die Schlafphasen und den Schlafzyklus
„Die Schlafphasen:
➢ Einschlafphase: langsame, rollende Augenbewegungen
➢ Leichte Schlaf: Muskeltonus deutlich herabgesetzt, Augen stehen still
➢ Tiefschlaf: Blutdruck niedrig, Herzfrequenz langsam, schwer weckbar
➢ REM-Phase („Rapid Eye Movement“): die Augen bewegen sich schnell unter den Lidern; Puls, Blutdruck und Atemfrequenz steigen an, der Körper verarbeitet Eindrücke und emotionale Inhalte → führt zu lebhaften Träumen“
die Einflussfaktoren auf den Schlaf-Wach-Rhythmus (Innere Uhr, Schlafdruck, Chronotypen)
„Einflussfaktoren
➢ Alter
➢ Individuelle Schlaftypen (Chronotypen)
➢ Körperliche und geistige Aktivitäten
➢ Individuelle Einstellung zum Schlaf
➢ Individueller Biorhythmus“
„Innere Uhr
Sie stimmt ungefähr mit unserem 24-Stunden-Tag und dem Hell-Dunkel-Wechsel überein. Das schlaffördernde Hormon Melatonin wird durch Licht gehemmt.“
„Schlafdruck
Hier geht es um das Bedürfnis zu schlafen, nachdem man längere Zeit wach war. Je höher der Druck, desto mehr Adenosin (körpereigenes Enzym) wird im Gehirn ausgeschüttet.“
die Veränderungen des Schlafes im Laufe des Lebens
„Säugling: ca. 18 Std. Schlafbedürfnis
Kleinkind: ca. 13 Std. Schlafbedürfnis
Schulkind: ca. 11 Std. Schlafbedürfnis
Jugendlicher: ca. 9 Std. Schlafbedürfnis
Erwachsener: ca. 8 Std. Schlafbedürfnis
Älterer Mensch: ca. 7 Std. Schlafbedürfnis“
die physiologischen Vorgänge während des Schlafes
„Gehirn
im Schlaf regeneriert sich das neuronale Netzwerk im Gehirn
Hormonsystem
Wachstum und Regeneration von Knochen, Muskeln und inneren Organen durch Wachstumshormone
Immunsystem
höhere Konzentration an natürlichen Killerzellen, Antikörpern und speziellen Abwehrzellen im Blut
Herz-Kreislaufsystem
Blutdruck und Puls niedriger
Stoffwechsel
läuft auf Hochtouren. Die Energiespeicher werden aufgefüllt und neue Proteine werden gebildet
Temperatur
ist abends am höchsten, am Morgen am niedrigsten“
körpereigene Substanzen, die den Schlaf beeinflussen (Melatonin, Serotonin, Adenosin)
Adenosin – Seite 11
„ein körpereigenes Nukleosid
verursacht, dass wir müde werden
steigt im Wachzustand an
blockiert die Ausschüttung von allen belebenden und aktivierenden Botenstoffen
bewirkt eine Erweiterung der Blutgefäße, wodurch der Blutdruck und die Herzfrequenz sinken“ �
Ruhen und Schlafen_MDT1 (1).pdf None
Melatonin – Seite 12
„ein körpereigenes Hormon
wird in der Epiphyse (Teil des Zwischenhirns) aus Serotonin produziert
ist an der Regulation von Tag-Nacht-Rhythmus beteiligt
steigt bei Dunkelheit
hemmt die Produktion der Schilddrüsenhormone → dadurch verlangsamt sich der Stoffwechsel“ �
Serotonin – Seite 13
„Einfluss auf die Stimmung, Schmerzwahrnehmung oder den Schlaf-Wach-Rhythmus
wird bei Helligkeit (Sonne) produziert
Serotoninspiegel im Sommer höher
niedrigere Spiegel im Winter → begünstigt Depressionen
bei der Abwesenheit von Tageslicht verlieren die Menschen das Zeitgefühl → innere Uhr!“
Zuletzt geändertvor 18 Tagen