Was muss man bei einer Schenkung zum Umgehen eines Pflichtanteils beachten?
Schenkung werden im Erbe bis zu 10 Jahre berücksichtigt (jedes Jahr 10%)
-> die Verjährung beginnt laut §2325 BGB erst mit Auflösung der Ehe (Tod, Scheidung etc. )
Was ist Gegenstand der Vertragsgestaltung?
Entwurf und Umsetzung von Verträgen
Prüfung von Verträgen/ Vertragsentwürfen
Prüfung der Rechtslage im bestehendem Vertragsverhältnis
Rechtsgeschäftsgestaltung (im weitesten Sinne)
-> soll immer einen erwünschten Zustand bewirken (Ziel und Zweck optimal umsetzen)
Wie grenzt man die Vetragsgestaltung und richterliche Streitentscheidung ab
Kautelarjurisprudenz (Vertragsgestalter)
gestaltet zukunftsgerichtet (Herbeiführung)
Holt Genehmigungen ein und regelt was passiert bei nicht Erteilung
Denkt in Gestaltungsoptionen/Zweckprogramm
Ist Output orientiert (muss selbst einholen)
Dezisionsjurisprudenz (richterliche Entscheidung)
beurteilt imme rückwärts
Richter handelt in Konditionalprogramm (wenn XY, dann Z)
Richter ist Input orientiert (Input steuert Ergebnis)
Beide:
Umfassende Kenntnis materiellen und prozessualen Rechtslage
Für welche Verträge bedarf es einer Notariellen Beurkundung
§518 BGB Schenkungsvertrag
Erbvertrag (wie gemeinsames Testament bei Ehegatten)
Erb- und Pflichtteilsverzicht
GmBH Gründung
Was sind die juristischen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen zur rechtlichen Gestaltung?
Vertragsfreiheit: dogmatische Ausprägung des Art. 2 I GG
Abschlussfreiheit (positive Freiheit: ob / negative: ob nicht & mit wem)
Ausnahme: Kontrahierungszwang: öffentliche Versorgung, Beförderungsunternehmen,
Formfreiheit (grsd. / Textform, Schriftform, elektronische Form, vereinbarte Form, notarielle Berukundung)
inhaltliche Gestaltungsfreiheit (auch unvernünftige, unwirtschaftliche etc.)
! Unter Vorbehalt der Rechte anderer
-> dispositive/ zwingende Normen
Wirtschaftliches und steuerliches Grundverständnis für Vertragsgestaltung ebenfalls unabdingbar -> schuldet optimale Ausführung
Was regelt der §14 BNot ?
Allgemeine Berufspflichten:
I. Absatz:
allgemeine Betreuungspflicht
Unabhängigkeit// 3 Hinsichten:
Staat (§1 BNotO)
Mitarbeiter (muss immer Überblick haben, höchstpersönliche Aufgaben selsbt)
Beteiligten (keine Abhängigkeit: wirtschaftlich / emotional)
III. Absatz:
auch Anschein eines Verstoßes ist zu vermeiden!
BGH haftungsrechtssprechung: muss auf Folgen hinweisen
schwieriges Spannungsverhältnis Unparteiisch vs. Betreuung
Welche Norm regelt, wann ein Notar nicht mitwirken darf?
§3 BeurkG Verbot der Mitwirkung
1.eigene Angelegenheiten
2.Ehegatten,frühere Ehegatten oder Verlobte
2a. Lebenspartner oder frühere Lebenspartner
3.Personen, die in gerader Linie verwandt oder verschwägert oder in Seitenlinie bis zum dritten Grade verwandt oder bis zum 2. Grad verschwägert ist
§6 BeurG. Ausschließungsgründe
-> Beurkundung ist unwirksam wenn
…..
§7 Beurkundungen zugunsten des Notars oder seiner Angehörigen
-> Unwirksakeit soweit…
➡️ muss Anschein wahren
Was regelt der §28 BNotO?
§28 BNotO
Notar muss geeignete Vorkehrungen für Unabhägigkeit und Unparteilichkeit
Kammern geben RIchtlinien raus
Was besagt das Integritätsgebot?
§31 BNotO Verhalten des Notars
… muss sich seinem Amt entsprechenden Weise verhalten
§14 II, III BNotO
II: Versagen, wenn nicht mit Amtspflicht vereinbar
III: Achtung und Vertrauens gegenüber Notarstand würdig zu zeigen (Vertragssprache muss unmissverständlich sein)
Welche Berufspflichten hat der Notar?
Gebot der Unparteilichkeit §14 I S.2 BNotO
Unabhängigkeit §§1 & 14 O S.2 BNotO
Integritätgebot
Verschwiegenheit (§18 BNotO: selbst + Absicherung von anderen Beteiligten §26 BNotO)
Pflicht zur Amtsbereitschaft und Amtsausübung
(muss Behörde anzeigen, wenn länger als eine Woche abwesend sind)
§15 BNotO darf nicht ohne Grund verweigern (Bevölkerung ist darauf angewiesen durch Gesetz)
Muss Stelle zu normalen Zeiten offen haben
Pflicht zur Gebührenerhebung und -beitreibung (öff. Rechtl. Gebührenanspruch) §17 BNotO
billiger ist §203 StGB Bestechlichkeit (6 Monate Freiheitsstrafe)
Notaramt endet sobald er 6 Monate + Freiheitsstrafe erhält
Pflicht zur Fortbildung §14 VI BNotO
(Siehe vorherige Fragen für genauere Ausführungen)
Was regelt der §1 BRAO? (Bundesrechtsanwaltsordnung)
Die Stellung des Rechtsanwalts in der Rechtspflege
unabhängiges Organ der Rechtspflege
Unabhängigkeit von Staat und Gerichten (nicht vom Mandanten)
Was sind allgemeine Berufspflichten des Anwalts?
§43 BRAO Allgemeine Berufspflicht
…gewissenhaft und würdig zu verhalten
➡️ frühere Generalklausel der Berufspflichten, darüber Sanktionsverhängung
Geltung sehr umstritten HM: Überleitungs- oder Transportsnorm
😯 heute in §43a BRAO allgemeine Berufpflichten normiert
Unabhängigkeit §43a I BRAO, §1 BORA (frei, selbstbestimmt, unreglementiert)
Verschwiegenheit §43a II BRAO, §2 BORA
Dont’s: Akte im Gericht liegen lassen, Gespräch mit Mandant in öffentlichen (Cafe)
Disponibel
Sachlichkeit §43a III BRAO
Verbot der Vertretung von widerstreitenden Interessen §43a IV BRAO
viele Probleme
Sorgfalt im Geldverkehr und mit Fremdgeld §43a VII BRAO
Pflicht zur Fortbildung §43 aVIII BRAO
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