Welche Punkte sind für die Risikoabwägung anhand des Gefahrendiamanten zu berücksichtigen?
Ab Gesundheitsgefahr 3:
Vorgehen in den Gefahrenbereich unter SKF1 nur zur Menschenrettung. Zur Erkundung nicht erlaubt.
Vorgehen unter SKF 2 im Rahmen von Erkundungsmaßnahmen erfordert die Anwesenheit des U-Dienstes.
Ab Brandgefahr 3:
Der erkundende Trupp geht mit eigenem C-Rohr vor. Abweichungen müssen begründet werden können.
Ab Reaktionsgefahr 3:
Eine sofortige Vergrößerung des Gefahrenbereiches und die Nutzung von Deckung einleiten.
Info: Bei Reaktionsnebeln ist grundsätzlich von der Gesundheitsgefahr 4 auszugehen.
Nenne die Definition für den Brennpunkt.
Ist die Temperatur einer brennbaren Flüssigkeit, bei der die Dämpfe in Luft bei Annäherung einer Zündquelle aufflammen und bei deren Wegnahme weiterhin brennen.
Nenne die Farben und Bedeutung der Felder des Gefahrendiamanten.
Von links im Uhrzeigersinn beginnend:
Blau = Gesundheitsgefahr
Rot = Brandgefahr
Gelb = Reaktionsgefahr
Weiß = Zusatzhinweise (w = Kein Wasser zum Löschen verwenden, Flügelrad = Bei Freiwerden des Stoffes Gefahr durch ionisierende Strahlung)
Info:
Felder können Nummern von 0-4 enthalten. Bei 0 unter normalen Bedingungen keine Gefahr. Mit steigender Zahl erhöht sich die Gefahr.
Nenne die Bestandteile der SKF 3 und wovor schützt sie?
CSA
Schützt vor festen, flüssigen und gasförmigen Stoffen.
Nenne die 4 W-Fragen im CBRN Einsatz.
Was
Wie viel
Warum
Wohin
Nenne die Aufgaben des Maschinisten im CBRN Einsatz.
Hilft bei Entnahme der Geräte und beim Anlegen der Sonderausrüstung.
Macht Nachweisgeräte einsatzbereit und übernimmt deren Registrierung.
Nenne die 6 Sachinformationen im CBRN Einsatz.
Gefahrendiamant
Flammpunkt
Dampfdichteverhältnis
Erscheinungsbild (Zur Plausibilitätsprüfung)
Reaktionsverhalten
Bemerkungen+Hinweise
Nenne die Definition für den Flammpunkt.
Ist die Temperatur einer brennbaren Flüssigkeit, bei der die Dämpfe in Luft bei Annäherung einer Zündquelle aufflammen und bei deren Wegnahme wieder erlöschen.
Nenne die Bestandteile der SKF 1 und wovor schützt sie?
PSA zur Brandbekämpfung, Atemschutz (PA), Kontaminationsschutzhabe, Chemiekalienschutzhandschuhe mit 2 Paar Nitrilhandschuhen darunter.
Wenn Brangefahr höher bewertet wird sind Flammschutzhaube und Brandschutzhandschuhe anstatt KSH und Chemikalienschutzhandschuhen zu tragen.
Schützt vor Kontamination mit festen Stoffen und stellt eingeschränketen Spritzschutz dar.
Was ist bei der Fahrzeugaufstellung zu beachten?
Mit dem Wind anfahren.
Auf Windrichtungsänderung achten.
Fahrzeuge in Abhängigkeit vom Stoff nicht in Senken aufstellen.
Auf Gefälle im Gelände achten.
Fahrzeuge nicht im Gefahrenbereich aufstellen.
Nenne die Stufen und Beispiele gemäß des Stufenkonzeptes zur Informationsgewinnung im CBRN-Einsatz.
Stufe 1: Sofortinformation (z. B. Gefahrzettel, Feuerwehrpläne).
Stufe 2: Kurzinformation (z. B. Betriebsanweisungen, Sicherheitsdatenblätter, Begleit-papiere, ERI-Cards).
Stufe 3: Detaillierte Information (z. B. Datenbanken, Nachschlagewerke).
Stufe 4: Experteninformation (z. B. ATF, TUIS, besondere Gefahrguteinheiten, Fach-berater ABC, sachkundige Personen).
Nenne die Aufgaben im CBRN-Einsatz.
Gefahrenabwehrende Aufgaben zur:
Sicherung der Einsatzstelle.
Erkundung und Absperren von ABC-Gefahrenstellen.
Menschenrettung
Begrenzung der Ausbreitung von ABC-Gefahrstoffen
Dekontamination
Nenne die Aufgaben des Melders im CBRN Einsatz.
Verstärkt auf Befehl den Angriffstrupp.
Nenne die Aufgaben des Angriffstrupps im CBRN Einsatz.
Rettet
Führt Maßnahmen der Gefahrenabwehr durch (Abdichten, Auffangen,…).
Trägt die festgelegte persönliche Schutzausrüstung.
Truppführer übernimmt ausführliche Kommunikation mit dem Gruppenführer und
weitere Erkundungsaufträge, insbesondere über Art und Menge des ABC-Gefahrstoffes.
Nenne die Abstände vom Schadenobjekt für Gefahrenbereich, Übergangsbereich, Absperrbereich.
Allgemein:
Gefahrenbereich 50m
Übergangsbereich 50m
Absperrbereich 100m
Bei Terrorlagen zu verdoppeln.
Bei Explosionsgefahr:
Gefahrenbereich 500m
Absperrbereich 1000m
Info: Wenn keine Gefährdung der Umgebung und keine Gefahr außerhalb des Schadenobjektes gegeben, kann Grenze des Gefahrenbereichs bis auf 5 m an Schadenobjekt herangezogen werden. Gefahrenbereich kann auch ins Gebäude verlegt werden.
Nenne die Aufgaben des Schlauchtrupps im CBRN Einsatz.
Stellt notwendige Geräte für die befohlenen Maßnahmen an der Grenze zum Gefahrenbereich bereit.
Markiert den Gefahrenbereich und überwacht ihn von außerhalb.
Übernimmt außerhalb des Gefahrenbereiches die Absicherung der Einsatzstelle.
Nenne die Gefahrgutklasse und Unterklasse des Gefahrenzettels.
1. Explosive Stoffe (Gefahrgutklasse)
1.2 Nicht Massenexplosionsfähig (Unterklasse)
Stoffe und Gegenstände, die die Gefahr der Bildung von Splittern, Spreng- und Wurfstücken aufweisen.
Nenne die Dekon-Stufen gemäß Stufenkonzept FwDV 500.
Dekon Stufe 1 (Sofort-Dekon)
Ist zeitgleich mit dem Einsatz des ersten Trupps im Gefahrenbereich sicherzustellen.
Dekon Stufe 2 (Standard-Dekon-Platz)
Ist bei jedem ABC-Einsatz unter PSA sicherzustellen.
Muss spätestens 15 min nach erstem Anlegen einer PSA betriebsbereit sein.
Dekon Stufe 3 (Erweiterte Dekon)
Lagebezogene Erweiterung der Standard-Dekon.
Z.B. bei hoher Personenanzahl, liegenden Verletzten.
2. Gase (Gefahrgutklasse)
2.3 Giftige Gase (Unterklasse)
Nenne die Nummern und deren Bedeutung zur Kennzeichnung der Gefahr auf orangenen Warntafeln.
2 Entweichen von Gas durch Druck oder durch chemische Reaktion
3 Entzündbarkeit von flüssigen Stoffen und Gasen oder selbsterhitzungsfähiger flüssiger Stoff.
4 Entzündbarkeit von festen Stoffen oder selbsterhitzungsfähiger fester Stoff
5 Oxidierende (brandfördernde) Wirkung
6 Giftigkeit oder Ansteckungsgefahr
7 Radioaktivität
8 Ätzwirkung
9 Gefahr einer spontanen heftigen Reaktion
X Stoff reagiert in gefährlicher Weise mit Wasser
Nenne die Unterklasse des Gefahrenzettels.
4.1 Entzündbare feste Stoffe
Leicht brennbare feste Stoffe und Gegenstände
Selbstzersetzliche feste oder flüssige Stoffe
Desensibilisierte explosive feste Stoffe
1.1 Massenexplosionsfähig (Unterklasse)
Stoffe und Gegenstände, die massenexplosionsfähig sind. Eine Massen-explosion ist eine Explosion, die nahezu die gesamte Ladung gleichzeitig erfasst.
1.3 Nicht Massenexplosionsfähig (Unterklasse)
Stoffe und Gegenstände, die eine Feuergefahr besitzen und die entweder eine geringe Gefahr durch Luftdruck oder eine geringe Gefahr durch Splitter-, Spreng- und Wurfstücke oder durch beides aufweisen.
1.5 Massenexplosionsfähig (Unterklasse)
Sehr unempfindliche massenexplosionsfähige Stoffe. Die Wahrscheinlichkeit einer Zündung oder des Überganges eines Brandes in eine Detonation ist unter normalen Beförderungsbedingungen sehr gering.
2.2 Nichtentzündbare, nicht giftige Gase (Unterklasse)
1.4 Nicht Massenexplosionsfähig (Unterklasse)
Stoffe und Gegenstände, die im Falle der Entzündung oder Zündung während der Beförderung nur eine geringe Explosionsgefahr darstellen. Die Auswirkun-gen bleiben im Wesentlichen auf das Versandstück beschränkt.
4.3 Stoffe die bei Berührung mit Wasser entzündbare Gase entwickeln
Chemische Substanzen, die bei Kontakt mit Wasser brennbare Gase freiset-zen, welche in Verbindung mit Luft potenziell explosionsfähige Gemische er-zeugen können.
Nenne die Aufgaben des Gruppenführers im CBRN Einsatz.
Führt die Gruppe.
Legt im ersten Entschluss den Gefahrenbereich fest.
Erkundet außerhalb des möglichen Gefahrenbereiches.
Nimmt Verbindung mit sachkundigen Personen auf.
Überwacht das Vorgehen der Einsatzkräfte (Richtige SKF und Gefahrenbereich erst nach Dekon verlassen.
Sicherstellen von Atemschutz- und Dosisüberwachung.
Fordert rechtzeitig weitere Kräfte und Isoliergeräte an.
6.1 Giftige Stoffe
Stoffe, die bei einmaliger oder kurzzeitiger Exposition in vergleichsweise ge-ringer Dosierung gesundheitsschädigende oder tödliche Auswirkungen auf den Menschen haben können.
1.6 Nicht Massenexplosionsfähig (Unterklasse)
Diese Gegenstände enthalten überwiegend extrem unempfindliche Stoffe und weisen eine zu vernachlässigende Wahrscheinlichkeit einer unbeabsichtigten Zündung oder Fortpflanzung auf.
6.2 Ansteckungsgefährliche Stoffe
Substanzen, die nachweislich oder vermutlich Krankheitserreger enthalten.
Nenne die Gefahrgutklasse des Gefahrenzettels.
3. Entzündbare Flüssigkeiten
5.2 Organische Peroxide
Organische Peroxide besitzen die Eigenschaft, sich bei normalen oder erhöhten Temperaturen exotherm zu zersetzen. Während der Zersetzung können schädliche oder entzündliche Gase oder Dämpfe freigesetzt werden.
7. Radioaktive Stoffe (Gefahrgutklasse)
7E (Unterklasse)
Spaltbare Stoffe .Die Kritikalitätssicherheitskennzahl (CSI) dient zur Bewertung des Abstands des transportierten Materials von der kritischen Masse, die für die Auslösung einer nuklearen Kettenreaktion erforderlich ist
7A (Unterklasse)
Radioaktive Stoffe der Kategorie I
Transportkennzahl TI = 0 (nicht größer als 0,05)
Höchste Dosisleistung: nicht mehr als 0,0005 mSv/h
TI x 10 = Dosisleistung in μSv/h und 1 m Abstand
Nenne die Definition für den Zündpunkt.
Ist die Temperatur einer brennbaren Flüssigkeit, bei der sich die Dämpfe in Luft z.B. an einer heißen Oberfläche selbst entzünden.
9. Verschiedene gefährliche Stoffe und Gegenstände (Gefahrgutklasse)
Materialien und Objekte, die während des Transports eine spezifische Gefahr darstellen, welche nicht durch die Definitionen anderer Gefahrgutklassen abgedeckt wird.
8. Ätzende Stoffe
Stoffe, die durch chemische Reaktionen eine dauerhafte Schädigung der Haut hervorrufen können.
7B (Unterklasse)
Radioaktive Stoffe der Klasse II
Transportkennzahl TI = größer 0 aber nicht größer 1
Höchste Dosisleistung: mehr als 0,005 mSv/h, aber nicht größer als 0,5 mSv/h
Nenne die Aufgaben des Wassertrupps im CBRN Einsatz.
Rüstet sich mit mindestens gleichwertiger PSA wie A-Trupp aus.
Übernimmt die Funktion des Sicherheitstrupps.
Führt die erforderliche Dekon-Stufe 1 durch.
7C (Unterklasse)
Radioaktive Stoffe der Klasse III
Transportkennzahl TI = größer 1 aber nicht größer 10
Höchste Dosisleistung: mehr als 0,5 mSv/h, aber nicht größer als 2 mSv/h
Nenne die Bestandteile der SKF 2 und wovor schützt sie?
Einmalschutzanzug
Infektionsschutzanzug
Kontaminationsschutzanzug (A-Einsatz)
Schützt ausschließlich vor festen Stoffen und begrentzt vor flüssigen Stoffen.
4.2 Selbstentzündliche Stoffe
Pyrophore Stoffe: Stoffe, die sich bei Kontakt mit Luft bereits in kleinen Mengen innerhalb von maximal fünf Minuten selbst entzünden können. Selbsterhitzungsfähige Stoffe.
5.1 Entzündend oxidierend wirkende Stoffe
Stoffe, die selbst nicht notwendigerweise brennbar sind, jedoch durch die Abgabe von Sauerstoff einen Brand verursachen oder unterstützen können.
2 % Erhöhung der Sauerstoffkonzentration bedeutet doppelte Abbrandgeschwindigkeit.
9. Verschiedene gefährliche Stoffe u. Gegenstände (Gefahrgutklasse)
9A (Unterklasse)
Lithiumbatterien
Welche Maßnahmen sind entsprechend GAMS durchzuführen?
Gefahr erkennen
Absperren
Menschenrettung durchführen
Spezialkräfte anfordern
Eine Sofort-Dekontamination ist einzurichten. Der Brandschutz ist sicherzustellen.
Was ist das GHS und was wird dadurch geregelt.
Das GHS (Global Harmonisiertes System) ist ein internationales System der Vereinten Nationen, welches einheitliche Kriterien für die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien festlegt. Trifft Regelungen für Gefahrstoffe wie z.B. H- und P-Sätze sowie Kennzeichnung mit H- und P-Sätzen.
Normenhierarchie:
GHS (Global) —> CLP Verordnung (EU) —> ChemG (DE) —> GefStoffV
Gefahrengruppen nach FwDV 500:
GHS-Symbole:
GHS07 weist auf weniger schwere Gesundheitsgefahren wie Haut-/Augenreizung hin.
GHS08 weist auf schwerwiegendere systemische Effekte wie krebserregende Wirkung hin.
Handhabung GEE:
Stoffe mit *: Bei Leckage grüne Seiten für Berechnung von Absperrungen beachten.
Stoffe mit w: Bei Leckage in Wasser grüne Seiten für Berechnung von Absperrungen aufgrund von Atemgiften beachten.
Welche Maßnahmen gelten für Gefahrengruppe 3?
Einsatzbereiche erfordern Sonderausrüstung sowie spezielle Überwachung.
Dekontamination und Desinfektion.
Anwesenheit einer sachkundigen Person ist notwendig, um Gefährdungen zubeurteilen und Schutzmaßnahmen festzulegen.
Was geben die Signalwörter in Verbindung mit den GHS-Gefahrenpiktogrammen an und wie lauten sie?
Signalwörter geben das Ausmaß der Gefahr an.
Gefahr: Signalwort für die schwerwiegenden Gefahrenkategorien
Achtung: Signalwort für die weniger schwerwiegenden Gefahrenkategorien
Welche Maßnahmen gelten für Gefahrengruppe 2?
Einsatzbereiche erfordern Sonderausrüstung für die Sicherheit der Einsatzkräfte.
Tätigkeiten erfolgen unter strenger Überwachung. (z.B. Persondosimeter)
Dekontamination und Desinfektion sind obligatorisch
Nenne die Einsatzgrundsätze für das X-am 5600.
Das Gerät ist immer mitzunehmen.
Lufteinzug der Sensoren muss immer frei bleiben.
Einsatzstelle, wenn möglich, belüften.
Das Gerät muss jeden Morgen einer Sichtkontrolle unterzogen werden und durch einen Anzeigetest (Bumbtest) an der Wache geprüft werden.
Welche Maßnahmen gelten für Gefahrengruppe 1?
Einsatzbereiche ohne Notwendigkeit spezieller Ausrüstung.
Atemschutz erforderlich zur Vermeidung von Inkorporation.
Bei Ausschluss einer Inkorporationsgefahr ist Atemschutz entbehrlich.
Nenne die Alarmschwellen des bei der Feuerwehr Hamburg eingesetzten CO-Warngeräts.
Nenne den Inhalt des Strahlenmesskoffers HLF.
10 x Personendosimeter (OSL)
1 x Referenzdosimeter (grün)
6 x Dosiswarngerät (RadEye G-10)
2 x Dosisleistungswarngerät (GammaFlash)
1 x Dosisleistungsmessgerät (X5C FW) (2. Gerät ist im Mannschaftskabine verbaut)
1 x Kontaminationsnachweisgerät (CoMo 170 ZS)
Im Deckelfach:
Strahlenschutzerfassungsblatt
10 x Personenbegleitkarten
Taschenkarte Strahlenmesskoffer
Zugehörige Bedienungsanleitungen
Patientenbegleitkarte
Nenne die Dosis Referenzwerte und für welchen Einsatzanlass diese aufgenommen werden dürfen (gemäß FwDv 500).
In Ausnahmefällen, in denen es möglich ist, dass die effektive Dosis den Wert von250 mSv überschreitet, kann die Einsatzleitung zur Rettung von Menschenleben etc. (siehe Einsatzanlass 250 mSV) einen erhöhten Referenzwert von 500 mSv festlegen.
Sofern im Einsatz die effektive Dosis 100 mSv überschreiten kann, darf die Tätigkeit im A-Einsatz nur von Freiwilligen ausgeführt werden, die vor dem jeweiligenEinsatz zugestimmt haben.
2.1 Entzündbare Gase (Unterklasse)
Nenne den Ablauf bei Auslösen des A2-Alarms (Handlungsschwelle) eines Mehrgasmessgerätes.
Nenne den Ablauf bei Auslösen des A1-Alarms (Aufmerksamkeitsschwelle) eines Mehrgasmessgerätes.
Welche Strahlungsarten gibt es und wie können sie abgeschirmt werden?
Neutronenstrahlung —> Abschirmung durch
Was besagt das Abstandsquadratgesetz?
Die Intensität (I) einer punktförmigen Strahlungsquelle nimmt mit dem Quadrat des Abstandes ab.
Beispiel:
I = 1/r^2
r= Faktor um den der Abstand vergrößert oder veringert wird.
Abstand wird von 1 m auf 2 m vergrößert: I = um 1/4 kleiner.
Abstand wir von 2 m auf 1 m verkleinert: I = um 4 größer.
Nenne die bei der Feuerwehr Hamburg im Mehrgasmessgerät X-am 5600 verbauten Sensoren und dazugehörigen Alarmschwellen.
UEG:
A1: 10 %
A2: 20 %
Sauerstoff (O2):
A1: 20,49 Vol %
A2: 23 Vol %
Kohlenmonoxid (CO):
A1: 30 ppm
A2: 500 ppm
Kohlendioxid (CO2):
A1: 0,5 Vol %
A2: 1 Vol %
Cyanwasserstoff (HCN):
A1: 0,9 ppm
A2: 3,5 ppm
Schwefelwasserstoff (H2S):
A1: 5 ppm
A2: 20 ppm
Was ist zusätzlich zu den Maßnahmen der Gefahrengruppen zu beachten?
Eine Menschenrettung wird grundsätzlich in Hamburg IMMER durchgeführt.Die Einsatzkräfte sind jedoch mindestens mit der Schutzkleidungsform 1 und Isoliergeräten als Atemschutz auszurüsten.
Ausgenommen sind nur:
Kernbrennstoffe
Biolabore der Risikogruppe 4 (Bernhard-Nocht-Institut in HH)
Militärischer Anlagen mit Munition oder chem. Kampfstoffen
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