Mikroökonomie
Analyse, wie Haushalte und Unternehmen Entscheidungen treffen und auf Märkte reagieren
Makroökonomie
Analyse gesamtwirtschaftlicher Phänomene einschließlich Inflation, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftswachstum
Marktversagen
Situation in der es Markt nicht schafft die Ressourcen effizient zuzuteilen = keine Pareto-effiziente Allokation
Pareto-Effizienz
Gesellschaftlicher Zustand in dem es nicht möglich ist durch Umverteilung von Ressourchen die Wohlfahrt einer Person zu erhöhen ohne die einer anderen zu verringern
Substitude
Zwei Güter bei denen Preisanstieg des einen = Nachfrageanstieg des anderen (bspw. Butter wird durch Magarine ersetzt)
Komplemente
Zwei Güter bei denen Preisansteig des einen = Nachfragerückgang des anderen (Zigaretten teuer also werden auch weniger Feuerzeuge gewollt)
Normales Gut
Gut dessen Nachfragemenge bei Einkommenszuwachs steigt
Inferiores Gut
Gut dessen Nachfragemenge bei Einkommenszuwachs sinkt
Elastizität
Maß für die Stärke in der Nachfrage- oder Angebotsmenge auf Veränderung am Markt reagieren
Einkommenselastizität
Veränderung der Nachgefragten Menge bei Einkommensveränderungen
Budgetbeschränkung
Geldbetrag (Einkommen) zum Erwerb von Konsumgütern
Indifferenzkurve
Güterkombination, die dem Konsumenten den gleichen Zufriedenheitsgrad (Nutzen) vermitteln
Grenzrate der Substitution (GdS)
Steigung der Indifferenzkurve
Optimale Konsumentscheidung
Punkt an dem sich Budgetgerade und Indifferenzkurve tangieren
Grenzprodukt
Zuwachs der Produktionsmenge durch eine weitere Grenzprodukt Einheit eines Produktionsfaktors (Input)
Grenzkosten (MC
Betrag um den Gesamtkosten bei Herstellung einer weiteren Einheit ansteigen
Skalenerträge
Beschreibt wie sich die Produktionsmenge bei Ansteig aller Produktionsfaktoren verändert
Grenzerlös
Veränderung des Gesamterlös durch Verkauf einer weiteren Einheit
Gewinnmaximum
Grenzerlös = Grenzkosten
Allokationseffizienz
Wenn Verkäufer von Produkt den gleichen Nutzen hat wie der Käufer von dem Produkt
Konsumentenrente
Der Betrag, den ein Käufer für ein Gut Bezahlen würde (Zahlungsbereitschaft), abzüglich des tatsächlich gezahlten Beitrags
Produzentenrente
An den Verkäufer gezahlte Preis, abzüglich seiner Produktionskosten
Öffentliche Güter
Keine Konsumrivalität und Nichtausschließbarkeit vom Konsum
Teittbrettfahrer
Mensch der Nutzen erlangt ohne dafür zu zahlen
Sozialer Grenznutzen
Zusätzlicher Nutzen den die Gesellschaft als Ganzes aus einer weiteren Einheit wirtschaftlicher Aktivität zieht
Allmende Güter
Nichtausschließbarkeit aber Rivalität im Konsum
Meritorische Güter
Kann der Markt bereitstellen werden aber unterkonsumiert
Externalitäten
Kosten / Nutzen der Entscheidung einer Person die die Wohlfahrt unbeteiligter Dritter beeinflusst
Volkswirtschaftliche Kosten
Private Kosten des Produzenten + den sozialen Kosten unbeteiligter Dritter
Netto-Wohlfahrtsverlust
Verlust an wirtschaftlicher Effizienz
Probleme der Externalitäten können durch private Verhandlungen gelöst werden wenn Eigentumsrechte klar definiert und Transaktionskosten gering
Coase-Theorem
Transaktionskosten
Kosten, welche den Beteiltigten im Zuge der Aushandlujg und Umsetzung einer Vereinbarung entstehen (können)
Pigou-Steuer
Steuern zu Korrektur negativer externer Effekte
Moral Hazard
Opportunismus nach Vertragsschluss
Adverse Selektion
Marktversagen, das durch Informationsasymmetrie vor einem Vertragsabschluss entsteht
Signaling
Informierte Partei signalisiert die private Info auf glaubhafte Weise
Screening
Aktion der uninformierte Partei um Infos zu entlocken
Isoquante
Eine Funktion, die alle möglichen Kombinationen an Produktionsfaktoren darstellt, die jeweils die Herstellung einer bestimmten Profuktionsmenge erlauben
Steigung Isoquante
= Grenzrate der technischen Substitution
Isokostenlinie
Zeigt unterschiedliche Kombinationen von Produktionsfaktoren, die ein Unternehmen mit gegebenen Budged erwerben kann
Minimalkosten kombination
Schnittpunkt von Isoquante und Isokostenlinie ->maximale Effizienz zu minimalen Kosten
Marktmacht
Unvollständige Konkurrenz, Unternehmen haben Einfluss auf Preis
Monopol
Einziger Anbieter, keine nahen Substitude, Markteintrittsbarrieren
Monopolistische Konkurrenz
Viele Anbieter ähnlicher, aber nicht gleicher Produkte
Preisdifferenzierung
Wenn gleiche Güter an verschiedene Kunden zu verschiedenen Preisen verkauft werden
Oligopol
wenige Anbieter verkaufen identische oder sehr ähnliche Produkte
Kartell
Gruppe von Unternehmen, die per Kollusion agieren
Nash-Gleichgewicht
wenn Akteure die bestmögliche Strategie mit Blick auf die Strategie der anderen gewählt haben
Abgeleitete Nachfrage
Nachfrage des Unternehmens nach Produktionsfaktor leitet sich von gewünschten Output ab
Grenzprodukt der Arbeit
Anstieg des Outputs, der durch eine zusätzliche Arbeitseinheit entsteht
Wertgrenzprodukt
Grenzprodukt x Preis
Kapital
Ausrüstung und Anlagen zu Produktion von Gütern
Zoll
Steuern auf im Ausland produzierte und im Inland verkaufte Güter
BIP
Maß für wirtschaftliche Leistungen Y = C + I + G + NX
Wohlfahrt
Subjektive Zufriedenheit der Individuen & Lebensqualität
Fundamentales Evaluierungsproblem
Es ist nicht möglich für den selben Akteur die Performance unter Teilnahme und nicht Teilnahme an einem Projekt zu sehen
Preisstützung
Förderung durch Staat wenn Inlandspreis höher ist als WM Preis
Catch-up-Effekt
Ärmere Länder haben aufgrund niedrigeren Ausgangsniveau ein höheres Wirtschaftswachstum
Barwert
Heutiger Gekdbetrag der einen bestimmten Zukünftigen Gekdbetrag generiert- bei gegebenem Zinssatz
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