Was ist Metoclopramid (MCP)?
Metoclopramid ist ein Antiemetikum zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen.
Wie wirkt Metoclopramid?
Metoclopramid blockiert vor allem Dopamin-D2-Rezeptoren und wirkt dadurch antiemetisch.
Welche Wirkung hat Metoclopramid auf den Magen-Darm-Trakt?
Es fördert die Magenentleerung und steigert die Motilität des oberen Magen-Darm-Trakts.
Wann wird Metoclopramid eingesetzt?
Zur kurzfristigen Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, z. B. bei Migräne oder nach Operationen.
Welche wichtige Nebenwirkung kann Metoclopramid verursachen?
Es kann extrapyramidale Störungen verursachen, z. B. Bewegungsstörungen, Muskelkrämpfe oder Akathisie.
Was ist eine Akathisie?
Eine ausgeprägte innere Unruhe mit starkem Bewegungsdrang.
Warum ist Metoclopramid bei Kindern besonders zu beachten?
Kinder haben ein erhöhtes Risiko für extrapyramidale Nebenwirkungen. Die Anwendung ist deshalb alters- und indikationsabhängig eingeschränkt.
Welche weiteren Nebenwirkungen können bei Metoclopramid auftreten?
Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Durchfall und Blutdruckveränderungen können auftreten.
Was ist bei einer Langzeitanwendung von Metoclopramid wichtig?
Eine längerfristige Anwendung sollte vermieden werden, da das Risiko neurologischer Nebenwirkungen steigt.
Was ist bei der Gabe von Metoclopramid pflegerisch zu beobachten?
Besonders auf Bewusstseinsveränderungen, Unruhe, unwillkürliche Bewegungen und Muskelkrämpfe achten.
Wann darf Metoclopramid unter anderem nicht angewendet werden?
Zum Beispiel bei gastrointestinalen Blutungen, mechanischem Ileus oder einer gastrointestinalen Perforation.
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