Was sind die drei Sektoren der Volkswirtschaft
Haushalte, Unternehmen & Staat
Wie funktioniert eine Volkswirtschaft
Die Produktion findet hauptsächlich in den Unternehmen statt.
Der Konsum findet hauptsächlich in den Haushalten und beim Staat statt.
Handel findet auf Märkten statt. Märkte verbinden Konsumierende und Produzierende miteinander.
Setze eine Volkswirtschaft in den Zusammenhang mit dem Planet Erde
Eine Volkswirtschaft ist ein Subsystem des globalen Ökosystems:
natürliche Resourcen der Erde = Inputs der Volkswirtschaft
Abfälle & Emissionen = Outputs der Volkswirtschaft
->Kein Ökosystem - keine Volkswirtschaft
Welche Theorien & Konzepte existieren im Rahmen der Volkswirtschaftslehre?
Neoklassische Ökonomie
Institutionenökonomie
Post-Keynesianische Ökonomie
Ökologische Ökonomie
Nachhaltige Ökonomie
Was versteht man unter neoklassischer Ökonomie? Nenne außerdem einen wichtigen Vertreter.
Wirtschaftstheorie, die von rational handelnden Individuen und der Annahme ausgeht, dass Märkte durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage selbstregulierend effiziente Ergebnisse erziele
Wichtige Konzepte sind dabei der "Homo oeconomicus" und die Idee der Gewinn- oder Nutzenmaximierung
wichtiger Vertreter: Alfred Marshal
Was versteht man unter Institutionenökonomie? Nenne außerdem einen wichtigen Vertreter.
Die Institutionenökonomik analysiert, wie Institutionen die Produktion, Verteilung und den Konsum beeinflussen und umgekehrt. Institutionen sind die „Spielregeln“ der Gesellschaft, die das wirtschaftliche und soziale Verhalten beeinflussen.
Formelle und informelle Regeln: Institutionen umfassen formelle Regeln (Gesetze, Verträge) und informelle Regeln (Sitten, Bräuche, Verhaltenskodizes).
Soziale Einbettung: Akteure werden nicht nur als rationale Marktteilnehmer gesehen, sondern als soziale Wesen, deren Präferenzen und Werte durch ihren sozialen Kontext geprägt sind.
wichtiger Vertreter: Thorstein Veblen
Was versteht man unter Post-Keynesianische Ökonomie? Nenne einen wichtigen Vertreter.
kurzfristige als auch die langfristige Wirtschaftsleistung wird hauptsächlich durch Gesamtnachfrage bestimmt
Im Gegensatz zur neoklassischen Ökonomie lehnen Post-Keynesianer die Annahme von rationalen Erwartungen und Marktgleichgewichten ab und betonen die Rolle von Unsicherheit und der monetären Natur der Wirtschaft
wichtiger Vertreter: Bill Mitchell (-> Money Monetary Theory)
Was versteht man unter ökologischer Ökonomie? Nenne einen wichtigen Vertreter.
Interdisziplinäres Feld, das die Wechselwirkungen zwischen menschlichem Handeln, Wirtschaft und natürlichen Systemen untersucht, um nachhaltige Lösungen zu finden.
Wirtschaft als Teilsystem der Ökosphäre -> Wachstum ist durch ökologische Grenzen begrenzt.
Ein zentrales Ziel ist die Entwicklung einer Wirtschaft, die ökologische Grenzen nicht überschreitet
wichtiger Vertreter: Herman Daly
Was versteht man unter nachhaltiger Ökonomie? Nenne einen wichtigen Vertreter.
Wirtschaftsweise, die langfristigen Wohlstand anstrebt, indem sie ökologische und soziale Aspekte in ihre Prozesse integriert, anstatt kurzfristige Gewinne auf Kosten künftiger Generationen zu erzielen.
->effiziente Ressourcennutzung, Förderung sozialer Gerechtigkeit& Schonung der Umwelt, damit auch zukünftige Generationen eine lebenswerte Welt vorfinden.
wichtiger Vertreter: Holger Rogall
Welche Analogie kann laut Quesnay zum ökonomischen Kreislauf gezogen werden?
Blut für menschlichen Körper wie Geld für Volkswirtschaft (in seiner Rolle als Transportmittel für Sauerstoff). Der physische Strom funktioniert dadurch, dass Güter & Dienstleistungen mithilfe von Geld bezahlt wird. Geld transportiert quasi Güter & Dienstleistungen
Der menschliche Organismus ist darauf angewiesen, dass alle Organe zusammen arbeiten → Was in einem Bereich der Volkswirtschaft passiert, kann Auswirkungen auf alle anderen Bereiche haben
Wie wird in der traditionellen Ökonomie Wohlstand definiert und welche Kennzahlen werden dazu herangezogen?
Wohlstand einer Nation entsteht durch die Produktion von Gütern -> Adam Smith als prägende Figur dieser Theorie
BIP als Maßzahl für ökonomischen Wohlstand
Was umfasst das Bruttoinlandsprodukt (BIP)?
Der gesamte Wert aller Güter und Dienstleistungen, die in
einer Volkswirtschaft produziert werden
einer Volkswirtschaft verbraucht werden
Das gesamte Einkommen, das in einer Volkswirtschaft erzielt
wird
Für was ist das BIP pro Kopf in der traditionellen Ökonomie ein Indikator
Durchschnittlicher Wohlstand einer Nation
Entwicklungsstand einer Volkswirtschaft
Setze Wohlstand und das BIP in einen Gesamtzusammenhang
Begriff Wohlstand beinhaltet alles, was Menschen glücklich macht und ihr Leben bereichert
Ein Teil des gesamten Wohlstands entsteht durch den
Konsum von Gütern und Dienstleistungen (ökonomischer
Wohlstand)
Der Wohlstand beinhaltet aber auch nicht-ökonomische
Aspekte (soziale Bindungen, Schönheit der Natur, „reine“
Bildung etc.
BIP pro Kopf nur unvollkommener Indikator für ökonomischen Teil des Wohlstands, da es bspw. auch Ausgaben erfasst, die nicht wohlstandsfördernd sind und gleichzeitig Leistungen nicht erfasst, die unentgeltlich erbracht werden.
Nenne wesentliche Kritikpunkte am BIP
Einkommensverteilung wird nicht abgebildet
Keine Unterscheidung zwischen Wachstum & Entwicklung
BIP nicht um Lebenshaltungskosten bereinigt
BIP zählt auch Ausgaben, die nicht wohlstandsfördernd sind (Waffenproduktion, Klimafolgekosten etc.)
BIP beinhaltet keine Leistungen, die unentgeltlich erbracht werden (bspw. Ehrenamt & Care-Arbeit)
BIP berücksichtigt keien Suffizienz: Wenn Gesellschaft suffizient lebt, sinkt oder stagniert BiP pro Kopf, bedeutet aber möglicherweise eine höhere Lebensqualität
Erkläutere die generelle Problematik mit Indikatoren
Die meisten Indikatoren sind eindimensionale Indikatoren -> Umrechnung in eine gemeinsame Maßeinheit notwendig
Bei ökologischen & sozialen Aspekten schwierig & moralisch fragwürdig
-> Bei jedem Indikator ist eine korrekte Interpretation notwendig!
Nenne alternative Wohlstandsindikatoren zum BIP?
Human Development Index (UN)
Index of Sustainable Economic Welfare
Gross National Happiness
Gemeinwohlbilanz
Beyond GDP (EU)
Nenne Vorteile eines Indikatorensatzes, auch in Bezug auf Nachhaltigkeit
Indikatorensatz besteht aus mehreren Indikatoren und bildet (sinnvoller Weise) die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit ab
Indikatorensatz erlaubt eine Art Monitoring:
Er zeigt, in welchen Bereichen die politischen Ziele (wahrscheinlich) erreicht bzw. verfehlt werden. Dadurch ist es möglich, Bereiche mit erhöhtem Handlungsbedarf zu identifizieren.
Was ist der Gini-Koeffizient?
Der Gini-Koeffizient ist ein statistisches Maß, das die Ungleichheit einer Verteilung, meist von Einkommen oder Vermögen, auf einer Skala von 0 bis 1 (oder 0 bis 100) beschreibt.
Ein Wert von 0 bedeutet eine vollständige Gleichverteilung, während ein Wert von 1 eine maximale Ungleichheit darstellt, bei der eine Person alles besitzt oder verdient.
Er wird häufig anhand der Lorenz-Kurve berechnet und international als Maß für Ungleichheit verwendet.
Was versteht man unter Grenzen des Wachstums?
Exponentielles Wachstum von Bevölkerung und Produktion führt irgendwann zum ökologischen Kollaps -> Meadows et. al.
Nenne die Formel für lineares Wachstum.
Nenne die Formel für exponentielles Wachstum.
Nenne die Formel für exponentielles Wirtschaftswachstum in Abhängigkeit von Vermögens- & Sparquote
Definiere Vollbeschäftigung.
In der Regel sprechen Wirtschaftswissenschaftler bei einer Arbeitslosenquote von 2-3% von einer Vollbeschäftigung.
Eine Arbeitslosenquote von Null ist in der Realität nicht zu erreichen, da es immer zu temporären Arbeitslosigkeiten kommt, zum Beispiel während eines Jobwechsels oder aufgrund von Saisonarbeit.
Was ist das Wachstumsparadigma?
Grundannahme: Kontinuierliches Wirtschaftswachstum wird als Notwendigkeit für den Wohlstand und die gesellschaftliche Entwicklung betrachtet.
-> Annahme, dass die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Hauptmotor für gesellschaftliches Wohlergehen ist
Was besagt das Solow-Modell?
makroökonomisches Modell zur Erklärung des langfristigen Wirtschaftswachstums. Es analysiert, wie Veränderungen bei Kapital, Arbeit, Sparquote und technologischem Fortschritt das langfristige Produktionsniveau einer Volkswirtschaft beeinflussen.
Wirtschaftswachstum wird durch die Akkumulation von Kapital und durch technologischen Fortschritt angetrieben
Ressourcenökonomik: Wachstum findet statt mit Hilfe nicht-erneuerbarer Ressourcen
Nenne drei Ansatzpunkte für Kritik zum Wachstumsparadigma
Inputseite: Natürliche Ressourcen gehen zur Neige -> nicht durch menschliches Kapital ersetzbar -> hohes Wachstum ist nicht aufrechtzuhalten
Outputseite: Umweltbelastung nimmt durch Emissionen & Abfall zu -> heutiger Wohlstand geht zu Lasten der zukünftigen Generationen
Wachstum nur motiviert nur psychologisch: Ab einem Schwellenwert führen Einkommenszuwächse nicht zu größerer Lebenszufriedenheit
Was sind die Vorteile von Freihandel gegenüber Autarkie?
Spezialisierung jeder einzelnen Volkswirtschaft -> Steigerung der Produktivität durch “Arbeitsteilung”
Größere Märkte -> zunehmende Skalenerträge (größere Produktionsmengen & geringere Durchschnittskosten)
Konsum jenseits der eigenen Transformationskurve möglich
—>Potenzial für Besserstellung der teilnehmenden Volkswirtschaften
—>Aber: Freier Handel ist kein Nullsummenspiel, die Summe aller Gewinne und Verluste ist positiv
Was sind Probleme des freien Handels?
Verteilung der Gewinne & Verluste
Race to the bottom
Problematische Spezialisierung
Entwicklungsfalle
Geopolitische Risiken
Was versteht man unter Entwicklungsfalle (oder auch Lock-In genannt)?
Stufenweise Entwicklung einer Volkswirtschaft:
Landwirtschaft -> Industrie -> Dienstleistungen
Low-Tech -> High-Tech
Low Income -> High Income
Problem: Low-Income-Länder spezialisieren sich gemäß komparativem Vorteil auf Landwirtschaft und Bergbau.
Folge: Land bleibt in frühem Stadium „gefangen“; keine Industrialisierung, kein Übergang zu High-Tech, Einkommen bleibt niedrig.
Was sind Möglichkeiten der Entwicklungsfalle entgegenzuwirken?
• Schutzzölle für junge Industrien
• Exportorientierte Politik
• Trial and Error
->Aber: Stabile Regierung & Geringe Korruption etc. notwendig!
Was versteht man unter Ricardos Theorie?
Theorie der komparativen Kostenvorteile:
Spezialisierung anhand komparativer Vorteile auf Güter mit den geringsten Opportunitätskosten
Ursprünge der Spezialisierung?
Ricardo: Länder orientieren sich an komparativen Vorteilen und wählen auf dieser Basis ihre Spezialisierung.
Realität: Zusätzlich zu ökonomischen Faktoren prägten Kolonialismus, politische Machtstrukturen und historische Zwänge die Spezialisierung von Volkswirtschaften.
Wann ist eine Spezialisierung aus ökonomischer Sicht sinnvoll?
Sinnvolle Spezialisierung: Anpassung an geografische und klimatische Faktoren (Boden, Klima, Lage, Ressourcen); Ergebnis: effiziente Produktion und ökonomisch begründete Spezialisierung.
Problematische Spezialisierung: Festlegung durch politische und historische Faktoren (Kolonialismus, Machtstrukturen, pfadabhängige Politik); Ergebnis: oft dauerhafte Rohstofforientierung und ökonomisch nicht mehr sinnvolle Spezialisierung.
Was versteht man unter Race to the bottom?
Ausgangspunkt: Freier Handel, Staaten sehen sich im Standortwettbewerb und versuchen, Unternehmen besondere Standortvorteile zu bieten.
Mechanismus: Wettbewerb nach unten; Staaten senken Steuern und lockern Arbeits- und Umweltstandards, um attraktiver zu erscheinen, andere Staaten ziehen nach (Abwärtssog).
Positive Effekte: Wettbewerb um effiziente Infrastruktur und verlässliche Institutionen.
Negative Effekte: Steuerwettbewerb und Steueroasen, Abbau von Arbeitnehmer*innenrechten, Verzicht bzw. Abbau von Umweltpolitik
Was ist die Grundidee von Märkten in der Volkswirtschaft?
Zentrale Aufgabe der Volkswirtschaft: Kontinuierliche Versorgung der Bevölkerung mit Gütern und Dienstleistungen (z.B. Lebensmittel, Kleidung, Wohnraum) überwiegend über Märkte.
Rolle des Marktes: Aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage; dort werden gleichzeitig der Preis eines Gutes und die gehandelte Menge bestimmt.
Funktionsweise bei funktionierenden Märkten: Tendenz zum Marktgleichgewicht, in dem sich ein markträumender Preis und eine dazugehörige Menge ergeben, sodass weder dauerhafter Überschuss noch dauerhafte Knappheit besteht.
Was ist die zentrale Idee der Nachfragekurve?
Definition: Beziehung zwischen Preis eines Gutes und nachgefragter Menge; steigender Preis → sinkende nachgefragte Menge (ceteris paribus).
Zentrale Einflussfaktoren: Einkommen, Präferenzen/Geschmack, Preise von Substitutions- und Komplementärgütern; Änderungen dieser Faktoren → Verschiebung der Nachfragekurve.
Was versteht man unter Preiselastizität der Nachfrage?
Prozentuale Änderung der nachgefragten Menge bei 1% Preisänderung.
Zentrale Bestimmungsgröße: Verfügbarkeit von Substitutionsgütern
Viele Substitute → Elastische Nachfrage
Wenige Substitute → Unelastische Nachfrage
Was ist die zentrale Idee der Angebotskurve?
Beziehung zwischen Preis eines Gutes und angebotener Menge; steigender Preis → steigende angebotene Menge (ceteris paribus)
Was versteht man unter exogenen Schocks?
Definition: Ereignisse außerhalb des Marktes, die zu einer Verschiebung der Nachfrage- oder Angebotskurve führen (z.B. plötzliche Präferenzänderungen, Krisen, Kosten- oder Technologieänderungen).
Marktwirkung: Veränderung von Gleichgewichtspreis und -menge
Beispiel Corona-Krise: sprunghafter Nachfrageanstieg nach Toilettenpapier → höherer Preis und höhere gehandelte Menge im neuen Gleichgewicht.
Was versteht man unter Marktgleichgewicht?
Definition: Marktgleichgewicht = Schnittpunkt von Angebots- und Nachfragekurve.
Markträumender Preis P∗ und Menge Q∗: Weder Angebots- noch Nachfrageüberschuss; angebotene Menge = nachgefragte Menge.
Was versteht man unter Preisregulierung?
Definition: Staatliche Festlegung von Höchstpreis (Price Ceiling) oder Mindestpreis (Price Floor); Markt verlässt das Gleichgewicht, es entstehen Über- oder Unterangebote.
Höchstpreis Pmax: Gesetzlicher Maximalpreis unterhalb des Gleichgewichtspreises → Nachfrageüberschuss (Nachfrage > Angebot).
Mindestpreis Pmin: Gesetzlicher Mindestpreis oberhalb des Gleichgewichtspreises → Angebotsüberschuss (Angebot > Nachfrage).
Wann sind Preisregulierungen sinnvoll?
Bei Vorliegen triftiger Gründe (z.B. Gerechtigkeit, Schutz besonders schützenswerter Güter, ethische Gründe), deren Gewicht die Nachteile von Angebots- bzw. Nachfrageüberschüssen übersteigt.
Bspw.: Mindestlohn (Schutz vor sittenwidrig niedrigen Löhnen), Mietpreisbremse (Schutzgut Wohnraum, Vermeidung von Gentrifizierung und Segregation), Verbot von Organhandel (ethische Unzulässigkeit des Organhandels).
Was versteht man unter externen Effekten?
Ausgangspunkt effizienter Märkte: Ohne externe Effekte führt das Marktgleichgewicht zu ökonomischer Effizienz, d.h. der gesellschaftliche Wohlstand wird im Gleichgewicht maximiert.
Definition externer Effekt: Wirkung einer Transaktion auf unbeteiligte Dritte, die weder am Vertrag beteiligt sind noch über das Stattfinden der Transaktion mitentscheiden.
Folge für die Nachhaltige Entwicklung:
Gesellschaftlich nachteilige Transaktionen können trotzdem stattfinden (z.B. Umweltverschmutzung), weil nur private Kosten/Nutzen berücksichtigt werden.
Gesellschaftlich vorteilhafte Transaktionen finden teilweise nicht statt (z.B. Bildung, Impfungen), weil zusätzliche Nutzen für Dritte im Marktpreis nicht abgebildet sind.
Wie hängen private Grenzkosten, soziale Grenzkosten und Grenzschaden bei negativen externen Effekten zusammen?
Private Grenzkosten (PGK): Zusätzliche Kosten für Produzent*in bei Herstellung einer weiteren Einheit (z.B. Löhne, Energie, Rohstoffe); Grundlage der privaten Produktionsentscheidung.
Grenzschaden (GS): Zusätzlicher zusätzlicher Schaden für Dritte durch eine weitere Einheit (z.B. Umwelt- oder Gesundheitsschäden pro Einheit Emission); er bildet den Teil der Kosten ab, der im privaten Kalkül fehlt.
Soziale Grenzkosten (SGK): Gesamtkosten für die Gesellschaft einer zusätzlichen Einheit; Definition SGK=PGK+GS.
Externe Effekte zeigen sich als Lücke zwischen PGK und SGK; bei negativen externen Effekten gilt SGK > PGK → marktseitig „zu hohe“ Produktionsmenge aus gesellschaftlicher Sicht.
Welches Ziel verfolgen umweltpolitische Instrumente bei negativen externen Effekten und welche Hauptinstrumente werden dafür eingesetzt?
Ziel: Korrektur von Marktversagen durch negative externe Effekte, bei denen der Marktpreis „zu niedrig“ und die produzierte/verbrauchte Menge „zu groß“ ist.
Zentrale Instrumente: Umweltsteuern, Mengenbegrenzungen (Kontingente, Emissionsobergrenzen) und handelbare Emissionszertifikate.
Wie funktionieren Mengenbegrenzungen, Umweltsteuern und handelbare Emissionszertifikate jeweils und worin unterscheiden sich ihre wichtigsten Vor- und Nachteile?
Mengenbegrenzungen: Gesetzliche Obergrenze für Emissionen oder Produktion
Vorteil = exakte Kontrolle der Gesamtmenge
Nachteil = keine Staatseinnahmen und schwierige Zuteilung auf einzelne Unternehmen.
Umweltsteuern: Abgabe pro Einheit Emission (z.B. CO₂-Steuer)
Vorteil = Staatseinnahmen (z.B. für ökologische Steuerreform)
Nachteil = Emissionsmenge nicht exakt steuerbar.
Handelbare Emissionszertifikate: Staat legt Emissionsgesamtmenge fest und gibt handelbare Rechte aus
Vorteile = präzise Mengensteuerung und Staatseinnahmen (bei Versteigerung der Zertifikate).
Was sind positive externe Effekte? Stelle einen Bezug zu Nachhaltigkeit bzw. Politik her.
Positive externe Effekte = Produktion oder Konsum eines Gutes erzeugt zusätzlichen Nutzen für Dritte, der nicht im Marktpreis berücksichtigt ist.
Marktversagen: Private Grenzkosten > soziale Grenzkosten; Marktmenge zu gering und Preis zu hoch im Vergleich zum gesellschaftlichen Optimum → „zu wenig“ dieses Gutes aus Sicht der Gesellschaft.
Typische Beispiele sind Güter mit Zusatznutzen für andere, etwa Ökosysteme, Bestäuber und Weidetiere, öffentliche Infrastrukturen wie Leuchttürme sowie Bildungs‑, Gesundheits‑ und Grünangebote.
Nachhaltigkeits- und Politikbezug: Gefahr von Unterversorgung bei rein marktwirtschaftlicher Bereitstellung; daher häufig (Teil‑)Bereitstellung oder Finanzierung durch den Staat bzw. gemeinschaftliche Lösungen (z.B. Schulen, Krankenhäuser, Wasserversorgung, Forschung & Entwicklung).
Was versteht man unter Marktmacht und einem Monopol und wie unterscheidet sich das vom vollkommenen Wettbewerb?
Marktmacht: Fähigkeit eines Unternehmens, den Marktpreis zu beeinflussen; Benchmark ist der vollkommene Wettbewerb ohne Marktmacht (P = GK, effiziente Menge).
Monopol: Markt mit nur einem Anbieter; reale Märkte oft Quasi‑Monopole oder lokale Marktmacht (z.B. Eisverkauf am Strand) bei Eintrittsbarrieren und fehlenden guten Substituten
Warum führt Marktmacht im Vergleich zum vollkommenen Wettbewerb zu einem wohlfahrtsmindernden Marktversagen?
Vollkommener Wettbewerb: MZB=P=GK→ ökonomische Effizienz (Wohlfahrt maximal).
Monopol/Marktmacht: Gewinnmaximierung bei GE=GK, dabei gilt GE<P → GK<P und GK<MZB; Preis „zu hoch“, produzierte Menge „zu gering“ → Marktversagen.
Wie kann Preisregulierung in einem Monopol dazu beitragen, ein effizientes Marktergebnis herzustellen?
Unreguliertes Monopol: Der Monopolist setzt einen hohen Preis und bietet eine relativ geringe Menge an, um seinen Gewinn zu maximieren; das Ergebnis ist aus gesellschaftlicher Sicht nicht effizient.
Idee der Regulierung: Der Staat begrenzt den Preis nach oben, sodass Preis und produzierte Menge näher am Wettbewerbsergebnis liegen; der Preis sinkt, die Menge steigt und die Wohlfahrt wird verbessert.
-> GK=P=MZB
Was ist ein natürliches Monopol und warum funktioniert hier ein unregulierter Wettbewerbspreis nicht?
Definition: Natürliches Monopol = Kostenvorteil eines einzigen Unternehmens bei Versorgung des gesamten Marktes (insbesondere bei hohen Fixkosten und Netzinfrastrukturen wie Strom‑ oder Schienennetz).
Problem: Marktmacht des Unternehmens mit hoher Preissetzung und geringer Menge; bei Durchsetzung eines wettbewerbsnahen Preises Deckungsproblem der Durchschnittskosten und Gefahr von Verlusten bzw. Marktaustritt.
Wodurch unterscheidet sich ein natürliches Monopol von einem künstlichen Monopol und welche Rolle spielt Regulierung?
Natürliches Monopol: Kostenstrukturen mit hohen Fixkosten und sinkenden Durchschnittskosten, Effizienz der Versorgung des Gesamtmarkts durch ein einzelnes Unternehmen.
Künstliches Monopol: Marktmacht durch Abschottung (Patente, Exklusivrechte, strategisches Verhalten), nicht durch Kostenvorteile.
Notwendigkeit beim natürlichen Monopol: Bündelung der Versorgung bei einem Unternehmen plus strenge Regulierung von Preisen und Mengen zur Sicherung gesellschaftlich akzeptabler Versorgung.
Was ist ein Monopson und wie unterscheidet es sich vom Monopol und vom Wettbewerb?
Monopson: Markt mit nur einem Nachfrager; dieser kann den Preis nach unten beeinflussen, analog zum Monopolisten, der Preis nach oben beeinflusst.
Beispiele: Bestimmte Arbeitsmärkte (bspw. Soldat:innen, Polizistinnen, katholische Priester)
Welche Wirkung hat Monopsonmacht auf Preis und Menge und welche Rolle kann eine Preisuntergrenze spielen?
Monopsonmacht: Absenkung des Preises (z.B. Lohn, Agrarpreis) unter Wettbewerbsniveau; Reduktion der gehandelten Menge; Wohlfahrtsverlust im Vergleich zur Wettbewerbssituation
Einführung einer Preisuntergrenze (z.B. Mindestlohn) oder Übernahme des Angebots durch den Staat
Beispiel: Kombination aus höheren Löhnen und potenziell höherer Beschäftigung ->Beitrag zu fairen Arbeits- und Lieferbedingungen
Welche Formen von Marktmacht gibt es und wie versucht die Wettbewerbspolitik, deren gesellschaftliche Kosten zu begrenzen?
Marktmachtformen: Monopolmacht (Anbieter) und Monopsonmacht (Nachfrager); Benchmark = vollkommener Wettbewerb mit P=GK und effizienter Menge.
Wettbewerbspolitik: Begrenzung gesellschaftlicher Kosten der Marktmacht durch Fusionskontrolle, Entflechtung/Zerschlagung und Regulierung natürlicher Monopole; letztere sollen nicht zwingend Gewinne erwirtschaften müssen, sondern effizient und versorgungssicher arbeiten.
Was bedeutet unvollständige Information im Konsum?
Nicht alle relevanten Infos für optimale Entscheidung bekannt
Betrifft Nutzen, Risiken, Zusatzkosten, Herstellungsbedingungen
Gilt für Produzierende und/oder Konsumierende
Was ist asymmetrische Information?
Eine Marktseite weiß mehr als die andere
Typisch: Produzierende wissen mehr über Qualität/Eigenschaften
Konsumierende können Produkt nur unvollständig beurteilen
Warum führt unvollständige Information zu Marktversagen?
Falsche Einschätzung der MZB
„Falsche“ Kauf- oder Nichtkaufentscheidungen
Menge/Qualität der gehandelten Güter nicht wohlfahrtsoptimal
Wie hängt unvollständige Information mit Marktversagen zusammen?
Überschätzung des Nutzens → Kauf, obwohl nicht sinnvoll
Unterschätzung/Unkenntnis → Nicht-Kauf, obwohl sinnvoll
Kauf zu überhöhten Preisen
Ergebnis: nicht optimale Menge/Qualität
Was ist Adverse Selection?
Marktversagen bei heterogenen Qualitäten
Asymmetrische Information über Qualität
Schlechte Qualitäten verdrängen gute vom Markt
Wie hängt Adverse Selection mit Marktversagen zusammen?
Heterogene Qualitäten, aber Informationsvorteil bei Anbietenden.
Produkte unterschiedlicher Qualität werden zu einem einheitlichen Preis verkauft.
Gute Qualitäten werden zu schlecht bezahlt → verschwinden vom Markt.
Schlechte Qualitäten bleiben bzw. dominieren (z.B. Gebrauchtwagenmarkt).
Welche Lösungsansätze gibt es bei Informationsproblemen?
Reputation: guter Ruf signalisiert verlässlich hohe Qualität, ermöglicht höhere Preise.
Standardisierung: z.B. Hotelsterne, Normen → vergleichbare Qualität.
Gesetzliche Regelungen: Qualitätsmindeststandards, Kontrollen (TÜV, Gesundheitsamt).
Labels (Bio/Öko): leicht erkennbares Qualitätssignal für besondere Eigenschaften.
Was sind Allmendegüter?
Gemeinschaftsgüter
Nichtausschließbarkeit
Rivalität im Konsum
Bsp. Fische im Ozean, Luft
Warum kommt es zur Übernutzung von Allmendegütern?
Privat: Grenzkosten der zusätzlichen Nutzung ≈ 0
Sozial: zusätzliche Nutzung reduziert Bestände
Individueller Anreiz zur Übernutzung → „Tragödie der Allmende“
-> Lösungsansätze: Einführung von Privateigentum, staatliche Regulierung (z.B. Quoten, Verbote, Limits), sonstige Regeln zur gemeinschaftlichen Nutzung
Was sind Eigenschaften privater Güter?
Ausschließbar
Rivalisierend im Konsum
Beispiel: Apfel
Warum gibt es i.d.R. kein MArktversagen bei privaten Gütern?
Individuelle Konsumentscheidung betrifft andere nicht direkt
Marktpreise steuern Allokation
Bereitstellung kann dem Markt überlassen werden
Was ist das Trittbrettfahrerproblem?
Individuen wollen Nutzen ohne eigenen Kostenbeitrag
Warten darauf, dass andere finanzieren
Gesamtfinanzierung kommt nicht zustande
Was ist die Rolle des Staates bei öffentlichen Gütern?
Bereitstellung (z.B. Bibliotheken, Schulen, Parks, Straßen)
Finanzierung über Steuern
->Ziel: annähernd optimale Menge öffentlicher Güter
Was sind Eigenschaften öffentlicher Güter?
Nichtausschließbarkeit, Nicht-Rivalität (z.B. Deich, viele Infrastrukturleistungen).
Unterversorgung am Markt:
Hohe Grenzkosten der Bereitstellung, niedrige zusätzliche MZB pro Person.
Trittbrettfahrerproblem → Koordinationsversagen, zu geringe Bereitstellung.
Typische Bereitstellung durch Staat (Finanzierung über Steuern).
Was sind Klubgüter?
Entstehen, wenn öffentliche Güter ausschließbar gemacht werden (z.B. Mautstraße, verschlüsselte TV-Sendung).
Finanzierung über Nutzerbeiträge möglich, aber Gefahr des Ausschlusses weniger zahlungskräftiger Personen.
Welche drei Hauptfunktionen erfüllt Geld in einer Volkswirtschaft?
Zahlungsmittel (ersetzt Tauschhandel)
Wertaufbewahrung (speichert Kaufkraft über Zeit)
Recheneinheit (Maßeinheit für Preise, Einkommen und Vermögen)
Was ist das Problem einer reinen Tauschwirtschaft (Barter Economy)?
Sie erfordert eine "double coincidence of wants" – beide Parteien müssen genau das wollen, was der andere bietet, was ineffizient ist.
Welchen intrinsischen Wert hatten frühere Geldformen im Vergleich zu heute?
Früher hatten Münzen aus Edelmetallen (z. B. Gold) Materialwert
Heute haben Banknoten und elektronisches Geld keinen Sachwert, sondern basieren auf Vertrauen und staatlicher Garantie.
Warum entsteht dauerhafte Nachfrage nach der staatlichen Währung wie dem Euro?
Steuern müssen in dieser Währung bezahlt werden, was eine stabile Nachfrage schafft.
Welche Hauptaufgaben hat die Zentralbank (z. B. EZB)?
Geld erzeugen
Geld in Umlauf bringen (z. B. durch Anleihenkäufe)
Geldwert stabil halten (niedrige, stabile Inflation)
Nenne Beispiele für Regionalwährungen und ihr Ziel.
Beispiele: Bürgerblüte, Carlo, Chiemgauer, Realo.
Ziel: Stärken wirtschaftlicher Verflechtungen und Umsätze in der Region.
Warum können Regionalwährungen den Euro nicht ersetzen?
Steuern müssen in Euro gezahlt werden -> Die Hauptnachfrage bleibt beim Euro
Was ist die zentrale Aufgabe der Banken?
Verbindung zwischen Sparern (Haushalte mit Ersparnissen) und Investierenden (Unternehmen) schaffen, indem Ersparnisse als Kredite weitergeleitet werden.
Wie wirkt sich ein Staatsüberschuss oder -defizit auf den Finanzsektor aus?
Überschuss: Staat ist Nettosparer. Diese Mittel fließen ebenfalls über den Finanzsektor in Anlagen und Investitionen
Defizit: Staat nimmt Kredite / Kapital bei Banken auf und wird Kapitalnachfrager.
Was passiert in einer Finanzkrise?
Kreditvergabe bricht ein, Geldstrom stockt, Investitionen sinken – führt zu Produktionsrückgang, sinkendem Einkommen und höherer Arbeitslosigkeit
Wie bringt die Zentralbank (z. B. EZB) Geld in Umlauf?
Kauft Anleihen von Staaten/Unternehmen, die das Geld für Ausgaben nutzen; Kauf erhöht Geldmenge, Verkauf verringert sie.
Was ist typischer Auslöser einer Wirtschaftskrise?
Plötzlicher Rückgang der Nachfrage (bes. Investitionsgüter), gefolgt von sprunghaftem Anstieg der Arbeitslosigkeit.
Wie können Wirtschaftskrisen überwunden werden?
Kluge Konjunkturpolitik (Fiskal- & Geldpolitik):
Zusätzliche Ausgaben des Staates → Steigerung der Endnachfrage
Steuersenkungen & Zuschüsse → Indirekte Steigerung der Konsumausgaben der Haushalte → Steigerung der Endabfrage
Leitzinssenkung durch EZB → Steigerung Bruttoanlageinvestitionen (Haushalte und Unternehmen können sich günstiger Geld leihen)
Welche "drei T’s" sollten gute Konjunkturprogramme erfüllen?
Timely (rechtzeitig)
Targeted (zielgerichtet)
Temporary (befristet)
Unterscheide EZB-Mandat und US-Notenbank-Mandat.
EZB: Single Mandate (Preisstabilität)
USA: Dual Mandate (Preisstabilität + Konjunkturstabilisierung)
Was sind wichtige Ziele der Geldpolitik?
Preisstabilität (Verhinderung hoher Inflation/Deflation)
Stabilisierung von BIP und Beschäftigung
Klimaschutz (wird zunehmend diskutiert, ist aber noch umstritten)
Erläutere expansive Geldpolitik und wann sie eingesetzt werden sollte
Einsatz in Zeiten niedriger Konjunktur
Zentralbank kauft Anleihen und erhöht Geldmenge -> Anleihenpreise steigen, Zinsen sinken -> günstige Kredite -> leichtere Finanzierung von Investitionen
Zunahme der Investitionen und Steigerung des BIP
Erläutere restriktive Geldpolitik und wann sie eingesetzt werden sollte
Einsatz: In Zeiten der Hochkonjunktur
Zentralbank verkauft Anleihen und verringert Geldmende -> Preis der ANleihen fällt, Zins steigt -> teure Kredite, schwierigere Finanzierung von Investionen
Abnahme der Investitionen und BIP sinkt
Erläutere die Grenzen der Geldpoltik
Steigt die Geldmenge zu stark, entsteht ein Überangebot an Geld, der Geldwert sinkt und die Güterpreise steigen (Inflation). Sinkt die Geldmenge zu stark, entsteht ein Mangel an Geld, der Geldwert steigt und die Güterpreise sinken (Deflation)
Expansive Geldpolitik ist nicht immer wirksam: Der Zins kann kaum unter Null gesenkt werden (wegen Bargeld), und bei bereits extrem niedrigen Zinsen hat eine weitere Ausweitung der Geldmenge wenig Effekt.
Wenn geldpolitische Maßnahmen nicht ausreichen, wird die Geldpolitik in der Regel durch Fiskalpolitik (staatliche Ausgaben und Steuern) ergänzt.
Welche drei zentralen Aspekte prägen die Nachhaltige Ökonomie hinsichtlich Bedürfnissen, Wachstum und Strukturen?
1. Erfüllung materieller Grundbedürfnisse.
2. Grenzen des Wachstums: Ständiger Zuwachs an Gütern hilft wenig und belastet Ökologie/Soziales.
3. Notwendigkeit neuer Institutionen und Rahmenbedingungen für Nachhaltigkeit.
Was sind elementare Schritte hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft?
Aufbau einer nachhaltigen Makroökonomie
Erhalt der Grundlagen für Wohlstand
Anerkennung der ökologischen Grenzen
Welche Maßnahmen führen zu einem Aufbau nachhaltiger Makroökonomie?
Weiterentwicklung der makroökonomischen Wissenschaft
Investitionen in nachhaltige Jobs, Gebäude und Infrastrukturen
Umsichtige Finanz- und Fiskalpolitik
Verbesserung des makroökonomischen Rechnungswesens
Welche Maßnahmen führen zu einem Erhalt der Grundlagen für Wohlstand?
Teilen von Arbeit und Verbesserung der „Work-Life-Balance“
Entschärfung der systembedingten Ungleichheit
Messung des Wohlstands
Stärkung von Humankapital und Sozialkapital
Überwindung der Konsumkultur
Was bedeutet die Anerkennung von ökologischen Grenzen?
Konkrete „Deckelung“ von Emissionen und Ressourcenverbräuchen
Nachhaltige Steuerreformen (z.B. Ökosteuer)
Förderung von Technologietransfer und Schutz des Ökosystems
Zuletzt geändertvor 18 Tagen