Was bedeutet die Abkürzung CED?
CED bedeutet „chronisch-entzündliche Darmerkrankungen“.
Welche Erkrankungen gehören zu den CED?
Vor allem Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
Was ist eine CED?
Eine meist schubweise verlaufende, chronisch entzündliche Erkrankung des Darms.
Was ist typisch für Morbus Crohn?
Die Entzündung kann den gesamten Verdauungstrakt vom Mund bis zum After betreffen und ist häufig segmental.
Was ist typisch für Colitis ulcerosa?
Die Entzündung betrifft ausschließlich den Dickdarm und beginnt typischerweise im Rektum.
Was ist ein typisches Symptom von CED?
Chronischer oder wiederkehrender Durchfall, häufig verbunden mit Bauchschmerzen.
Welche weiteren Symptome können bei CED auftreten?
Gewichtsverlust, Müdigkeit, Fieber, Appetitlosigkeit und Blut im Stuhl.
Was bedeutet ein Schub bei CED?
Eine Phase mit verstärkten Krankheitsaktivitäten und deutlich ausgeprägteren Beschwerden.
Was bedeutet Remission bei CED?
Eine Phase, in der die Krankheitsaktivität deutlich zurückgeht und Beschwerden gering oder nicht vorhanden sind.
Welche Komplikationen können bei CED auftreten?
Zum Beispiel Blutungen, Stenosen, Fisteln, Abszesse, Mangelernährung und Flüssigkeits- oder Elektrolytverluste.
Welche Komplikation ist besonders typisch für Morbus Crohn?
Fisteln und Stenosen können durch die tiefe Entzündung der Darmwand entstehen.
Welche Komplikation kann bei schwerer Colitis ulcerosa auftreten?
Ein toxisches Megakolon mit gefährlicher Erweiterung des Dickdarms.
Warum besteht bei CED ein Risiko für Mangelernährung?
Durch Durchfälle, verminderte Nahrungsaufnahme, Entzündung und teilweise eingeschränkte Nährstoffaufnahme.
Welche Laborveränderungen können bei einem CED-Schub auftreten?
Zum Beispiel erhöhte Entzündungswerte wie CRP und Leukozyten sowie eine mögliche Anämie.
Was ist pflegerisch bei Durchfall bei CED wichtig?
Stuhlfrequenz und -beschaffenheit beobachten, Flüssigkeitsbilanz führen und auf Dehydratation achten.
Was ist bei blutigem Stuhl bei CED wichtig?
Menge und Aussehen beobachten, dokumentieren und bei deutlicher Blutung sofort ärztlich informieren.
Welche Bedeutung hat die Ernährung bei CED?
Sie sollte individuell an Verträglichkeit und Krankheitsphase angepasst werden und eine ausreichende Energie- und Nährstoffzufuhr sicherstellen.
Was sollte bei CED regelmäßig beobachtet werden?
Stuhl, Bauchschmerzen, Gewicht, Flüssigkeitszufuhr, Vitalzeichen und Allgemeinzustand.
Welche psychosozialen Auswirkungen kann CED haben?
Angst vor Stuhldrang, Einschränkungen im Alltag, soziale Isolation und psychische Belastungen sind möglich.
Was ist ein wichtiges Pflegeziel bei CED?
Beschwerden reduzieren, Komplikationen vermeiden, Ernährung und Flüssigkeit sichern und die Lebensqualität erhalten.
Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa?
Morbus Crohn kann den gesamten Verdauungstrakt und die gesamte Darmwand betreffen; Colitis ulcerosa betrifft den Dickdarm und vor allem die Schleimhaut.
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