Prinzipien zur Ermittlung von Periodenerfolgen
Prinzip der Barwertidentität
Prinzip der Entscheidungsverbundenheit
Prinzip der Manipukationsfreiheit
Barwertidentität
Barwert der Cashflows des Unternehmens gil als Übergeordnetes Beurteilungskriterium
Barwert der Periodenerfolge = Barwert der Ausschüttungen
Bedeutung für Planung: Wichtig sonst Fehlerbewertung
Bedeutung für Kontrolle: Wichtig sonst Erschwerung der Beurteilung von Entscheidungen
Bedeutung für Anreize: Grundvoraussetzung für Anreizkompatibilität, sonst Gefahr von Fehlanreizen und -entscheidungen
Entscheidungsverbundenheit
Fordert, dass der Erfolgsausweis in unmittelbarer Verbindung und somit auch in zeitlicher Nähe zu den entsprechenden Entscheidungen stehen sollte.
Bedeutung für Kontrolle: wichtig wegen Folgemaßnahmen
Bedeutung für Anreize: wichtig, wenn Manager ungeduldiger ist
Manipulationsfreiheit
Fordert, dass eine Manipulation der Erfolgsrechnung durch den Manager ausgeschlossen sein sollte.
Bedeutung für Kontrolle: wichtig sondt Beeinträchtigung der Kontrolle
Bedeutung für Anreize: wichtig, sont Fehlanreize
Grundsätzlch bestehen Konflikte zwischen den letzen beiden Prinzipien (Entscheidungsverbudenheit und Manipulationsfreiheit)
Summenidentität
Summe der Gewinne (Totalerfolg) = Summe der Cashflows. sofern das Reinvermögen am Ende der Periode mit dem Reinvermögen zu Beginn der folgenden Periode übereinstimmt (clean surplus-Bedingung)
-> Barwert der Gewinne ist stets höher als d. Cashflows, daher besteht keine Barwertidentität, da wir keine EK-Zinsen haben
Barwert der Gewinne = Barwert der Cashflows
Controlling auf Basis des Jahresüberschusses
wann besteht Barwertidentität d. Residualgewinne?
Wenn…
Gewinnermittlung nac h Kongruenzprinzip
kalkulatorische Zinsen auf die Restbuchwerte bzw aufs gesamte gebundene Kapital am Periodenanfang berechnet wird
Residualgewinne mit demselben Zinssatz diskontiert werden, mit dem Zinsen aufs Kapital berechnet werden
Kaufmännischer Gewinn
nach handelsrechtlichen Vorschriften ermittelter Gewinn
-> es erfolgt keine Abrechnung kalkulatorischer Zinsen aufs EK
-> ist vergangenheitsbezogen
-> gibt Variante vom kaufm. Gewinn, der Zinsen auf das zu Periodenbeginn eingesetzte Ek berücksichtigt
Ökonomischer Gewinn
-> nach Zinsen als zukünftiges Erfolgskonzept
-> ergibt sich aus Veränderung d. Ertragswertes ggü. der Vorperiode & aktuellem Überschuss
-> dem ökonomischen Gewinn vor Zinsen werden kalkulatorische Zinsen auf den Ertragswert zum Periodenanfang in Abzug gebracht
ökonomische Bedeutung Aktions und Informationseffekt
Aktionseffekt: ist Kapitalwert der in dieser Periode neu ins Investitionsprogramm aufgenommen, nicht antizipierten Projekte
Einfluss auf neu getroffene Investitionsentscheidungen auf ökonom. Gewinn
antizipierte Wertschaffung druch neue Investitionsentscheidungen der Periode
abhängig von Management -> Messung d. Managementleistung an AE möglich
Informationseffekt: Abweichung des ökon. Gewinns von seinem Erwartungswert
zusätzlich der EInfluss d. Umweltzustandes auf den ökonom. Gewinn
tritt ohne Zutun des Management auf, daher kann man an ihm nciht die Leistung des Managments messen
Unsicherheit über Zukunft nimmt mit jeder Periode ab
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