Erkläre Das Modell/die Methode REFRAIMING gemäß Erickson…
Mit dem Reframing kann es dir gelingen aus deinen üblichen Mustern auszubrechen und nach neuen zu suchen. So kannst du dich selbst, andere Personen, Begebenheiten oder Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und ihnen dadurch eine andere, eine weniger negative oder sogar positive Bedeutung zuschreiben.
etwas in einen anderen Kontext setzen und damit die Bedeutung verändern. Wenn da ein Problem ist, dann lässt sich fragen, in welchem anderen Kontext das Problem sinnvoll wäre oder vielleicht sogar eine gute Lösung.
Es geht darum, etwas zu umschreiben, so dass nicht der Sinn verdreht wird, aber eine positive Sichtweise auf das Geschehen vorliegt.
Beispielsweise: Das Kind XY läuft schnell zu allen Erzieherinnen, sobald ein anderes Kind gegen eine Regel verstößt, und berichtet davon. Einige würden sagen, das Kind XY ist eine Petze. Durch REFRAIMING kann man den Eltern im Entwicklungsgespräch später vermitteln, das Kind XY hat ein hohes regelbewusstsein und ihm sind Strukturen wichtig. Das gleiche kommt bei raus, jedoch hat das zweite eine positive Sichtweise ermöglicht.
Erläutere das vier – Ohren – Modell von Friedemann Schulz von Thun….
Erläutere “Ich-Botschaften”…
Ich-Botschaften verdeutlichen die Gefühle und Bedürfnisse des Sprechers.
Sie beschreiben, welche Auswirkung das Handeln des Angesprochenen auf den Sprecher hat.
Der Sprecher äußert dabei Kritik, ohne sein Gegenüber direkt anzugreifen.
ZB. “Ich finde es hier zu laut.” Statt “Du bist viel zu laut”
Niemand wird direkt angegriffen (=niemand ist traurig), aber es hat den gleichen Lösungseffekt (=es wird leiser)
Ich-Botschaften sind in Kombination mit dem vier – Ohren-Modell von Friedemann Schulz von Thun ein wichtiger Aspekt! Mit ich-Botschaften ist es leichter das Beziehungsohr zu vermeiden!
Erkläre die Methode „aktives zuhören“:
Aktives Zuhören ist mehr als eine Technik; es ist eher eine Haltung und bedeutet, sich in sein Gegenüber einzufühlen und das Gesagte mit eigenen Worten zu spiegeln.
Aktives Zuhören bewirkt, dass sich ein Gesprächspartner verstanden fühlt. Damit wird er sich auch besser auf das Gegenüber einlassen können.
Wenn man aktiv zuhört, so hat man : 👉🏻 eine offene Haltung, stellt offene Fragen, fasst zusammen was sein gegenüber gesagt hat, spiegelt und interpretiert durch Worte was sein gegenüber ausdrücken möchte ggf. in ganz eigenen Worten (= Paraphrasen), lässt Schweigepausen zu (damit man verarbeiten und drüber nachdenken kann was gesagt wurde), macht zustimmende Geräusche und nickt 👈🏼
Wird hauptsächlich zur Beratung von Erwachsenen angewandt
regelmäßige Anwesenheit bzw. Begleitung eines Elternteils während der Eingewöhnung
Schrittweise eingewöhnen
Reduzierung der Belastungsfaktoren
> die während der Transition vom Kind bewältigt werden müssen
Vermeidung eines Wechsels der Bindungsperson
Nutzung von:
Probebesuchen
Erst- und Anmeldegesprächen
Aufnahmegesprächen
Hospitationen
Informationsschreiben
Elternabende
Rituale
Patenschaften andere Kinder
Spielnachmittage
usw.
Fachkräfte verfügen über ausreichend Zeit und Fachwissen um das Kind zu begleiten und Entwicklungsprozesse zu dokumentieren
sie können weiteren Bezugspersonen vermittelt zu Seite stehen
eine hohe Personalkonstanz ist gesichert
Arbeit in kleinen Gruppen ist möglich
es sind Räume vorhanden die Aktivitäten und Spiel ermöglichen, aber gleichzeitig auch Ruhephasen gewährleisten
Eltern sollen sich angenommen und gern gesehen fühlen
Einrichtung sollte Eltern zum Verweilen einladen
Übergang wird mit den Eltern partnerschaftlich gestaltet
Eine zeitlich gestaffelte Aufnahme kann gewährleistet werden
In dieser Phase findet das Aufnahmegespräch mit den Eltern in der Einrichtung statt. Beide Seiten lernen sich kennen. Die Eltern habe die Möglichkeit sich die Einrichtung genau anzuschauen genau wie die zukünftige Gruppe ihres Kindes. Die Bedürfnisse des Kindes stehen bei diesem Kennenlernen im Vordergrund und es werden alle wichtigen Daten (Allergien, Vorlieben, Grunddaten…) ausgetauscht.
Ein Elternteil (die Bezugsperson) kommt in dieser Phase für 2 bis 3 Stunden pro Tag mit dem Kind in die Einrichtung. Dies geschieht 3 Tage hintereinander. In dieser Zeit hat das Kind die Möglichkeit sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Die Erzieherin nimmt über das Spielen ersten Kontakt zu dem Kind auf. In dieser Phase ist die Bezugsperson des Kindes immer in der Nähe und stellt den sicheren Hafen für das Kind da. Es findet kein Trennungsversuch statt.
An Tag 4 verlässt die Bezugsperson nach kurzer Eingewöhnungszeit den Raum. Bleibt aber in der Einrichtung und in unmittelbarer Nähe. Wichtg ist nur es darf kein Sichtkontakt zu dem Kind bestehen. Sobald das Kind die abwesenheit der Bezugsperson merkt ist es entscheident wie es weiter geht. a) das Kind lässt sich schnell und gut von der Erzieherin ablenken / beruhigen oder b) es ist schlecht bis gar nicht zu beruhigen Wenn Variante (a) eintritt kann man mit dem nächsten Schritt der Eingewöhnung fortfahren und es wird eine kurze Eingewöhnung. Tritt Variante (b) ein sollte die Trennung nicht unnötig lang gestaltet werden und es wird zu einer längeren Eingewöhnung kommen. Sprich wir verbleiben in der Grundphase für weitere 3 Tage. Ein erneuter Trennungsversuch findet frühstens an Tag 7 Statt.
Diese Phase dauert 2-3 Tage. Die Trennungszeiten werden jetzt immer weiter ausgedehnt. Der Erzieher übernimmt jetzt im Beisein der Eltern schon die ersten Pflegerischen Tätigkeiten. Erste Schlafversuche werden versucht. Hierbei ist es wichtig das das Kind in der ersten Zeit beim wach werden immer sofort die Bezugsperson sieht.
Jetzt ist die Bezugsperson nicht mehr in der Einrichtung (dennoch immer erreichbar) und das Kind wird nun nach und nach fest in den Gruppenalltag integriert.
Sind Kinder zu ihren Bezugspersonen sicher gebunden, dann haben sie auch ein hohes Explorationsverhalten.
Es kann sein , dass sie die soziale Rückversicherung anwenden und sich gelegentlich nach ihren Eltern umschauen, um Zustimmung zu erhalten, dies ermöglicht wieder die Exploration und stärkt die Bindung.
Bindungsqualität B: hilfsbereite, feinfühlige, vorhersehbare Eltern: Kinder die sicher gebunden sind vermissen ihre Eltern (daher ist weinen auch normal, wenn man sicher gebunden ist), aber haben Vertrauen darin, dass diese zurückkommen werden 👍🏽(beispielsweise bei der Eingewöhnung).
Bindungsqualität A: unsichere, nicht feinfühlige, gegebenfalls abweisende Eltern: Kinder mit einer vermeidend – unsicheren Bindung zeigen wenig Kummer sobald ihre Bezugsperson weggeht und ignorieren ihre Bezugsperson, für sie ist eine konkrete Trennung dennoch eine Belastung👎🏼
Bindungsqualität C: widersprüchliche, unterbrechende und unvorhersehbare Eltern: Kinder die eine ambivalent – unsichere Bindung haben zeigen ihren Kummer deutlich und lautstark bis wütend, sobald die Bezugsperson weggeht, Sie suchen den Kontakt, aber wenden sich ebenso auffällig von der berzugsperson ab👎🏼
Bindungsqualität D: ängstliche, furchteinflößende, Psychischkranke Eltern: Kinder mit einer desorganisierten Bindung zeigen Verhaltensweisen die nicht einzuordnen sind. Häufig sind sie aggressiv, trotzig und hyperaktiv, oder ängstlich und depressiv, sie kontrollieren die Bezugsperson und haben Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen👎🏼
Bindung entsteht ab dem dritten Lebensmonat
und verfestigt sich ab dem siebten Lebensmonat
und ist im Regelfall vollendenes verfestigt ab dem dritten Lebensjahr
Nenne die zehn wichtigsten Grundhaltungen von pädagogischen Fachkräften…
Akzeptanz
2. Empathie
3. Transparenz und Glaubwürdigkeit
4. Motivation
5. Regeln und Strukturen
6. Partizipation als Teil der pädagogischen Grundhaltung
7.Pädagogische Konzepte absprechen
8. Als pädagogische Grundhaltung eines Erziehers werden die allgemeinen Merkmale im Umgang mit Kindern bezeichnet. Im Gegensatz zu vielen anderen Berufsgruppen umfasst die erzieherische Grundhaltung sehr viel mehr Mitgefühl und Einfühlungsvermögen.
9. Kongruenz, Wertschätzung
10. Authentizität, Bereitschaft zur Zusammenarbeit, Offenheit
Nenne ein paar wichtige pädagogische Ziele im pädagogischen Alltag…
Unter einem Erziehungsziel versteht man in der Pädagogik die erwünschte psychische Disposition des Kindes oder Jugendlichen, auf deren Verwirklichung ein bestimmtes Erziehungskonzept ausgerichtet ist.
Persönlichkeitsentwicklung/ Selbstständigkeit. ...
Förderung der sozialen Kompetenzen. ...
Lernen und Wissenserweiterung. ...
Motorische Entwicklung. ...
Sprache und Kommunikation. ...
Körperpflege und Hygiene.
Die Förderung der Gesundheit und die Verbesserung körperlicher Fähigkeiten sind wichtige pädagogische Bildungsziele der Kindertagesstätten. Dementsprechend stehen Sport, Bewegung sowie Geschicklichkeitsspiele auf dem Stundenplan. Auf diese Weise lernen die Kinder ihre Möglichkeiten und Grenzen kennen.
Gemeinsames Ziel der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft von Schule und Eltern ist es, die Entwicklung und den Lernerfolg aller Kinder und Jugendlichen bestmöglich zu fördern.
Bildung als Menschenrecht durchzusetzen: Bildung ist ein Menschenrecht – sie befähigt Menschen, ihre politische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Situation zu verbessern.
Ehrlichkeit – zum Glück auch heute noch eines der wichtigsten Erziehungsziele.
Selbstständigkeit lernen – Hilfe ist nicht immer hilfreich.
Durchsetzungsfähigkeit ist in der modernen Arbeitswelt ein Muss.
Sparen lernen – mit Taschengeld schrittweise zu mehr Eigenständigkeit.
Ein aktives Leben führen.
Toleranz, Menschenkenntnis, Sparsamkeit, eine gesunde Lebensweise
Für die einen sind zum Beispiel Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Offenheit wichtige Werte. Für andere stehen Werte wie Pünktlichkeit, Fleiß und Respekt im Vordergrund. Und wieder andere legen besonders viel Wert auf Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und den Familienzusammenhalt.
Zu den populärsten Erziehungszielen von Eltern in Deutschland gehören mitunter eine starke Persönlichkeit, Durchsetzungsvermögen, Höflichkeit, Ehrlichkeit, Sparsamkeit, Selbstständigkeit sowie Toleranz.
Normen und Werte der Gesellschaft, um gut in ihr zurecht zu kommen
Nenne die Querschnittsaufgaben von Erziehern ?
Partizipation (umsetzbar wenn Konflikte gemeinsam mit Kindern gelöst werden)
Inklusion (Konzeptionsentwicklung inklusiv gestalten, Umgang mit verschiedenen Familienkonstellationen)
Medien (Beobachtung und Bildungsdokumentation und Gesetzesbücher für Erzieher) (Verknüpfung mit Prävention - Medien Prävention - gefahren im Netz) (Konzeptionsentwicklung)
Nachhaltigkeit (gestalten/ästehtik , upcycling, Waldpädagogik, nachhaltige Gesellschaft (Konfliktlösen und meditative Kompetenzen) ,Mülltrennung, Gemüseanbau (=ökologische Bildung))
Erkläre Maslows Bedürfnispyramide…
Was muss wiedergegeben werden, wenn die Aufgabe verlangt, dass man zentrale Informationen beziehungsweise Rahmenbedingungen wiedergeben soll?
Den Personalschlüssel, das Raumkonzept, die Lage der Einrichtung
Wichtig ist dies in einer eigenen Struktur wieder zu geben!!!
Was muss wiedergegeben werden, wenn die Aufgabe verlangt, dass man Herausforderungen wiedergeben soll?
Beispielsweise: nicht „die Kinder weinen“ sondern „die Herausforderungen ist alle Kinder darin zu unterstützen anzukommen und Ihnen ihre Ängste so zu nehmen“
Also zwischen den Zeilen lesen!
Nenne Beispiele für Herausforderungen…
Beispiele für Herausforderungen können sein:
Konfliktbewältigung
Bindung aufbauen und entwickeln
Sicherheit bei unsicheren Kindern vermitteln
Zuletzt geändertvor 2 Jahren