Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Charakteristisch für Phobien sind: Folie 22 (Phobien)
1. Verdrängung umschriebener Impulse
2. Verschiebung als Abwehrmechanismus
3. Vermeidung der angstbesetzten Situation
4. Körperliche Symptome werden während des Angstanfalls nicht beobachtet
5. Im Alter Zunahme der Symptome
Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
1. Die Symptome sind primäre Manifestationen der Angst und beruhen nicht auf anderen Symptomen wie Wahn oder Zwangsgedanken
2. Die Angst tritt auf öffentlichen Plätzen, in Menschenmengen, beim allein Reisen oder Reisen mit weiter Entfernung von Zuhause auf
3. Die Angst flottiert frei
4. Vermeidung ist ein entscheidendes Symptom
5. Eine Behandlung mit Expositionsverfahren ist grundsätzlich kontraindiziert
Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
1. Überwiegend sind Frauen betroffen
2. Depressive und zwanghafte Symptome sowie soziale Phobien können zusätzlich vorhanden sein
3. Aufenthalt auf großen Plätzen oder in Menschenmengen sind typisch angstauslösende Momente
4. Vermeidung der phobischen Situation ist ein typisches Symptom
5. Ohne effektive Behandlung wird die Agoraphobie häufig chronisch
Alle Aussagen sind richtig
A) Es besteht die Furcht vor einem Aufenthalt in geschlossenen Räumen
B) Sie entspricht einer Agoraphobie
C) Das Hauptmerkmal dieser Störung ist ein Verhalten, das den geltenden sozialen Normen krass widerspricht
D) Es besteht die Furcht, in einer Gruppe von Menschen im Mittelpunkt zu stehen und deren prüfenden Blicken ausgesetzt zu sein
E) Das Leitsymptom ist eine allgemeine, persistierende Ängstlichkeit
Es besteht die Furcht, in einer Gruppe von Menschen im Mittelpunkt zu stehen und deren prüfenden Blicken ausgesetzt zu sein. - Ist richtig
1. Die Symptome treten in (fast) allen Lebensbereich auf
2. Die Störung ist gekennzeichnet durch eine deutliche Furcht, sich in sozialen Situationen auf peinliche oder erniedrigende Weise zu verhalten
3. Typische hinzukommende Symptome sind Erröten, Zittern oder die Angst zu erbrechen
4. Patienten mit einer sozialen Phobie weisen nur selten ein niedriges Selbstwertgefühl auf
5. Die Ängste in sozialen Situationen werden als übertrieben bzw. unvernünftig erlebt
Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
Typischerweise werden Zwangssymptome in der Anamnese spontan berichtet.
Patientinnen/Patienten mit Zwangsgedanken/-handlungen haben keine Bewusstseinsstörung.
Viele Patientinnen/Patienten schämen sich für ihr Verhalten, ihren Zwang.
Die Patientinnen/Patienten erkennen die Sinnlosigkeit/Unsinnigkeit ihres Tuns nicht und können deshalb nur schwer oder überhaupt nicht davon ablassen.
Inhaltlich umfassen Zwangsgedanken/-handlungen sowie die dazugehörigen Ängste verschiedene Aspekte wie Ansteckung, Vergiftung, Krankheit oder Ordnung.
Der Krankheitsbeginn liegt meist in der Kindheit oder im frühen Erwachsenenalter
Patienten mit einer Zwangsstörung haben oft zusätzlich depressive Störungen
Zwangsgedanken werden von den Betroffenen meist als quälend empfunden
Die Ausübung von Zwangshandlungen verstärkt das Angstgefühl der Patienten
Typisch ist der Versuch der Betroffenen, gegen die Zwangshandlung bzw. den Zwangsgedanken Widerstand zu leisten
Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
Eine Medikation mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) hat sich als wirksam erwiesen
Exposition und Reaktionsmanagement gilt mittlerweile als veraltetes Therapieverfahren
Psychodynamische Therapien können zum Einsatz kommen
Die kognitive Verhaltenstherapie gilt als Verfahren der 2. Wahl
Als unterstützende Maßnahme kann sich Psychoedukation positiv auswirken
Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
Zwangsstörungen können zu sozialer Isolierung führen
Zwangsgedanken werden von Betroffenen meist als sinnlos erlebt
Beim Versuch Zwangshandlungen zu unterlassen, treten innere Anspannung und Angst auf
Antidepressiva können die Symptome einer Zwangsstörung bessern
Zwangsimpulse sind gefährlich, da es hierdurch häufig zu Verletzungen kommt
Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
A) Symptome sind innerhalb von 6 Monaten nach einem belastenden Ereignis aufgetreten
B) Die Störung folgt dem Ereignis mit einer Latenz, die Wochen bis Monate dauern kann
C) Einem Ereignis folgend Auftreten einer heftigen psychischen Reaktion, die bis zu 12 Monaten anhalten kann
D) Angst und depressive Reaktion, die bis zu 2. Jahre nach einem Erlebnis anhalten
E) Unmittelbarer und klarer zeitlicher Zusammenhang zwischen einer ungewöhnlichen Belastung und dem Beginn der Symptome
Richtig ist - E) Unmittelbarer und klarer zeitlicher Zusammenhang zwischen einer ungewöhnlichen Belastung und dem Beginn der Symptome
A) Es handelt sich um eine vorübergehende Störung von beträchtlichem Schweregrad
B) Es muss kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen einer ungewöhnlichen Belastung und dem Beginn der Symptome vorliegen
C) Die Symptome klingen im Allgemeinen erst nach mehreren Monaten wieder ab
D) Die Symptomatik zeigt ein gemischtes und wechselndes Bild und beginnt typischerweise mit einem anfänglichen Zustand von „Betäubung“
E) Die Störung beginnt schleichend über einen Zeitraum von mehreren Woche
Richtig sind:
Symptome klingen innerhalb von 3 Tagen nach belastendem Ereignis ab
Häufig bestehen komorbide psychische Störungen
Traumafokussierte Psychotherapieverfahren sind grundsätzlich kontraindiziert
Nach Traumata entwickeln die meisten der Betroffenen eine PTBS
Typisch ist das wiederholte Erleben des Traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen oder Träumen
Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
Nachhallerinnerungen
Vermeidungsverhalten
Emotionale Abgestumpftheit
Vegetative Überregtheit
Sozialer Rückzug
Dissoziation
Intrusion
Gedankenentzug
Interessenverlust
Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
Bei Jugendlichen können Störungen des Sozialverhaltens zu dieser Störung gehören
Die Störung beginnt im Allgemeinen innerhalb eines Monats nach dem belastenden Ereignis
Die individuelle Disposition und Vulnerabilität spielt bei der Entwicklung einer Anpassungsstörung keine größere Rolle
Bei Kindern gehören regressive Phänomene häufig zu diesem Syndrom
Der Störung geht stets eine massive Traumatisierung, z.B. Gewalterfahrung, schwere Unfälle, Naturkatastrophen usw. voraus
Die Störung beginnt im Allgemeinen innerhalb eines Monats nach einem belastenden Ereignis oder einer Lebensveränderung
Das Vorhandensein eines belastenden Ereignisses oder einer Lebensveränderung muss als Kriterium für die Diagnose gegeben sein
Zur Diagnosestellung einer Anpassungsstörung dürfen keine Angstsymptome vorhanden sein
Beginn und Remission der Störung erfolgen innerhalb von 4 Wochen nach einem belastenden Ereignis oder einer Lebensveränderung
Die Diagnose Anpassungsstörung soll nicht vergeben werden, wenn die Kriterien einer depressiven Episode erfüllt ist
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
Amnesie
Fugue (zielgerichtete Ortsveränderung von zu Hause oder vom Arbeitsplatz fort)
Stupor
Besessenheitszustände
Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen
A) Nur die Aussage 1 ist richtig
B) Nur die Aussage 4 ist richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
Während eines Dämmerzustandes treten Orientierungsstörungen auf
Ein Dämmerzustand kann im Rahmen einer psychogenen Reaktion auftreten
Während eines Dämmerzustandes können die Kranken einfachen Aufgaben nachkommen und gewohnte Tätigkeiten verrichten
Bei einem Dämmerzustand ist das Bewusstsein getrübt oder eingeengt
Nach Abklingen des Dämmerzustandes können sich die Betroffenen genau daran erinnern, was sie während des Dämmerzustandes getan haben
A) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
Charakteristisch ist eine partielle oder vollständige Amnesie für kürzlich traumatisierende oder belastende Ereignisse
Charakteristisch ist das Fehlen von hirnorganischen Störungen, Intoxikation oder extremer Erschöpfung
Die dissoziative Amnesie ist ein typisches Symptom einer Alzheimer-Krankheit
Schwierig ist es, eine bewusste Simulation der Amnesie auszuschließen
Eine dissoziative Amnesie ist grundsätzlich nicht mehr reversibel
A) Nur die Aussage 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussage 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
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