Nenne die 4 Widerstände, die der Bewegung eines Fahrzeugs entgegenwirken:
Was bewirken diese Kräfte?
Rollwiderstand
Luftwiderstand
Steigungswiderstand
Beschleunigungswiderstand
Fahrwiderstände ist die Gesamtheit aller Widerstände (Kräfte), die der Vorwärtsbewegung des fahrzeugs entgegenwirken
1. Luftwiderstand (Der unsichtbare Wand-Effekt)
Der Luftwiderstand entsteht, weil das Auto die Luft vor sich herwälzen und verdrängen muss.
Wovon hängt er ab?
Er wird von der Stirnfläche des Autos (Größe), dem
-Wert (Aerodynamik/Form) und vor allem der Geschwindigkeit bestimmt.
Der kritische Punkt: Der Luftwiderstand wächst im Quadrat zur Geschwindigkeit. Fahren Sie doppelt so schnell (z. B. 120 statt 60 km/h), braucht das Auto die achtfache Motorleistung, um diesen Widerstand zu überwinden. Auf der Autobahn ist er der mit Abstand größte Spritfresser.
Der Rollwiderstand entsteht durch die ständige Verformung des Reifens und der Straße beim Fahren. Der Reifen wird unten, wo er den Asphalt berührt, plattgedrückt und rollt dann weiter – dieses ständige "Kneten" des Gummis kostet Energie.
Wovon hängt er ab? Vom Gewicht des Autos, der Gummimischung, dem Reifenprofil und ganz massiv vom Reifendruck.
Praxis-Tipp: Zu niedriger Reifendruck erhöht das Kneten des Reifens. Das sorgt für einen deutlich höheren Rollwiderstand und damit für mehr Kraftstoffverbrauch.
Der Steigungswiderstand ist die Kraft, die Sie überwinden müssen, wenn Sie eine Steilung (einen Berg) hinauffahren. Er ist physikalisch gesehen der Teil der Gewichtskraft des Autos, der es den Berg wieder hinunterziehen will (Abtriebskraft).
Ausschließlich vom Gewicht des Autos und dem Steigungswinkel des Berges. Die Geschwindigkeit spielt hier direkt keine Rolle.
Der Effekt: Je steiler der Berg und je schwerer das Auto, desto mehr muss der Motor arbeiten. Geht es bergab, wird dieser Widerstand negativ – er hilft dem Auto als "Hangabtriebskraft" beim Rollen.
Dieser Widerstand tritt nur auf, wenn Sie Ihre Geschwindigkeit verändern (schneller werden). Jeder Körper möchte aufgrund seiner Trägheit seinen aktuellen Zustand beibehalten. Um ein Auto schneller zu machen, müssen Sie diese Trägheit überwinden.
Von der Masse des Autos (wie schwer ist es?) und davon, wie schnell Sie beschleunigen wollen. Zusätzlich müssen auch die rotierenden Teile (Räder, Bremsscheiben, Kurbelwelle) in schnellere Drehung versetzt werden.
Der Effekt: Beim konstanten Dahingleiten (z. B. Tempomat bei 100 km/h) ist der Beschleunigungswiderstand exakt Null. Er schießt nur beim Gasgeben in die Höhe, weshalb Stop-and-Go-Verkehr in der Stadt so viel Energie verbraucht.
Welche technischen Maßnahmen zur CO2 - Reduzierung kennst du?
Mögliche Maßnahmen sind:
Direkteinspritzer (Otto- und Dieselmotor) bist du 25 %
Nockenwellenverstellung
Aufladung (Downsizing)
Zylinderabschaltung
Leichtlauföl
Rollwiderstandsoptimierte Reifen
Aerodynamische Maßnahmen
Schubabschaltung
Automatikgetriebe
Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation)
Start & Stop Automatik
Alternative Antriebe z.B. Elektrofahrzeuge, Hybrid
Welche Maßnahmen gehören zur Verkehrsvermeidungsstrategie?
Verzicht auf Kurzstreckenfahrten
Bildung von Fahrgemeinschaften
Övis (Straßenbahn, Linienbus, Rufbus, Kombi Bus)
Carsharing
Park and Ride Angebote
Auf welche Faktoren habe ich als Fahrzeugführender unmittelbar Einfluss?
Betriebstempratur
Warmfahren - nicht warmlaufen. bei nicht Betriebswarmem Motor ist Öl dickflüssig, stellt höheren Wiederstand dar und muss mit mehr Kraftstoff überwunden werden.
Niedrige Drehzahlen
Fahren in niedrigen Gängen verursacht erhöhten Kraftstoffverbrauch.
Geschwindigkeit
Fahren mit hoher Geschwindigkeit verbraucht mehr Kraftstoff
je schneller, desto mehr wird verbraucht.
Beschleunigen, Schalten
gleichmäßige Fahrt verbraucht weniger Kraftstoff. Nutzung von ACC. Gangempfehlung beachten welche vom Motorsteuergerät ermittelt wird.
Bremsen
Vorausschauend Fahren = weniger Bremsen
Fahrzeug in Schubbetrieb bringen indem man rechtzeitig den Fuß vom Gas nimmt ohne zu bremsen. Häufiges Bremsen und bedingtes beschleunigen verbraucht mehr Kraftstoff.
Ladung
Viel Gewicht = mehr Leistung
Keine unnötigen Lasten spazierenfahren.
Reifen, Innendruck
Reifenlabel seid 01.11.2012
Gibt Auskunft über Kraftstoffverbrauch, Nasshaftung und Geräuschklassifizierung
geringer Reifendruck führt zu Mehrverbrauch da der Rollwiderstand steigt. vorzeitiger Verschleiss ist die Folge.
Reifeninnendruck regelmäßig prüfen bei mehrbekadung
Extras
Alle Extras im FZ erfordern während des Betriebs Energie, um arbeiten zu können. Dies bezieht sich auf:
Klimaanlage
Sitzheizung
Standheizung
Heckscheibenheizung
Spiegelheizung
Radio
Navi
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