1.zählen die Aufgaben des Nervensystems auf
➢ Mithilfe des Nervensystems werden Informationen aufgenommen, verarbeitet, gespeichert und an die Umwelt weitergegeben.
➢ Zusammen mit dem Hormonsystem ist es für die Steuerung aller wichtigen Organfunktionen verantwortlich.
2.erläutern die Einteilung von zentralem sowie peripherem Nervensystem.
Folie 4 & 18
➢bildet das Nervensystem des Menschen, das in
o zentrales Nervensystem (ZNS) − Gehirn, Rückenmark
o peripheres Nervensystem (PNS) − alle Nervengewebe außerhalb davon
3.erklären den Unterschied zwischen willkürlichem bzw. unwillkürlichem Nervensystem.
Folie 46 & 47
➢ nach der Funktion unterscheidet man
➢ Willkürliches Nervensystem
➢ Vegetatives Nervensystem
Folie 47
➢ oder auch das somatomotorische Nervensystem, das alle dem Bewusstsein und dem Willen unterworfenen Vorgänge (z. B. die Bewegung von Muskeln) steuert.
Folie 58
➢ das autonome Nervensystem steuert alle wichtigen Organfunktionen wie Atmung, Herz-Kreislauf-System, Verdauung, Stoffwechsel, Harnblasen- und Sexualfunktion, Temperaturregulation und Wasserhaushalt.
4.zählen die Funktion, Besonderheiten und Bestandteile eines Neurons auf.
Folie 8–11
Funktion & Besonderheiten – Folie 8
➢ Neurone sind fähig zur Erregungsbildung und –leitung ➢ Neurone haben besondere Zellfortsätze, Dendriten und Axone, die mit anderen Nerven-, Muskel-, oder Drüsenzellen Kontaktstrukturen bilden, die Synapsen
Bestandteile – Folie 9
➢ Dendriten („zum Baum gehörend“) sind kurze, verzweigte Ausstülpungen des Zellkörpers. Sie nehmen Impulse aus benachbarten Zellen auf und leiten sie weiter zum Zellkörper ➢ Zellkern ist das Steuerzentrum der Zelle und enthält das Erbgut ➢ Zellkörper (Soma) enthält den Zellkern und das Zytoplasma. Funktion ist die Zelle am Leben zu erhalten und Informationen an das Axon weiterzugeben ➢ Axon ist ein Neurit, der in einer Hülle von Gliazellen verläuft und zusammen als Nervenfaser bezeichnet wird
Synapsen – Folie 11
➢ Synapsen – verbinden Neurone miteinander ➢ Synapsen dienen der Übertragung von Erregung auf andere Zellen ➢ Die Übertragung findet mithilfe chemischer Botenstoffe (Neurotransmitter, z. B. Serotonin, Adrenalin) im synaptischen Spalt statt ➢ Die präsynaptischen Endköpfe setzen die Neurotransmitter frei
5.erläutern die Gliederung des Hirns
Großhirn – Folie 23
➢ …stülpt sich als größter Hirnabschnitt wie der Hut eines Pilzes über Mittelhirn und Zwischenhirn ➢ Sitz des Bewusstseins, der Intelligenz und des Gedächtnisses
Kleinhirn – Folie 31
➢ Aufgaben o Koordination der Muskelgrundspannung o Koordination der Muskelbewegungen o Aufrechterhaltung des Gleichgewichts
Hirnstamm – Folie 32
➢ verbindet das Großhirn mit dem Rückenmark ➢ bestehend aus drei Anteilen o Mittelhirn o Brücke o verlängertes Mark Steuerungszentrum für Atem-, Herz-Kreislauf und Schluckzentrum
Zwischenhirn – Folie 33
➢ Schaltstelle zw. Großhirn und Hirnstamm ➢ beherbergt u. a. Thalamus, Hypothalamus, Hypophyse ➢ Informationsfilter ➢ steuert zahlreiche Körperfunktionen
6.erläutern Neurotransmitter
Folie 11
➢ chemische Botenstoffe (Neurotransmitter, z. B. Serotonin, Adrenalin)
➢ Die Übertragung findet im synaptischen Spalt statt
7.nennen 2 klassische Neurotransmitter sowie deren Aufgabe
➢ Serotonin
➢ Adrenalin
8.erklären die Funktion von Thalamus sowie Hypothalamus und Hypophyse.
➢Thalamus
➢ Hypothalamus
➢ Hypophyse
➢ Informationsfilter
➢ steuert zahlreiche Körperfunktionen
9.beschreiben den Unterschied zwischen Sympathikus und Parasympathikus9.
Sympathikus
➢ Wird vor allem bei nach außen gerichteten Aktivitäten erregt
z. B. bei Stress, körperlicher Arbeit
Parasympathikus
➢ Dominiert bei nach innen gerichteten Aktivitäten z. B. beim Essen
10.erklären den Liquor cerebrospinalis und die Aufgaben
➢ ist eine klare, farblose Flüssigkeit
➢ füllt die Hohlräume im Gehirn sowie den Subarachnoidalraum aus
➢ stützt das Nervengewebe und schützt wie ein Wasserkissen vor der Schwerkraft
➢ ist am Stoffaustausch zwischen Blut und Nervengewebe beteiligt
11.erklären die Blut-Liquor Schranke
Sind selektive Barrieren, die das ZNS vor schädlichen Substanzen schützen, dabei aber den kontrollierten Stoffaustausch ermöglichen.
12.beschreiben die Auswirkung von Sauerstoffmangel im Gehirn
➢ Das Gehirn hat einen sehr hohen Sauerstoffbedarf und reagiert sehr empfindlich auf Sauerstoffmangel.
➢ Die Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr für wenige Minuten kann irreparable Zellschäden mit neurologischen Ausfällen verursachen und sogar bis zum Hirntod führen.
Zuletzt geändertvor 17 Tagen