Kommunikationsmatrix
Eine Tabelle, die festlegt, wer wann mit wem worüber und wie im Projekt kommuniziert. Typische Spalten sind: Information/Inhalt, Sender, Empfänger, Medium (z. B. E-Mail, Meeting), Häufigkeit (z. B. wöchentlich) und Verantwortlicher. Das Ziel ist, dass alle Stakeholder die richtigen Infos zur richtigen Zeit bekommen und nichts untergeht.
PDCA-Zyklus
Ein Kreislauf zur kontinuierlichen Verbesserung mit vier Schritten:
Plan (Planen): Problem analysieren, Ziel und Maßnahmen festlegen
Do (Umsetzen): Maßnahme im kleinen Rahmen ausprobieren
Check (Überprüfen): Ergebnis kontrollieren und mit dem Ziel vergleichen
Act (Handeln): Bei Erfolg zum Standard machen, sonst anpassen und den Zyklus neu starten
Iterativ
Schrittweise wiederholend. Man durchläuft einen Arbeitsablauf mehrmals und verbessert das Ergebnis mit jedem Durchgang, statt alles in einem einzigen Schritt fertigzustellen. SCRUM arbeitet zum Beispiel iterativ.
kausal Zusammenhängend
Zwei Dinge stehen in einem Ursache-Wirkungs-Verhältnis: Das eine verursacht das andere. Beispiel: Ein loser Stecker führt zum Ausfall eines Sensors. Wichtig ist die Abgrenzung zur bloßen Korrelation, bei der zwei Dinge nur gleichzeitig auftreten, ohne dass eins das andere auslöst.
Lastenheft
Beschreibt, was der Auftraggeber will, also alle Anforderungen und Ziele an ein Produkt oder Projekt aus Kundensicht. Das Gegenstück ist das Pflichtenheft: Darin beschreibt der Auftragnehmer, wie er diese Anforderungen umsetzen will. Ein Merksatz dafür: Lastenheft = „Was?“, Pflichtenheft = „Wie?“.
FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse)
Eine Methode, um mögliche Fehler eines Produkts oder Prozesses vorbeugend zu finden und zu bewerten. Jeder Fehler wird nach Bedeutung, Auftretenswahrscheinlichkeit und Entdeckungswahrscheinlichkeit bewertet. Daraus ergibt sich, wo zuerst Maßnahmen nötig sind. In der Automobilindustrie ist die FMEA Standard.
Stakeholder
Alle Personen oder Gruppen, die ein Interesse am Projekt haben oder davon betroffen sind. Dazu gehören zum Beispiel Kunden, Auftraggeber, Mitarbeiter, Lieferanten, Betriebsrat und Behörden.
EBIT-Marge
Eine Kennzahl für die Profitabilität eines Unternehmens. EBIT steht für „Earnings Before Interest and Taxes“, also den Gewinn vor Zinsen und Steuern. Die Marge zeigt, wie viel Prozent vom Umsatz als operativer Gewinn übrig bleiben:EBIT-Marge = EBIT ÷ Umsatz × 100 %
PSP (Projektstrukturplan)
Eine hierarchische Gliederung des gesamten Projekts in Teilaufgaben und einzelne Arbeitspakete, meist als Baumdiagramm dargestellt. Der PSP bildet die Grundlage für die Zeit-, Kosten- und Ressourcenplanung.
SCRUM
Ein agiles Vorgehensmodell im Projektmanagement. Statt alles vorab bis ins Detail zu planen, wird in kurzen festen Zeitabschnitten (sogenannten „Sprints“, meist 1–4 Wochen) gearbeitet. Nach jedem Sprint gibt es ein nutzbares Zwischenergebnis, das überprüft und verbessert wird. Typische Rollen sind Product Owner, Scrum Master und Entwicklungsteam.
Interdisziplinäre Arbeit
Zusammenarbeit von Fachleuten aus verschiedenen Fachrichtungen an einer gemeinsamen Aufgabe, etwa Elektrotechniker, Maschinenbauer, Informatiker und Kaufleute in einem Projektteam. Jeder bringt sein Fachwissen ein, und erst zusammen entsteht die Lösung.
Lessons Learned
„Gelernte Lektionen“: Am Projektende (oder nach wichtigen Abschnitten) wird systematisch ausgewertet, was gut lief und was schlecht lief. Die Erkenntnisse werden dokumentiert, damit spätere Projekte davon profitieren und Fehler nicht wiederholt werden.
CE-Kennzeichnung
Das CE-Zeichen auf einem Produkt bedeutet, dass der Hersteller erklärt, dass das Produkt alle geltenden EU-Anforderungen erfüllt, z. B. zu Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz. Erst damit darf es im Europäischen Wirtschaftsraum verkauft werden. Wichtig: Es ist kein Prüfsiegel einer unabhängigen Stelle, sondern eine Selbstauskunft des Herstellers.
EG-Konformitätserklärung
Das schriftliche Dokument, in dem der Hersteller rechtsverbindlich erklärt, dass sein Produkt die einschlägigen EU-Richtlinien und Normen einhält. Sie ist die Grundlage für die CE-Kennzeichnung. Heute heißt sie meist EU-Konformitätserklärung, der alte Begriff „EG“ wird aber noch oft verwendet.
PDR (Pre Design Review)
Die vorläufige Entwurfsprüfung in einer frühen Projektphase. Hier wird geprüft, ob das Grobkonzept die Anforderungen aus dem Lastenheft grundsätzlich erfüllen kann, bevor die Detailplanung beginnt.
CDR (Critical Design Review)
Die kritische Entwurfsprüfung. Der detaillierte Entwurf wird geprüft, um festzustellen, ob er technisch ausgereift ist und in die Fertigung bzw. Umsetzung gehen kann.
FDR (Final Design Review)
Die abschließende Entwurfsprüfung. Hier wird das fertige Design endgültig freigegeben, bevor das Produkt in Serie geht oder ausgeliefert wird.
Projektmanagement Norm (DIN 69901-52009, 11)
Die Projektmanagement Norm definiert ein Projekt als ein “ Vorbahen”, das im Wesentlichen durch Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist.
Schadensausmaß
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