Was ist ein LMS, beschreibe und nenne Beispiele
LMS (Learning Management System):
System, das eigene und fremde Inhalte verwaltet und strukturiert; Lernprozesse werden geplant und mitverfolgt, synchrone und asynchrone Kommunikation wird ermöglicht.
Bsp.: Moodle
Beschreibe, was man unter LXP versteht
LXP (Learning Experience Platform):
lernerzentrierte Software für personalisierte Lernerlebnisse; kombiniert Inhalte aus verschiedenen Quellen und nutzt KI für Empfehlungen über alle digitalen Touchpoints
Wodurch unterscheiden sich LMS und LXP (mindestens drei Merkmale)?
Warum gilt das LXP als LMS der Zukunft?
Warum kommen LXP-Systeme in der Praxis kaum zum Einsatz?
LMS
LXP
Fokus
Organisation
Nutzer
Personalisierung
Linear, standardisiert, oft für alle gleich
Personalisiert, KI-gestützt, interessenbasiert
Inhalte
strukturierte Kurse und Kurskataloge für formales Lernen
kuratiert Inhalte aus vielen, auch externen Quellen
LMS der Zukunft: Beim LXP stehen Anwender und Lernerlebnis im Mittelpunkt; Inhalte werden wie in Onlineshops personalisiert empfohlen („Netflix-Prinzip"), Vernetzung mit Gleichgesinnten inklusive. Die Lernenden erhalten das, was sie brauchen, statt Überflüssiges zu lernen
Praxis-Hürden: hohe Kosten in Anschaffung und Betrieb, komplexe Einführung mit Prozessänderungen, Integrationsschwierigkeiten mit bestehender IT, mangelnde Kenntnis der Systeme sowie Datenschutz- und Sicherheitsbedenken
Was ist WBT und warum ist das WBT die häufigste Form des E-Learning?
WBT (Web Based Training): multimediales, interaktives Lernprogramm, das über das Internet verteilt wird und Kommunikation und Kooperation zwischen Teilnehmenden, Tutoren und Dozierenden ermöglicht
Es ist über das Internet im Browser aufrufbar, ohne Installation und Plattformprobleme.
Es ermöglicht synchrone und asynchrone Kommunikation.
Der Erstellungs- und Distributionsaufwand ist deutlich geringer als bei anderen Formaten.
Was ist CBT und was ist der Unterschied zu WBT?
CBT (Computer-Based Training): Interaktives Lernen über lokal installierte Software oder physische Speichermedien (z. B. CD-ROM). Es findet offline statt.
Unterschied:
Distribution: Das WBT wird über das Internet verteilt, das CBT früher über CD-ROM oder Diskette (heute: lokal installierte Anwendungen, etwa Desktop-VR).
Kommunikation: Das WBT ermöglicht synchrone und asynchrone Kommunikation und Kooperation zwischen Teilnehmenden, Tutoren und Dozierenden; das klassische CBT ist ein Einzellernmedium ohne Vernetzung.
Technik: Beim CBT sind teils Installationsroutinen und Mindestsystemvoraussetzungen zu beachten, das WBT läuft im Browser.
Was sagt das 70:20:10-Modell aus? Wie können Unternehmen es nutzen?
Für Unternehmen folgt daraus: Formale Trainings sind nur ein kleiner Hebel; Lernangebote sollten Arbeitsplatznähe und sozialen Austausch systematisch einbeziehen.
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