Rechtliche Grundlagen zur Erziehung
Schule steht unter alleiniger Aufsicht des Staates
BRD hat Bildung- und Erziehungsauftrag
Eltern haben Erziehungsrecht- und verantwortung
-> Beides ist aus Sicht des Bundesverfassungegerichts gleichgeordnet
Was wird hier beschrieben: Schulversäumnisanzeige nach dem Schulgesetz, falls rechtliche Intervention sinnvoll und nötig ist
Rechtliche zwangsmaßnahmen
Was ist Hauptziel von pädagogischer Prävention
Lern- und Beziehungsangebote
Nenne die Präventiven Maßnahmen für Schüler und Eltern
Auf Warnsignale achten:
Lernverweigerung, Rückzug, Gleichgültigkeit gegenüber Schule
Wiederholtes Zuspätkommen oder Unterrichtsstörungen
Unangemessen lange Krankheitsfehlzeiten bei unspezifischen Symptomen
Angstquellen abbauen und Sicherheit gewährleisten:
Schulbedingte Ängste aufgreifen und gemeinsam bearbeiten -> Verdrängung und Vermeidung überwinden
Elternkooperation:
Regelmäßige Interaktion sicherstellen-> strukturierter Austausch
Verbindlichkeiten schaffen -> Vereinbarungen treffen und daran festhalten
Entwicklungsfortschritte und Zielannäherungen besprechen
Erkläre die Präventive Maßnahme für Schüler und Eltern: Auf Warnsignale achten
Lernverweigerung, Rückzug, Gleichgültigkeit
unangemessene lange Fehlzeiten
Erkäre die präventive Maßnahme für Schüler und Eltern: Angstquellen abbauen und Sicherheit gewährleisten
Schulbedingte Ängste aufgreifen und bearbeiten -> Vermeidungen abbauen und Verdrängung
Erkläre die präventive Maßnahme für Schüler und Eltern: intensive Elternkooperation
Verbindlichkeiten schaffem-> Vereinbarungen treffen und daran festhalten
Ziele vom Schulweiten Interventionskonzept
Diagnostische Einschätzung
-> Gespräche mit Schülern und Eltern -> Gründe für Abwesenheit, Einstellung gegenüber Schule und Beziehung zu Schule
-> Sekundärprobleme berücksichtigen wie Leistungsabfall, soziale Isolation
Intervention zur schnellen Reintegration
je nach Schweregrad gestufte Interventionsmaßnahmen
-> also: Diagnostik und Intervention als Ziel
Wie Schulische Maßnahmen planen und umsetzen bei Schulabsentismus
Anwesenheitskontrolle, Fehlzeiten dokumentieren, unverzügliches Nachgehen bei Unterrichtsversäumnissen
Koordinierungetreffen mit allen Beteiligten
Risikofaktoren abbauen und Ressourcen stärken durch Beratung, Schulsozialarbeit, positive Verstärkung …
Ansonsten:
Rechtliche Zwangsmaßnahmen
-> Schulversäumnisanzeige nach dem Schulgesetz falls rechtliche Intervention sinnvoll und erforderlich ist
Erkläre Rechtliche Zwangsmaßnahmen
Schulversäumnisanzeige nach dem Schulgesetz falls sinnvoll und erforderlich
Erkläre das systematische Unterstützungssystem bei Schulabsentismus und nenne Beispiele für Maßnahmen
Unterstützung durch schulpsychologen, Jugendhilfe, Äzten, Gesundheitsamt, tageskliniken usw
-> Netzwerk
Beispiele:
Trennungsängste und Entwicklungsdefizite erkennen
Übergangsberatung in die Grundschule
Aufmerksamkeit gegenüber Ärzte-Hopping
Präventive Maßnahemn für Schüler und Eltrn
Ordne der Präventiven Maßnahme von Schule und Lehrer zu:
Hochwertiger Unterricht: Lernende Erfolgserlebnisse ermöglichen und Ideen integrieren
Classroom Managment sodass störungsfreier und lernintensiver Unterricht ermögicht wird
Unterrichtsgestaltung
Vorbeugung sozialer Entkopplung
emotionale Aufgeschlossenheit, Empathie und Freundlichkeit
Stärkung des Klassenlehrerprinzips
Gestaltung der Schüler-lehrer Beziehung
Prävention von Fehlzeiten als schulpädagogische Aufgabe wahrnehmen
Schüler vermitteln, dass Fehlen Schule nicht gleichgültig ist
Einheitliche Entschuldigungsregeln einführen
Routinen der Datenaufzeichnung etablieren
Zeitnahe Reaktion
Haltung der Schule gegenüber Schulaversion
expertenrolle von Lehrkraft im Kollegium mit Beratungsfunktion
Verankerung des Themas Schulabsentismus in Aus- und Fortbildungen
Präventive Maßnahme durch Schule und Lehrer: Guter fachlicher Kenntnisstand im Kollegium
Expertenrolle von Lehrkraft im Kollegium mit Beratungsfunktion
Präventive Maßnahme durch Schule+ Lehrer: Gestaltung der Schüler-Lehrer-Beziehung
Vorbeugung von sozialer Entkopplung
Emotionale Aufgeschlossenheit, Freundlichkeit und Empathie
Präventive Maßnahme durch Schule+ Lehrer: Unterrichtsgestaltung
Hochwertiger Unterricht: Erfolgserlebnisse ermöglichen + Ideen der Schüler inkludieren
Classroom Managment für störungsarmen und lernintensiven Unterricht
Wähle aus
Fehlquoten-> Wann Höchstwerte
in den Klassen 8 und 9
Wieso sind vor allem Schulen mit eher niedrigen akademischen Anforderungen von hohen Fehlquoten betroffen
Schulsystem Sammelbecken -> für Schüler mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten
An welchen Schulendie höchsten Fehlquoten
vor allem an Schulen mit eher niedrigen akademischen Anforderungen
-> an Förderschulen höhere Fehlquote als an Hauptschulen
Was sind die Ziele von pädagogischer Prävention im Bezug auf Schulabsentismus
Verstärkung und Förderung der Anwesenheit + Teilhabe am Unterricht und Schulleben
Sinnvoller und nachhaltiger Umgang mit Fehlzeiten
Verbesserung der Lebens- und Lernbedingungen für Schüler
Präventive Maßnahmen für Schule und Lehrer
Haltung:
Prävention als schulische Aufgabe wahrnehmen
einheitliche Entschuldigungsregelung
Den Schülern vermitteln, dass ihr Fehlen der Schule nicht gleichgültig ist
schnelle Reaktion bei Abwesenheit
Guter fachlicher Kenntnisstand im Kollegum:
Expertenrolle im Kollegium mit Beratungsfunktion
Schüler-Lehrer Beziehung gestalten:
Soziale Entkopplung vorbeugen
Emotionale Aufgeschlossenheit, Freundlichkeit, empathie
Unterrichtsgestaltung:
Hochwertiger Unterricht -> Erfolgserlebnisse ermöglichen und Ideen der Schüler integrieren
Verbreitung von Fehlquoten und Schulabsentismus
Fehlquoten:
Ansteigend ab Klasse 5 -> Höchstwerte Klasse 8 und 0
Leicht mehr Mädchen
Schulabsentismus;
3-5 Prozent —> überwiegend Jungs
Beginn ab 12-14 Jahren
-> 15 Prozent unter 12
37 Prozent der 8.-10 Klässler schwänzen einmal im letzten Halbjahr
Schulabsentismus steht im Zusammenhang mit Leistungsversagen
Fehlquoten vs Schulabsentismus nach Geschlecht
Fehlquoten: leicht mehr Mädchen
Schulabsentismus: deutlich mehr Jungs
Ab wann beginnt Schulabsentismus
meist 12-14 Jahre
-> 15 Prozent unter 12 Jahre
Schulabsentismus Regionale Unterschiede
In Städten höhere Fehlquoten als auf dem Land
Schulabsentismus Schulforn
Bei welcher Form des Schulabsentismus kommt es oft zu Somatisierung
Bei der angstbedingten Schulvermeidung
-> Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen
Erkläre Elternbedingtes Zurückhalten
Auslöser: Eltern initiieren oder unterstützen Schulabsentismus
-> schwer handzuhaben für Schulen
Gründe:
Gleichgültigkeit gegenüber Bildung
Schulkritische Haltung
Kulturelle Kritik (keine Bildung für Mädchen)
Religlös bedingte Kritik (Sexualkunde)
Kind arbeitet bereits und trägt zum Familieneinkommen bei
Physische oder psychische erkrankung de Eltern
Vertuschung von Kindesmissbrauch oder Verwahrlosung
Beispiel für Leistungsthematische Ängste
z.B. Prüfungsangst oder Angst vor Präsentation
Beispiel für soziale Ängste
z.B. aufgrund von Bullying
Beispiel für Nicht schulbezogene Ängste
v.a. Trennungsangst
Nenne die Formen von Ängsten, die zu Angstbedingter Schulvermeidung führen können
Leistungsthematische Ängste
Soziale Ängste
Nicht schulbezogene Ängste
Definiere Schulabsentismus
alle Formen und Intensitäten illegitimer Schulversäumnise
Klinisch verwandter Begriff: Schulphobie
Verwandte Begriffe: Schulbesuchsverhalten, Schulpflichtverletzung, Schuldistanz, Schulunlust
Nenne die 3 Formen von Schulabsentismus
Aversionsbedingtes Schulschwänzen
Angstbedingte Schulvermeidung
Elternbedingtes Zurückhalten
Erkläre den Teufelskreis der Schulverweigerung
Schulbezogenes Vermeidungsverhalten(steigende Fehlzeiten)
-> Rückstände im Lehrstoff
-> Komptetitve Ausrichtung des Schulsystems
-> Schulische Verlierer
-> Nachlassende Lernmotivation und mentale Distanzierung
verstärkt Kreislauf
Langfristig: Chronifizierung der Schulverweigerung —> Langzeitfolgen für die Lebensperspektive
Erkläre das Aversionsbedingtes Schulschwänzen
Auslöser: ablehnende Einstellung von Schülern gegenüber Schule/Unterricht oder Lehrkraft
Verhalten: regelmäßiges Fernbleiben des Unterrichts, Zuspätkommen, attraktivere Beschäftigungen nachgehen statt Schule
Familiäre Risikofaktoren: Armut, geringe Bildungsambitionen, geringe erzieherische Aufsicht, wenig Unterstützung der Eltern
Problem wird verschärft durch: häufig dissoziative Verhaltensmuster -> Delinquenz, Aggresionen, Drogenmussbrauch
Folgen: Misserfolge —> schlechte Leistung, Klassenwiederholungen, keine Lernotivation , Vermeidungsverhalten etc
Was ist ein häufiger Verlauf beim Aversionsbedingten Schulschwänzen
Schulaversion-> schulschwänzen-> Dropout
Wodurch wird aversionsbedingtes Schulschwänzen nochmal verstärkt
häufig gemeinsames Auftreten mit dissozialen Verhaltensmustern
-> Delinquenz
-> aggressive Konfliktregelung
-> Drogenmissbrauch
Welches Verhalten zeigt man beim Aversionsbedingten Schulschwänzen
regelmäßiges Fernbleiben des Unterrichts
häufiges Zuspätkommen
Ausführen attraktiverer Beschäftigungen während Schulzeit
Welche Familiären Risikofaktoren spielen beim Aversionsbedingten Schulschwänzen eine Rolle
Armut
geringe Bildungsambitionen
geringe erzieherische Aufsicht
wenig Unterstützung der Eltern
Erkläre Angstbedingte Schulvermeidung
Auslöser: Angst -> als negativ empfundener emotionaler Zustand, der auf eine als bedrohlich erlebte Situation zurückzuführen ist und zu Vermeidungsverhalten führen kann
Formen:
Häufig Somatisierung -> Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen
Indiziertes Vorgehen: diagnostische Klärung und Therapie
Definiere Angst
als negativ empfundener emotionaler Zustand, der auf eine als bedrohlich erlebte Situation zurückzuführen ist und zu Vermeidungsverhalten führen kann
Was ermöglicht Wissenvermittlung und ist eine Gelegenheit, in das Gemeinschafsleben hineinzuwachsen
Ein regelmäßiger Schulbesuch
-> ist dem Kindeswohl förderlich
Was ermöglicht die Kompetenzvermutung zugunsten der Länder
Gesetze der Schulpflicht werden auf Länderebene beschlossen
Welche Ausnahmen bestehen bei Fernbleibe des Unterrichts
Ausnahme bei Vorlage einer entschuldigung - Krankheit, wichtige Ereignisse oder Berufe der Eltern
Rechtliche Grundlage der Persönlichkeitsentwicklung
Kinder haben Recht auf freie Entfaltung -> steht unter Schutz des Staates
Schulen = geschützter Rahemn
Gleichzeitig Aufgabe der Eltern: Wohl und Ausleben der Interessen ihrer Kinder zu sorgen
Rechtliche Grundlagen Schulbesuch
es ist festgelegt, dass Schulbesuch förderlich für Kindeswohl ist
denn:
-> Wissensvermittlung
-> Gemeinschaftsleben
Verweigern Eltern Schulbesuch= Vernachlässigung und Missbrauch der elterlichen Sorge -> Beeinträchtigug bis Kindeswohlgefährdung
-> tritt bei andauernden oder häufig wiederkehrenden schulischen Fehlzeiten ein
Definiere Kindeswohlgefährdung
gegenwärtige oder unmittelbar bevorstehende Gefahr, bei deren Fortdauer sich eine Kindeswohlschädigung voraussehe lässt
Rechtliche Grundlage Schulpflicht
Kompetenzvermutung zugunsten der Länder
-> Gesetze zur Schulpflicht werden auf Länderebene beschlossen
Schulpflicht ab dem 6. Lebensjahr
Allgemeine Schulpflicht: 8 bis 10 Jahre
Berufsschulpflicht: 1-3 Jahre (Ausbildung oder Berufsschule)
Inkludiert auch schulische Aktivitäten außerhalb des Unterrichts wie Praktika oder Ausflüge
Inwiefern Rechtlicher Konflikt bei Schulpflicht
Zum einen: Einschrnkung der freiheitlichen Grundrechte
Zum anderen: Verpflichtung ermöglicht kostenfreie Schulbildung für jedes Kind
Was passiert bei Missachtung der Schulpflicht
rechtliche Konsequenzen:
unentschuldigtes Fehlen gilt als Ordnungswidrigkeit
-> Ausnahme bei entschuldigtem Fehlen -> Krankheit, wichtige Ereignisse, Berufe der Eltern
Konsequenzen ab 5-10 unentschuldigten Fehltagen -> je nach Bundesland 2500Euro Bußgeld oder Freiheisstrafe bis zu 6 Monaten
nicht rechtliche Konsequenzen:
Negative psychosoziale Entwicklung
Hohes Delinquenzrisiko (Straffälligkeit)
Fehlender Schulabschluss = erschwerte berufliche Integration
Wie lang geht Allgemeine Schulpflicht
9-10 Jahre
Konsequenzen bei mIssachtung der Schulpflicht
2500 Euro Bußgeld
Freiheitsstrafe bis zu 6 Monaten
-> je nach Bundesland
Inwiefern ist regelmäßiger Schulbesuch dem Kindeswohl förderlich
Wissenvermittlung
Gemeinschaftsleben
Ist Bildungs- und Erziehungsauftrag dem elterlichen Erziehungsrecht- und verantwortung gleichgeordnet
Beides ist aus Sicht des Bundesverfassungsgericht gleichgeordnet, ja
Schulische Aktivitäten außerhalb des Unterrichts rechtlicher Rahmen
Schulpflicht inkludiert auch dies
Nenne die Ziele von pädagogischer Prävention
-> Verstärkung + Förderung der Anwesenheit + Teilhabe am Unterricht und am schulleben
-> Sinnvoller und nachhaltier Umgang mit Fehlzeiten
-> Lebens- und Lernbedingungen für Schüler verbessern
Präventive Maßnahme durch Schule+ Lehrer: Haltung gegenüber Schulabsentismus
einheitliche Entschuldigungsregelung einführen
Schülern vermitteln, dass ihr Fehlen der Schule nicht gleichgültig ist
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