Graphitform
Graphitanordnung bei GJL
Keilprobe
Ein sehr einfaches, aber wirkungsvolles Verfahren zur Charakterisierung des Keimzustandes und des Impfens von Gusseisenschmelzen ist die sogenannte Keilprobe.
Weißerstarrung
Bei der Weißerstarrung erstarrt Gusseisen metastabil, der Kohlenstoff bleibt als Zementit (Fe₃C) gebunden.Das Gefüge ist hart, spröde und enthält keinen Graphit.
Einbringen von Fremdkeimen
fördert Graphitbildung
verhindert Weißerstarrung
Zugabe von Mg oder Ce
wandelt Lamellengraphit in Kugelgraphit (GJS)
Überhitzung / Haltezeit steuern
beeinflusst Keimzustand und Gefüge
Zusatz von Si, Mn, Cr, Ni usw.
steuert Graphit- oder Zementitbildung
Behandlungen bei Aluminium
Zugabe von z. B. Al-Ti-B
erzeugt viele Keime
→ feinkörniges Gefüge
Zugabe von Sr oder Na
verändert die Siliziumform
→ bessere Zähigkeit
Entfernung von Wasserstoff
→ weniger Poren
Stabil bei Unterkühlung
Erstarrung im Gleichgewicht
Kohlenstoff scheidet sich als Graphit aus
entsteht bei langsamer Abkühlung und gutem Keimzustand
→ Grauerstarrung
Erstarrung bei starker Unterkühlung
Kohlenstoff bleibt als Zementit (Fe₃C) gebunden
entsteht bei schneller Abkühlung oder schlechtem Keimzustand
→ Weißerstarrung
Zuletzt geändertvor 23 Tagen