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Umweltökonomie

TR
by Tobias R.

Was besagt die Tragedy of the Commons?

Die Tragedy of the Commons (Tragik der Allmende) ist ein soziales Dilemma, bei dem viele Menschen ein gemeinsames Gut nutzen, das nicht oder nur schwer vor der Nutzung durch andere geschützt werden kann (Nichtausschließbarkeit). Da jeder Einzelne den unmittelbaren Nutzen einer zusätzlichen Nutzung für sich erhält, während der entstehende Schaden auf alle verteilt wird, besteht ein Anreiz, das Gut stärker zu nutzen und weniger zu seinem Erhalt beizutragen, als es gesellschaftlich optimal wäre.

Dadurch kommt es langfristig zur Übernutzung und Verschlechterung des gemeinsamen Gutes. Das Problem ähnelt dem Gefangenendilemma, weil jede Partei einen Anreiz hat, nicht zu kooperieren, obwohl eine gemeinsame Kooperation für alle zu einem besseren Ergebnis führen würde. Mit zunehmender Gruppengröße wird es außerdem schwieriger, freiwillige Entscheidungen aufeinander abzustimmen, sodass die ineffizienten größer werden.

Berücksichtigen muss man jedoch auch, dass Menschen nicht immer eigennützig handeln, sondern auch bereit sind mit anderen zu kooperieren und zum Gemeinwohl beizutragen. Altruismus beispielsweise bedeutet, sich am Gemeinwohl zu orientieren und anderen freiwillig zu helfen; beim Warm Glow entsteht ein gutes Gefühl oder soziale Anerkennung dadurch, dass man sich beteiligt oder etwas spendet. Bei der bedingten Kooperation (Tit for Tat) kooperieren Menschen, solange andere ebenfalls kooperieren, und reagieren gegebenenfalls auf fehlende Kooperation. Zusätzlich beeinflussen Normen und Ethik das Verhalten.

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Tobias R.

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