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Grundlagen Immobilienbewertung

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by Tobias R.

Welche Besonderheiten der indirekten Immobilieninvestition bestehen über juristische Personen in Form von Immobilien-Aktiengesellschaften und Real Estate Investment Trusts (REITs)?

Immobilien-Aktiengesellschaft (Immobilien-AG): Eine Immobilien-AG ist eine juristische Person in Form einer Aktiengesellschaft, die in Immobilien investiert, diese besitzt, verwaltet und vermietet. Anleger können durch den Kauf von Aktien indirekt in Immobilien investieren. Ihre Einkünfte erzielen sie beispielsweise durch Dividenden (Einkünfte aus Kapitalvermögen) und mögliche Kurssteigerungen. Die Liquidität ist bei nicht börsennotierten AGs eher gering, bei börsennotierten AGs hingegen hoch. Die Gewinne können einbehalten, reinvestiert oder ausgeschüttet werden.

Real Estate Investment Trust (REIT): Ein REIT ist eine spezielle Form einer Immobilien-Aktiengesellschaft, die überwiegend in Immobilien investiert und in der Regel börsennotiert ist. Anleger können sich durch den Kauf von Aktien indirekt am Immobilienmarkt beteiligen. Die Einkünfte entstehen hauptsächlich durch Dividenden und mögliche Kurssteigerungen. Aufgrund der Börsennotierung ist die Liquidität meist hoch. Eine Besonderheit ist, dass REITs einen Großteil ihrer Gewinne ausschütten müssen (bei deutschen REITs grundsätzlich mindestens 90 % des handelsrechtlichen Jahresüberschusses).

Wesentlicher Unterschied: Beide ermöglichen eine indirekte Immobilieninvestition über eine juristische Person. Während eine Immobilien-AG Gewinne flexibel reinvestieren oder ausschütten kann, unterliegt ein REIT besonderen gesetzlichen Vorgaben und einer hohen Ausschüttungspflicht.

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Tobias R.

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