Buffl

(5) Alfred Schütz ?

MM
von Marceline M.

Der sinnhafte Aufbau der Welt – Wo und wie wird Sinn generiert? Wo handeln wir?

Bewusstsein haben wir in der Alltagswelt

—>Alltag ist der zentrale Ort der Intersubjektivität


intersubjektivität —>wir werden in sie hineingeboren

  • Altagswelt als soziale Tatsache, die schlicht gegeben ist

  • in der Alltagswelt befinden wir uns in der natürlichen Einstellung

  • wir haben in ihr ein vornehmlich praktisches Interesse

  • Sie ist von anderen Menschen bewohnt und wird als „gemeinsam“ erfahren

    —>Alltagswelt wird auch von anderen Menschen bewohnt, welches zu Intentionsinferenzen führen kann

  • Hier verwenden wir Abstraktionen, Generalisierungen, Formalisierungen und Idealisierungen


    Natürliche Einstellung:

    Hellwach, Einstellung des gesunden Menschenverstandes àWache Aufmerksamkeit definiert den Bereich pragmatischer Relevanz und des pragmatischen Interesses: Alltagswelt ist Gegenstand des Wirkens und wirkt auf uns ein àBeispiel: Reis in China nicht pragmatisch relevant in der Vorlesung, sondern Akku Stand des iPads pragmatisch relevant

  • Spezifische Epoché der Lebenswelt: Ausklammerung des Zweifels an der Wirklichkeit der Welt:

    • Vertauschbarkeit der Standpunkte

      (Gehen im Alltag davon aus, dass Vertauschbarkeit der Standpunkte herrscht, und andere sich in unsere Position hineinversetzten können)

    • Welt der erreichbaren Reichweite —> „und so weiter“

    • Welt der wiederherstellbaren Reichweite —> „ich kann immer wieder“

    • Interesse ist bestimmt durch Relevanz —> wird durch Reichweite der Handlungsmöglichkeiten vorgegeben

    • Wirken als vorherrschende Form des Handelns —> „um-zu“- und „weil“-Motive Wirklichkeitsbereiche aus

Neben den Alltag gibt es noch andere Welten mit besonderen Erkenntnisstile, die spezifische Epochés sind wie beispielsweise Träume.

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Marceline M.

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