Was sind Stammzellen? Wo liegen sie, Aufgaben(n)
Stammzellen sind Körperzellen, die sich noch nicht bzw. noch nicht vollständig differenziert haben, aus ihnen können potenziell noch alle Zellarten entstehen. Sie sind in der Lage, ständig neue, organspezifische Tochterzellen zu erzeugen und sich dabei selbst zu erhalten.
Embryonale Stammzellen: Zellen der ersten Teilungsstsdien der befruchteten Eizelle
Adulte Stammzellen: Stammzellen im Erwachsenen Organismus, die für die ständige Neubildung von Zellen zuständig sind. Die Differenzierungsmöglichkeiten der adulten Stammzellen sind gegenüber den embryonalen eingeschränkt. Sie kommen im roten Knochenmark vor. Aufgabe: Bildung neuer, pluripotenter Zellen.
Unterscheiden sie Mitose von Meiose
Mitose ist die Zellteilung der Körperzellen in zwei identisceh Tochterzellen mit diploiden Chromosomesatz (Klone). Sie läuft in einem Teilungsschritt ab.
Meiose ist eine Sonderform der Mitose, Teilung der Geschlechtszellen, wobei Keimzellen/Gameten entstehen., die einen haploiden Chromosomensatz haben. Sie wird deshalb auch als Reduktionsteilung bezeichnet. Sie läiuft in zwei Reifeteilungen ab. Es kommt zur Rekombination durch Neukombination der Gene väterlicher- und mütterlicherseits und durch Crossing-Over. Es entstehen vier unterschiedliche Tochterzellen mit haploidem Chromosomensatz, die aus ein Ein-Chromosomen bestehen.
Welche Formen von Zelltod kennen Sie?
Bei einem Zelltod fallen die Lebensfunktionen der Zelle irreversibel aus.
Nekrose: Zelltod durch schädigende Einwirkungen physikalischer oder chemischer Art oder durch Unterversorgung.
Apoptose: programmierter Zelltod durch Aktivierung bestimmter Gene; ,,Selbstmord der Zelle”
Welche Vorteile hat ein programmierter Zelltod?
Zelltod erfolgt bei Zellen mit beschädiger DNA ( Kontrolle der Zell-DNA vor der Zellteilung), sodass diese nicht vermehrt werden (Krebs). Außerdem hat der Zelltod eine Funktion in der Embryonal- und Fetal-Entwicklung bei der Differnzierung von Muskeln und Knochen aus Mesenchymgewebe und bei der Öffnung der Lidspalte.
Was ist Mausergewebe?
Mausergewebe sind Oberflächenepithele wie z.B. Haut, Darmschleimhaut und Knochenmark. In diesen Geweben kommt es zur ständigen Proliferation (Neubildung von Zellen) und dadurch auch zum Zelltod. Körpereigene oder -fremde Substanzen können Gene aktivieren und dadurch den Zelltod einleiten bzw. hemmen (Krankhafte Prozesse wie Krebs möglich)
Beschreiben sie die Exocytose plus Ziel
Bei der Exocytose bewegen sich größere Moleküle, die von einer Membran eingeschlossen sind, zur Zellmembran. Wenn diese Vesikel mit der Zellmembran verschmelzen, werden die Stoffe nach außen abgegeben. Ziel ist die Ausschleusung von Stoffen aus der Zelle (z.B. schädliche Stoffe).
Beschreiben Sie die Phagozytose plus Ziel
Phagozytose: Umfließen eines Korpuskels mit Pseudopodien und Aufnahme in den Zellleib, meist unter Bildung einer Vakuole (Feststoff). Damit gehört die Phagozytose zu der Endozytose: Aufnahme von Stoffen in die Zelle, in dem das Substrat von der Zellmembran umschlossen wird. Die Zellmembran schnürt sich ab, es entstehen Vesikel.Beispielsweise werden bei der unspezifischen Immunabwehr fremde Partikel bzw. Pathogene durch die Phagozytose aufgenommen und zerstört.
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