Was ist die EFA
Explorative Faktorenanalyse
Fragebogen für ein Konstrukt erfassen und Faktoren hierfür auswählen
Faktorenextraktion
Faktorenreduktion
Faktorenrotation
Gibt es Muster und Strukturmatrix bei der orthogonalen Rotation
Sind identisch, da man ja bei der orthogonalen Rotation von sowieso unkorrellierten Faktoren ausgeht
somit: aik= rik (Eigenwerte= Korrelation zw. Item und Faktor)
Was sind Ziele der EFA
Datenreduktion -> möglichst wenig Faktoren sollen die Itemantworten erklären
Dimensionalität des Tests -> wie viele Merkmalsfacetten werden gemessen?
Itemauswahl unterstützen
Darf man anhand den Eigenwerten des maximalen Modells die Faktoren intepretieren
NEIN!
-> Eigenwerte sind noch nicht interpretierbar
Zunächst: Faktorenreduktion und Faktorenrotation !
—> Im maximalen Modell wird zunächst pro Faktor möglichst viel Varianz versucht aufzuklären und pro Faktor zu sammeln
Erst mit der Einfachstruktur interpretierbar
Wofür z standardisieren
alle Items auf eine Skala bringen
das maximale modell
in der Faktorladungsmatrix nutzt man so viele Faktoren wie es Items gibt
Welche Bestandteile in der EFA sind latent, welche manifest
Items sind manifest, beobachtbar
Faktoren sind latent, unbeobachtbar
Gemeinsamkeiten zw. Trennschärfe und Faktorladung
Trennschärfe: Korrelation Itemwert u. Testwert Y
Faktorladung: Korrelation Itemwert und Faktorwert
Unterschiede Trennschärfe und Faktorladung
Trennschärfe= nur manifeste Variablen
Faktorladung= Korrelation zw. manifester und latenter Variabel
Nenne die 2 Arten der Faktorladungsmatrix
PCA
-> Hauptkomponentenanalyse
PFA
-> Hauptachsenanalyse
erkläre die Hauptachsenanlalyse
Kommunalität kann unter 1 sein
Es wird angenommen, dass Faktoren NICHT die gesamte Varianz eines Items aufklären
-> es gibt Fehleranteile
Annahme, dass Faktoren unkorrelliert sind
Hauptkomponentenanalyse
Kommunalität ist immer 1
es gibt keine Fehlervarianz-> es wird angenommen, dass Faktoren die gesamte Varianz eines Items aufklären
Faktoren sind unkorrelliert
Gemeinsamkeit PCA und PFA
Beide gehen davon aus, dass die Faktoren unkorrelliert sind
Wofür Faktorenreduktion
Interpretation vereinfachen
Rauschen reduzieren
Wieso Testrevision
in statistischer Datenanalyse wählt man Items anhand von deskriptiven Statistiken aus
in EFA revidiert man ggf. Itemauswahl -> Items laden zu gering auf Faktor
Nenne die Möglichkeiten der Faktorenreduktion
Kaiser Kriterium
Scree Plot
Parallelanalyse
Welches Kriterium für die Faktorenreduktion wird nicht mehr akzepteiert und wieso
Zu viele Faktoren!
-> Meist sind Eigenwerte über 1, da es zu Zufallschwankungen kommt usw
-> Ist auch abhängig von Anzahl der Faktoren-> Mit jedem Item steigt die Gesamtvarianz, die alle Faktoren erklären
Behalte nur Faktoren, die einen Eigenwert ü1 haben
-> Denn dann erklärt Faktor nicht mehr, als ein einzelnes Item für sich allein
Scree Plot + Problem
Behalte nur die Faktoren vor dem Knick
-> alle Faktoren, die danach folgen, erklären nur sehr wenig Varianz
aber: sehr unübersichtlich wo Knick ist
Erkläre Parallelanalyse
Simulation der Eigenwerte durch Zufallsdaten
Behalte nur Faktoren Vor Schnittpunkt mit diesen Zufallsdaten
Alle Eigenwerte, die über Zufallsdaten sind ! -> Zufalldaten basieren nämlich nur auf Schwankungen
Wie bestimmt man also welche Faktoren reduziert werden
Kombination aus Scree Plot und Parallelanalyse
wieso darf die reduzierte Lösung noch nicht intepretiert werden und was ist die Alternative?
Man möchte, dass Faktoren so viel Varianz wie möglich aufklären
-> Varianzanteil wird somit nicht klar aufgeteilt, sonder man will möglichst viel Varianz pro Faktor sammeln
> die Items laden also bei der unrotierten Lösung oft auf mehrer Faktoren gleichzeitig
->Problem: UNterschiedliche Faktorladungsmatrixen fühen zur identischen Varianzaufklärung
Lösung: Einfachstruktur
Was passiert, wenn man bei korrellierten Faktoren orthogonale Methode nutzt
zwanghafte Einfachstruktur, die Zusammenhänge verfälscht/verzerrt
verfälschte Faktorladungen
-> künstlich hohe Varianzaufklärung eines Faktors, was durch den Einfluss von anderen faktoren entsteht (da sie korrelliert sind)
> inhaltliche Interpretation wird verfälscht
-> bei Testrevision: Items werden in Test aufgrund ihrer hohen Faktorladung aufgenommen, obwohl dies wahre Verhältnisse nicht abbildet
Wofür gibt es Hauptachsenanalyse bzw. Hauptkomponentenanalyse
Verfahren, um Faktorladungsmatrix zu schätzen
->PCA pro Faktor höhere Eigenwerte als PFA, da Fehlerwerte nicht berücksichtigt werden
Was ist die Einfachstruktur
Faktorenrotation-> Faktoren interpretierbar machen
ein Item lädt auf nur einen Faktor hoch, auf die anderen niedrig
Man darf Achsen beliebig dreen solang sich der Gesamtvarianzanteil nicht änder
Nenne kurz die 2 Verfahren der Faktorenrotation
Oblique
Orthogonal
Benutzt man Oblique oder Orthogonale Faktorenrotation
Im Zweifel Oblique insbesondere wenn man von Korrelation der Faktoren ausgeht !
Orthogonale Faktorenrotation
Nullkorrellierte Faktoren
Achsen werden senkrecht gedreht
Varimax Kriterium
Alle Items laden mittel auf Faktor: Schlecht
Manche Items laden hoch, manche niedrig auf faktor: Gut
—> Extreme bilden
Oblique Faktorenrotation
lässt Faktorenkorrelation zu-> Nullkorrelation wird aufgegeben
Achsen werden schräg rotiert
Mustermatrix: Einfluss der anderen Faktoren wird kontrolliert-> Faktorladung ist der alleinige Einfluss eines Faktors
-> Mustermatrix für Interpretation nutzen
Strukturmatrix: Einfluss wird nicht kontrolliert
Was bleibt durch die Rotation gleich?
Was verändert sich durch die Rotation?
gleich bleibt:
Gesamtvarianzanteil
Kommunalität
Faktorenanzahl
es verändert sich:
Eigenwerte
Anteil der aufgeklärten Varianz
Interpretation der Faktorladungen nach Rotation
Items mit hoher Faktorladung werden bevorzugt
a < 0.3 = niedrig
0.3<a<0.6 = moderator
a> 0.6 = hoch
-> aber auch: Kontextabhängig-> Inhaltvalidität!
Items mit Doppeladungen werden zugunsten der Einfachstruktur vermieden
Items die einen unerwünschten Faktor messen, der nicht zum Konstrukt gehöt, werden entfernt —> Validität!
Wie hoch können Eigenwerte maximal werden
0-m
-> können maximal gleich der Anzahl der Items (m) sein
denn: Items haben alle Varianz von 1
-> erklärt Faktor also Gesamtvarianz aller Items : 1+1+1+1(jeweils hoch 2)= 4
Zuletzt geändertvor 7 Tagen