Trennmethoden:
1a) Nenne 3 chromatographische Methoden zur Trennung und erläutere die jeweilige Trennung kurz
1b) 3 AS (Asp, Ala, Arg) liegen bei pH7 vor. In welcher Reihenfolge eluieren die AS in einem Kationenaustauscher? Erläutere die Antwort mittels Strukturformeln
1c) bei einem Anionen-Austauscher werden Immunglobuline bei pH7 eluiert und Serumalbumin bei pH4. Was sagt dies über die Proteine aus?
1a)
-> Größenausschlusschromatographie = Trennung nach Größe durch Poren
-> Ionenaustauschchromatographie = Trennung nach Ladung
-> Affinitätschromatographie = Trennung nach Affinität zu den jeweiligen Liganden (reversible Bindung)
Isoelektrische Fokussierung
Proteine werden nach Ladung aufgetrennt
DC (Dünnschichtchromatographie)
Adsorptionschromatographie
durch unterschiedliche Polaritäten der Substanzen mit der stationären Phase
GC (Gaschromatographie)
beruht auf Adsorptions- oder Verteilungsvorgängen
Trennung durch Siedepunkt; durch Dampfdruck und Polarität
Temperaturgradient möglich
HPLC (High performance liquid Chromatographie)
Mechanismen der Flüssigchromatographie: Adsorption, Massenverteilung, Ionenaustausch, Molekularausschluss oder stereochemischen WW
1b)
Kationenaustauscher: tragen Carboxymethylgruppen, die bei neutralem pH negativ geladen sind.
binden positiv geladene Proteine
negativ-geladene und neutrale laufen durch.
-> basische Bestandeile werden linear fixiert.
-> bei pH 7 =Aspartat, daher deprotoniert, negativ geladen
-> bei pH7 =neutral. Zwitterion, daher elektrisch neutral
-> bei pH7 positiv. guanidinogruppe ebenfalls positiv.
=> Asparaginsäure ist negativ geladen, kann nicht binden. Eluiert zuerst.
=> als zweites Alanin. Da neutral geladen und klein. Kann kaum an Kationenaustauscher binden.
=> Arginin ist positiv geladen aber größer eluiert zuletzt. Bindet an Kationenaustauscher.
1c)
Anionenaustauscher: haben als stationäre Phase positiv geladene DEAE-Gruppen. Binden daher aus dem durchfließenden Gemisch anionische (negativ geladene) Protiene
-> die Immunglobuline (IgG) können bei pH7 eluieren und müssen daher aus neutrale oder positiv geladen sein.
kann nicht mehr an Anionenaustauscher binden, da nicht negativ geladen. Isoelektrischer Punkt wird bei pH = 7 sein.
-> Serumalbumin bei pH4.
Coenzym:
2a) Wo kommt Biotin vor? Nenne das dazugehörige Vitamin. Wofür ist es da? Nenne 2 Stoffwechselwege, in denen Biotin eine Rolle spielt und erkläre seine Rolle
2b) Thiamin, welches Vitamin, in welcher Form ist es katalytisch aktiv, wo kommt es vor, nenne 2 Enzyme in denen es eine Rolle spielt.
2a) Biotin
Vitamin B7 = Vit H
Aufgabe: Biotin carboxyliert oder transferiert Carboxylgruppen
-> Enzyme:
Pyruvat-Carboxylase bei Gluconeogenese
Carboxylierung von Pyruvat fürht zu Malat
-> Enzym nutzt Biotin als prostetische Gruppe, um eine Carboxylgruppe auf Pyruvat zu übertragen.
In Acetyl-CoA-Carboxylase in Fettsäuresynthese
Carboxylierung von Acetyl-CoA führt zu Malonyl-CoA
-> N1 von Biotin wird unter ATP-Verbrauch mit Carboxylgruppe (z.B. aus Bicarbonat) verbunden. Die aktivierte Carboxylgruppe wird übertragen.
auch NADPH+H+ (Vit.B3) und ATP
2b) Thiamin
Vitamin B1
Katalytisch aktive Form: TPP = Thiamindiphosphat/ Thiaminpyrophosphat
Enzyme:
-> Pentosephosphatweg: Transketolase
-> Pyruvat-Dehydrogenase-Komplex
in MitochondrienMATRIX wird damit Pyruvat zu Acetyl-CoA decarboxyliert, dabei dient Thiaminpyrophosphat als Coenzym der Pyruvatdehydrogenase; spaltet CO2 ab.
Metabolismus:
3a) Wie erzeugen Erythrozyten Energie?
besitzen kein Mitochondrium
3b) Wie ist die Struktur von Glutathion? Welche Aufgabe erfüllt es?
3c) Bei der Erkrankung hämolytische Anämie handelt es sich um ein Enzymdefekt (wenn Peroxid haltige Lebensmittel aufgenommen werden). Welches Enzym ist betroffen und wie kommt es zur Anämie
3a)
Erythrozyten und Nierenmark sind auf Glucose als Energielieferant angewiesen.
Erys haben keinen Zellkern, daher keine Mitochondrien und können nur so an Energie kommen.
Energieerzeugung durch anaerobe Glykolyse! = Lactat-Produktion
Glucose + 2ATP -> 2 Glycerinaldehyd-3-phosphat
+ 2 NAD+ + 4 ADP -> 2 Pyruvat + 2 NADH + 4 ATP
3b)
Tripeptid bestehend aus: Glu (Glutamin), Cys und Gly
Peptidbindung und Isopeptidbindung (Glu über Seitenkette, daher Gamma-Carboxylgruppe verknüpft)
-> Funktion: GSH-Peroxidase!
Eliminierung von Peroxiden und andere Reduktionsprozesse
-> GSH-Reduktase
umkehrreaktion
NADPH + H+ wird dabei zurückgebildet zu NADP+
rote Blutkörperchen benötigten viel Reduktionsmittel NADPH. Vor allem für Regeneration von Glutathion!
-> wirkt als Antioxidans geg Peroxide!
-> und zur Reduktion von oxidiertem Hämoglobin
3c)
-> bei dieser Anämie kommt es zur Mutation im Hämoglobin. Austausch von Glutaminsäure mit Valin. => Hämoglobin neigt zu Agglomeration => Zerfall der Erys, daher Anämie.
bei Trägern des Gendefekts für Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase (G6PDH) => Schlüsselenzym des Pentosephosphatwegs; werden Erythrozyten zu Schwachsetllen und es kann sich zu einer schweren hämolytischen Anämie entwickeln!
bei bestimmten Medis oder verzehr pfl. Produkte wie Favabohnen, führen zur erhöhten Produktion von Peroxiden! Damit zur massiven Oxidation von Membranlipiden und zum beschleunigten Erythrozytenabbau.
(Vorteil: Selektions: Schutz vor Malaria)
Zellzyklus:
nenne Kontrollpunkte des Zellzyklus und welche Enzyme sie regulieren (gemeint waren genaue CDK`s)
Kontrolle der Mitose
Metaphase-Kontrollpunkt => CDK1/ CyclineB
G1-Kontrollpunkt => CDK4/6 + Cycline D, CDK2 + Cycline E
G2-Kontrollpunkt => CDK1/ CyclineB
——————————————————————————————
-> Zellzykluskontrolle
Zellen, die einer ionisierenden Strahlung ausgesetzt werden, unterbinden gezielt den Abbau von p53, das daraufhin akkumuliert und den Zellzyklus am Kontrollpunkt in der späten G1-Phase anhalten kann.
-> Tumorsupressor: gewährt also der Zelle Zeit zur DNA-Reparatur und verhindert fatale Auswirkungen einer fehlerhaften DNA-Replikation in der S-Phase.
p53 wirkt auch als transkriptioneller Regulator. Nach DNA-Schädigung kann dieser Transkriptionsfaktor in tetramerer Form direkt an den Promotor des Gens von CDK-Inhibitor p21 binden.
-> dadurch wird die Expression von p21 hochreguliert.
neben dem Cyclin-E-CDK2-Komplex am G1/S-Übergang hemmt p21 bei genügend hoher Konzentration durch den Cyclin-D-CDK-Komplex, der über den Restriktionspunkt in der späten G1-Phase wacht
-> Zyklus hält an dieser Stelle an und giebt wiederum der Zelle Zeit für notwendige DNA-Reperaturen.
Massenspektrometrie:
Gebe an, wofür CID, ECD, ETD, ISD, PSD steht und erkläre kurz.
=> Sind alles Methoden zur Fragmentierung von Peptiden!
CID:
collision induced dissociation
Kollision mit Neutralteilchen (N2, Ar), führt zur Dissoziation und entstehung von Fragmenten.
gibt low- und high energy CID.
ECD:
electron capture dissociation
erzeugt primär b, c, y, z Ionen
Elektronenbeschuss führt zur Ionisierung und anschließender Fragmentierung
ETD:
Electron Transfer Dissociation
kleine Moleküle werden ionisiert und übertragen anshcließend das Elektron aus das positiv geladene Molekül -> Fragmentiert.
ISD:
in source Decay
direkte Fragmentierung durch thermische oder radikalinduzierte Bindungsspaltung in der Quelle
Probe muss möglichst rein sein, da keine Ionenselektion möglich.
PSD:
post source decay
Zerfall metastabiler Analyten in feldfreier Driftstrecke durch Beschleunigung (Stoßaktivierung)
Sauerstofftransport
6a) Hämoglobin: Nenne die zugehörige prosthetische Gruppe, sowie das darin gebundene Ion
6b) Nenne ein Sauerstofftransportierendes Protein in den Muskeln
6c) Zeichne die Sauerstoffbindungskurve für die Proteine aus a) und b). Erkläre die unterschiede auf chemischer Grundlage
a)
Prostetische Gruppe: Häm; Ionische Gruppe: Fe2+
Protoporphyrin IX-Einheit (Tetrapyrrolring) mit Fe2+ komplexiert
das Eisenion der Hämgruppe ist über Histidin an die Proteinmatrix gebunden.
T- und R- Zustand: Konformationsänderung der Untereinheiten wenn Sauerstoff bindet. Fe2+ wird in die Ebene des Häm- Rings gezogen. der proximale Histidinrest wird mitgezogen und über die Helix F wird eine Konformationsänderung induziert.
b)
Myoglobin!
c)
Myoglobin
-> die O2-Bindungen sind unabhängig voneinander
-> Sauerstoffkurve: Hyperbolischer Kurvenverlauf
Anfangs kommt es zum starken Anstieg, da es genug O2-Bindungsstellen existieren.
Kurve flacht ab, da nicht mehr so viel O2- Bindungsplätze existieren
Hämoglobin:
-> O2-Bindungen sind abhängig voneinander!
-> Sauerstoffkurve Hämoglobin: Sigmoidale Sättigungskurve
Positiver-kooperativer Effekt:
-> durch die O2-Bindung an einer Domäne kommt es zur Konformationsänderung der benachbarten Domäne und somit zur Änderung der Ligandenaffinität
-> es kommt zur verbesserten Bindung mit O2
-> das erklärt das Plateau in der Kurve
Hämoglobin ist bei niedrigem Sauerstoffgehalt des Blutes wenig gesättigt, bei hohem allerdings hoch.
eine protoporphyrin-IX-EInheit bindet in ihrem Zentrum ein Fe2+. 4 der 6 möglichen Koordinationsstellen des 2-wertigen Ions werden dabei besetzt. Die restlichen 2 von Histidin (Anker der Proteinmatrix) und O2
Myoglobin ist dagegen schon bei niedrigem O2-Partialdruck hoch gesättigt.
das O2-Bindungsvermögen von Hämoglobin ist in diesem Gewebe stark herabgesetzt, während das Myoglobin bereits ein starkes Aufnahmevermögen zeigt. So bleibt der Sauerstoff in der Muskelzelle und wird nicht wieder abtransportiert.
das Hämoglobin kann dann ungesättigt wieder in Richtung Lungenkapillaren geführt und erneut gesättigt werden.
-> Kombination ermöglicht den Übertrag von Sauerstoff von Häm auf Myoglobin im vorerst hypoxischen Muskelgewebe.
Immunantwort:
7a) Skizziere Antikörper: Ig G, M und A. Erkläre an den AK den allgemeinen Aufbau eines AK.
7b) Was bedeutet Opsonierung?
7a)
Allgemeiner Aufbau:
bestehend aus 2 schweren und 2 leichten Ketten
-> beide schweren Ketten sind durch 2 Disulfidbrücken verbunden
-> die schweren und die jeweils leichten Ketten sind über eine Disulfindbrücke verbunden.
-> bilden eine Y-Struktur
obere Arme des Y ist die F(AB)-Region
-> enthält die Hypervariable Region mit dem Paratop (=Bindungsstelle für Antigene)
untere Arme des Y ist die Fc-Region
7b)
Opsonierung
= Prozess, bei dem ein Fremdkörper mit bestimmten Molekülen (Opsine) makiert
dient zur Erkennung und Aufnahme der AK durch Phagozytose
————————————————————————————-
Opsonierung ist der Prozess der “Markierung”. Krankheitserreger (z.B. Bakterien) werden durchs Immunsystem, d.h. mit Antikörpers (IgG) und Komplementfaktoren (C3b) markiert um diese für Fresszellen wie Makrophagen erkennbar zu machen.
Die Opsonierung von Pathogenen: Dabei werden aktivierte Komplementfaktoren auf der Oberfläche von Pathogenen abgelagert, die durch Komplementrezeptoren von Phagozyten erkannt werden
RNA und Prozessierung
8a) Was ist ein Promotor?
8b) RNA-Prozessierung erklären und dazugehörige Enzyme nennen (3 Schritte)
8c) Was ist RNA-Editing und welchen Vorteil bringt es?
8d) Was machen Transkriptionsfaktoren? Ein Bsp. nennen mit genauer Funktion
8a)
Promotor = Startregion auf der DNA für die Transkription der Genexpression
Promotor ist die Bindungsstelle für RNA-Polymerase. Startpunkt der Transkription. Ist ein Abschnitt der DNA, der die Expression eines Gens reguliert
8b)
RNA-Prozessierung = mRNA wird zu prä-mRNA umgewandelt.
Poly(A)-Schwanz bindet am 3’-Ende der mRNA
Guanosin bindet am 5’-Ende und wird methyliert => 5’-Kap
Spleißosom spleißen die mRNA, sodass Introns (nichtcodierende Sequenz) herausgeschnitten und Exons (codierende Abschnitte9 zusammen kommen.
—————————————————————————————-
Die Prozessierung erfolgt im Zellkern und umfasst drei Reaktionen:
-> 1. 5’Capping: Ein 7-Guanylrest wird an das 5‘-Ende der Prä-mRNA geheftet
-> 2. Spleißen: Entfernen der Introns und Verknüpfung der Exons (am Spleißosom)
-> 3. Polyadenylierung: Poly(A)-Schwanz aus 50-250 Adeninresten wird an das 3‘-Ende geheftet.
8c)
RNA-Editing = Basenabfolge der RNA wird nach der Transkription gezielt verändert
-> Vorteil: erhöht die Proteinvielfalt (Diversität)
———————————————————————————
RNA-Editing vergrößert wie die modifikation von primär-Transkripten durch alternatives Spleißen, die Zahl der Proteinbaupläne.
RNA-Editing ist die posttranskriptionale Veränderung der Nucleotidsequenz einer mRNA
-> das Editing kann die Instruktionen einer mRNA gezielt verändern und dem codierten Protein neue Eigenschaften verleihen.
Alternatives Spleißen, variable RNA-Termination und RNA-Editing sind Variationen der Diversifizierung von Produktpaletten durch differenzielle Prozessierung ihrer Vorstufen.
8d)
Transkriptionsfaktoren = Proteine, welche die Genexpression regulieren, indem sie an spez. DNA-Sequenzen binden und die Polymerase-Aktivität regulieren-
=> p53 -> sorgt für die Expression von p21, welche den Zellzyklus stoppt.
————————————————————————————
Transkriptionsfaktor = Protein, dass an definierte DNA-Sequenzen bindet und so die Transkription reguliert.
-> Bsp.: Tumorsupressor-Protein p53
Tetramer mit dominant-negativen Effekt, d.h. eine defekte/mutierte UE resultiert in funktionslosem Tetramer
reguliert Zellteilung und Differenzierung
leitet Konz-bedingt den vorübergehenden Stillstand der Mitose ein, oder Apoptose der Zelle.
bei Defekt/ inaktivierender Mutation erfolgt keine Apoptose = maligne Zellproliferation
Hier weiter machen 9.2.26
limitierte Proteolyse
limitierte Proteolyse erklären und 3 Bsp nennen, wo dieser Mechanismus vorkommt.
limitierte Proteolyse = eine Peptidabspaltung aus einen großen Vorläuferprotein
Bsp:
Prolin -> Insulin
Prothrombin -> Thrombin
Trypsinogen -> Trypsin
—————————————————————————————
-> limitierte Proteolyse = proteolytische Prozessierung
Mechanismus der Aktivierung durch Spaltung einer oder weniger definierter Peptidbindungen
-> Aktivierung von Enzymkaskaden durch proteolytische Spaltung:
Verdauungsenzyme
werden als inaktive Form =Proenzyme, synthetisiert und durch limitierte Proteolyse (=> Spaltung einer oder weniger definierter Peptidbindungen) in ihre aktive Form übergeführt.
Blutgerinnungskaskade
6 der Gerinnungsfaktoren sind Serinproteasen und ein wieterer Faktor eine Transpeptidase (FXIII). Alle liegen im Plasma als inaktive Proenzyme vor. Limitierte Proteolyse überführt sie in die aktive Proteaseform. AUch die Hilfsfaktoren FV und FVIII erlangen ihre volle Funktionalität erst durch limitierte Proteolyse - primär durch Thrombin.
-> durch limitierte P. werden eine oder wenige Peptidbindungen der Zymogene gezielt gespalten. Nächste Ebene der Kaskade wird aktiviert.
DNA-Polymerase I
durch limitierte P. kann ein großes C-terminales Fragment von 67 kd erzeugt werden, das 3´5´-Exonuklease, sowie Polymeraseaktivität besetzt
Hormone/ -kaskaden
Proteohormone werden oft als inaktive Vorstufe hergestellt. Biosynthese von Insulin in eine prä-pro-Form, die erst nach proteolytischer Prozessierung die aktive Wirkform liefert.
Pro-Opiomelanocortin (POMC) (wird in der Adenohypophyse produziert) wird durch limitierte Proteolyse in die aktiven Hormone Adrenocorticotropes Hormon (ACTH), Melanocortin und beta-Lipotropin produziert.
Schwefel-Eisen-Zentren
was sind Schwefel-Eisen-Zentren, wo kommen sie vor? Nenne je 2 Enzyme und Stoffwechselwege in denen FeS-Zentren vorkommen.
Eisen-Schwefel-Zentren = Komplexe aus den Atomen Eisen und Schwefel
dienen als prosthetischen Gruppen in Komplexe
Aconitase im Citratzyklus
Komplexe der Atmungskette
Eisen wird spezifisch durch Schwefel koordiniert. Durch Cysteinreste kovalent gebunden
unabhängig von der Zahl der komplexierten Fe-Atome, können EIsen-Schwefel-Zentren immer nur 1 Elektron aufnehmen bzw. abgeben
-> unterschied zu 2-Elektronen-Donoren wie z.B. FMNH2
Vorkommen:
Aconitase
-> 2. Schritt des Citratcyklus
Fe4S4-Zentrum
Komplex I (= NADH-Dehydrogenase) der Atmungskette
hat als Cofaktoren FMN (Flavinomononucleotid), ein kovalent gebundenes Phosphopantethein und 8 verschiedene binucleäre => FeS2; und tetranucleäre => Fe4S4 = Eisen-Schwefel-Zentren.
diese Eisen-Schwefel-Zentren sind über Thiolgruppen von Cysteinresten der Polypeptidkette verankert
Komplex III (Cytochrom-C-Reduktase) der Atmungskette
Eisen-Schwefel-Protein: Riske-Protein
Enzymkinetik
11a) definiere Km und Kcat und erkläre wie sie die Enzym-Effizienz beeinflussen
11b) zeichne ein Lineweaver Burk-Diagramm, erkläre wie man aus dem Diagramm Kcat und Km berechnen kann und gib die Lineweaver-Burk-Gleichung an.
11a)
Km = Michaelis-Menthen-Konstante
-> gibt die Substratkonzentration an, die bei Halbmaximaler Reaktionsgeschwindigkeit vorherrscht.
-> beschreibt die Affinität eines Enzyms zu einem Substrat.
-> je höher, desto geringer die Affinität
Kcat = vmax/E0 = Wechselzahl
-> je größer, desto höher die Produktbildung.
-> geht darum zu erfahren, wie viele Substratmoleküle bei der Enzymsättigung pro Zeiteinheit umgesetzt werden.
Kcat/Km
Maß für die kat. Effizienz. Dient dazu die Leistungsfähigkeit eines Enzyms zu beurteilen.
den, hohe Affinität bedeutet nicht gleich hohe Umsatzrate. Man standatisiert die Trägheit des Enzyms gegenüber dem Substrat mit seiner Umsatzrate.
-> bei einer kompetetiven Hemmung:
vmx bleibt gleich
Km nimmt zu
-> bei reversibler:
Inhibitor und Substrat haben ähnliche Struktur, sie konkurrieren um das aktive Zentrum
= lineare (doppelt-reziproke) Darstellung der Enzymkinetik.
umgeformte Variante der Michaelis-Menthen-Gl.. Diese lineare Funktion erleichtert die Auswertung experimenteller Daten.
-> um die Leistungsfähigkeit eines Enzyms zu beurteilen dürfen Km und kcat nicht getrennt voneinander betrachtet werden.
enorm große Umsatzraten nützen nur dann etwas, wenn auch für Substratnachschub gesorgt wird. Das Enzym daher eine genügend hohe Substrataffinität besitzt.
Maß für die katalytische Effizienz => der Quotient kcat/Km
=> Km und v(max) werden experimentell bestimmt über die Lineweaver-Burk-Gleichung. Bei diesem Diagramm wird die reziproke Geschwindigkeit zur reziproken Substratkonzentration aufgetragen. Ist eine lineare Darstellung der Michaelis-Menthen-Gl.
Abzissenabschnitt = 1/vmax
Steigung = Km/vmax
kcat = vmax / [E]
E = Enzymkonzentration
24 2
SDS-Page
1a) Prinzip erklären unter Nennung der Funktion von SDS
1b) Welchen Einfluss hat die Konzentration des Gels auf die Trennung?
SDS-Page ist eine Unterart der Gelelektrophorese
dient zur qualitativen Zwecken
Probe wird mit SDS (Na-Dodecylsulafat) bearbeitet
-> Denaturiert das Protein => bricht dessen Proteinfaltung auf
-> es lagert sich an das Protein an, wodurch es eine negative Ladung enthält
Agarosegel ist eine radikalische Polymerisation von Acrylamid und Bisacrylamid
-> durch die Erhöhung der Konzentration, wird die Maschenweite geringer
-> SDS-Page dient der Trennung von Proteinen. Es lysiert die Cytoplasmamembran.
Unterart der Gelelektrophorese
SDS = Na-Dodecylsulfat; Page = Polyacrylamid- Gelelektrophorese
ist ein anionisches Tensid (Detergens)
denaturiert PROTEINE und maskiert deren Ladung.
-> ermöglicht Trennung nach Größe => Molekularsiebeffekt/Größenausschluss
-> die SDS-Proteinkomplexe sind negativ geladen und wandern zur Anode (+)
-> Prinzip:
Basiert auf den Einsatz eines diskontinuierlichen Puffersystems mit zwei unterschiedlichen Puffern und Gelschichten
Diskontinuität bezieht sich auf: Gelstruktur, pH-Wert der Puffer, Ionenstärke der Puffer, Art der Ionen im Gel und im Elektrodenpuffer.
Trenn- und Sammelgel unterscheiden sich in:- Variation der Acrylamidkonz. - der pH-Bedingungen innerhalb des Gels
-> Sammelgel: pH 6,8 besteht aus 0,4% SDS und 0,5M Tris/HCl- hat größere Porengröße -> konzentriert Proteine in einem dünnen Band bevor sie ins Trenngel übergehen
geringere Konzentration an Acrylamid => größere Maschenweite
pH niedriger = pH 6,8 (IEP von Glycin aus Puffer), daher Glycin ungeladen und Cl- geladen. Die Molalität der zu analysierenden (als Polyanionen vorliegenden) Proteine ist zwischen dem Chlorid und Glycin einzuordnen.
-> Chlorid gibt geschwindigkeit vor, der Rest folgt mit gleicher, konstanter Geschwindigkeit.
!Isotachyphorese!
-> Trenngel: pH 8,8 besteht aus 0,4% SDS und 1,5M Tris/HCl. -> hat kleinere Porengröße, Trennung der Proteine erfolgt nach ihrer Größe (weil Acrylamidkonzentration größer)
höhere Konzentration an Acrylamid => engere Maschen
pH 8,8 (höher), Proteine liegen als Polyanionen vor.
Trennung erfolgt wegen unterschiedlichen Retentionsverhaltens begründet auf den unterschiedlichen Proteingrößen
=> Größenausschluss
Skorbut:
2a) Was ist Skorbut und wodurch wird es verursacht?
2b) Zeichne und nenne die beiden unmodifizierten AS, die am Aufbau von Kollagen beteiligt sind
2c) einer der beiden AS hat einen Einfluss auf die Massenspektrometrie. Nenne diese und erkläre ihren Einfluss. Marcus
2a)
Skorbut ist eine Krankheit, die bei Vitaminmangel entsteht
-> ein essentieller Reaktionsschritt bei der Kollagensynthese ist die Hydroxylierung der Prolinreste durch Prolyl-Hydroxylase
-> das Enzym trägt eine Fe2+-Atom, welches während der Reaktion zu Fe3+ oxidiert
-> damit das Enzym wieder einsatzbereit ist, wird Vit. C (Ascorbinsäure) benötigt, um das Fe3+ zu Fe2+ zu reduzieren. Dabei entsteht Dihydroxyascorbinsäure.
-> ohne die Regeneration durch Vitmain C kommt es zum Erliegen der Reaktion und der Kollagenbiosynthese.
Prolin = Helixbrecher
beeinflusst die Stelle, wo die Peptidbindung gespalten wird
Skorbut resultiert durch Vitamin C Mangel. (Ascorbinsäure)
zur richtigen Funktion benötigen die Hydroxylasen von Prolin und Glycin Vitamin C als Cofaktor!
-> sonst fehlerhafte Biosynthese des Kollagens
Prolinhydroxylierung: Cosubstrat ist alpha-Ketoglutarat, das unter oxidativer Decarboxylierung zu Succinat wird. Die Prolyl-4-Hydroxylase trägt ein Fe2+ im aktiven Zentrum, was während der Reaktion zu Fe3+ oxidiert.
-> Cosubstrat Ascorbinsäure reduziert wieder zu Fe2+
-> bei einem Defizit von Vit.C kann Reaktion nicht mehr stattfinden (Stillstand), keine ordentliche Prolin-Hydroxy-Kollagen. => Resultat: Kollagenmangel (Erkrankung Skorbut)
2b)
Primärstruktur von Kollagen:
-> um die außergewöhnliche Anordnung in eine Tripelhelix zu ermöglichen, besitzen Kollagenprotomere eine spezielle Primärstruktur, mit häufigem Sequenzmotiv Gly-Xaa-Yaa
=> Glycin - Prolin - Hydroxyprolin
Glycinanteil: 30%, (Hydroxy-) Prolin 22%
Tripelhelix von Kollagen: 3 alpha-Helices bilden für dich jeweils linksgängige Helix aus. 3 dieser linksgängigen winden sich umeinander zu einer rechtsgängigen Tripelhelix zusammen! Diese Verdrillung bewirkt, dass sich unter Zug KEINE Faser herauslöst.
Kollagenbiosynthese:
Posttranslationale Modifikationen (PTMs) im Kollagen: Hydroxylierung, Glykosylierung, limitierte Proteolyse
dabei beteiligte AS:
-> Prolin: hydroxyliert
-> Lysin: hydroxyliert und glykosyliert
2c)
Lysin (K) und Glutamin (Q) sind nicht-isobar, haben aber sehr ähnliche Molmassen
-> K/Q-Unterscheidung durch HR-MS und Peptidabbau oder Derivatisierung möglich (AS-Analyse, Edmanabbau)
Antikörper:
3a) Monoklonale und Polyklonale AK jeweils definieren
3b) Wie werden sie jeweils hergestellt?
3c) Welche Funktion besitzt die variable und konstante Region des AK? Wo befinden sich diese Regionen? Dafür AK zeichnen und beide Regionen zuorndnen
-> zeichne gesamtes AK und bennen alle Bestandteile
monoklonale AK = AK, die sich gegen ein Epitop eines Antigens richtet
Polyklonale AK = AK, die (sich) gegen mehrer Epitope gleicher AG richten
Herstellung Polyklonale AK
Injektion des Antigens in ein Tier
Tier aktiviert B-Zellen, welche Polyklonale AK produzieren.
Tier wird mit Polyklonalen beinhalten Serum entnommen
Herstellung monoklonale AK
Injektion des AG in ein Tier
Tier produziert Mizellen (produzieren AK) und diese werden entnommen.
Mizellen werden mit Myelomzellen funktioniert
Es entstehen Hybridomzellen, welche AK produzieren und unsterblich sind
Klonieren + Reinigung
Variable Region: bilden das Paratop, wo das Epitop des AG binden kann
Konstante Region: spez. Funktion des AK wie Bindung an Fresszellen (Opsonierung)
-> monoklonale AK:
sind AK, die von einer einzigen B-Zelllinie produziert werden.
SInd daher nur gegen 1 spezifisches Epitop eines Antigens gerichtet.
-> polyklonale AK:
Mischung aus AK, die vom Serum immunisierter Tiere stammen.
Die AK stammen daher von verschiedenen B-Zelllinien ab und richten sich gegen verschiedene Epitope eines AG.
-> Monoklonale AK:
Maus wird mit AG immunisiert. Milz wird entnommen, Lymphozyten daraus gewonnen. Diese produzieren die AK gegen diverse Epitope des AG.
differenzierte Lymphozyten werden mit permanent-wachsenden-Myelomzellen fusioniert (können selbst keine AK produzieren). Zellgemsich wird in HAT-Medium kultiviert.
Dieser enthält Inhibitor der Nucleotidsynthese Aminopterin und die Nucleotidderivate Hypoxanthin + Thymidin
die fusionierten Zellen = Hybridomzellen. Sie werden durch Vereinzelung selektiert
-> 1 Hybridomzelleproduziert einen einzigen AK-Typ (den ihr lymphozytärer ANteil vor Fusionierung produziert hat)
=> dieser monoklonaler AK lässt sich praktisch unbegrenzt erzeugen.
-> Polyklonale Antikörper werden hergestellt, indem man ein Tier (z. B. Kaninchen, Ziege, Esel) wiederholt mit einem Antigen immunisiert, das ein fremdes Protein, Peptid oder andere Moleküle sein kann. Das Immunsystem des Tieres produziert daraufhin eine Mischung aus verschiedenen Antikörpern gegen unterschiedliche Bereiche (Epitope) des Antigens. Aus dem Blut des immunisierten Tieres wird das Serum gewonnen, aus dem die polyklonalen Antikörper (eine Mischung verschiedener Antikörper) isoliert und gereinigt werden
V = variable Region
sind die AG-Bindungsstelle
ist die Erkennungsregion; liefert ein strukturelles Gerüst für die hypervariable Schleife
-> hypervariable-Region: 3 Stück. sind besonders variabel. DIe hypervariablen Regionen der schweren und leichten Ketten liegen direkt nebeneinander und bilden zusammen die AG-Bindungsstelle
C = konstante Region
funktionelle Einheit des AK.
verantwortlich für die Immunabwehr, d.h. Wirkungs- und Effektormechanismus
Transporter:
4a) Welcher Transporter sorgt dafür, dass die intrazelluläre K+ Konzentration hoch bleibt?
4b) Funktionsweise des Transporters erklären
4c) durch Zugabe von Arzneistoffen wie z.B. Ouabain kommt es zur Hemmung des Transport. Welche Auswirkungen hat das?
4a)
-> Na+/ K+ -ATPase
aktiver Transporter, welcher durch ATP-Verbrauch 3 Na+ von intrazellulär zum extrazellu
die Na+-K+-ATPase schafft einen K+-Konzentrationsgradienten über der Zellmembran, der vom Cytosol zum Extrazellulärraum hin steil abfällt.
-> Na+-K+-ATPase importiert K+-Ionen in die Zelle (Verhältniss 2 K+ pro 3 Na+)
exportiert gleichzeitig mehr Na+
ungesteuert diffundieren durch offene, ungesteuerte Ruhemembrankanäle K+ mit dem Konzentrationsgradienten aus Zelle raus.
-> Intrazelluläre K+-Konzentration ist fast 30-mal höher als die extrazelluläre
4b)
in einem Zyklus exportiert die Na+-K+-ATPase 3 Na+ und imporiert 2 K+. Dabei wird 1 ATP hydrolysiert.
Na+-K+-ATPase erzeugen differenzielle Ionenverteilungen zwischen extra- und intrazellulär-Räumen und aufrechterhält.
ist ein heterotetramer aus 2 großen katalytischen alpha-UE und 2 zusätzlichen (akzessorischen) beta-Ketten
Pumpe hat mind. 2 verschiedene Konformationen, die zum Zellinneren/ Extrazellulärraum geöffnet werden. = Endo- und exo-Form
-> Endo-Form hat hochaffine Bindungsstellen für 3 Na+. Sobald Na+ bindet, katalysiert alpha-Kette unter ATP-Verbrauch die Autophosphorylierung eines Aspartatrests in der kat-alpha-UE.
-> Phosphorylierung treibt Pumpe in die exo-Stellung. Hat deutlich geringere Na+-Affinität, Na+ geht daher in den extrazellulärraum
-> exo-Form bindet nun 2 K+ mit hoher Affinität, was ihre Dephosphorylierung => Rückkehr der endo-Form ergibt.
-> Endoform hat geringe K+-Affinität und diese Ionen werden ins Cytoplasma abgegeben.
Wieso:
elektrogene Pumpen. Zum Aufbau von Membranpot.
stabilisieren Zellvolumen: Weil sie Ionen auspumpen, somit osmotisch bedingten Einstrom von Wasser entgegensteuern.
4c)
hemmt man die Na+-K+-ATPase der Erys durch den Pumpeninhibitor Ouabain, so akkumuliert Na+ in die Zelle.
-> Intrazelluläre Osmolalität steigt
-> sekundär strömt Wasser in die Zelle bis sie platzt.
=> Lyse der Zelle
Digitalis-Inhaltsstoffe: hemmen Na+-K+-Pumpe in der Plasmamembran von Kardiomyocyten
Mitochondrien
5a) Komportimente des Mitochondriums nennen. Für jedes Kompartiment 2 Stoffwechselwege angeben
5b) Wesentliche Schritte der Atmungskette unter Berücksichtigung des Protonengradienten nennen und kurz beschreiben.
5a)
-> Mitochondrium = Kraftwerk der Zelle. Produzieren aus Nährstoffen und O2, ATP und CO2. Betreiben die Zellatmung
äußere Membran
enthält spezielle Proteine für den Transport von Substraten in das innere.
Intermembranraum
Protonengradient wird aufgebaut, der für ATP-Synthse an innerer Membran entscheident ist.
innere Membran mit Einstülpungen (Cristae)
bei der oxidativen Phosphorylierung (=Atmungskette): Q-Zyklus im Komplex 3
-> Komplex 3 übeträgt die von Ubihydrochinon gelieferten e- via Eisen-Schwefel-Zentren auf Cytochrom C und transportiert gleichzeitig 2 H+ über die innere-Mitochondrienmembran
oxidative Phosphorylierung
Matrix
aerobe Glykolyse-> oxidative Decarboxylierung von Pyruvat: Pyruvat kat. durch Pyruvat-Decarboxylase zu Acetyl-CoA
Gluconeogenese: unter ATP-Verbrauch entsteht Oxalacetat
Citratcyklus
beta-Oxidation
Teile des Harnstoffzyklus
5b)
-> Atmungskette dient der Energiegewinnung aus Glucose (Aerober abbau von Nährstoffen)
-> Es werden 30 Moleküle ATP hergestellt
-> Komplex 1, 3 und 4 leiten Protonen aus der Matrix in den Intermembranraum (quasi das Cytosol der Mitochondrien), um mit dem Protonengradienten ATP-Synthese zu betreiben.
-> Die Enzyme sind in der inneren Membran.
NADH wandert zur inneren Mitochondrienmembran und gibt dort elektronen an Komplex 1 (NADH-Dehydrogenase) ab. Dieses gibt dann die Elektronen an das Lipidmolekül Ubichinon (Coenzym Q10) ab welches sich IN der Lipiddoppelmembran befindet. Dabei wird Energie frei, die genutzt wird, um Protonen aus der Matrix in den Intermembranraum zu pumpen.
Komplex 2 nimmt Elektronen von FADH2 an wobei es zu FAD wird und Elektronen an das Ubichinon weiter gibt. Dabei werden KEINE Protonen in die Innnenmembran transportiert.
Ubichinon transportiert seine Elektronen auf Komplex 3. Es leitet die Elektronen dabei an Cytochrom c weiter. (Cyt c ist auf der Außenseite der inneren Membran). Beim Weiterleiten der Elektronen findet Protonentransport statt.
Komplex 4 erhält nun die Elektronen von Cyt c und überträgt sie zusammen mit Wasserstoffprotonen auf Sauerstoff, der zu Wasser reduziert wird (2e- + 2H+ + 1/2 O2 -> H20). Zusätzlich findet ein Transport von Protonen in den Intermembranraum statt.
=> Über die Komplexe 1, 3 und 4 wurde ein Protonengradient aufgebaut. Der Komplex 5 (ATP-Synthasekomplex) transportiert die Protonen wieder in die Matrix wobei ATP freigesetzt wird.
aus 1 Glucose kommen 30ATP raus, wobei 2 ATP verbraucht werden.
Blut:
6a) was ist der Unterschied zwischen Vollblut, Blutplasma und Blutserum?
6b) Wie werden Blutplasma und Blutserum jeweils hergestellt?
6c) Wie unterscheiden sich Blutgruppen A, B, AB und 0? Unterschiese mithilfe einer schematischen Skizze erklären.
6a)
Vollblut ist das komplette Blut mit allen Bestandteilen.
Blutplasma = Blutserum + Fibrinogen
also flüssige Blutbestandteile OHNE Hämatokrit
besthet aus Elektrolyte, Plasmaproteine, Nährstoffe, Abbauprodukte diverser Stoffwechselwege, Hormone
Blutserum = Blutplasma, dass von Fibrinogen befreit wurde.
91% Wasser
7% Protein
-> darunter 62% Albumin
-> gamma-Globulin 17%
2% Elektrolyte
6b)
Blutplasma wird durch Zentrifugation von Vollblut gewonnen, dem vorher ein Gerinnungshemmer (z. B. EDTA, Citrat) zugesetzt wurde, um die Gerinnung zu verhindern.
Blutserum wird aus Vollblut gewonnen, das gerinnen durfte; nach der vollständigen Gerinnung und Zentrifugation bleibt das Serum als Überstand übrig, dem das Fibrinogen und andere Gerinnungsfaktoren fehlen.
-> Der Hauptunterschied ist also das Vorhandensein von Gerinnungsfaktoren: Plasma enthält sie, Serum nicht, da es nach der Gerinnung gewonnen wird
6c)
Grundlage des AB0-Systems (Mensch) sind Oligosaccharide der Glykoproteine und -lipide auf der Erythrozyten-Oberfläche.
Alle Menschen besitzen die notwendigen Enzyme für 0-Antigen-Synthese
Blutgruppe A: + spezifische Glykosyltransferase, die N-Acetylgalactosamin an das 0-Antigen anfügen
Blutgruppe B: + andere Glykosyltransferase, die Galactose anknüpft
AB: besitzen beide Enzyme!
-> wenn jemand kein A-Antigen, kein B-Antigen oder keines von beiden besitzt, bildet Körper AK gegen diese AG aus! => Erys werden zerstört. Hämolyse
AB = Universalempfänger
0 = Universalspender
Ketonkörper:
7a) Wann und von welchem Organ wird Ketogenese betrieben? Was ist Ketogenese?
7b) Ketonkörper nennen und zeichnen
7c) Welchen Einfluss hat Fasten auf den Kohlenhydrat-, AS- und Fettstoffwechsel?
Ketogenese = Ketonkörperbildung
Ketonkörper entstehen bei Kohlenhydratmangel als Nebenprodukt der Fettverbrennung in den Mitochondiren der Leberzellen.
sind wasserlöslich
bei Hungerzuständen oder auch bei verminderter Aufnahme von Glucose (Diabetes mellitus Typ I) =>!diabetische Ketoazidose!
-> wichtiger Energielieferant für periphere Gewebe (Herz, Skelettmuskeln) und Gehirn bei Hunger! (können Blut-Hirn-Schranke überwinden)
werden abgebaut in Acetyl-CoA und in Citratzyklus eingeshcleust.
Acetoacetat, Aceton, beta-Hydroxybutyrat (letzteres ist kein Keton)
7c)
Hungerzustand:
-> Leber
AS -> Glucose
Festtsäuren -> Ketonkörpern
-> Fettgewebe
Triacylglycerine -> Fettsäuren und Glycerin
-> Skelettmuskulatur
Fettsäuren -> CO2 + H2O
Proteine -> AS
-> Herz
Ketonkörper -> CO2 + H2O
-> Gehirn
Glucose -> CO2 + H2O
Ablauf des Fastens: => Hypoglykämie
Tag 1:
Glucagon wird ausgeschüttet. Mobilisiert Triacylglycerine aus den Fettdepots und stimuliert die Gluconeogenese + den Fettsäureabbau durch beta-Oxidation in der Leber.
sekundär: hepatische Glykolyse wird abgeschaltet, wegen erhöhter intrazellulärer Konz. von Acetyl-CoA und Citrat
-> wegen verminderter Insulinausschüttung, nimmt Muskel weniger Glucose auf + stellt um auf Fettsäureverwertung.
gesteigerte Proteolyse von Muskelproteinen gibt die Energiesubstrate für oxidative-Phoshorylierung + anaplerotische Intermediatefür den Citratzyklus + Alanin und Pyruvat für den Cori-Zyklus
-> mündet in hepatische Gluconeogenese.
dieser Stoffwechselweg nimmt auch Glycerin auf, welches bei der gesteigerten Lipolyse im Fettgewebe anfällt.
-> nach Tag 1, sind Glykogenspeicher (7000 kJ) aufgebraucht und Körper greift auf Fettdepots + Proteinspeicher zurück.
-> Ziel ist die Aufrechterhaltung der Blutglucosekonz., diese darf nicht unter 2,2 mmol/l fallen, notwendig um SToffwechsel von Gehirn und Erys zu erhalten.
Nach Tag 3:
Citratzyklus in Leber immer langsamer, da Gluconeogenese ihm Oxalacetat entzieht + anaplerotische Reaktionen wegen Abhängigkeit der Glykolyseprodukte nicht mehr nachkommen.
kommt zur zunehmenden Akkumulation von Acetyl-CoA aus der beta-Oxidation.
Leber verlegt sich mehr auf Ketonkörperproduktion. Acetyl-CoA -> Ketonkörpern und gibt diese Intermediate ins Blut ab
=> Acetoacetat und 3-Hydroxyputyrat
Hirnstoffwechsel stellt sich um. Ketonkörper werden immer mehr zur Energiegewinnung genutzt (von 30% -> 70%)
Herz deckt Energiebedarf dabei weitestgehend aus metabolisierung von Ketonkörpern.
-> maximale Glucoseersparnis kann Proteolyse der Muskelproteine wieder auf 25% des Max-Wertes zurückgeführt werden.
tRNA MARCUS!!! HELP
8a) wo ist die tRNA-Synthetase relevant? Wie viele tRNA-Synthetasen gibt es?
8b) Welche Bindungen verknüpft die AS mit der tRNA?
Rolle der tRNA an verschiedenen Stellen im Ribosom nennen.
Aminoacyl-tRNA-Synthetase (daher mit ATP-Verbrauch) sind relevant für die Beladung der tRNA mit der jeweils korrekten AS.
für jede der 20 prteinogenen AS gibt es mind. 1 Synthetase.
Aminoacyl-tRNA-Synthase beladen unter ATP-Verbrauch die tRNAs, die durch ihre Sequenz und Struktur jeweils als Träger eines einzigen AS-Typs vorbsteimmt sind!
-> Für jede AS, gibt es mind. 1 spezielle Synthase, die in einem ersten Schritt, eine aktivierte AS als Acyladenylat herstellt.
Esterbindung am 3`-Ende der tRNA.
Apoptose:
9a) welche Kontrollpunkte gibt es im Zellzyklus? nennen und Funktion kurz beschreiben
9b) welche Rolle spielen Cycline bei der Regulation des Zellzyklus? Funktion erklären (Damit war wahrscheinlich der MPF-Komplex aus Cyclin B und CDK-1 sowie die Phosphorylierung des Rb-Proteins durch den Cyclin CDK Komplex gemeint)
9c) Funktion von Caspasen bei der intrinsischen Apoptose erklären
9a)
P53: ein nukleäres Phosphoprotein, gehört zur Gruppe der Tumorsupressorproteine. Konzentrationsteigt bei Schäden an der DNA stark an. An Regulierung der Apoptose und DNA-Reperatur beteiligt →Tumorzelltod.
Es erfolgt eine Unterbrechung der Zellteilung in G1-Phase. Durch Expression von p21 wird Übergangaus G0 in G1-Phase gehemmt. Bei fehlerhafter Replikation wird die Zellteilung während dem G2-Stadium unterbrochen.
9b)
steuern phasenspezifische Genexpression innerhalb des Zellzyklus
katalysieren Phosphorylierung von RetinoblastomP
roteinen (Genprodukte des RB-Tumorsupressorgens)
Konformationsänderung des RB-Proteins
Übergang von G1-Phase zur S-Phase durch Cyclin E
Cyclin A → G2 ; Cyclin B → Start Mitose
9c)
Mitochondrien sind die zentrale Schaltstelle beim intrinsischen Weg der Apoptose
Ab hier
10a) Warum und welchen Unterschied weisen allosterische und isostere Enzyme beim Verlauf des Michaelis Menten Diagramms auf?
10b) Lineweaver Burk Diagramm für nicht-kompetetive und kompetetive Hemmung zeichnen und erklären
Massenspektrometrie
11a) 2 Methoden bzw. Techniken zur Analyse von Proteinen nennen
b) für jede Methode einen oder zwei Detektoren nennen
24/25 1
Nukleotide
1a) zeichne ein Nukleotid und benenne die Bestandteile
1b) Welche Bindungen werden zwischen den DNA-Nukleotiden in der Doppelhelix gebildet?
1c) Nenne die strukturellen Unterschiede zwischen DNA Nukleotiden und ATP.
-> beim Nukleosid kein Phosphatrest
H+ -Brückenbindung zwischen den beiden Strängen der komplementären Basen (nicht-kovalente Bindungen)
zwischen den Nukleotiden kovalente- Phosphodiesterbindungen zwischen Zucker und Phosphat
ATP besitzt 3 hintereinander gebundene Phosphatreste
es hat als Base nur Adenin, keine andere Base
der Zucker ist Ribose antstatt ein Desoxiribose (enthält also eine weitere OH-Gruppe)
(beim DNA-Nukleotid hat man noch andere Basen und nur ein Phosphatrest)
Totenstarre
2) die Totenstarre hängt mit einem ATP-Magel zusammen. Erkläre den Zusammenhang zwischen dem ATP-Mangel und den Erstarren der quergestreiften Muskeln. Beschreibe den Prozess ab der Ca-Freisetzung aus dem sakroplasmatischen Retikulum (Tipp: Querbrückenzyklus)
Ca2+ bindet an Troponin, welches über die Verschiebung des Tropomyosins die Myosinbindestelle an Actinfilament freilegt.
Myosin bindet an Actin. Diese Bindung ist sehr schwach, weshalb das Phosphat aus den Myosinkopf freigesetzt wird. -> Phosphat verursacht einen Kraftschlag
durch den Kraftschlag verändert sich die Konformation des Myosinkopfes und die Filamente gleiten aneinander vorbei -> Sakomer schrumpft
im Myosinkopf gebundenes ADP wird durch ATP ersetzt, was die Bindung von Myison an Actin bricht
=> bei Totenstarre wird keine Zellatmung betrieben und somit kein ATP bereitgestellt. Der Myosinkopf bindet am Actinfilament, was zu einer Dauererregung führt, sodass es zu einer Versteifung der Muskeln kommt.
Glucosephosphat-Mutase
3a) Welche Reaktion katalysiert die Glucose-Phosphat-Mutase? Erläutere mit allen wichtigen Begriffen
b) Welche Reaktion katalysiert folgende Enzyme?
Phosphatase
Phospholipase
Protease
Glucosephosphatmutase katalysiert Glucose-6-Phosphat zu Glucose-1-Phosphat (Isomere) in der Glykogensynthese / Glykogenolyse (reversible Reaktion)
-> Mechanismus:
Enzym bindet an aktives Zentrum des Substrats -> Enzym-Substrat-Komplex
im aktiven Zentrum besitzt das Enzym ein phosphoryliertes Serin. Dessen Phosphat-Gruppe wird auf das C1-Atom übertragen. -> Glucose-1,6-bisphosphat (Intermediat)
der Phosphatrest am C6 wird dann wieder auf das Serin zurückübertragen -> Glucose-1-Phosphat
Phosphatase = dephosphorylieren Substrate => Hydrolyse
spalten eine Phosphatgruppe ab
Phospholipase = spalten Phospholipide => Hydrolasen
Protease = brechen Peptidbindungen an einer ganz bestimmten Stelle auf => Hydrolasen
Eisen-Schwefel-Zentren
4a) nenne Typen von Fe-S-Zentren und zeichne diese jeweils in der Enzym-Bindungstasche
b) Was ist die Aufgabe der Fe-S-Zentren? Nenne ein Protein als Bsp.
c) welche besondere Rolle nehmen Fe-S-Zentren bei der Aconitase ein?
d) welche Reaktion katalysiert die Aconitase in welchem Stoffwechselweg
3Fe/4S
NADH-Dehydrogenase
Elektronentransport bsp. Aconitase
(Elektronentransport) machen Eisen_Schwefel-Cluster
=> Aconitase eine Ausname!!! ist für die Bindung des Substrates wichtig.
katalytische Reaktion -> durch eine OH-Gruppe am Eisen
4d)
Citrat “Hin-und-Rückpfeil” cis-Aconitat “Hin-und-Rückpfeil” Isocitrat
-> Citratcyklus
5
5a) Welche Enzyme weden in einer Urinprobe eines Patienten mit Herzschwäche und Leberfunktionsstörung analysiert? Warum können diese Enzyme zur Aufklärung der Erkrankungen in den Organen eingesetzt werden?
b) Fülle das Schema zu den Stoffwechselwegen die Pyruvat eingeht aus
beteiligte Enzyme: LDH1 und LDH2
durch diese Isoenzyme kann man genau herausfinden, aus welchen Organ ein Enzymanstieg kommt.
Acetylcholin-Rezeptoren
6a) Beschreibe den Effekt von Acetylcholin am nicotinischen und am muskarinischen Acetylcholin-Rezeptor
b) Bei welchem der beiden handelt es sich um einen G-Protein-gekoppelten Rezeptor und bei welchem um einen ligandengesteuerten Ionenkanal? Beschreibe die Struktur der beiden Rezeptoren
Was bedeuten die Begriffe ionotrop und metabotrop? Erkläre anhand der beiden Rezeptoren
Nikotinischen Rezeptor:
Rezeptor mit intrinsischen Ionenkanal
-> sorgt durch Bindung eines Liganden an einer Synapse für Na+-Einstrom => Depolarisation
Muscarinischer Rezeptor:
G-gekoppelter Rezeptor
-> durch Bindung des Liganden wird K+- in die Zelle eingeströmt => Hyperpolarisation
Nikotinische: Rezeptor mit intrinsischen Ionenkanal
-> Pentamer aus 2 alpha. beta, gamma, delta-UE
Muscarinische: G-gekoppelte Rezeptor
-> Pentamer, welcher an alpha-UE ein GDP bindet
Ionotrop = Rezeptoren, die gleichzeitig Ionenkanäle sind.
-> wenn ein Ligand bindet, öffnet sich ein Ionenkanal, wodurch Ionen durch strömen und eine Änderung des Membranpotenzials entsteht.
-> nichtionische gehört dazu, da er auch Skelettmuskluatur kontrahierend wirkt
Metabotrop = Rezeptoren, welche über eine Signaltransduktion wirken
-> Ligand bindet und aktiviert G-Protein
-> herz oder drüsenzellen. Ist Metabotrop, sorgt dafür dass sich Herzmuskellzellen entspannen.
Proteinanalytik
7a) Erläutere das Prinzip der Größenausschlusschromatographie
7b) nenne 2 weitere chromatographische Methoden mit denen man Proteine analysieren kann.
7c) ist die isoelektrische Fokussierung eine chromatographische oder eine elektrophoretische Methode? Begründe
7d) nenne 2 Methoden zur Sequenzierung von Proteinen
Probe wird durch eine Matrix mit Poren getrennt
-> Trennung der Probe nach ihrer Größe
-> Größe Moleküle werden schneller druch die Matrix geschleußt, da sie nicht in die Poren passen
-> kleinere Moleküle werden durch die Poren zurückgehalten
Ionenaustauschchromatographie
Affinitätschromatographie
eine elektrophoretische!
da eine elektrische Spannung aufgebaut werden muss, damit die Probe durch das Gel der Elektrophorese wandern kann.
d)
Edmann-Abbau
MS
Membranen
8a) Wie sind die Phospholipide in Membranen angeordnet? Warum kommt es nicht zur Bildung von Mizellen
b) Wie nennt man das Modell dem der Aufbau der Plasmamembran zugrunde liegt?
c) Welceh Aufgabe hat Cholesterin in der Plasmamembran?
d) beschrifte die Abb. zu den Verankerungsarten von Membranproteinen
e) Welche Art von Membranproteinen können Substanzen entgegen ihres Konzentrationgradienten transportieren? Beschreibe wie sie dies ermöglichen?
Phospholipide sind in der Membran in einer Doppellipidschicht angeordnet.
die Alkyl-Reste sind zylinderförmig aufgebaut, sodass keine Mizellbildung möglich ist.
Flüssig-Mosaik-Modell
Cholesterin beeinflusst die Fluidität der Membran und sorgt für eine höhere Stabilität
-> bei niedriger Temperatur: gesättigte KW => hohe Fluidität
-> bei hoher Temperatur: ungesättgite KW => niedrige Fluidität
GPI = Glykolipidverankert
8e)
aktive Membranproteine können entgegen ihre Konzentrationsgradienten Substanzen transportieren
-> mit ATP-Spaltung
-> konformationsänderung durch Hydrolyse von ATP (mit ATP als Bsp. für bsp als Energiequelle)
Zellzyklus
9a) Welches molekulare Signal ist nötig damit die Zelle von der G2 in die M-Phase übergeht? Tipp: Aktivierung des Cyclin B/CDK-1-Komplexes
b) Welche Reaktion katalysiert der Cyclin B/CDK-1 Komplex?
c) Nenne Sie 4 biologische Effekte die die Reaktion des Cyclin B/CDK-1-Komplexes in der M-Phase hat.
Aktivierung der Cycline B
CDK1-Komplex
Phosphorylierung und Deposphorylierung
1. Chromosomenkondensation
2. Abbau von Kernhüllen
3. Bildung der Mitosespindel
4. Fragmentierung des ER/ Golgi-Apparat; Cyclin-Abbau
Vorlesung Tabelle finden!!!Replikation und Transkription
10) Tabelle mit Vergleich zwischen Replikation und Transkription
-> Nukleinsäure, beteiligte Enzyme, Funktion, Ablauf, Ort
Nukleinsäure:
Replikation: DNA
Transkription: RNA
beteiligte Enzyme:
Replikation: DNA-Ligase, Helikase, Primase, DNA-Polymerase, Topoisomerase
Transkription: RNA-Polymerase, Topoisomerase
Funktion:
Replikation: Verdopplung der DNA
Transkription: umschreiben der DNA in mRNA
Ablauf:
Replikation:
1. Helikase spaltet DNA-> Replikationsgabel
2. Anlegung von Primer durch Primasen
3. DNA-Polymerasen synthetisieren Strang
4. DNA-Ligase verknüpft
Transkription:
1. Initiation
2. Elongation
3. Termination
Ort:
Eukaryonten: Zellkern
Prokaryonten: Cytoplasma
Überarbeiten
11a) Nennen Sie alle Ionisierungsarten für Proteine und Peptide in der Massenspektrometrie geeignet sind und erläutern sie das Prinzip mit einer Skizze
b) Nennen Sie zu jeder der von Ihnen gewählten Ionisierungsart zwei Massenanalysatoren.
Seminar 11a)
EI =Elektronenstoß-Ionisation
CI = chemische Ionisation
FAB = fast ATom Bombardment
ESI = Elektrospray-ionisation
MALDI = Matrixunterstützte Laser Desorption/IOnisation
PSD und ISD:
Maldi-Tof
tripel quadropol
Ionentrap
ESD:
Orbitrap
FT-ICR
Enzymaktivität
12a) Berechnen Sie die Enzymak4vität von 0,5 L einer Enzymlösung die eine Aktivität von 120 μmol/L*min hat. Lösung: 60 U
b) Berechnen Sie die spezifische Enzymaktivität einer Lösung die 2000 μg Enzym enthält und 200 μM Substrat in 120 Sekunden umgesetzt hat. Lösung: 50 U/mg
c) Beschreiben Sie wie die Michaelis-Menten-Konstante Km, die maximale Reaktionsgeschwindigkeit Vmax und die Wechselzahl Kcat zusammenhängen.
Lösung: -> Gab nur für die Formel volle Punktzahl
12a)
24/25 2 hier mit Gruppe
1a) tRNA zeichnen und benennen
1b) Funktion folgender RNA-Typen: tRNA, mRNA, miRNA, siRNA
1c) Auflistung codierender und nicht-codierender RNA
tRNA:
-> Adapterfunktion bei Übersetzung des genetischen Codes in AS-Sequenz
bindet über ihr Anticodon an Codons der mRNA und transportiert die passende Aminosäure zum Ribosom, um den genetischen Code in eine Aminosäuresequenz umzusetzen.
mRNA:
-> Enthält das codierte Gen für die Herstellung eines Proteins während der Translation
miRNA
-> Regultaion der mRNA-Stabilität + hemmen Translation der Ziel-mRNA (meist durch Bindung an 3’-untranslatierte Region)
siRNA
-> Regulation der mRNA-Stabilität durch RNA-Interferenz. Führt zum Abbau der Ziel-mRNA. Können auch Translation hemmen.
codierende RNA: mRNA
nicht-codierende RNA: miRNA, siRNA, tRNA
2a) Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase:
katalysierte Reaktion zeichnen + bedeutung der Produkte
2b) Harnstoffzyklus:
Reaktionsschritte nennen
Verwendung von Produkten
-> Schlüsselreaktion des Pentosphosphatwegs
-> NADPH+H+ entsteht, was essenziell für den Fettabbau ist.
auch für Glutathion-Reaktion wichtig. Zur Eliminierung von Peroxidasen
2b) Harnstoffzyklus
Schritt 1: Bildung des Carbamoylphosphats aus Ammoniak, Hydrogencarbonat und ATP wird über die Carbamoylphosphat-Synthetase katalysiert
-> Schlüsselenzym des Harnstoffwechsels
Schritt 2: Carbamoylphosphat wird umgesetzt mit Ornithin durch Enyzm Ornithin-Transcarbamylase zu Citrullin
Schritt 3: Citrullin kann im Antiport mit Ornithin in das Cytoplasma der Hepatozyten transportiert werden. Über Argininosuccinat und Arginin zu Harnstoff umgesetzt!
-> Ornithin wird dabei regeneriert
-> Entgiftung des Körpers von Ammoniak unter Harnstoffbildung (in der Leber). Harnstoff gelangt über das Blut zur Niere und wird über den Urin ausgeschieden!
3) Fülle Tabelle aus
4a) Funktion der Acetylcholinesterase
b) Inhibitor der Acetylcholinesterase
c) spez. zwischen Acetylcholinesterase und Acetylcholin
es spaltet das Substrat Acetylcholin hydrolytisch im synaptischen Spalt zu Cholin und Acetat.
-> Beendet die Signalübertragung an cholinergen Synapsen, indem sie verhindert, dass ACh dauerhaft Rezeptoren aktiviert. (Beendet Neurotransmission und verhindert Dauererregung)
Diisopropylfluorophosphat (DFP)
-> der entstehende Phosphoester kann nicht mehr hydrolysiert werden! => Enzym ist dauerhaft inaktiv
das Serin im aktiven Zentrum der Acetylcholinesterase geht eine Reaktion mit Acetylcholin ein, wodurch Ester entsteht. Dieser kann hydrolysiert werden.
-> Spaltung von Acetylcholin
5a) Welche Ketonkörper werden gebildet?
5b) Warum wird Oxalacetat knapp?
5c) Was sind Ketonkörper?
wenn zuviel Acetyl-CoA vorhanden ist.
durch Ketogenese
bei längerer Nahrungskarenz oder einem DIabetes mellitus
um Glucosespiegel aufrechtzuerhalten, wird das überschüssige Oxalacetat dazu benötigt Gluconeogenese zu betreiben
-> Glykolyse und somit der Citratzyklus werden gehemmt.
Oxalacetat wird direkt für Gluconeogenese verwendet.
5c)
= Alternativer Energieliferant für peripheres Gewebe und Gehirn bei Glucosemangel.
entsteht als Nebenprodukt in den Lebrzellen (Hepatozyten)
6a) in welcher Reaktion kommt FAD vor? Nenne 2 Bsp
b) FAD-Reaktion im Citratzyklus aufschreiben
Fettsäureabbau -> beta-Oxidation
Citratzyklus -> Succinat zu Fumarat
FAD-Reaktion im Citratzyklus:
7a) 2 Vorläuferzellen von Blutzellen nennen und wo sie gebildet werden. Dazu 2 ausdifferenzierte Formen nennen
b) Funktion nennen von:
Erythrozyten, Monozyten, T-Lymphozyten, B-Lymphozyten, Trombozyten
c) Was ist ein Hämatokrit
Vorläuferzellen:
myeloische Vorläuferzelle
-> -> -> Retikulozyt (zu Erythrozyten)
-> -> -> Monozyt (Zu Makrophagen)
=> Ort: Knochenmark
lymphatische Vorläuferzelle
Erythrozyten: Sauerstofftransport
Monozyten: zelluläre Abwehr
T-Lymphozyten: zelluläre Abwehr (zerstören von Zellen)
B-Lmphozyten: humorale Abwehr (Antikörperproduktion)
Trombozyten: zelluläre Komponente der Gerinnung, Wundheilung
Hämatokrit = ANteil der Blutzellen (vorrangig Erythrozyten) an Gesamtblut. Maß für die Viskosität des Blutes
25
Fettsäuren
1a) Was bedeutet “essentiell” im Kontext von essenziellen Nährstoffen?
1b) Benenne 2 essentielle Aminosäuren und zeichne diese
1c) Benenne und zeichne eine essentielle Fettsäure
1d) Struktur war gegeben. Man sollte die Struktur benennen und ein Enzym nennen, bei dem es vorkommt.
Stoff ist für den Körper lebensnotwendig! Organismus kann ihn aber nicht selbst/ ausreichend produzieren!
Muss mit Nahrung zugeführt werden
9 Stück: Phenomenale Isolde trübt mitunter Leutnant Valenthins lüsterne Träume. + Histidin
Phenylalanin Phe F
Isoleucin Iso I
Threonin Thr T
Methionin Met M
Leucin Leu L
Valin Val V
Lysin Lys K
Thryptophan Trp W
Histidin His H
Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure (ALA) und die Omega-6-Fettsäure Linolsäure
1d)
Thiamin (Vit.B1)
Coenzym: TPP (Thiaminpyrophosphat): essenziell für Decarboxylierungen
Enzyme: Pyruvat-Dehydrogenase-Komplex (Glykolyse-> Citratzyklus)); alpha-Ketoglutarat-Dehydrogenase (Citratzyklus)
-> Transketolase (Pentosephosphatweg)
2) Die Totenstarre hängt mit einem ATP-Mangel zusammen. Erklären Sie den Zusammenhang zwischen dem ATP-Mangel und dem Erstarren der quergestreiften Muskeln. Beschreiben Sie den Prozess ab der Calcium-Freisetzung aus dem sarkoplasmatischen Retikulum. (Tipp:Querbrückenzyklus).
Apoptose
3a) Welche Rolle spielt p53 für die Zelle? Welche physiologische und pathologische Bedeutung hat p53? Gehen Sie auch auf die Namensgebung von p53 ein.
3b) Signalweg der intrinsischen Apoptose beschreiben
3c) Definition: Tumorsuppressorgen & Onkogen mit jeweils einem Beispiel
p53 => Wächter des Genoms
wenn Schaden an DNA, stoppt er Zellzyklus. Er sorgt für Reperatur des defekten Abschnitts. Wenn Reperatur nicht möglich, wird durch p53 Apoptose eingeleitet.
verhindert eine Replizierung von DNA-Schäden
Reguliert die Zellapoptose (über Expression des bax-Gens), DNA-Reparatur und den Alterungsprozess
p53 leitet bei fehlerhaftem genetischen Material einen Stop der Interphase ein, sodass der Zellzyklus für DNA-Reparaturen unterbrochen wird.
P53: ein nukleäres Phosphoprotein, gehört zur Gruppe der Tumorsupressorproteine. Konzentrationsteigt bei Schäden an der DNA stark an. An Regulierung der Apoptose und DNA-Reperatur beteiligt →Tumorzelltod
Name: Tumorsupressor mit einer Molekülmasse
Aufgrund der Bande
bei der intrinsischen Apoptose induziert p53 die Genexpression von BAX. BAX sorgt für die Freisetzung von Cytochrom C, welches mit dATP an Apaf-1 (apoptotischer Protease-Aktivierungsfaktor-1) binden. Dieser Komplex aktiviert Caspase 9 => Caspase-Kaskade. Hierbei werden DNA-Schäden behandelt, die durch UV oder CHemikalien verursacht worden sind.
Tumorsupressorgen = Gene, die in nichtmutierter Form vor zellulärer Entartung schützen
-> Auslöser der Apoptose: p53
Onkogene = Gene, deren Überreaktivität oder Veränderung zu Krebs führt
-> Wachstumsfaktorrezeptorgene: HER2, EGFR (Lungenkrebs)
-> Signalprotein-Gen: BCR-ABL, RAS, RAF
-> Regulation der Apoptose: BCL-3 (Lymphom)
Nochmal bearbeiten d)
Michaelis-Menten:
4a) man sollte die Werte in ein Koordinatensynstem eintragen und Km und vmax graphisch bestimmen
b) wie könnte man Km und vmax besser bestimmen? Schlagen Sie eine alternative Darstellung vor.
c) wie wird die katalytische Effizienz bestimmt?
d) Definieren Sie die beiden Parameter, womit die. Warum werden beide Parameter nicht einzeln betrachtet, sondern in Relation gesetzt?
einfach graphisch machen! muss hier nix rechnen
-> vmax = 0,004
-> Km = da wo 1/2 vmax = 1
Lineweaver-Burk-Diagramm
y-Achsenabshcnitt = 1/vmax
damit dann Km berechnen mit Formel: Steigung = Km/vmax
Als Maß für die katalytische Effizienz dient üblicherweise der Quotient kcat/Km
gibt auch vmax/Km siehe Kontrollfrage!
Quotient kcat/Km gibt die Effizienz von Enzymen an! Je höher desto besser
um die Leistungsfähigkeit eines Enzyms zu beurteilen, dürfen Km und kcat nicht getrennt voneinander betrachtet werden! Enorm große Umsätze nützen nur etwas, wenn auch für Substrat-Nachschub gesorgt wird => Enzym also eine genügend hohe Substrataffinität besitzt
Substratkonz. bei halbmaximaler Geschwindigkeit
zeigt die Affinität des Enzyms vom Substrat
Kcat = Wechselzahl
Substratmenge, die das Enzym pro Sekuinde umsetzt, wenn das Enzym voll aktiv ist
Formel: kcat = vamx/E0
Vmax = maximale Reaktionsgeschwindigkeit
Bearbeiten.
Enzyme
5a) Beschreiben Sie den Einfluss von Enzymen auf die katalytische Reaktion, mithilfe von einem passenden Graphen.
5b) Beschreiben Sie die Merkmale einer katalytischen Reaktion. Gehen Sie vor allem auf die Aktivierungsenergie, den Übergangszustand und die Reaktionsgeschwindigkeit ein.
Enzyme setzen die Aktivierungsenergie einer Reaktion herab. Die Aktivierungsenergie kann eine Reaktion soweit verzögern, dass sie praktisch nicht abläuft, obwohl der energetische Zustand nach der Reaktion deutlich besser ist als vor der Reaktion.(klassiches Diagramm mit y = deltaG; x= t)
b)Versuch 6 Kontrollfrage; vielleicht nochmal die Definition
katalytische Reaktionen beschleunigen chemische Umwandlung durch Katalysator, der die Aktivierungsenergie senkt, ohne selbst verbraucht zu werden.
-> Aktivierungsenergie: wird durch Katalysator herabgesenkt. Mehr Moleküle reagieren gleichzeitig.
-> Übergangszustand: wird durch Katalysator stabilisiert.
-> Reaktionsgeschwindigkeit: deutlich erhöht! siehe Arrhenius-Gl.
Kontrollfrage!
Glucosetransport
6a) Beschreiben Sie, wie die Glucose vom Lumen des Darms in die Blutbahn gelangt! Gehen Sie dabei auf die jeweiligen Transportprozesse ein und beschreiben Sie die jeweiligen Begriffe: Symport, Antiport, Uniport.
Glucose vom Darmlumen in Enterozyten:
-> Symport: SGLT1 an apikaler Seite des Enterozyten (sodium-glucose-linked transporter1)
-> Antiport: Na+/K+-ATPase gekoppelt (entgegen Konzentrationsgradienten!)
von Enterozyten ins Interstitium
-> Uniport: GLUT2 an basolateraler Membran, diffusionsgetrieben, d.h. passiv
DNA Polymerisation & PCR
7a) Was bedeuten Präzision und Prozessivität bei der DNA-Polymerase?
b) Die DNA-Polymerase spielt eine wichtige Rolle bei der DNA-Replikation. Welche Enzyme werden bei der Replikation von DNA sonst noch gebraucht?
c) Welche Enzyme der Replikation werden auch in der PCR genutzt und inwiefern unterscheiden sich diese im Vergleich zur Replikation?
Präzision und Prozessivität sind zentrale Eigenschaften der DNA-Polymerase bei der DNA-Replikation.
Präzision = Genauigkeit beim Einbau korrekter Nukleotide. Basenpaarregel: A-T und G-C
Prozessivität = Anzahl konsekutiv eingebauter Nukleotide vor Dissoziation von der DNA-Vorlage
= Prozessivität = Anzahl konsekutiv eingebauter Nukleotide vor Dissoziation von der DNA-Vorlage
Helikase
Primase
Topoisomerase
(DNA-Polymerase)
Ligase
DNA-Polymerase (z.B. Taq-Polymerase)
Unterschiede:
keine Helicase, Topoisomerase, SSB-Proteine, Primase, Ligase, Promotor, Telomerase
keine Okazaki-Fragmente
DNA- statt RNA-Primer
Primer legen Amplifikationsabschnitt fest
bakterielle Polymerase (taq, pfu)
Temperaturprogramm
Denaturierung thermisch statt enzymatisch
Regulation zeitlich statt physiologisch (hormonell, etc.)
benötigt Metallionen als Cofaktoren
Frage
Glykolyse
8a) Zeichnen Sie die Schlüsselreaktionen gibt 3?! der Glykolyse (Strukturformeln und Enzyme)
b) Welches Enzym katalysiert den geschwindigkeitsbestimmenden Schritt?
c) Was bedeutet Substratkettenphosphorylierung?
d) Bei welchem Enzym in der Glykolyse tritt Substratkettenphosphorylierung auf?
Hexokinase kat. in Gegenwart von Mg2+
benötigt ATP
Hexokinase
Phosphofructokinase
Pyruvat-Kinase
Substratkettenphosphorylierung = Phosphorylierung des Co-Substrates ADP zu ATP durch ein anderes Substrat desselben Enzyms mit hohem Energieübertragungspotenzial
hier Phosphoenolpyruvat
bei Pyruvat-Kinase und 1-3 Biphosphoglycerat
Fettsäuren & Phospholipide
9a) Welche drei Eigenschaften weisen Fettsäuren auf?
b) Fettsäuren haben einen dynamischen Charakter in der Biomembran. Wie heißt das Modell auf dem dies beruht?
c) Welche vier Bewegungen können Phospholipide in der Membran ausführen?
Fettsäuren sind amphiphil (hydrophiler KOpf + lipophiler Schwanz)
Sättigungsgrad: gesättigt oder einfach/mehrfach -Ungesättigt
Kettenlänge: gibt Kurz- und Langkettige
beschreibt Biomembran als dynamische, flüssige Lipiddoppelschicht.
laterale Diffusion: 10^6 Platzwechsel pro Sekunde
transversale Diffusion (1 Platzwechsel pro Tag)
Rotation
Flexion
Blutgruppen
10a) Worauf beruht das System der Blutgruppen, bei dem Erythrozyten unterschiedliche Zuckerketten (Antigene) auf ihrer Oberfläche tragen?
10a)
Das ABO-Blutgruppensystem beruht auf genetisch determinierten Glykosyltransferasen, die verschiedene Zuckerketten (Kohlenhydratantigene) auf die Oberfläche von Erythrozyten (und anderen Zellen) anlagern.
Aufbau des H-Antigens auf der Erythrozytenoberfläche
Blutgruppe A: an Galactose wird durch A-Enzym N-Acetylglucosamin angelagert
Blutgruppe B: durch B-Enzym an Galactose eine weitere Galactose.
AB: beides
0: nur H-Antigen.
10b)
Seminar
Datenbank
11a) Nennen und erläutern Sie zwei Methoden, wodurch die Kuration von Daten in Datenbanken erfolgt?
b) Was bedeutet Sequenzidentität und Sequenzähnlichkeit?
c) FASTA Datei gegeben, Daten herausschreiben
>sp|P69905|HBA_HUMAN Hemoglobin subunit alpha
OS=Homo sapiens OX=9606 GN=HBA1 PE=1 SV=2
MVLSPADKTNVKAAWGKVGAHAGEYGAEALERMFLSFPTTKTYFPHF-DLSHGSAQVKGHGKKVADAL
TNAVAHVDDMPNALSALSDLHAHKLRVDPVNFKLLSHCLLVTLAAHLPAEFTPAVHASLDKFLASVST
VLTSKYR
Datenbank?
Sequenz Version (SV)?
Genname (GN)?
Protein Existenz (PE)?
Protein Name?
Kurzname Protein?
Sequenz Identifikation?
Manuelle Kuration Experten überprüfen/annotieren Einträge durch Literaturrecherche und Experimentvalidierung (z.B. UniProt/Swiss-Prot). Vorteil: Hohe Qualität. Nachteil: Langsam.
Automatisierte Kuration Algorithmen/Homologie-Suchen annotieren automatisch (z.B. UniProt/TrEMBL). Vorteil: Skalierbar. Nachteil: Weniger präzise, braucht manuelle Nachkontrolle.
-> Experten und Gemeinschaft kuratioerte Datenbank Seminar
11b)
Sequenzähnlichkeit zwischen 2 Sequenzen
Sequenzidentität = Anteil der Zeichen die exakt übereinstimme, zwischen 2 verschiedenen Sequenzen
11c)
25 2
Kollagenbiosynthese
1) Beschreibe die Kollagenbiosynthese mit den dazugehörigen Zwischenprodukten und den Syntheseorten
Kollagenbiosynthese findet intra- und extrazellulär statt.
-> Cytoplasme
Zuerst erzeugt die Translation der alpha-Ketten-mRNA ein Präprokollagen. Dieses besitzt Signalpeptid, dass die Protiensynthesemaschinerie der Ribosomen an die Membran des ER andockt.
-> Polypeptidketten werden in den Innenraum des ER dirigiert.
die Protease entfernt dort das Signalpeptid. Präprokollagen wird zu Prokollagen
-> Bsp. für Proteasen: Chemotrypsin, Trypsin, Elastase
die Prolyl-Hydroxylase fügt an einem Teil der Prolinreste der neu synthetisierten Polypeptidkette eine Hydroxylgruppe an (Glycin, Lysin, OH)
-> diese posttranslationale Modifikation trägt maßgeblich zur Stabilisierung der Tripelhelix bei
-> die Prolyl-Hydroxylase benötigt Vit.C (Ascorbinsäure) zur Regenration nach gelegentlich vorkommender Oxidation. => Skorbut
-> Im ER und Golgi-Apparat werden enzymatisch Glucose- und Galactosereste auf die delta-Hydroxylgruppen der modifizierten Lysine übertragen.
zwischen den C-terminalen Propeptiden dreier alpha-Ketten werden Disulfidbrücken geknüpft. Von hier aus beginnt sich nun die Tripelhelix in Richtung N-Terminus zu bilden.
die Propeptide “erkennen” die verschiedenen alpha-Ketten und können zur korrekten Tripelhelix assemblieren.
-> Abspaltung der Propeptide über Prokollagen-Peptidasen
Es kommt anschließend zur Assenblierung und Sekretion zu Prokollagentripelhelices
Durch Exozytose werden sie in den Extrazellulärraum tranpsortiert, wo der C- Terminus abgeschnitten wird. Es entsteht das Tropokollagen, welches sich zu Fibrillen assoziiert und anschließend durch kovalente WW quervernetzt. => Kollagenfaser entsteht.
Hämoglobin und Myoglobin
2) Erkläre die unterschiede und Gemeinsamkeiten von Hämoglobin und Myoglobin
b) beschreibe die Unterschiede der Kurven von Hämoglobin und Myoglobin
c) Erkläre die Unterschiede zwischen Sequenz- und Symmetriemodell
Myoglobin:
Protein, welches O2 in den Muskel (und Herz) transportiert und speichert
hat 6 Koordiantionsstellen, wobei 4 mit Häm abgedeckt werden
sechste Koordinationsstelle kann O2 binden (distale Histidin aus Helix E)
fünfte Koordinationsstelle ist ein proximales Histidin aus Helix F
hyperbolische Sättigungskurve => O2 Bindung ist unabhängig voneinander.
O2 bindet an UE, bis alle UE mit O2 besetzt sind. Kommt zu einem Abflachen der Sättigungskurve
Heterotetramer aus jeweils 2 Paaren unterschliedlicher Polypeptidketten
-> ist ein Tetramer bestehend aus 2 alpha und 2 beta- UE
O2-Transport im Blut
max. 4 O2 können gebunden werden
-> sigmoidaler Sättigungskurve
kooperativer Effekt -> O2-Bindung sind abhängig untereinander
durch Konformationsänderungen an der benachbarten UE. kommt es zur veränderung der O2-Affinität
je Kette, ist Häm als prostetische Gruppe
Gemeinsamkeiten:
Fe2+ mit Häm im Zentrum
-> Paradigma des kooperativen Verhaltens
Sequenzmodell der Kooperativität (Hämoglobin)
die Bindung von Liganden führt zu zunehmenden lokalen Konformationsänderungen
die noch unbesetzte, benachbarte UE wird in ihrer Ligandenaffinität verändert
Symmetriemodell der Kooperativität
T- und R-Zustand des Hämoglobins stehen im Gleichgewicht
in Abwesenheit des Liganden dominiert der niederaffine T-Zustand
spontane Übergänge in den hochaffinen R-Zustand sind nur selten möglich
die Bindung eines Liganden an wenigstens eine UE macht die allosterische Transition des gesamten Tetramers in den R-Zustand wahrscheinlich
Enzym-Hauptklassen
3) Tabelle war gegeben mit verschiedenen Hauptklassen, denen man verschiedenen Enzyme zuordnen musste
-> Hauptklassen: Oxidoreduktase, Hydrolase, Ligase, Lyase, Transferase, Isomerase
-> Enzyme: Pyruvatglyceratmutase, tRNA-Aminoacyl-Synthetase, Hexokinase, Urease, Dehydrogenase
3)
Oxidoreduktase -> (Peroxidase,) Dehydrogenase
Hydrolase -> Urease
Ligase -> Synthetase
Lyase -> (Adenylatzyklase), (Aldolase), (Enolase)
Transferase -> Kinase
Isomerase -> Pyruvatglyceratmutase, (Phosphoglyceratmutase)
!Am DonnerstagMS
4a) zeichne Tripeptid H-Gln-Arg-Tyr-OH
b) zeichne die verschiedenen b- und y-Ionen der Sequenz
c) berechne die molare Masse
d) zeichne das Spektrum mit den b- und y-Ionen
e) welches Verdauungsenzym wurde verwendet?
H-Glutamin (N-terminales Ende)
Arginin je mit Peptidbindung verknüpft
Tyrosin - OH (C-terminales Ende
Das hypothetische MS/MS-Spektrum zeigt Peaks bei m/z 129 (b₁, schwach), 180 (y₁), 285 (b₂, stark), 336 (y₂, stark), 448 (b₃) und 464 (y₃/[M+H]⁺). b- und y-Serien bestätigen die Sequenz; Immonium-Ionen (z. B. Arg bei 129, Tyr bei 136) unterstützen. Typischerweise y-reich bei basischen Peptiden
e)
Trypsin
Vitamine/ Cofaktoren
5a) Vervollständigen die Tabelle der Cofaktoren
5b) in welchem Stoffwechselweg kommt FAD vor? Nenne 2 Bsp.
5c) Nenne eine Reaktion mit FAD. Mit Substrat, Produkt und Coenzym
B1: Thiamin; Thiaminpyrophosphat (Coenzym)
-> Transketolase, Pyruvatdehydrogenase
B2: Riboflavin; FAD
-> Sukzinatdehydrogenase
B3: Nicotinsäure; NAD+,NADP+
-> alpha-Ketoglutaratdehydrogenase
B5: Pantothensäure; CoA
B6: Pyridoxin; Pyridoxalphosphat (PLP)
-> Glykogenphosphorylase
FAD = Falvin-Adenin-Dinukleotid
Atmungskette
Succinat -> Fumarat
Enyzm: Succinat-Dehydrogenase
FAD+ -> FADH2
-> Citratzyklus
Acetyl-CoA -> trans-delta^2-Eroyl-CoA
Enyzm- Acetyl-CoA-Dehydrogenase
-> Fettsäureabbau
Lactatdehydrogenase
6a) Beschreibe den Aufbau einer Lactatdehydrogenase
6b) Vervollständige die Tabelle
6c) beschreibe eine Reaktion aus einem Stoffwechsel mit Lactatdehydrogenase, passendes Coenzym
LDH kommt in 5 Isoenzym-formen vor: LDH1 bis LDH5- Molekül besteht aus 4 UE => Tetramer- der H-Typ findet sich in Geweben mit hohem Sauerstoffverbrauch- der M-Typ in Geweben mit starker glykolytischer Aktivität und somit hoher Lactatproduktion
Quartärstruktur: Tetramer
Tertiärstruktur: Jede UE hat 2 Domänen: eine N-terminale Coenzym-bindende Domäne und eine katalytische Domäne mit aktiven Zentrum
LDH1:
UE = H4 bzw. HHHH
Myokardgewebe (Herz)
LDH2:
UE = HHHM bzw. H3M1
Myokardgewebe und Erythrozyten
LDH 3:
UE = H2M2 = HHMM
Lunge, Pankreas, Milz
LDH 4:
UE = H1M3 = HMMM
Nieren, Skeletmuskulatur, Leber
LDH 5:
UE = MMMM = M4
Skeletmuskulatur und Leber
LDH ist das Hauptenzym des Corizyklus => Umwandlung von Lactat zu Pyruvat
Coenzym: NAD+
anaeroben Glykolyse wird durch LDH Pyruvat zu Lactat
Synapse:
7) was passiert bei einer motorischen Endplatte mit einem Signal? Wie wird Calcium freigesetzt?
An der motorischen Endplatte (Kontaktstelle von Motoneuronen und Skelettmuskulatur) wird die neuronale Erregung über sequenzielle Aktivierung, mindestens auf 5 verschiedene Ionenkanäle in eine Muskelkontraktion übertragen.
ein Nervenimpuls erreicht das Axonende eines Motoneurons
durch Depolarisation öffnen sich präsynaptische spannungsgesteuerte Ca2+-Kanäle, die einen Ca2+-Influx erlauben und die Fusion von Vesikeln mit der präsynaptischen Membran und damit die Ausschüttung von Acetylcholin an der motorischen Endplatte bewirken.
der freigesetzte Neurotransmitter aktiviert dann nicotinische Acetylcholinrezeptoren ind er postsynaptischen Membran, die eine lokale Depolarisation hervorrufen. Dadurch öffnen sich spannungsgesteuerte Na+-Kanäle: sie verstärken die Depolarisation, sodass sich Aktionspotneziale über die gesamte Plasmamembran der Muskelzelle ausbreiten
diese erreichen das T-Tubulussystem im inneren der Skelettmuskelfaser und sprechen spannungsgesteuerte Ca2+ -Kanäle vom Typ der Dehydropyridinrezeptoren an.
-> Sie geben das Signal an benachbarte Ryanodinrezeptoren weiter. Aus den nun geöffneten Schleusen strömt massenhaft Ca2+ aus dem SR aus.
-> Kurzfassung nach KI:
Aktionspotenzial erreicht das Axonende → Depolarisation öffnet präsynaptische spannungsgesteuerte Ca²⁺-Kanäle → Ca²⁺-Einstrom.
Ca²⁺ löst Vesikelfusion aus → Acetylcholin wird in den synaptischen Spalt freigesetzt.
Acetylcholin bindet an nikotinische ACh-Rezeptoren der Endplatte → ligandengesteuerte Kationenkanäle öffnen → lokale Depolarisation (Endplattenpotenzial).
Diese Depolarisation öffnet spannungsgesteuerte Na⁺-Kanäle → Aktionspotenziale breiten sich über die Muskelfasermembran und die T‑Tubuli aus.
In den T‑Tubuli werden spannungssensitive Ca²⁺-Kanäle (Dihydropyridinrezeptoren) aktiviert → sie koppeln mechanisch an Ryanodinrezeptoren des SR → Ca²⁺ strömt aus dem SR ins Cytosol und löst die Kontraktion aus.
!
Codesonne
8a) Codesonne gegeben & DNA-Sequenz angeben
-> Bsp. 5´-ATG-CCC-GGG-TAA-3’
b) Übersetze diese in die mRNA und in die Proteinsequenz
c) was bedeutet Redundanz und Degeneration des genetischen Codes?
-> Translation des genetischen Codes
Degeneration = mehr als ein Codon codieren für eine bestimmte AS
Redundanz = 1 AS kann durch mehrere Codons codiert werden.
-> Met(M)-Pro(P)-Asn(N)-Gln(Q)-His(H)
Immunodetektion
9a) Erkläre das Prinzip einer Immunodetektion. Nenne ein Bsp. Womit kann detektiert werden?
b) Erkläre das Prinzip einer Sandwich-ELISA
Detektormoleküle wie Fluorophore oder radioaktive Markierungen werden direkt oder indirekt (über sekundäre Antikörper) an Antikörper gekoppelt, um spezifische Proteinbindingen in Immunodetektion sichtbar zu machen
Bsp: direkte ELISA (, indirekte, direkte Sandwich-Elisa, Indirekte Sandwich) oder Western-Blot
ELISA = enzyme-linked immunosorbent assay
ist ein enzymgekoppelter Immunoadsorptionstest
Direkter Sandwich-ELISA nutzt einen enzymkonjugierten Detektions-Antikörper zur quantitativen Antigenbestimmung in Proben (z. B. nach Proteinreinigung)
das zu untersuchende Protein (Analyt) wird an spezifische Coating-AK gebunden (Proteinreste werden ausgewaschen).
Detektions-AK (ebenfalls Proteinspezifisch) wird quantitativ an die bereits gebundenen Proteine gebunden
-> kann photometrisch quantifiziert werden!
PCR:
10a) Welche Enzyme werden bei einer PCR benötigt? Wie unterscheiden sich diese von denen zur Replikation benötigten Enzyme?
b) Welche Enzyme werden nicht benötigt?
Nur Polymerase für PCR benötigt.
ist bakterielle Polymerase (taq oder pfu)
PCR benötigt nur eine hintzestabile Polymerase.
bei Replikation wird die DNA einmal innerhalb der Zelle repliziert. Bei der PCR kann die DNA mehrfach in Vitro amplifiziert werden.
Bei Replikation gibt es dazu noch: Helicase, Topoisomerase, Primase, Ligase, Telomerase
Ab hier weiter
Biomembran:
11a) Woraus besteht eine Biomembran?
b) Was bedeutet Cholesterol in einer Biomembran? Was bedeutet eine hohe Konzentration an Cholesterol in der Biomembran?
! 11a)
aus Lipiden (Phospho- und Sphingolipide)
Cholesterin (auf beiden Seiten)
Proteine
äußere Schicht und innere Schicht mit den Phospholipiden
Cholesterol beeinflusst die Fluidität der Membran und sorgt für eine höhere Stabilität
-> bei niedrigeren Temperaturen, gesättigte KW => hohe Fluidität
-> bei hohen T, ungesättigte KW => niedrigere Fluidität
!Transaminase:
12a) Wofür wird Pyridoxalphosphat verwendet? Nenne ein Beispielenzym. Von welchem Vitamin stammt es ab?
b) Beschreiben Sie den Ping-Pong-Mechanismus.
PLP = Coenzym aller Transaminasen
Transaminierung = Aminogruppe wird auf alpha-Ketosäure übertragen
Transaminasen und aromatische L-Aminosäure-Decarboxylasen
PLP stammt von Pyridoxin = Vitamin B6 ab
12b)
Ping-Pong = Mehrsubstratreaktion
Ping = 1.Reaktionsschritt: Übertragung der (Amino-)Gruppe der AS auf den Cofaktor Pyridoxalphosphat
Pong = 2.Reaktionsschritt: Pyridoxaminphosphat auf Aminoakzeptor
-> PLP ist als Schiff-Base über die epsilon-Aminogruppe einer Lysinseitenkette der Transaminase gebunden. Die Transaminierung läuft in 2 Schritten ab: Aufnahme der alpha-Aminogruppe von der Donoraminosäure und Transfer der Aminogruppe auf den Akzeptor alpha-Ketoglutarat
Ketimin und Altimin noch hinschreiben
Aminosäuren:
13) Was bedeutet ketogen und glukogen bei einer Aminosäure? Nennen Sie jeweils Beispiele und erklären Sie was dies bedeutet
Glucogene AS:
Alanin, Cystein, Glycin, Serin, Threonin, Tryptophan
-> alle außer FIT + L
werden zu Glucose: Pyruvat-> Oxalacetat (Citratzyklus) -> Phosphoenolpyruvat -> Glucose
können in die Gluconeogenese einfließen.
(vgl. ketogene AS: nur zu Acetyl-CoA, Ketonkörperbildung, keine Gluconeogenese)
Ketogene AS:
Isoleucin, Leucin, Tryptophan
Ketonkörpererzeugend: Acetyl-CoA -> Acetoacetyl-CoA -> Ketonkörper
wandern in Citratzyklus zur Energiegewinnung oder zum FS-Abbau genutzt werden.
Zuletzt geändertvor 7 Tagen