Forschungszyklus nach Schmitter
Aspekte und Probleme von Konzepten
Kulturell, biografisch, geografisch, etc. geprägte Konzepte
“conceptual stretching”: Anwendung von Konzepten außerhalb ihres ursprünglichen Anwendungsbereichs
Konzeptveränderung im Laufe der Zeit
Verneinung von Konzepten (das Gegenteil einer Demokratie ist eine “Nicht-Demokratie” also die Abwesenheit einer Demokratie)
Konzepte mit Adjektiven (zB körperliche/seelische Gesundheit)
Gestufte Konzepte (nicht reich, etwas reich, sehr reich..). In den Sozialwissenschaften gibt es sehr viele Konzepte, die verschiedene Ausprägungen dazwischen haben
Konzepte: Fälle (Denotation) und Eigenschaften (Connotation)
Wenn wir nur eine Eigenschaft haben, treffen viele Fälle darauf zu. Je mehr Eigenschaften wir haben, desto mehr Fälle fallen raus
Das Ideal: das Konzept das man definiert sollte möglichst in der Mitte liegen.
Sartoris Abstraktionsleiter
mehr empirische Fälle → geringerer Abstraktionsgrad versus höherer Abstraktionsgrad → größere Reichweite, aber weniger konkrete empirische Spezifizierung.
Fälle in der Sozialforschung
Fälle sind die Einheiten, über die man etwas herausfinden möchte
Wer oder was wird untersucht?
Bsp: einzelne Personen, Famiien, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Organisationen, Länder…
Eigenschaften in der Sozialforschung
Eigenschaften sind die Merkmale, die man an Fällen untersucht
Was wird an den Fällen untersucht?
Bsp: Alter, Geschlecht, Berufserfahrung, Arbeitszufriedenheit, Bildungsabschluss, Einstellung zu XY….
Was ist eine “gute” Forschungsfrage? (Kriterien)
Variiert sehr stark
konkret
Nicht einfach nur mit ja oder nein beantwortbar, sondern auf viele Weisen beantwortbar
Nicht zu lang und nicht zu kurz
Relativsätze sollten weggelassen werden
Ca 15 Wörter in deutschen Fragen, 10 Wörter in englischen Fragen
Darauf achten, wie viele unklare Fachbegriffe man verwendet
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