2.1 Systeme der Deckungsbeitragsrechnung
Nenne die Arten von Deckungsbeiträgen
Absoluter Stückdeckungsbeitrag
Soretendeckungsbeitrag
Gesamtdeckungsbeitrag
Deckungsfaktor
Wann wendet man ihn an?
Wie wird er berechnet?
Wird angewendet, um zu beurteilen:
wie viel ein einzelnes Produkt / Stück zur 👉 Deckung der fixen Kosten beiträgt
ob ein Produkt überhaupt sinnvoll produziert oder verkauft werden sollte
Sortendeckungsbeitrag
Auf welche Größe beziehte sich?
Wann wird er verwendet?
Auf eine Sorte bzw. Produktart
Zur Unterstützung von Sortimentsentscheidungen
Alternativ
Wie verhalten sich Sortendeckungsbeitrag und Gesamtdeckungsbeitrag bei einem Einproduktunternehmen?
Wofür wird der Gesamtdeckungsbetrag genutzt?
Wir er berechnet?
sie sind identisch
Der Gesamtdeckungsbeitrag wird genutzt, um
zu prüfen, ob die fixen Kosten des Unternehmens gedeckt werden,
zu beurteilen, ob und in welcher Höhe ein Betriebsergebnis (Gewinn/Verlust) entsteht,
den wirtschaftlichen Erfolg des gesamten Unternehmens zu bewerten.
Berechung: Summe Sortendeckungsbeitrag
Wann wird der Dekungsfaktor verwendet?
Nenne typische Anwendungsfälle
Deckungsgrad verwendet man, wenn man nicht den absoluten Beitrag, sondern den relativen Beitrag beurteilen möchte.
Vergleich verschiedener Produkte oder Sorten → Welches Produkt ist relativ profitabler?
Sortimentsentscheidungen, wenn Produkte unterschiedliche Preise oder Mengen haben
Priorisierung bei Engpässen
Erfolgsanalyse, unabhängig von absoluten Umsatzhöhen
Einstufige Deckungsbeitragsrechnung
Was ist die einstufige Deckungsbeitragsrechnung?
Wofür wird die entstehende Differenz verwendet?
Wie wird mit den Fixkosten umgegangen?
Welche Einschränkungen gibt es?
Warum sind Fixkosten nicht langfristig fix?
Auf welche Art von Entscheidungen ist das Direct Costing beschränkt?
Für welche Entscheidungen wird es eingesetzt?
Eine Deckungsbeitragsrechnung, bei der variable Kosten von den Verkaufserlösen abgezogen werden.
DBR = Verkaufserlöse - variable Kosten
Zur Deckung des gesamten Fixkostenblocks.
Der Fixkostenblock wird en bloc gedeckt, ohne weitere Aufschlüsselung.
Es kann nicht ermittelt werden, welche Fixkostenbestandteile von welchen Produkten, Bereichen oder Zeitpunkten gedeckt werden.
Nicht alle Fixkosten sind langfristig fix.
Weil Fixkosten mit zunehmendem Betrachtungszeitraum teilweise variabel werden, z. B. kalkulatorische Abschreibungen durch Änderungen im Anlagenbestand und in der Bewertung.
Auf kurzfristige Entscheidungen.
Ermittlung der Gewinnschwelle (Break-even)
Operative Entscheidungen zum Produktions- und Absatzprogramm
Ermittlung kurzfristiger Preisuntergrenzen
Entscheidungen über Zusatzaufträge
Kurzfristige Verfahrenswahl
Kurzfristige Make-or-Buy-Entscheidungen
Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung
Was ist die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung?
Wie wird der Fixkostenblock behandelt?
Welche Bezugsobjekte können verwendet werden?
Wie wird die Anzahl der Stufen festgelegt?
Welche Fixkosten werden einem Bezugsobjekt zugerechnet?
Wozu dient die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung in Bezug auf den Zeithorizont?
Welche Vorrausetzungen gelten für die Anwendung?
Wofür wird die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung eingesetzt?
Ein Verfahren zur stufenweisen Unterteilung des Fixkostenblocks.
Er wird auf verschiedene Bezugsobjekte aufgeteilt.
Z. B. Produkte, Produktgruppen oder das Unternehmen.
Individuell.
Fixkosten, die bei einem Verzicht auf das Objekt zukünftig – mehr oder weniger langfristig – abgebaut werden können.
Zur Vorbereitung von Entscheidungen für unterschiedliche Zeithorizonte.
Anforderungen:
Ein Mehrproduktunternehmen oder mehrere Ausprägungen eines Bezugsobjekts (z. B. Vertriebswege, Filialen).
Hoher Fixkostenanteil mit großem Anteil nicht produktspezifischer Fixkosten.
Eine verursachungsgemäße Zurechenbarkeit der Fixkosten auf die Stufen.
Anwendungsfälle:
Langfristige Programm- und Absatzplanung
Vertriebserfolgsrechnung
Filialplanung
2.2 Break-Even-Analyse
Wovon hängt der Erfolg einzelner Produkte stark ab?
Warum beeinflusst der Auslastungsgrad die Fixkostentragung?
Was begrenzt den Verlauf von Kosten und Erlösen?
Welche zentrale Frage stellt sich vor Erreichen der Maximalbeschäftigung?
Womit befasst sich die Break-even-Analyse?
Was zeigt die Break-even-Analyse?
Von Beschäftigungsschwankungen.
Weil die Fixkostentragung einzelner Produkte und Produktgruppen vom Auslastungsgrad der Gesamtkapazität abhängt.
Mit dem Erreichen der Kapazitätsgrenze.
Ob Umsatzerlöse die Gesamtkosten bzw. Deckungsbeiträge die Fixkosten decken.
Mit der genauen Lage der Gewinnschwellenmenge.
Erlöse, Kosten, Gewinne, Verluste und Deckungsbeiträge in Abhängigkeit vom Beschäftigungsgrad.
Grundmodelle der Break-Even-Analyse
Welche elementaren Bausteine gibt es?
Welche Verfahren gibt es?
Umsatz-Gesamtkosten-Modell
Deckungsbeitragsmodell
Was gilt im Break-even-Punkt?
Welche Kosten verursacht eine zusätzliche Einheit im Break-even?
Was passiert, wenn der Break-even überschritten wird?
Wie hoch ist der Gewinn pro zusätzlicher Einheit?
Welche elementaren Bausteine gibt es in einer Break-Even Analyse?
Wie wird das berechnet?
Was gilt an der Gewinnschwelle?
Stell das mal bitte grafisch dar
Wie berechnet man m?
Alle Kosten, einschließlich der gesamten Fixkosten des Unternehmens, sind gedeckt.
Keine weiteren Fixkosten.
Jede zusätzlich verkaufte Einheit erbringt einen Gewinn.
In Höhe des Stückdeckungsbeitrags.
Dckungsbeitrag = Fixkosten
Planung des Gewinns mit der Break-Even Analyse
Wozu dient die Break-even-Analyse bei der Gewinnplanung?
Was kann mit der Gewinnschwellenbestimmung zusätzlich ermittelt werden?
Zur Prüfung, ob ein gewünschter Gewinn erreichbar ist.
Welche Menge erreicht werden muss, um den gewünschten Gewinn zu erzielen.
Ausblick: Mehrproduktunternehmen
Warum gibt es im Mehrproduktunternehmen viele Gewinnschwellen?
Wie lassen sich die Kombinationsmöglichkeiten bei zwei Produkten grafisch darstellen?
Was entsteht bei drei oder mehr Produkten?
Warum sind diese Berechnungen für Entscheider wenig hilfreich?
Welche Vorgehensweise wird deshalb häufig gewählt?
Unter welcher Voraussetzung ist diese Vorgehensweise möglich?
Weil mit jedem weiteren Produkt die Zahl der Produktmengen-Kombinationen steigt.
Als Gerade.
Mehrdimensionale Gebilde.
Wegen der hohen Komplexität und geringen Entscheidungsrelevanz.
Für jedes Produkt wird eine eigene Break-even-Analyse durchgeführt.
Wenn die gesamten Fixkosten jedem einzelnen Produkt zugeordnet werden können.
2.3 Produktions - und Absatzprogramm
Wann stellt sich die Frage nach der Programmpolitik?
Was wird im Rahmen der Programmpolitik überprüft?
Welches Ziel verfolgen diese Analysen?
Welche Rahmenbedingungen können in Szenarien berücksichtigt werden?
Welche weiteren Analyseansätze sind möglich?
Wenn mehr als ein homogenes Produkt oder eine homogene Dienstleistung hergestellt wird.
Ob durch eine Veränderung der Prioritäten in der Programmzusammensetzung ein höherer Gewinn erzielbar ist.
Die Gewinnsteigerung.
Gegebene Markt-, Wettbewerbs- und Absatzbedingungen.
Die Berechnung von Umweltreaktionen auf Programmveränderungen oder die Berücksichtigung absatzpolitischer Verflechtungen.
Rahmenbedingungen
Wovon hängt die konkrete Durchführung der optimalen Programmgestaltung ab?
Planungsfrist
Höchst- und Mindestmengen
Engpässe
Was gilt bei kurzfristigen Planungszeiträumen?
Was sind sprungfixe Kosten?
Was gilt in der langfristigen Betrachtung?
Fixkosten und Kapazitätsgrenzen bleiben konstant.
Kosten, die durch Kapazitätsausweitung entstehen.
Kapazitäten und Fixkosten sind von Entscheidungen abhängig.
Was muss die Programmoptimierung berücksichtigen?
Wodurch können Höchst- und Mindestmengen entstehen?
Was zeigt dies für die Unternehmenspraxis?
Höchst- und Mindestgrenzen einzelner Sorten.
Marktpotenzial oder langfristige Verträge.
Die Notwendigkeit der Zusammenarbeit verschiedener Unternehmensbereiche.
Wann entstehen Engpässe?
Nenne Beispiele für Ursachen von Engpässen.
Wenn die Nachfrage nach Produktionsfaktoren größer ist als das Angebot.
Maschinenbeschränkungen, Materialknappheit, Personalmangel, Raumengpässe.
2.4 Weitere Anwendungsbereiche der einstufigen Deckungsbeitragsrechnung
Welche weiteren Anwendungsbereiche hat die einstufige Deckungsbeitragsrechnung?
Wann werden diese Fragestellungen komplexer?
Wovon hängt die zunehmende Komplexität ab?
Anwendungsbereiche:
Ermittlung von Preisuntergrenzen
Entscheidung über Zusatzaufträge
Optimale Verfahrenswahl in der Produktion
Make-or-Buy-Entscheidung (jeweils kurzfristige Perspektive)
Mit zunehmender Produktanzahl und bei Vorliegen von Engpässen.
Von der Anzahl der Produkte und der Existenz eines oder mehrerer Engpässe.
Kurzfristige Preisuntergrenze
Wann sind Preisgrenzen relevant?
Wie sind Preisgrenzen grundsätzlich einzuordnen?
Für welchen Zeitraum gelten Preisgrenzen?
Warum stellen Preisgrenzen kritische Werte dar?
Wie hoch ist die kurzfristige Preisuntergrenze ohne Engpass?
Warum trägt jeder Preis oberhalb der Preisuntergrenze zur Fixkostendeckung bei?
Was passiert bei Preisen unterhalb der variablen Kosten?
Warum darf daraus keine generell nachgiebige Preispolitik abgeleitet werden?
Welche situativen Faktoren sollen bei der Entscheidung berücksichtigt werden?
Welche Rolle spielt die Kostenrechnung bei dieser Entscheidung?
Wenn Produkte weitestgehend zu einem einheitlichen Preis angeboten werden.
Als relative Größen.
Nur für eine bestimmte Entscheidungssituation.
Weil ihr Über- oder Unterschreiten bestimmtes Handeln auslöst.
In Höhe der variablen Kosten (Unterbeschäftigung, kein Engpass).
Weil jeder darüberliegende Preis zur Deckung der Fixkosten beiträgt.
Jeder Absatz führt zu unmittelbaren Verlusten.
Weil weiterhin Fixkosten zu decken und ein positives Betriebsergebnis zu erzielen sind.
- Wie viele Fixkosten sind schon gedeckt?
- Kann ein niedriger Preis später wieder erhöht werden?
Sie ist nur ein Teilkriterium der Entscheidung.
Zusatzaufträge
Wann ist die Preisermittlung für Zusatzaufträge relevant?
Welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein?
Wann ist Preisdifferenzierung möglich?
Nenne ein Beispiel für Preisdifferenzierung bei Zusatzaufträgen.
An welcher Entscheidungslogik orientiert sich die Preisermittlung?
Worin liegt der Unterschied zur kurzfristigen Preisuntergrenze ohne Engpass?
Wenn ein Unternehmen kapazitätsmäßig noch nicht ausgelastet ist und Preisdifferenzierung betreiben kann.
Freie Kapazitäten und Preisdifferenzierungsmöglichkeiten.
Wenn abgrenzbare Teilmärkte existieren.
Ein Bauunternehmen mit auftragsindividuellen Angeboten abhängig von der Auslastung.
An der Logik der kurzfristigen Preisuntergrenze ohne Engpass.
Preispolitische Überlegungen sind aufgrund abgrenzbarer Teilmärkte von abgeschwächter Bedeutung.
2.4 Weitere Anwendungsbereiche der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung
Was ist die Grundidee der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung?
Welche Überlegung liegt der stufenweisen Fixkostenzuordnung zugrunde?
Wie sollte die Gliederung der Bezugsobjekte erfolgen?
Welche Fixkostenstufen werden nach Mellerowicz unterschieden?
Der Fixkostenblock wird stufenweise auf verschiedene Bezugsobjekte unterteilt.
Dass bei Verzicht auf ein Bezugsobjekt auch die damit verbundenen Fixkosten – mehr oder weniger langfristig – entfallen würden.
Unternehmensindividuell.
Produktbezogene Fixkosten, Erzeugnisgruppenfixkosten, Kostenstellenfixkosten, Bereichsfixkosten, Betriebs- bzw. Unternehmensfixkosten.
Was sind produktbezogene Fixkosten?
Was sind Erzeugnisgruppenfixkosten?
Was sind Kostenstellenfixkosten?
Was sind Bereichsfixkosten?
Wie werden die restlichen Fixkosten behandelt?
Fixkosten, die einer Produktart, aber nicht als variable Stückkosten einem Kostenträger zugeordnet werden können.
Fixkosten, die eindeutig einer Gruppe von Erzeugnissen zugeordnet werden können.
Fixkosten, die eindeutig einer Kostenstelle, nicht aber einzelnen Kostenträgern zuordenbar sind.
Fixkosten, die in Bereichen anfallen, denen mehrere Kostenstellen/Abteilungen zugeordnet sind.
Als Betriebs- oder Unternehmensfixkosten.
Stelle die Grundstruktur der einstufigen und mehrstufigen DBR dar
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