Mit welchen Inhalten befasst sich die Psychologie?
Untersuchung menschlichen Erlebens und Verhaltens
Welchen Anspruch hat die Psychologie an Menschen Erlebens und Verhlaten?
Ist Psychologie eine empirische Wissenschaft?
Worauf zielen empirische Zugänge ab?
-Mögliche Antworten auf relevante Fragestellungen in Hypothesen Form zu formulieren
-diese Antworten in systematischer weise mit der Realität zu konfrontieren
Zusätzliche Informationen aus der VL:
-über die Ur-Psychologie hinaus—> moderne Psychologie
-Entwickulng von neuen Theorien/ Modelle aufgrund von alten
-Vergleich mit den Realitäten: Funktionen diese Modelle/ Theorien? Kann etwas erklärt oder hervorgesagt werden?
—> Nutzung und Sammlung von Daten
Begriffsklärung “Empirisch”
—> es werden gedanklich erarbeitet Antworten auf Fragen (durch Basis: Modelle/ Theorien, empirische Befunden) mit den diesbezüglich in der Realität vorzufindenden Sachverhalten verglichen: Beobachtung/ Messung als Zugang zu Wissenserwerb.!
Ziele empirischer Zugänge
Beschreiben, Erklären, Vorhersagen und Verändern
Welche Aussage über das Beschreiben stimmt?
Wie geschieht beschreiben?
-Bennenung eines Phänomens und ggf. Definitionen
-Ordnung und Klassifikation
-Angaben von Art und Intensität
-Darstellen von Relationen zwischen Sachverhalten
Exkurs Psychologische Konstrukte
-Pädagogisch-psychologiscge DIagnostik befasst sich mit der Quantifiziereung von;
-Interlligenz
-Konzentrationsfähigkeit
-soziale Kompetenz
—> wir diskutieren auf Basis psychiologischer Konstrukte, also Erlärungszugänge für beobachtbare Phänomene (Verhalten)- nicht mit (wie auch immer) realen Entitäten!
—> wissen um proximale Merkmale (Validität!)
Vorhersagen?
-Prognosen erstellen: wenn a so ausgeprägt ist, ist b so ausgeprägt, daraus entsteht dann… —> Erstellung der Prognose
-vorwärts gerichtet Aussgen mit Variablen (besitzen Erklärungswert), die herangezogen werden, um Prognosenmodelle zu erstellen
Welche Aussage über das Verändern stimmt? “Durch gezielte Manipulaton von Sachverhalten soll auf damit in Verbindung und stehende Sachverhalte im Sinne von…”
Was versteht die Psychologie unter “Lernen”?
Def. 1 Eine Veränderung, die Konsquenz einer Auseinandersetzung mit der Umwelt ist—> unspezifisch
Def. 2 Ein biologischer Prozess, der die Anpassung an die jeweilige Umwelt des Individuums bewirkt —>evolutionär, also auf das allg. Ziel orientiert
Der. 3 Ein veränderungsprozess, der dazu führt, dass sich Verhalten bzw. Verhaltenspotential in Abhähgigkeit von Erfahrung Konsistenz und relativ dauerhaft ändert—> Auf die Art/Qualität der Veränderung beim Individuum fokussiert
Welche Aussagen über das Lernen stimmen?
Nichtassoziatives Lernen?
Veränderung der Stärke oder Art einer Reaktion auf einen Stimulus in Folge wiederholter Exposition.
Assoziatives Lernen?
Bezieht sich auf ein Erlernen von Kontingenzen (zeitl. Zusammenfallen) von Ereignissen. Gelernt werden also Assoziationen bsp
-zw. unter. Reizen (Stimuli, S)
-zw. Reizen und Reaktionen (Responses, R)
Verhalten vs. Verhaltenspotential. Probleme?
-nicht alle beobachtbaren Verhaltensänderungen sind Resultate von Lernprozessen —> Langfristig= Reifung, —> kurzfristig= Ermüdung
-nicht alle Lernprozesse sind unmittelbar auf Verhaltensebene erkennbar (—> Verhaltenspotential), da tatsächlich Ausführung nicht- reflektieren Verhaltens durch eine Vielzahl von Faktoren determiniert ist
Problem: Verhaltenspotential?
-Messtheoretisches Problem
-Performanzebene: Verhalten hat nicht mit Lernprozess oder Wissenserweiterung zu tun—> Gähnen heißt nicht, dass ich nicht aufpasse oder lerne
Instrumentelles Lernen?
Definition “Trial and Error”?
Def. Tiere durchlaufen im Problemkäfigen beliebige Verhlatenssequenzen, bie sie -zufällig- eine passende Handlung ausführen und such befreien
Instrumentelles Lernen
-Trial and Error
Beobachtung Thorndikes: Erste Durchläufe
dauern lang, aber mit jeder Wiederholung befreit sich das Tier schneller: Latenz sinkt!
Verhalten wird Instrument= MIttel zum Zweck
Gesetz der Wirkung (Law of effect)
Je größer die resultierende Befriediegung/ Frustation, desto intensiver die Stärkung/ Schwächung der Assoziation zwischen SItuation (Stimulus) und Verhaltensweise (Reaktion)!
—> Die Verhaltenswahrscheinlichkeit (das ein Verhalten xy auftritt) ist eine Funtkion der Konsequenz (es ist super wichtig aus dem Käfig zu kommen)
Definiton instrumentelles Lernen
Beim instrumentellen Lernen verändert sich die Latenz,
Geschwindigkeit, Wahrscheinlichkeit bzw. Häufigkeit eines
Verhaltens (response; mehr oder weniger komplex, vgl.
Shaping), nach-dem eine Verstärkung
(reinforcement=Bekräftigung) kontingent zu diesem Verhalten
gemacht wird (assoziatives Lernen).
Was gehört zu Skinners Konzeption?
Welche Aussage gehört zur operanten Konditionierung?
Was ist ein primäre Verstärkung?
Befriedigen physiologische Bedürfnisse wie Hunger, Durst, Wärme usw.
Was ist ein sekundärer Verstärker
Erwerben ihre Verstärkereigen-schaften durch gelernte
Assoziation mit primären Verstärkern (i.e. konditionierte
Verstärker). Beispiele sind sog.
—> Generalisierte Verstärker wie Geld, Tokens usw.
Was ist ein Soziale Verstärker ?
Verstärker wie Aufmerksamkeit, Lob, Liebe sind
Was ist positive Verstärkung?
-wirkt als Belohnung und Auftrittswahrscheinlichkeit des Verhaltens steigt
-Appetitive Komsequenz: angenehme Konsequenz—> Verhalten wird verstärkt
Was ist Negative Verstärkung ?
-keine Bestrafung
-Verhaltenserhöhung, da unangenehmer Reiz ausbleibt
Was ist (positive) Bestrafung?
Die Bestrafung führt zu einer Abnahme der Verhaltenswahrscheinlichkeit
Präsentation einer aversieven Konsequenz
Was ist negative Bestrafung?
Entzug einer appetitiven Konsequenz- positiver zeit wird entfernt
-Verhaltenswahrscheinlichkeit sinkt
Welche sind die wichtigsten Verstärkungspläne?
Was bedeutet FQ?
feste Quote/ fixes ratio
—> Verstärkung erfolgt nach einer festen, vorhersehbaren Anzahl von Reaktionen
—> hohe und stetige Rate (Effekt intermittierender Verstärkung)
Was bedeutet VQ?
Variables Intervall/ variable ratio
—> Verstärkung erfolgt nach einer variablen, unvorhergesehbaren Anzahl von Reaktionen
—> erzeugt höchste hohe gleichmäßige Raten
—> geringe PRE
Was bedeutete FI?
Festes Intervall/ fixed interval
—>Verstärkung erfolgt nach einem festen Zeitintervall, nachdem die letzte Verstärkung
—> moderate Raten (Effekt intermittierender Verstärkung)
—> PRE gefolgt von beschleunigter Reaktionen
Was bedeutet VI?
Variables Intervall/ variable interval
—>Verstärkung erfolgt nach einem variablen Zeitintervall, das unvorhersehbar ist
—> Moderate, gleichmäßige Rate (Effekt intermittierender Verstärkung)
Was bedeutet PRE?
“post-reinforcment effect”
Kontinuierliche Verstärkung (CRF)?
—> Führt rasch zum Erwerb des angestrebenten Verhaltens
—> Verhlaten wird schnell eingestellt, wenn Verstärkung ausbleibt (Extinktion)
Bsp:
Klassenzimmer: Lob für jede richtige Antowrt steigt die Beteiligung
Intermittierende Verstärkung ?
—>Extinktionsresistenter als CRF: nicht absolut jedes Verhalten wird durch Belohnung verstärkt (“partieller verstärkungseffekt”)
—> Basis von Fading/ Thinning
Ein Kinf bekommt gelegentlich Schokolade, wenn es im Haushalt hilft
Effekt intermittierender Verstärkung, welche Typen gibt es
Welche Variablne beeinflussen die Lernkurve?
-Kontiguität
-Kontingenz
-Motivation
-Verstärkereigenschaften
Kontiguität?
Je geringer der (zeitliche) Abstand zwischen Verhlaten und Verstärung, desto schneller der Erwerb
Kontigenz?
Lernraten hängen davon ab, wie regelmäßig das Verhlaten verstärkt wird—> Verstärkungspläne
Motivation?
-Stärke des Lernens hängt ab von der Stärke der Wirkung des Verstärkers, die wiederum von gegenwärtiger motivationaler Lage abhängt (e.g. Hunger)
Verstärkereigenschaften?
Je potenter/ stärker der Verstärker, desto schneller erfolgt der Erwerb
Bestrafung?
-dient dazu, Verhaltensänderung zu schwächen
-”Real-Life” Probleme:
—> keine Stärkung erwünschten Verhaltens
—> Bestrafer wird gemieden bzw. Verhalten nur in Anwesenhiet des Bestrafers
—> Führt zu emotionalen Reaktionen wie Aggresion etc.
—> Effekt von Bestrafung verstärkt auch Bestrafungsverhalten
Wenn positive Bestrafung statt negativer dann ?
-kein appetitiver Reiz wird entzogen
-ohne Verzögerung
-nicht intermittierend —> durchgehen, ohne Unterbrechung
.von Begin an mit notwendiger Intensität
-mit gleicher Verstärkung erwünschten Verhaltens
-(bei) Menschen in Kombination mit Erklärung (relevant)
Erlernte Hilflosigkeit nach Seligmann?
-Phänomen Erlernte Hilflosigkeit (Seligmann): Mögliche Konsequenz wiederholter Konfrontation mit als nicht kontrollierbar erfahrenen aversiven Reizen
—> bsp: immer Lernen nie gute Note (egal was man tut, immer schlechte Note)
-Verhlaten meinst gleich, manchmal Bestrafung manchmal nicht
Womit geht erlernte Hilflosigkeit mit einher?
Enstehungsgründe für erlernte Hilflosigkeit ?
-Zentral für die Entstehung ist ein Mangel an Kontigenz von Verhalten und Konsequenzen i.e. Erfahrung, dass die Reaktion die Konsequenz nicht kontrolliert
Gedächtnis?
Gedächtnis ist das Fortbestehen aufgenommener Information über die Zeit und ermöglicht deren Verfügbarmachung
Konzept von Gedächtnis?
-strukturelle Sicht: Gedächtnis als ein Ort, an dem Information aufbewahrt ist (—> räumliche Metaphern dominieren)
-Prozedurale Sicht: Gedächtnis sind Prozesse, durch die Gedächtnisinhalte entstehen. (—> dynamische Konzeption)
Welche sind die zentralen Gedächtnisprozesse?
Vergessen bezeichnet den Verlust von Zugriffsrechten Informationen
Das modale Modell des Gedächtnisses
—> Orte, wo die Informationen gespeichert werden
Welche Aspekte gehören zum Mehrkomponentenmodell des Gedächnisses von Atkinson & Shiffrin ?
Gedächtnissesysteme
—> Zeitliche Constraints
—> Kapazitäts-Constraints
—> Vergessensmechanismen
—> Ihre Neuranatomische Basis
LGZ/Struktur des semantischen Gedächtnisses
—> spreading activation- Modell, Collins & Loftus
Welche Annahme gehören zu dieser Struktur?
Annahmen:
-semantische Konzepte sind in einem nicht-hierarchischen Netzwerk gespeichert
-wird ein Konzept verarbeitet, breitet sich die damit einher gehende Aktivierung auf andere, i. e nahe liegende Knoten aus
-Die Aktivierung nimmt mit zunehmender Entfernung vom Target-Knoten an
-Je mehr Eigenschaften zwei KOnzepte teilen, umso mehr Verbindung haben sie
-Aktivierung nimmt mit der Zeit ab
LGZ/ Enkodierung (Abspeicherung)
-Def. Enkodierung: Prozess des Abspeicherns von Informationen noch während des Stimulus/ das Ereignis präsent ist
LZG/ Gedächtnis als konstruktiver Prozess
Welche Aussagen stimmen?
LGZ/ Behaltensleistung ?
—> In den ersten 2-3 Jahren nimmt die Erinnnerungsleistug deutlich ab -Permastore—> Danach bleibt das wissen im semantischen Gedächtnis relativ stabil
—> ABruf scheint konservierend zu wirken—> erinnern uns Bein Abruf nicht oft an das ursprüngliche Ereignis, sondern an das, was beim Letzten Mal erinnert haben
LGZ/Abruf von Informationen ?
—> beim Abruf werden Gedächtnisinhalte (z.B. Vokabeln, “Aqua” ) nach Präsentation eines Schlüsselreizes ( “Retrieval cue”, hier Wort “water”) reproduzieren
Welche Faktoren bestimmen den LGZ/Abruf?
LGZ/Gedächtnis als konstruktiver Prozess:
Sog. Schemata und Skripte (gelernte Muster von Ereignisabfolgen) fungieren als “Situationsmodelle” und lenken die Enkodierung durch
-Selektion von Informationen
-Abstraktion
-Interpretation/ inferenzielle Prozesse
-Integration von Informationseinheiten
Sowie, den Abruf durch Rekonstruktion von Inhalten
Abrufstrategie?
Retrievalstrategie sollten Enkodierungsstrategien ähneln
Mentaler Modus?
Aktivierung eines kognitiven Schemas/ Situationsmodells richtet Aufmerksamkeit auf relevante Cues aus
LGZ/Enkodierung?
-Prozess des Abspeicherns von Information noch während der Stimulus präsent ist
-Relevante Faktoren für die Qualitä der Enkodierung:
—> Verarbeitungstiefe (“Levels of Processing & Deep/ shallow encoding )
—> Passung der Enkodierungs- und Abrufprozesse
—> Vorwissen
—> Lernrate
LGZ/Inzidentelles Vergessen?
Vergessen im Laufe der Zeit durch:
-Spurenzerfall: Graduelles Abschwächen der Gedächtnisspur. Unklar, ob dieses Phänomen existiert (keine Untersuchung)
-Kontext-Fluktuation: Verlust von Abruf-Cues durch Veränderung des Kontextes
-Interferenz: Abruf einer bestimmten Information wird gestört, wenn eine ähnliche Information gespeichert wird
Cue-competition?
Abruf-Cue ist mit mehr als einer Gedächtnisspur verknüpft. Gedächtnisinhalte blockieren sich gegenseitig
Cue-overload-Prinzip?
Abrufleistung sinkt systematisch mit der Anzahl zu erinnernde Einheiten, die mit einem Cue assoziiert sind
Cue?
Engl. Für “Hinweisreiz”, ein Signal, Stimulus oder Merkmale, das Verhalten, Erinnerung oder Aufmerksamkeit beeinflusst, indem es eine Reaktion auslöst, eine Orientiereung lenkt oder den Abruf von Informationen erleichtert
Welche drei Arten des LGZ/Interferenzphänomene gibt es?
-Retroaktive Interferenz
-Proaktive Interferenz
-Abrufinduiertes Vergessen
Retroaktive Interferenz?
Tendenz, dass neu erworbene Information den Abruf früher erworbener Inhalte stört
Proaktive Interferenz?
Tendenz, dass früher erworbene Information den Abruf später erworbener Inhalte stört
Abrufinduziertes Vergessen?
Tendenz, dass der Abruf bestimmter Teilinformation einen späteren Abruf anderer Informationsteile behindert
LGZ/episodisches Gedächtnis
-Neben dem deklarativen Gedächtnis für Fakten und Objekte verfügen Menschen über Wissen, das neben dem “was” auch Information über
-wann (Zeitpunkt)
-wo (Ort)
-wie (Situativer Kontext)
enthält
Def. Episodisches Gedächtnis:
Ist für Enkodierung, als Speicherung und den Abruf von Wissen um speizifische Ereignisse, mit denen ein Individuum konfrontiert war zuständig
—> das wissen wird kontextgebunden enkodiert und abgerufen (sog. Quellengedächtnis)
Kontextabhängiger Abruf ?
Abruf am besten, wenn Enkodierungs- & Abrufkontext übereinstimmen
Umgebung? (Kontextabhängiger Abruf)
Gleiche Umgebung oder mentales Simulieren—> besserer Abruf (Golden & Baddeley, 1975)
Physischer Status (Kontextabhängiger Abruf)
Gleiche körperliche Verfassung oder Substanzeinfluss—> besserer Abruf
Emotionen? (Kontextabhängiger Abruf)
Gleiche Stimmung—> besserer Abruf, Stimmung beeinflusst, welche Erinnerungen abgerufen werden
Weitere Faktoren ? (Kontextabhängiger Abruf)
Musik, Temperatur, Geruch, Tageszeit, Körperlage
Implizites (nicht-deklarativ) Gedächtnis?
Beeinflusst Verhalten ohne bewusstes Erinnern (Schalter, 1987)
Explizites (Deklarativ) Gedächtnis?
Inhalte bewusst zugänglich und berichtbar
Prozedurales Gedächtnis?
Durch Übung erworbenes Wissen um automatisierte motorische Muster bzw. Handlungsabläufe wie Gehen, Sprechen, Jonglieren …
Welche Phasen gehören zum Phasenmodell des Prozedurales Gedächtnis?
Transientes Gedächtnis?
Sensorische Register, Kurzzeitig- und Arbeiitsgedächtnis
Def. Sensorisches Gedächtnis:
Unmittelbare und sehr kurze Speicherung eingehender
sensorischer Information
Sensorisches Gedächtnis- Eigenschaften & Funktionen- welche EIgenschaften gehören dazu?
Def. Nach Atkinson & Shiffrin:KZG ist die Funktion, die es erlaubt, kleine Mengen von Informationen für eine kurze Zeitspanne in einem aktiven Zustand zu halten
Eigenschaften des KZG?
Informationsübertragung von KZG ins LZG?
Durch Elaboration (tiefgehende Informationenbearbeitung), also durch Enkodierung in ein bestimmtes Format—> z.B. visuell, semantisch…
Theorien des Vergessens/ Verlust von Informationen aus dem KZG?
Spuren Verlust in Abhängigkeit der Zeit
—> informationsverlust bei nicht wiederholten Abruf
—> je mehr Zeit vergeht, desto weniger erinnert man sich an sie (Bsp. Telefonnummern wird vergessen, wenn die nicht aktiv wiederholt wird)
Interferenz zwischen Elementen im Kurzzeitgedächtnis hindert er den Abruf von Information, als die Zeit, die vergangen ist
Def. Aktives Verarbeitungssystem.
Temporäre Bereitstellung und Manipulation von Informationen für aktuelle Aufgaben (Es ist nicht nur ein Speicher, sondern verarbeitet aktivdie Infos)
Zwei wesentliche Schwächen des modalen Modells des KZG & Reformierung des Arbeitsgedächtniskonzepts?
Annahme eines passiven Speichers
Annahme eines unitären STM-Speichers
Annahme eines passiven Speichers ?
Wie kann aktive Manipulation von Informationen i.S. Komplexer Problemlöseprozesse erfolgen?
—> komplexes Problem: Speicherung von aktiven Informationen, die Lösung hervorrufen
Annahme eines unitären STM-Speichers?
Dual-task-Studien belegen, dass bestimmte Aufgabentypen kaum interferieren (stören)—> bsp.: beim Kasse zählen kann ich trotzdem nebenbei ein Gespräch führen—> beide aufgaben stören sich nicht
Das Arbeitsgedächtnis besteht aus mind. Vier Subsystemen, die untereinander sowie mit dem LZG interagieren
Aus welchen Vier Subsystemen besteht das Arbeitsgedächtnis?
-Phonologische Schleife
-Räumlich-visueller Notizblock
-Episodischer Puffer
-Zentrale Exekutive
Phonologische Schleife?
Aufrechterhaltung, Verarbeitung und Speicherung von sprechbasierter Informationen
Räumlich-visueller Notizblock?
Aufrechterhaltung visueller-räumlicher Informationen
Episodischer Puffer?
Multimodales Speichersystem: bindet unterschiedliche Informationsflüsse zusammen und integriert zu komplexen Mustern
Zentralr Exekutive?
Überwacht Verarbeitungsprozesse, verteilt Ressourcen, lenkt AUfmerksamkeit (z.B. Konflikte—> bspw. Bie Antwortexekution)
Das Frontalhirnsyndrom: der Fall des Phinesas Gage
—> Erhielt nach Schädelhirntrauma des ICD-10, F07.2: Dysexekutive Syndrom
Welche sind die Folgen/ Syntome des Frontalhirnsyndroms?
Schlaf ist unabdingbar für die Festigung LZG-Inhalten!
—> Bei er Konsolidierung werden die gleichen Hirnareale aktiv, wie bie der initialen Reizverarbeitng
—> Interaktion Hippocampus & Kontext
Es gibt eine Zyklische Abfolge unterschiedlicher Schlafphasen
-Non-REM-Schlaf (slow-wave-sleep, SWS, Stage III &IV):
Sträker ausgeprägt in erster Schlafhälfte und durch schnelle EEG-Oszillation und Augenbewegung gekennzeichnet
-REM-Schlaf: stärker ausgeprägt in zweiter Schlafhälfte und durch schnelle EEG-Oszillation und Augenbewegung gekennzeichnet
Welche klassische Paradigma für Schlafstzdien gibt es?
Lernen unterschiedlicher Lerninhalte:
-Listen mit Wortpaaren (deklarativ)
-Mirror-Tracking (prozedural)
Ergebnisse:
—> Früher, i.e. SWS-reicher Schlaf befördert v.a. Die Konsolidierung deklarativer Gedächtnisinhalte
—> Später, i.e. REM-Schlaf befördert v.a. Die Konsolidierung nicht-deklarativer Gedächtnisinhalte
Metakognitive Prozesse:
Sog. Exekutive Funktionen: Set kognitiver Prozesse, die andere kognitive Prozesse (z.b. Wahrnehmung, Gedächtnis) kontrollieren bzw. Deren Zusammenspiel optimieren, um zielgerichtetes Verhalten zu ermöglichen
—> Deshalb METAkognitive Funktionen!
—> Sozusagen Chef im Gehirn: plant, kontrolliert, koordiniert, organisiert was andere Bereiche tun
Welche Aspekte gehören zum konzeptuellen “Sammelbecken”?
Def. Zentrale Exekutive (ZE):
Teil des Arbeitsgedächtnismodells, welches die Verteilung von Ressourcen zwischen Aufgaben koordiniert—> ZE: Steuerungseinheit, die Aufmerksamkeit lenkt und Informationen zwischen Subsystemen verwaltet
In Bezug auf welche Aspekte lenkt die Steuerungseinheit (ZE) die Aufmerksamkeitslenkung und der Verwaltung ver. Subsysteme?
-Fokussierung und Teilung von Aufmerksamkeit
-Verbindung zum LZG
Bsp.: Führen eines Gespräches (sprachliche Verarbeitung) und gleichzeitig eine Karte ließt, übernimmt die ZE die Aufgabe, die Aufmerksamkeit zwischen beiden Aufgaben zu verteilen, damit beides gleichzeitig ausgeführt werden kann
Vier Aufgaben des ZE (Baddeley)?
-Koordination unter dual-task-Bedingungen
-Flexibles Wechseln zwischen Strategien
-Aufmerksamkeitsfokussierung und Inhibition
-Selektive Aktivierung, Aufrechterhaltung und Manipulation von Informationen aus LZG
Moderne Sicht- Aspekte exekutiver Kontrolle:
“Unity ans Diversity”-Modell von Miyake und Friedman
Aspekte exekutiver Kontrolle
-Der “Unity”-Part?
Die drei Aspekte sind zwar einerseits eindeutig zu trennen, sind aber dennoch (meist) alle miteinander verbunden und nutzen ähnliche Prozesse
—> komplexe Tasks erfordern das Zusammenspiel zu unterschiedlichen Aspekte exekutiver Kontrolle
Beispiel: Wisconsin Card Sorting-Test (WCST)
—> Funktion des Tests: prüfen, wie flexible man Strategien wechselnd oder störende Tendenzen unterdrücken kann—> Maß: Perseveration (Unterdrückung aller Antworttendenzen)
Beispiel: Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Regeln
Experimentelle Paradigmen (Vorverständnis)
1) “Updating”:n-back Aufgabe: Merke dir DInge und vergleiche die mit früheren Dingen—> eine Art Gedächtnistraining
—>Prüfen, ob der aktuelle Stimulus mit dem Stimulus n Schritte zurück übereinstimmt (Beispiel: Zahlenreihe)
2) „Inhibition“: stop-signal-Aufgabe
—>Reaktion stoppen, wenn ein Stopsignal erscheint
3) „Switching“: global-local-Aufgabe
—>Wechseln zwischen globaler (ganzheitlicher) und lokaler (detaillierter) Ebene/ Wahrnehmung eines Stimulus
Inhomogene Entwicklung ?
-exekutive Funktionen entwickeln sich unterschiedlich schnell
-Inhibitorische Funktionen reifen früh, meist mit 11-12 Jahren
-Shfting und Updating folgen später, oft ab 15 Jahren
-Komplexe Funktionen wie Planning, Sequencing und dual-tasking kommen noch später
Wie trainiere ich Exekutive Funktionen?
Zahlreiche Trainingsprogramme: zeigen kaum nachhaltige Effekte
In Bezug aus welche Transfere bestehen Probleme ?
-Nahtransfereffekte: alleiniger Fortschritt bie trainierten Aufgaben
-Ferntranseffekte: kein Übertrag auf andere Bereiche
Erfolgreiche Ansätze für evaluierte Zugänge ?
Rollenspiel: Förderung der Perspektivenübernahme
Regelbasierte Spiele: Trainieren kognitive Flexibilität
Tools of mind nach Diamond und Lee?
Lehrplan für Vorschulkinder—> basiert auf der Idee “Als-ob-Spiel”—> Förderung der Selbststeuerung
Was impliziert die Quantifizierung von Merkmalen?
Es impliziert die Zuordnung von numerischen Werten zu Merkmalsausprägung
Was sind DIskrete Merkmale?
Diskrete Merkmale, Erfassung in ganzen Zahlen (Anzahl an Studierenden in der VL oder die Frage: bin ich motiviert ja? Nein?)
Was sind stetige Merkmale?
Stetige Merkmale; für Erfassung in ganzen zahlen nicht geeignet (Körpergröße, Reaktionszeit, o.ä.)
Entscheidung/ Möglichkeit ein Merkmale zu quantifizieren, “bestimmte” Richtung der Messung durch Messinstrumente
Beispiel: Haarfarbe rein durchs Auge oder mit “Professionellen Instrumenten” gemessen
Deskriptive Statistik
Die erhobenen Daten in Form bringen, um zu beschreiben was gefunden wurde
Z.b. Messreihen: 1,1,2,2,3,4,4,4,5,6,6
Oder Häufigkeitsverteilung aka. Histogramm, geordnetes Balkendiagramm
Gleichverteilung?
Normalverteilung?
Positiv/ negativ gekrümmte Verteilung?
Mehr oder weniger spitze (‘kurtosis’) Verteilung?
Besondere Nettigkeiten der Normlaverteilung?
-50% der Werte liegen unter dem Mittelwert
-sie ist symmetrisch
-die meisten Werte stapeln sich um den Mittelwert
-je extremer die werte, desto seltener
-je größer n, desto mehr schmiegt sich die Verteilung der Werte an eine Glockenkurve an
Fläche unter einer Verteilung
Jede Verteilung kann unterteilt werden in abschnitte und damit in Anteile der Flächen unter der Kurve für Abschnitte,
Anteile(Wahrscheinlichkeiten), Der Merkmalsträger, Die in abschnitte der Verteilung fallen
Was unterscheidet diese zwei Werte?
—>John Stuart Mills Punkte in „Vier gewinnt“ = 200! => keine genaue Aussage, ist 200 gut
oder schlecht?
—>Sein IQ = 200!=> jeder weiß, dass 200 IQ gut ist
Allgemein gilt:
—>IQ-Werte bilden eine Normalverteilung mit µ = 100 und s = 15.
—>Hochbegabt ab 130
Wozu nutzt man die Stadardabweichung von Datem?
Methode, um Werte miteinander vergleichbar zu machen, in dem man sie auf eine einheitliche Skala bringt
—> Rohwert (z.b. Körpergröße) wir in einem Standardwert umgewandelt
Was gibt der Wert Z an? Wie berechnet man Z?
Z: gibt an wie viele Standardabweichung ein m<esswerte X vom Mittelwert (m= ist gegeben) entfernt werden
Zum Beispiel m= 50 und so=8
Bie Rohrwert 58=1 und 46=-0,5
Verortung eines z-Wertes in der Standardformverteilung?
Z Werte sind unmittelbar verständlich
—> Vorzeichen: -Wert liegt unter, oder?* Über dem Mittelwert aus der Vergleichspopulation
Bezugsrahmen diagnostische Urteile:
Alle diagnostischen Bewertungprozesse implizieren eine Norm Orientierung, d.h. Verhaltens Manifestationen werden in Bezug auf je geltende statistische, Aber auch soziale (vergleich Mit Gruppe) Individuelle(Frühere Lernergebnisse) Funktionale(Praktische Fahrprüfung) Kriteriumsbezogene (z.b. Lernziel) Und ideale Referenzgrößen eingeordnet
Die Psychodiagnostik beachtet bei Entscheidung über Konformität bzw.-
abweichung von Verhalten Faktoren, welche Faktoren werden gemeint?
• Alter => Tests sind altersnomiert
• ggf. Geschlecht=> verschiedene Normen
• je aktuelle Lebensumstände
• Den soziokulturellen Hintergrund
• Häufigkeit, Intensität, Dauer und Situationsabhängigkeit
Populationspezifische Normwerte erlauben die Übertragung von individuellen Test Roh Werten in ein einheitlichen Maßstab und damit eine individuelle Vergleichbarkeit
-Testergebnisse verschiedener Menschen werden vergleichbar gemacht
Diverse Standardskalen (Normwertskalen)
• z-Skala: m=0 & sd=1 (!)
• IQ-Skala: m=100 & sd=15
• T-Skala, nicht-linear: m=50 & sd=10, (linear: m=100 & sd=10)
—>Bedenke Standardwerte sind ineinander überführbar (IQ = 100 +15z)
Prozentrangskala?
Berechnungsvorschrift Prozentrang eines Wertes?
Gütekriterien?
Gütekriterien sind Qualitätsmaßstäbe, mit denen beurteilt wird, ob ein Messverfahren geeignet ist, ein bestimmtes Konstrukt korrekt zu erfassen.
—>Veranschaulichung:
Ungeeigneter Zugang → z. B. Motivation mit einem Lineal messen.
Hauptgütekriterien? Kreuze alle richtige an
Vaildität?
Validität, das umfassendste der Gütekriterien, gibt
Auskunft über die Gültigkeit einer Messung!
⟶ D.h. beantwortet die Frage, ob der Zugang misst, was er
zu messen vorgibt.
Oder
Ausmaß, in dem ein Verfahren das intendierte Konstrukt misst.
Beispiel:
Augenscheinvalidität: Wirkt das Verfahren für Laien plausibel?
Wichtig:
Hängt nicht nur vom Instrument, sondern von der korrekten, zweckbezogenen Anwendung durch den Diagnostiker ab (manualkonform).
Drei Validitätsarten?
Inhaltsvalidität
Kriteriumsvalidität
Konstruktvalidität
Inhaltsvalidität?
Gibt, wenn die Menge der Testitems (Frage/Aufgabe) Eine repräsentative Stichprobe des gesamten itemuniversums, Also das Konstrukt vollständig abbildet
—> Kurz: Gute Auswahl aus allen möglichen Fragen sein, Die das Konstrukt beschreiben können, Damit der Test das gesamte Konstrukt gut abbildet
Beispiel Inhaltsvalidität>?
Klausur Fragen sind Teilbereiche unterteilt. Aus jedem werden Fragen abgefragt.
-Setzt voraus, dass man die Gesamtheit aller möglichen Items beschreiben und definieren kann
Theoretische Annahme, Inhaltsvalidität: Jedes item (Jeder Aufgabe/Frage) Bildet einen eigenen Aspekt des Merkmal ab, und über Variation der Items bildet man alle Aspekte des Merkmalraums ab. Alle wichtigen Aspekte der Merkmale werden gesammelt
Beispiel: Dimension rechnen
Kriteriumvalidität?
Messergebnisse stimmen in irgendeiner Form mit einem anderen Messergebnis überein und das soll auch so sein
Zum Beispiel :Eignungstest für einen Job hat eine hohe Kriteriumsqualität, wenn die Testergebnisse gut mit der späteren
Anderes Beispiel: Ich bin schlau—> Dann erwartet man, dass man es auch im Alltag erkennt
Unterscheidung Kriterien Kriterumsvalidität?
Binnenkriterien: Maß, die durch andere psychologische Verfahren erhoben werden—> Instrumente, die das gleiche messen sollen, verglichen werden
Außenkriterien: Lebenspraktische Zielvariablen
Wie kann man die Validität bestimmen? Kürze alle an, die richtig sind?
Wie könnte man ein Fragebogen, der die Motivation von Studierenden ermitteln soll, Empirische Miermittelnt wie valide er ist?
Vergleichen mit der AF-Skala
Vergleich mit extremen Kriterien Zum Beispiel unbegründete Fehlzeiten
Konstruktvalidität- im Kern der Validität Diskussion?
Ist gegeben, wenn Messergebnisse mit theoretisch abgeleiteten Messvorhersagen über einstimmen
—> Setz ein umfassendes Theoriegebäude voraus, in die das gemessene Merkmal Eingebettet ist
Konvergenzvalidität?
Messergebnisse theoretisch Zusammenhängender Konstrukte hängen zusammen
Diskriminanzvalidität ?
Messwerte von Tests, die unterschiedliche Konstrukte erfassen sollen niedrige korrelieren oder unabhängig voneinander sein
—> Beispiel: Ein Test für Intelligenz sollte wenig oder gar nicht mit einem Test für emotionale Stabilität korrelieren
Reliabilität?
Really Abel beziehungsweise zuverlässig ist ein Instrument, wenn es das was es misst(Was auch immer das ist!) Bei wiederholter Messung gleich Mist
Konzept der Wiederholung (Reliabilität)?
-ein gleichbleibendes Objekt
-Gleiche Messbedingungen
Vier Zugänge, um die Reliabilität für ein Instrument zu schätzen?
Objektivität?
Definition: Ein Instrument ist in dem Sinne objektiv, Wenn die Ergebnisse nicht von der Person beeinflusst werden, die den Test durchführt, ausgewertet oder interpretiert
Welche drei Aspekte werden bei der Objektivität unterschieden?
Durchführungobjektivität
Auswertungobjektivität
Interpretationobjektivität
Durchführungsobjektivität?
Ist gegeben, wenn der Ablauf der diagnostischen Erhebung vom Diagnostik unabhängig ist
Auswertungsobjektivität?
Clara und festgelegte Regeln, wie die Antworten der getesteten Person in messbaren Werten (z.b. Scores) übersetzt werden—> bei standardisierten Verfahren typischerweise hoch—> z.b. Schablonen
Interpretationobjektivität?
Flüsse aus Testergebnissen sind standardisiert(Also nach einheitlichen Regeln) Und unabhängig vom Diagnostiker—> Vorgabe, die vorgeben, wie die Bewertung erfolgt
Nebengütekriterien (Neben den Hauptgütekriterien)?
Fairness?
Ein Instrument, Wenn die Ergebnisse nicht durch irrelevante, Merkmale wie Geschlecht, Herkunft oder andere Gruppenzugehörigkeiten verfälscht werden—> misst nur das relevante
Bsp: bundesjugendspiele: unterschiedliche Normen der Leistungsbewertung
Ökonomie?
Ist ein Instrument, das mit geringem Ressourcen Aufwand gleiche Ergebnisse lief, Wie ein aufwändig/ Teures Instrument—> Kosten-Nutzen-Abschätzschung!
Nützlichkeit?
Ist gegeben, wenn die Anwendung eines Instruments mehr positive als negative Konsequenzen mit sich bringt
Akzeptanz?
Die Datenqualität hängt von der Compliance (Übereinstimmung) Der Probanden ab, die durch die positive oder negative Wahrnehmung des Instruments beeinflusst wird
Normierung?
Durch aktuelle und repräsentative ermittelte Norman werden Mess-Beziehungsweise Rohwerte, die Test psychologisch erhobene Konstrukte reflektieren, vergleichbar
Integration diagnostischer Indikatoren ?
Datenintegration zu einem Gesamturteil
Zwei wichtige Punkte:
Gewichtung der Einzeldaten
Verknüpfung der Einzeldaten
Gewichtung der Einzeldaten?
Wenn keine Hypothesen zu unterschiedlichen Bedeutungen von Datentypen vorliegen, wählt man Gleichgewicht
-sonst, wenn einzelne Präikatoren Vorrang haben, müssen einzelne Gewichte verändert werden
Vorauswahl bie der Partnersuche
Vernüpfungsregel
Additive Verknüpfung (Bsp. X)
—> Motto: das Gesamtpaket muss stimmen…!
(Gleich skalierte!) Eintelscores werden (gewichtet und ungewichtet) zu einem Gesamtscore aufaddiert
—>Ein Faktor kann den anderen komplett ersetzen oder ausgleichen.
Verknüpfungsregel Konjunktive Vernküpfung (Bsp. Y)?
—> Motto: Ein bestimmtes Niveau unterschreiten wir nirgends…!
-Jeder Score muss das Minimum schaffen, kein Ausgleich möglich
-Es gibt Mindestgrenzen, aber innerhalb bestimmter mittlerer Bereiche können sich Werte teilweise ausgleichen.Es gibt Mindestgrenzen, aber innerhalb bestimmter mittlerer Bereiche können sich Werte teilweise ausgleichen.
Verknüpfungsregel Disjunktive Verknüpfung (Bsp. Z)?
—-> Motto: Hauptsache irgendwo stimmt dann alles…!
-Ein Prädikator reicht, der den Grenzwert überschreitet der andere ist egal.
-Ein Wert reicht meistens, aber es kann auch teilweise Ausgleich durch den anderen geben
Mehrstufigen Verfahren sind zwangsläufig Konjunktiv, denn in jedem schritt muss ein Grenzwert überschritten werden
Zugänge zur Urteilsbildung ?
Klinische Urteilsbildung
Statische Urteilsbildung
Klinische Urteilsbildung?
• Der Diagnostiker bewertet und integriert Informationen intuitiv und ohne feste
Regeln, basierend auf persönlicher Erfahrung.
• Basiert auf Annahmen, dass der Diagnostiker…
—>über Erfahrung und Fachwissen verfügt
—>Ergebnisse aus Gruppendaten nicht direkt auf einzelne Personen überträgt
Statistische Urteilsbildung?
Auswahl, Gewichtung und Integration diagnostischer Information wird auf Basis
festgelegter Algorithmen (explizites Regelwerk (durch große diagnostische
Studien)) vorgenommen
-Entscheidungen werden standardisiert (für alle gleich) und objektiv getroffen, ohne subjektive Einschätzung des Diagnostikers
Argumente für
Typische Urteilsfehler?
Weitere Urteilsfehler?
Def. Schulleitung, klassisch?
Unter Schulleitung versteht man zusammenfassend die von der Schule initiierten Lernprozess und Lernergebnisse der Schüler (, Die) Im Hinblick auf verschiedene Verhaltensdimensionen beschrieben und unter Bezug auf verschiedenen Normen eingeordnet werden
Übliche schulische Bezugsnormen?
Soziale Norm
Kriteriale Bezugsnormen
Individuelle Norm
Soziale Norm?
Leistung in Bezug zu Gruppe Lernender
Kriteriale Bezugsnorm?
Leistungen in Bezug zu Leistungszielen beziehungsweise Kriterien, die dieses Ziel reflektieren
Individuelle Norm?
Leistung aktuelle Bezug zu früheren Leistungen beziehungsweise individuellen Leistungerwartungen
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