04).
Skalierung
Unter Skalierung versteht man die Entwicklung eines Maßstabs zur Messung der Merkmalsausprägungen.
Nominalskala (Fragenskalierung)
• Vorgabe von Merkmalsausprägungen
• Ausprägungen lassen sich nicht rangreihen
• Aussagen zu ihrem Abstand sind nicht möglich
• Es gibt keinen natürlichen Nullpunkt
• Geschlecht: männlich / weiblich
• Religion: katholisch / evangelisch
• Farbe: rot / gelb / …
• Werbemedium: TV / Internet / …
• Objekte können anhand ihrer Merkmalsausprägungen beschrieben werden („37 Umfrageteilnehmer waren weiblich“).
Ordinalskala (Fragenskalierung)
• Ausprägungen lassen sich rangreihen
• Selbsteinstufung
Einkommen: überdurchschnittlich / durchschnittlich / unterdurchschnittlich
• Bewertung Zufriedenheit: gering / mittel / hoch
• Objekte können anhand ihrer Merkmalsausprägungen beschrieben und zudem in eine Reihenfolge gebracht werden („Herr Müller verdient mehr als Herr Maier“).
Intervallskala (Fragenskalierung)
• Aussagen zu ihrem Abstand sind möglich
• Gradangabe in Celsius: Abstand Gefrier- / Siedepunkt ist in 100 gleich große Abschnitte eingeteilt
• Jahreszahlen: Abstand der Jahre beträgt 365 (366) Tage
• Objekte können anhand ihrer Merkmalsausprägungen beschrieben und zudem in eine Reihenfolge gebracht werden, wobei Aussagen zu den Abständen der Objekte möglich sind („In Soest ist es zwei Grad wärmer als in Winterberg“).
Verhältnisskala (Fragenskalierung)
• Es gibt einen natürlichen Nullpunkt
• Physikalische Merkmale: Länge, Gewicht,
Geschwindigkeit
• Ökonomische Merkmale: Einkommen, Kosten und Preis in Euro
• Alter
• Objekte können anhand ihrer Merkmalsausprägungen beschrieben und in eine Reihenfolge gebracht werden, wobei Aussagen zu Abständen und Verhältnissen der Objekte möglich sind („Der ICE ist doppelt so schnell wie der Regional-Express“).
Wichtige Aspekte bei der Gestaltung eines standardisierten Fragebogens sind
- Frageninhalte: Die Fragen sollten thematisch relevant sein, zur Forschungsfrage passen
und für die Zielgruppe verständlich sein.
- Fragenformate: Offene Fragen ermöglichen ausführlichere Antworten während
geschlossene Fragen Vergleiche und statistische Auswertungen ermöglichen.
- Fragenskalierung: Antwortskalen sollten eindeutig, verständlich, trennscharf und für die
spätere Auswertung geeignet sein.
Grundgesamtheit
Menge derjenigen Objekte, auf die die Ergebnisse der Marktforschung zutreffen soll.
Stichprobe
Menge derjenigen Objekte, von denen im
Rahmen der Marktforschung Informationen eingeholt werden sollen.
Effektive Stichprobe
Menge derjenigen Objekte, von denen im Rahmen der Marktforschung tatsächlich Informationen eingeholt wurden.
Anforderungen an Formulierung von Fragen
Einfachheit
Neutralität
Eindeutigkeit
Objektivität
Objektivität ist gegeben, wenn die aus der Datenerhebung resultierenden Messergebnisse unabhängig vom Durchführenden sind
Reliabilität
Reliabilität ist gegeben, wenn bei einer Wiederholung der Datenerhebung unter gleichen Rahmenbedingungen das gleiche Messergebnis erzielt wird.
Validität
Validität ist gegeben, wenn der interessierende Sachverhalt tatsächlich erfasst wird, also genau das erhoben wird, was erhoben werden sollte.
Die Dateneditierung
Die Dateneditierung zielt auf die Sicherstellung einer hohen Datenqualität ab
• Sind die Fragebögen bzw. Datensätze vollständig?
• Wurden alle Fragen richtig beantwortet?
• Liegen keine Widersprüche im Antwortverhalten vor?
• Wurden die Fragebögen bzw. Datensätze von den Durchführenden richtig erfasst?
Univariate
Auswertungsverfahren
Untersuchung der Verteilung einer einzelnen Variable.
Bivariate
Untersuchung der Beziehung zweier Variablen
Multivariate
Untersuchung der Beziehungen mehrer Variablen
Stolpersteine der Marketing-Forschung
Fehlende Strategieoriebtierung
Einseitiger Methodeneinsatz
Vernachlässigung Streuparameter
Selbstüberschätzung Verantwortlicher
Zu komplexe Analyseverfahren
Information Overload
Anforderungen Marketing Planung
Sachliche Abgrenzung
bedürfnisorientierte Abgrenzung
Räumliche Abgrenzung
Marktsegmentierung
Unter Marktsegmentierung wird die Aufspaltung des relevanten Marktes
in intern möglichst homogene und extern möglichst heterogene
Nachfragergruppen mit dem Ziel der differenzierten
Bearbeitung dieser Gruppen verstanden.
Segmentierung von Komsumgütermärkten
Business to Costomer
Segmentierung von Industriegütermärkte
Business to Business
Gute Segmentierung 6 Anforderungen
Sekundäre und primäre Marktsegmentierung
Segmentauswahl Vorgehensweise
Segmentauswahl
1.Definition
Marketing Ziele
Marketing-Ziele determinieren jene angestrebten
Soll-Zustände, die mit Hilfe der Marketing-Strategien,
einer markenkonformen Positionierung und des
Marketing-Mixes realisiert werden sollen.
Systematisierung
Marketing Ziele - Notwendige Bedingungeb
Marketing Ziele auch SMART
Spezifisch
Messbar
Anspruchsvoll
Realistisch
Terminiert
Pläne zum erreichen Marketing-Ziele
Ansoff Produkt Narkt Kombinationen
Diversifikation
Wachstumsstrategie Z
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