Was bedeutet, dass Ereignis US und Ereignis CS häufig zusammen auftreten
zeitlicher Zusammenhang
-> Verzögerungskonditionieren, Spurenkonditionieren, Simultanes Konditionieren, Rückwärtskonditionieren
Kontiguität bzw Kontingenz
wieso starben die Ratten in der Kontrollgruppe bei Heroin Injektion
Ratten in EG: bekamen im Käfig regelmäßig in steigenden Dosen Heroin gespritzt -> Aufbau von chronischer Toleranz (zunehmende Gegenreaktion)
Ratten in KG mit hoher Dosis starben -> nur akute Toleranz (sofortige Gegenreaktion) aber keine Zunahme der Gegenreaktion, keine chronische Toleranz= volle Drogenwirkung
Was könnte Ursache dafür sein, dass Person an Droge stirbt, obwohl Dosis nicht höher als üblich war
Anderer Kontext
US-> UR also Droge bewirkt gewünschte Drogenwirkung
CS-> CR also Kontext, in dem Droge meist konsumiert wird, führt zur kompensatorischen Reaktion
in neuem Kontext: kein CS, kein CR
-> hohe Dosis wird weniger kompensiert und wirkt also vollständig
Wie nennt man es wenn CR= UR
Stimulus Substitution
Liegt Stimulus Substitution bei kompensatorischer Reaktion vor
Nein denn CR ungleich UR
CR Kompensation, UR entgegengesetzte Wirkung
Erkläre kompensatorische Reaktion anhand von Heroin
Ratten erhalten steigende Dosen Heroin in bestimmten Käfig (Kontext = CS)
-> Aufbau von Toleranz, da US (Droge)-> UR (Kompensation)
(Kontrollgruppe: bei Ratten ohne Toleranz ist Dosis tödlich)
geringe Mortalität bei erneuter Injektion im selben Kontext
hohe Mortalität im neuen Kontext
-> CS (Kontext) bewirkt kompensatorische Reaktion (CR)
-> Ohne CS (neuer Kontext) kein CR = Tod
Rückwärtskonditionieren
US , 2. CS ->Elektroschock, dann Ton
-> am unwirksamksten
-> CS kündigt US nicht an
Was ist das Kamin-Blocking Paradigma
Kontrollgruppe:
Licht und Ton + Schock
Licht—> CR
Ton—> CR
Experimentalgruppe:
Licht+ Schock
und danach
Licht und Ton+ Schock
Licht-> CR
Ton—> KEINE CR
Was ist die Kernaussgage vom Kamin-Blocking Paradigma
Prä Training mit Licht blockiert die Konditionierung für den Ton
—> Wenn es einen weiteren CS (Z.b. Licht) gibt nach einer Phase in der Tier schon auf anderen CS (z.b: Ton) konditioniert wurde, dann gibt es keinen neuen Informationsgehalt
-> ich kann Dinge nicht besser vorhersagen = kein Lernprozess
Ein bereits gelernter Zusammenhang zwischen einem Reiz (CS1) und einem Ereignis (US) verhindert, dass ein zusätzlicher neuer Reiz (CS2), der gleichzeitig präsentiert wird, ebenfalls mit dem US assoziiert wird
ABER: gleichzeitige Präsentation von zwei CS mit US: beide konditioniert
Kontiguität
Prinzip der Akquisition
CS und US passieren häufig (und zeitlich nahe) zusammen
Kontingenz
-> erklärt wie Akquisiton funktioniert
wie gut kann der CS den US (oder dessen Abwesenheit) vorhersagen?
Wichtig ist der Unterschied wie häufig US+CS und US ohne CS
Je größer die Kontingenz, desto bessere Vorhersage, desto mehr Lernen
hohe Kontingenz = Starke Konditionierung , wenn CS immer US vorhersagt
mittlere Kontingenz= mittlere Konditionierung, wenn US manchmal ohne CS
niedrige Kontingenz= schwache Konditionierung, wenn oft US ohne CS
Formel also: Kontingenz= P(US|CS) - P(US|kein CS)
Nenne 4 Arten des klassischen Konditionierens
Bringe Effektivität von zeitlicher Nähe zw CS und US in eine Reihenfolge
Verzögerungskonditionieren
Spurenkonditionieren
Simultanes Konditionieren
-> Abnahme der Wirksamkeit
Am wirksamsten
US direkt nach CS mit Überlappung (Elektroschock kurz nach Ton)
Am zweit wirksamsten
CS vor US (keine Überlappung)
-> Ton vor Schock
-> Gedächtnisspur nötig!
am dritt wirksamsten
CS und US treten gleichzeitig auf
-> Ton und Elekroschock treten gleichzeitig auf
Was ist das Rescola-Wagner Rezept
Grundidee: Es wird nur neues gelernt, wenn etwas überraschendes passiert
-> Lernen nur wenn es Vorhersagefehler gibt
-> Je geringer Vorhersagefehler, desto geringer wird die Assoziation zwischen US und CS angepasst!
-> Bei hohem Vorhersagefehler, starke Veränderung der Assoziation
-> Vorhersagefehler gibt an wie gut die tatsächliche Stärke des US mit der erwarteten Stärke zusammenhängt -> wenn ich keinen Schock erwarte dann Vorhersagefehler=1
In jedem Versuchsdurchgang:
CS wahrnehmen -> zur Vorhersage nutzen
Wie stark war der US wirklich?
Wie falsch war die Vorhersage?
Je stärker der Vorhersagefehler, desto mehr passe die Vorhersage fürs nächste Mal an
-> Anpassung der Stärke der CS-US Assoziation
-> positiver Fehler: tatsächliche Stärke des US höher als erwartet= verstärkte Assoziation
-> negativer Fehler: tatsächliche Stärke des US niedriger als erwartet= geringe Assoziation ( bis hin zur Extinktion)
Was gibt c im Rescorla Wagner Rezept an
Lernrate
-> wie stark Vorhersagefehler gewichtet wird (weil nur weil einmal Schock kam muss man nicht komplette Assoziation verändern)
-> ist eine Konstante
was ist die Kombination aus Kamin Blocking und RW Modell
Es wird nur etwas neues gelernt, wenn etwas überraschendes passiert und die Überraschung zukünftig reduziert werden kann
Es muss etwas Überraschendes passieren (Rescorla Wagner)
Der CS muss den US vorhersagen und somit Überraschung reduzieren (Kamin Blocking)
Was ist die Stimulus Substitution
der CS ersetzt US , daher CR= UR
z.B. bei Speichelreflex und Motorischem Reflex
aber nicht bei Furchtkonditionierung
UR: Springen, erhöhter Puls, CR: Freezing, verringerter Puls
Gibt es die Stimulus Substitution
Passt:
Speichelreflex
Motorischer Reflex
passt nicht
z.B. bei Furchtkonditionierung:
UR: Springen und erhöhter Puls
CR: freezing und verringerter Puls
Erkläre Kompensatorische Reaktion
CS informiert über zukünftigen US
CR bereitet den Organismus auf diesen US vor
aber Eine sinnvolle Vorbereitung auf den US kann im Gegenteil der UR bestehen (Kompensation)
Beispiel Kompensatorische Reaktion (unabhängig vom klassische Konditionieren)
US: Drogeneinname
UR1: primäre (gewünschte) Drogenwirkung z.b. Kaffee
UR2: Akute Toleranz-> sofortige Gegenreaktion zur Wiederherstellung des Gleichgewichts (Kompensation)
Chronische Toleranz: langfristige Zunahme der Gegenreaktion und Abnahme der Drogenwirkung -> Zunahme von Entzugserscheinungen
-> nicht assoziatives Lernen (Reaktion auf denselben Reiz verändert sich)
FOLGE
führt dazu, dass Dosis von US erhöht wird (man trinkt mehr Kaffee)-> Kompensation zur Kompensation (trinkfest werden z.B.)
z.B. Morphium
UR :geringe Atemfrequenz und geringe Schmerzempfindlicjkeit
kompensatorische Reaktion: erhöhte Schmerzempfindlichkeit
Erkläre wie man kompensatorische Reaktion klassisch konditionieren kann
US: primäre Drogenwirkung
UR: kompensatorische Reaktion
CS: Kontext
CR: konditionierte kompensatorische Reaktion -> an den Kontext gebunden (obwohl keine Drogenwirkung aber trotzdem kompensatorische Reaktion des Körpers)
BEISPIEL Alkohol Toleranz:
Trinken Menschen im Expected Context Alkohol (also Abends in ner Kneipe), so haben sie eine bessere kognitive Leistung als mittags im Büro trotz gleicher Alkoholdosis
—> ungewohnter Kontext im Büro zu trinken = keine kompensatorische Reaktion
-> gewohnter Kontext in Bar zu trinken = kompensatorische Reaktion
Wie kommt es zum Drogen Rückfall
Durch Kontakt mit Drogen Kontext
CS(Kontext) bewirkt CR (Kompensation)
-> Entzugserscheinungen -> wollen Kompensation kompensieren mit Einnahme von Droge (US)-> UR
Erkläre Lernprozesse u Drogenkonsum
Gelernte Toleranz: man verträgt/braucht mehr = wir erhöhen die Dosis, um gleichen Effekt zu merken
-> Kontext(CS) bewirkt, dass kompensatorische CR dem gewünschtem Effekt entgegen wirkt!
ABER: Wenn wir Droge in neuem Kontext nutzen dann oft Überdosierung (ohne CS keine CR also keine kompensation)
-> Einnahme hoher Dosis da wir ja hohe Toleranz haben ABER kein CS (da nicht gewohner Kontext) und somit KEINE kompensatorische CR
DROGEN RÜCKFALL
-> kann entstehen, wenn wir eigentlich trocken sind, aber dann durch den Kontext wieder Entzugserscheinungen bekommen
-> Kontext ist ja CS und somit wird CR (Kompensation) ausgelöst -> ist ein subjektiv unangenehmes Gefühl = wollen wieder zu Drogen greifen für Kompensation von Kompensation
Erkläre wie es zur Überdosierung kommen kann
CS -> CR
gewohnter Kontext Drogeneinnahme -> Kompensation
aber in neuem Kontext-> keine Kompensation
Was besagt, dass etwas überraschendes passieren muss für Lernprozess
Das Rescorla- Wagner Rezept
Was besagt, dass Konditionierung auch geblockt werden kann
Kamin- Blocking- Paradigma
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