Epidemiologie von Suizidalität
über 50 Prozent der Betroffenen mit Major Depression haben Gedanken an Tod bzw. Suizidgedanken
10 Prozent der Betroffenen versuchen, sich zu suizidieren
15 Prozent der Betroffenen mit schwerer Major Depression vollziehen einen Suizid
Erkläre das Modell der gelernten Hilflosigkeit nach Seligman
Ausgangspunkt: Negative Ereignisse werden als unkontrollierbar wahrgenommen
Kognitiver Stil beinflusst wie man Ursachen erklärt
-> z.b. Globalität (das betrifft alles in meinem Leben), Stabilität (Das wird immer so bleiben), Internalität (Es liegt an mir)
Ursachenerklärung führt zur Erwartungshaltung, dass kein Verhalten Kontrolle ermöglicht, Hilfslosigkeitm negative Ausgangserwartung
= Symptome von Passivität, Kognitive Defizite etc.
-> auch allein die Ursachenerklärung (ohne Erwartungshaltung) führt schon zu solchen Symptomen
Thwarted Belongingness
Interpersonale Theorien suizidalen Verhaltens von Joiner
-> Fehlendes Zugehörigkeitserleben
Perceived Burdensomeness
-> Wahrnehmung eine Last für andere zu sein
(Interpersonale Theorie suizidalen Verhaltensvon Joiner)
Acquired Capability
Erkkäre Interpersonale Theorien des suizidalen Verhaltens von Joiner
-> Furchtlosigkeit vor Schmerz, Sterben Tod
nur Verlangen (1+2)-> Suizidgedanken möglich, aber selten Handlung
Nur Fähigkeit -> kein Suizid ohne Wunsch zu sterben
Fähigkeit + Verlangen = hohes RISIKO
—> KOMBINATION bewirkt hohes Risiko für Suizidversuch
Beck Depressionsinventar
Dimnesionales Selbstbeurteilungsinstrument
Hamilton Depressions Skala
Dimensionaler Frembeurteilungsinstrument
Weche Strukturierten Interviews für Diagnostik
Strukturiertes Interview für DSm 5 Störungen
Diagnostisches Interview bei psychischen Störungen
Diagnostik
Dimensionale Selbstbeurteilungsinstrumente
-> Beck Depressionsinventar
-> Hamiltion Depressions-Skala
Strukturierte Klinsiche Interviews
-> Strukturiertes Interview für DSM5 Störungen
-> Diagnostisches Interview bei psychischen Störungen
Wofür Beck Depressionsinventar
Dimensionales Selbstbeurteilungsinstrument
Wofür Hamiltion Depressions Skala
Dimensionaler Fremdbeurteilungsinstrument
Erklärungsmodelle für Depressionen
die Versärker-Verlust Theorie nach Lewinsohn
Das Modell dysfunktionaler Kognitionen und Scheata nach Beck
das Modell der gelernten Hilfslosigkeit nach Seligman
(Interpersonale Theorien suizidalen Verhaltens von Joiner)
Was bedeutet Rezidivierend
Wiederkehrend
Was bedeutet Remittierend
zurück zur Normalität
Vollremittiert = zurück zur Normalität
Teilremittiert= kommt nie ganz zurück zum Ursprungsstand
Was bedeutes Persistierend
Dauerhafte abgesenkte Stimmung
Zu welchem Gesicht der Depression passen folgende Symptome:
Traurigkeit
Niedergeschlagenheit
Ängstlichkeit
Verzweiflung
Schuld
Schwermut
Reizbarkeit
Leere
Gefühlslosigkeit
Emotionale Symptome
Welches Gesicht der Depression:
Energielosigkeit
Müdigkeit
Antriebslosigkeit
Weinen
Schlafstörungen
Morgentief
Appetitlosigkeit
Physiologisch-vegetative Symptome
Welches Gesicht der Deression:
Verlangsamte Sprache, Motorik
geringe Aktivitätsrate
Vermeidung von Blickkontakt
Suizidhandlungen
Kraftlose, gebeugte Körperhaltung
starre, maskenhafte, traurige Mimik
weinerliche besorgter Gesichtsausdruck
Behaviorale, motorische Symptome
Welches Gesicht der Depresion:
grübeln
Pessimismus
Negative Gedanken, einstellungenm Zweifel
Suizidgedanken
Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten
Schwerfälliges Denken
Hoffnungslosigkeit
Kognitive Symptome
Kognitiver Fehler bei Menschen mit Depressionen: Abwehr des Positiven
Das negative Grundbild wird aufrechterhalten, indem positive Erfahrungen, Taten und Eigenschaften nicht wertgeschätzt werden. Sie zählen nicht”
“ Dass ich den Job bekommen hab, war Glück. An meinen Fähigkeiten kann es nicht gelegen haben”
Kognitiver Fehler bei Menschen mit Depressionen: Geistiger FIlter
Es wird nicht das Gesamtbild einer Situation betrachtet, sondern nur ein negativer Teil herausgesucht. Dadurch wird Realität verzerrt wahrgenommen
“ Unser erstes Date lief wirklich schlecht, Stell dir vor, ich habe mich aus Versehen bekleckert”
Kognitiver Fehler bei Menschen mit Depressionen: Emotionale Beweisführung
Obwohl es entkräftende Beweise gibt, glaubt man, die negativen Gefühle drücken genau das aus, was wirklich passiert
“Ich habe einfach das Gefühl, dass ich beruflich ein Versager bin, also muss es auch stimmen”
Kognitiver Fehler bei Menschen mit Depressionen: Personalisierung
Kognitiver Fehler bei Menschen mit Depressionen: Imperative
Man hat eine genaue Vorstellung davon, wie man sich selbst und wie sich andere verhalten sollten
-> Aussagen mit SOLLTE oder MÜSSTE motivieren aber dadurch entsteht Druck der zur Teilnahmelosigkeit führt
“ EIne halbe Stunde Pause ist zu lang. Ich sollte viel mehr lernen und mich weniger ausruhen”
Kognitiver Fehler bei Menschen mit Depressionen: Voreilige Schlüsse
Obwohl gegebene Tatsachen dagegen sprechen, werden negative Interpretationen bzw. Schlussfolgerungen vorgenommen.
-> “Ich kann mich einfach nicht aufraffen, zur Party zu gehen. Außerdem will mich dort niemand sehen”
Kognitiver Fehler bei Menschen mit Depressionen: Etikettierungen
übertriebene Form der Verallgemeinerung
-> man gibt sich diesen selbst, anderen aufgrund eines negativen Ereignisses
-> bedeutet auch, dass jemand/etwas mit einer ungenauen und emotionalen Sprache beschriebe wird
“ Ich werde immer zu blöd dazu sein”
“ Er taugt nichts”
Kognitiver Fehler bei Menschen mit Depressionen: Katastrophieren
Man ist überzeugt, dass die eigene Entwicklung negativ verlaufen wird. Positive Aspekte oder Ereignisse werden nicht bedacht.
“ Ich werde immer der Fußabtreter vom Chef sein und nie etwas auf der Arbeit erreichen”
Kognitiver Fehler bei Menschen mit Depressionen: Gedankenlesen
Man ist überzeugt davon zu wissen, was andere (Negatives) über einen denken
“ Warum sollte ich mich anstrengen? Schließlich denkt er, ich kann das ohnehin nicht”
Kognitiver Fehler bei Menschen mit Depressionen: Selektive Abstraktion
Schlüsse, die nur auf der Grundlage eines Elements von vielen in einer bestimmten Situation gezogen werden
“ Unser Referat wurde so schlecht bewertet, weil ich viel zu schnell gesprochen habe”
Kognitiver Fehler bei Menschen mit Depressionen: Übergeneralisierung
Durch das Erleben eines einzelnen negativen Erlebnisses, werden auch alle anderen Ereignisse als negativ verallgemeinert
“ Bei einer so leichten Prüfung bin ich durchgefallen. Ich werde mit Sicherheit keine mehr bestehen”
Kognitiver Fehler bei Menschen mit Depressionen: Über- und Untertreibung
Leistungen und Situationen werden entweder über- oder unterschätzt
Unterschätzung: Ich wurde zum neuen Abteilungsleiter ernannt, obwohl mir jegliche Fähigkeiten dafür fehlen
Überschätzung: Ich habe meine Freundin versetzt. Bestimmt will sie nun nichts mehr mit mir zu tun haben
Kognitiver Fehler bei Menschen mit Depressionen: Alles- oder Nichts- denken
Man sieht Situationen nicht mehr als Kontinuum . sondern nur in zwei Kategorien-> schwarz/weiss
“ Wenn ich meine Arbeit nicht 100 Prozent perfekt mache, bin ich eine grottenschlechte Mitarbeiterin”
Kognitiver Fehler bei Menschen mit Depressionen: Tunnelblick
Man betrachtet nur noch die negativen Seiten eines Ereignisses oder einer Situation
“Ich hab keine Lust mit dir essen zu gehen. Am Ende streiten wir uns eh wieder”
Wie bezeichnet man die Gesamtheit von bipolaren und depressiven Störungen
affektive Störungen
Was sind bipolare Störungen
abwechselnd depressive Phasen mit Stimmungstief und Interessenverlust
und
manische Phasen mit euphorischer oder ungewöhnlich gereizter Stimmung und gesteigertem Antrieb
Nenne die 4 Gesichter der Depression mit je 3 Beispielen
-> Traurigkeit, Verzweiflung, Ängsltichkeit
Phyisologisch-vegetative Symptome
-> Energielosigkeit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit
Behaviorale/motorische Symptome
-> Verlangsamte Sprache und Motorik, geringe Aktivitätsrate, Vermeidung von Blickkontakt, Suizidhandlungen
-> Grübeln, Pessismismus, Negative Gedanken (über sich selbst, dem Äußeren etc) , Suizidgedanken, Hoffnungslosigkeit
Epidemiologie bzw Prävalenz von affektiven Störungen
Lebenszeitprävalenz der bipolare Störungen: 1-5 Prozent
Lebenszeitprävalenz der Major Depression: 15-20 Prozent
Lebenszeitprävalenz der Dysthymie: 4,5 Prozent
-> Erkrankungsrisiko für unipolare Depressionen in letzten Jahren stetig angestiegen
-> jüngere Geburtskohorten höheres Risiko, entwickeln früher und häufiger als ältere Kohorten Depression
Was sind depressive Störungen
nur depressive Symptomatik
Was sind affektive Störungen
depressive und bipolare Störungen
Nene die vielen Gesichtr der Depression
Emotionale Symptome z.B. Traurigkeit, Niedergeschlagenheit
Physiologisch- vegetative Symptome z.B. Energielosigkeit, Müdigkeit
Behaviorale /motorische Symptome z.B. Verlangsamte Sprache/Motorik, Vermeidung von Blickkontakt, Suizidhandlungen
kognitive Symptome z.b. Grübeln, Pessimismus, Suizidgedanken, Konzentrationsschwierigkeiten, Hoffnungslosikeit
Was sind Manische Episoden
nur mansiche Symptomatik
Was sind Kriterien einer Major Depression nach DSM5
mind 5 der folgenden Symptome für mind zwei Wochen:
-> Depressive Stimmung
-> Verlust an Interesse oder Freude
-> Gewichtsverlust/zunahme oder verringerter/gesteigerter Appetit
-> Insomnie oder Hypersomnie (zu wenig vs. zu wenig Schlaf)
-> Psychomotorische Unruhe oder Verlangsamung
-> Müdigkeit oder Energieverlust
-> Gefühle von Wertlosigkeit oder Schuldgefühle
Symptome verursachen klinsich bedeutsames Leiden oder Beeinträchtigung
Symptome sind nicht Folge einer physiologischen SUbstanzwirkung oder eines medizinischen Krankheitsfaktors
Symptome können nicht besser durch andere psychische Störung erklärt werden
Es lag NIEMALS eine manische oder hypomanische Episode vor
Was sind Kriterien einer persistierenden Depressiven Störung DSM5
Psychologische Depressionstheorien: Verstärker-Verlust-Theorie nach Lewinsohn
Grundidee: Depression entsteht, weil Person zu wenig positive Verstärkung aus Umwelt rfährt
drei zentrale Einflussbereiche:
Potenziell verstärkende Ereignisse -> Quantiativ (Anzahl, Intensität)und Qualitativ (Art, Funktion)
Erreichbarkeit von Verstärkung -> Trennung, Armut, Isolation
Instrumentelles Verhalten der Person-> z.b. soziale Kompetenzen
-> führen zu geringer positiver Verstärkung
= Depression
-> dies führt allerdings zur sozialen Verstärkung (Sympathie, Anteilnahme, Aufmerksamkeit)
ABER: Verstärkung ist instabil und nimmt schnell ab (Angehörige werden müde)
= soziale Vermeidung (Kreislauf geht vonvorn los)
Was ist das Modell der dysfunktionalen Kognitionen und Schemata nach Beck
Ereignisse lösen automatisch Gedanken aus
-> diedse sind durch dyfunktionalen Grundannahmen, rigiden Schemata und negaitven kognitiven Stilen abolutistisch, verallgemeinernd, verzerrt
= Depressionen
BEISPIEL:
Grundannahme “ Ich bin wertlos”
Ereignis: Kritik im Studium
Gedanke : “ Ich kann gar nichts”
Folge: Depression
Zähle typische kognitive Fehler bei Menschen mit Depressionen auf
Voreilige Schlüsse
Gedankenlesen
Katastrophierend
Selektive Abstraktion
Übergeneralisierung
Über- und Untertreibung
Alles oder Nicts Denken
Tunnelblick
Geistige Filter
Abwehr des Positiven
Emotionale Beweisführung
Imperative Etikettoerungen
Personalisierung
Kognitivr Fehler: Voreilige Schlüsse
Obwohl gegebene Tatsachen dagegen sprechen, werden negative Interpretationen vorgenommen
Ich kann mich einfach nicht aufraffen zur Party zu gehen. Außerdem will mich dort niemand sehen
Vorelige Schlüsse
Kognitiver Fehler: Gedankenlesen
Man ist überzeugt davon zu wissen, was andere über einen Denken
Warum sollte ich mich anstrengen? Schließlich denkt er, ich kann das ohnehin nicht
Kognitiver Fehler: Katastrophierend
Man ist überzeugt, dass eigene Entwicklung negativ verlaufen wird. Positive Aspekte werden nicht beachtet
Ich werde immer deer Fußabtreter vom Chef sein und nie etwas auf der Arbeit erreichen
Katastrophieren
Kognitiver Fehler: Selektive Abstraktion
Schlüsse, die nur auf Grundlage eines Elemente von vielen in einer bestimmten Situation gezogen werden
Unser Referat wurde so schlecht bewertet, weil ich viel zu schnell gesprochen habe
Selektive Abstraktion-> Schlüsse, die nur auf Grundlage eines Elemente von vielen in einer bestimmten Situation gezogen werden
Kognitiver Fehle: Übergeneralisierung
Bei einer so leichten Prüfung bin ich durchgefallen. Ich werde mit Sicherheit keine mehr bestehen
Kognitiver Fehler Über- und Untertreibung
Leistungen/Situationen werden über- oder unterschätzt
Ich wurde zum neuen Abteilungsleiter ernannt, obwohl mir jegliche Fähigkeiten dafür fehlen
Untertreibung
Ich habe meine Freundin versetzt. Bestimmt will sie nun nichts mehr mit mir zu tun haben
Übertreibung
Kognitiver Fehler: Alles oder Nichts Denken
Man sieht Situationen nicht mehr im Kontinuum, sondern in zwei Kategorien: Schwarz/Weiss
Alles Oder Nichts Denken
Wenn ich meine Arbeit nicht zu 100Prozent perfekt mache, bin ich eine grottenschlechte Mitarbeiterin
Alles oder Nichts Denken
Kognitiver Fehler: Tunnelblick
Man betrachtet nur noch die negativen Seiten eines Ereignisses
Ich habe keine Lust mehr mit dir essen zu gehen. Am Ende streiten wir uns wieder und der ganze Abend ist ruiniert
Kognitiver Fehler: Geistiger Filter
Es wird nicht Gesamtbild einer Situation betrachtetm sondern nur negativer Tel herausgesucht —> verzerrte Realität
Geistiger Filter
Unser erstes Date lief wirklich schlecht. Stell dir vor, ich hab mich aus Versheen bekleckert
Kognitiver Fehler: Abwehr des Positiven
Aufrechterhaltung des negativen Grundbilds in dem positive Erfahrungen etc nicht wertgeschätzt
Dass ich den Job bekommen habe, war wirklich Glück. An meinen Fähigkeiten kann es jedenfalls nicht gelegen haben
Kognitiver Fehler: Emotionale Beweisführung
Obwohl es entkräftende Beweise gibt, glaubt man, die negativen Gefühle drücken genau das aus, was wirklich passier
Ich habe einfach das Gefühl, dass ich beruflich ein Versager bin, also muss es auch stimmen
Kognitive Fehler: Imperative
Man hat Vorstellung davon wie man sich selbst/wie sich andere verhaten sollen. Aussagwne wie “ sollte” oder “müsste” um zu motivieren aber es entsteht Druck, der zur Teilnahmslosigkeit führt
Imperative
Eine halbe Stunde Pause ist zu lang. ich sollte viel mehr lernen und mich weniger ausruhen
Kognitiver Fehler: Etikettierungen
übertrieben Form der Verallgemeinerung. Man gibt Etiketten wegen negativen Ereignis -> mit emotionale oder ungenauer Sprache
bertrieben Form der Verallgemeinerung. Man gibt Etiketten wegen negativen Ereignis -> mit emotionale oder ungenauer Sprache
Etikettierungen
Ich werde immerzu böd dazu sein
Er taugt nichts
Kognitiver Fehler. Personalisierung
Man attributiert negative Ereignisse auf sich, obwohl man in Wirklichkeit nichts damit zu tun hat
Meine Chefin war heute sehr schlecht gelaunt, Wahrscheinlich hab ich irgendwas falsch gemacht
Zuletzt geändertvor 2 Tagen