Zeige in einer Grafik, wie im hydrologischen Kreislauf Wasser zwischen der Landoberfläche, dem Ozean und der Atmosphäre übertragen wird.
Gesamtvolumen des Wassers auf der Erde
Wie groß ist das Gesamtvolumen des Wasser auf der Erde?
Wie ist es verteilt?
Zeiche eine Grafik hierzu.
1,4 Milliarden km³
97,5% sind Salzwasser
2,5% Süßwasser nur 35 Millionen km3
Nur 0,3 % des Süßwassers befindet sich in flüssiger Form an der Oberfläche.
Was ist der Wasserkreislauf?
Der Wasserkreislauf zeigt die kontinuierliche Bewegung von Wasser innerhalb der Erde und der Atmosphäre.
Er ist ein komplexes System, das viele verschiedene Prozesse umfasst.
Flüssiges Wasser verdampft zu Wasserdampf, kondensiert zu Wolken und fällt in Form von Regen und Schnee auf die Erde zurück.
Wasser in verschiedenen Phasen bewegt sich durch die Atmosphäre (Transport).
Flüssiges Wasser fließt über Land (Abfluss), in den Boden (Infiltration und Versickerung) und durch den Boden (Grundwasser). Grundwasser gelangt in die Pflanzen (Pflanzenaufnahme) und verdunstet aus den Pflanzen in die Atmosphäre (Transpiration).
Festes Eis und Schnee können sich direkt in Gas verwandeln (Sublimation).
Auch das Gegenteil kann passieren, wenn Wasserdampf fest wird (Ablagerung).
Welches sind die vier sehr grundlegenden Bereiche, für die die Menschheit seit jeher Wasser verwendet?
Welcher 5.te Bereich ist in Zeiten der Industrialisierung dazu gekommen?
Häuslicher Gebrauch ... Trinken, Waschen, .... Mehr oder weniger alles, was den persönlichen Gebrauch von Wasser betrifft
Landwirtschaft ... Bewässerung, Tränken der Tiere, ...
Institutionelle Verwendung ... Schulen, Universitäten, Verwaltung, Feuerwehr,...
Wasserverlust ... Leckagen, kaputte Infrastruktur, ...
Industrie ... industrielle Prozesse wie Verdünnung, Kühlung, Energieerzeugung ...
Was verstehen Sie unter dem Wasserfußabdruck?
Welche drei Hauptkategoeiren für den Wasserfußabdruck gibt es?
Der Wasserfußabdruck ist die gesamte Menge Wasser, die Nationen, Unternehmen oder Verbraucherinnen und Verbraucher in Anspruch nehmen.
Es gibt drei Hauptkategorien des Wasserfußabdrucks:
Blauer Wasserfußabdruck:Bezieht sich auf das Oberflächen- und Grundwasser, das aus Flüssen, Seen und Aquiferen entnommen wird, um es in der Landwirtschaft, Industrie und für den häuslichen Gebrauch zu nutzen.
2. Grüner Wasserfußabdruck:Bezieht sich auf das Regenwasser, das von Pflanzen und Böden absorbiert wird, insbesondere in der Landwirtschaft. Es spielt eine wichtige Rolle beim Anbau von Nutzpflanzen.
3. Grauer Wasserfußabdruck:Bezieht sich auf die Wassermenge, die notwendig ist, um Verschmutzung zu verdünnen und die Wasserqualität nach einer bestimmten Nutzung auf ein akzeptables Niveau zurückzuführen. Das gilt vor allem für Abwässer aus Industrie, Landwirtschaft und Haushalten
Wie hoch ist in Deutschland die häusliche Nutzung von Trinkwasser?
Für was wird wieviel Wasser genutzt?
Wasserverbrauch pro Tag in Litern (2019: 115 l/d)
Nennen Sie die Wasserfußabdrücke für drei Lebensmittel?
Was muss man beachten, wenn man mit diesen Zahlen argumentiert?
Diese Grafik von Statista (basierend auf Daten des Water Footprint Network) ist ein klassischer Ausgangspunkt für Diskussionen über Nachhaltigkeit.
Wenn man diese Zahlen jedoch in einer Argumentation verwendet, ist es extrem wichtig, den Kontext zu verstehen, da die nackten Zahlen (Liter pro Kilogramm) oft missverstanden werden oder ein verzerrtes Bild liefern können.
Hier sind die wichtigsten Punkte, die man beachten muss, um sachlich korrekt und differenziert zu argumentieren:
1. Die Art des Wassers (Grün vs. Blau vs. Grau)
Das ist der wichtigste Punkt, der in der Grafik fehlt. Der "Wasser-Fußabdruck" setzt sich aus drei Komponenten zusammen, die sehr unterschiedliche ökologische Auswirkungen haben:
Grünes Wasser (Regenwasser): Wasser, das natürlich auf den Boden fällt und von Pflanzen aufgenommen wird.
Beispiel Rindfleisch: Ein riesiger Teil der 15.415 Liter beim Rindfleisch ist oft Regenwasser, das auf Weideland fällt. Wenn dort keine Kühe stünden, würde der Regen trotzdem fallen. Dieses Wasser fehlt dem Menschen nicht direkt als Trinkwasser.
Blaues Wasser (Bewässerung): Wasser, das aus Flüssen, Seen oder dem Grundwasser entnommen wird.
Beispiel Nüsse/Mandeln: Nüsse (besonders Mandeln in Kalifornien) haben oft einen hohen Anteil an blauem Wasser, da sie in trockenen Regionen künstlich bewässert werden. Das ist ökologisch problematischer, da es die lokalen Reserven erschöpft.
Graues Wasser (Verschmutzung): Die Menge an Wasser, die nötig wäre, um die durch die Produktion verursachte Verschmutzung (z.B. durch Dünger oder Pestizide) wieder auf Trinkwasserqualität zu verdünnen.
Argumentations-Tipp: Wenn jemand sagt: "Rindfleisch verbraucht 15.000 Liter Wasser", ist das korrekt, aber ökologisch weniger dramatisch, wenn das Rind nur auf einer grünen Weide im Regen stand, als wenn Avocado-Plantagen in Wüstenregionen das Grundwasser abpumpen.
2. Bezugsgröße: Gewicht vs. Nährwert
Die Grafik vergleicht 1 kg des Endprodukts. Das ist physikalisch korrekt, aber ernährungsphysiologisch oft ein "Äpfel-mit-Birnen-Vergleich".
Kaloriendichte: 1 kg Rindfleisch hat viel mehr Kalorien als 1 kg Gemüse. Wenn man den Wasserverbrauch pro Kalorie (kcal) berechnet, schneiden tierische Produkte zwar meist immer noch schlechter ab, aber der Abstand zu Nüssen oder Getreide verringert sich oder verschiebt sich.
Proteingehalt: 1 kg Nüsse liefert viel Fett und Protein, während 1 kg Gemüse zu einem Großteil selbst aus Wasser besteht.
Essbarer Anteil: Bei Nüssen (mit Schale) oder Tieren (mit Knochen) muss man unterscheiden, ob sich das Gewicht auf das lebende Tier/die ganze Frucht oder das essbare Endprodukt bezieht.
3. "Global Averages" (Globale Durchschnitte)
Das Sternchen unten links ist entscheidend. Ein globaler Durchschnitt verdeckt lokale Probleme.
Wasserknappheit: 1.000 Liter Wasserverbrauch in einer regenreichen Region (z.B. Deutschland oder Irland) sind ökologisch weniger schädlich als 100 Liter Verbrauch in einer Dürreregion (z.B. Spanien oder Nordafrika).
Transportwege: Eine importierte Tomate aus einer trockenen Region kann einen schädlicheren Wasser-Fußabdruck haben als ein Stück Fleisch aus regionaler, regenreicher Weidehaltung (obwohl das Fleisch nominal mehr Wasser verbraucht).
4. Das "Nüsse"-Paradoxon
Nüsse stehen auf Platz 2, was oft überrascht.
Bäume (Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse) brauchen Jahre, bis sie Früchte tragen, und müssen in dieser Zeit durchgehend mit Wasser versorgt werden.
Dennoch haben Nüsse oft eine bessere CO2-Bilanz als Fleisch. Man darf also nicht nur auf das Wasser schauen (Single-Issue-Fallacy), sondern muss auch Treibhausgase, Landnutzung und Biodiversität betrachten.
5. Effizienz der Umwandlung
Tiere sind "Veredler". Um 1 kg Fleisch zu erhalten, muss das Tier viele Kilogramm Futterpflanzen fressen (bei Rindern ist die Quote besonders hoch).
Das Wasser, das für den Anbau des Futters (Soja, Mais, Getreide) benötigt wurde, wird dem Fleisch zugerechnet.
Das ist das stärkste Argument gegen Fleisch aus Massentierhaltung: Wir bewässern Ackerland, um Futter anzubauen, anstatt die Pflanzen direkt zu essen.
Zusammenfassung für eine Argumentation
Wenn Sie diese Grafik nutzen, sollten Sie folgende Nuancierung anbringen:
Bestätigung: "Ja, Fleisch – besonders Rindfleisch – ist extrem ressourcenintensiv, weil wir den Umweg über das Tierfutter gehen."
Einschränkung: "Aber wir müssen unterscheiden: Rindfleisch aus reiner Weidehaltung nutzt viel Regenwasser (was weniger kritisch ist), während Nüsse oder Avocados in Trockengebieten oft kritisches Grundwasser verbrauchen."
Fazit: "Um Wasser zu sparen, ist eine pflanzenbasierte Ernährung meistens der beste Weg, aber man sollte auch bei pflanzlichen Produkten auf die Herkunft (Wasserknappheit vor Ort) achten."
Wie ist die Verteilung des Wassergebrauchs für die unterschiedlichen Sektoren, Haushalt, Landwirtschaft und Industrie in Europa, Afrika, Asien, Nord- und Südamerika?
Zeichne TortenDiagramme mit prozentualer Verteilung.
Afrika, Südamerika, Zentral- und Südostasien 70 Prozent des Wassers Agrarsektors,
Nordamerika & Europa: 39 % & 32% mehr Wasser für industrielle Zwecke :48% & 53%
Südamerika, Afrika, Mittel- und Südostafrika Asien industrielle Zwecke : 10 % im Durchschnitt.
Der größte Anteil des Wasserverbrauchs in Haushalten ist in Südamerika zu beobachten (19%)
Asiatische Regionen verwenden das Minimum an Wasser für den häuslichen Bedarf.
Das meiste Wasser wird für landwirtschaftliche Zwecke in Zentralasien verwendet (89 %), und nur 32 % des Wassers wird von der europäischen Landwirtschaft genutzt
Wie können wir den derzeitigen schlechten Umgang mit Wasser verändern bzw. verbessern?
Verbrauch einschränken
Nachhaltige Intensivierung der Landwirtschaft
Wassersparende Bewässerung
weniger Fleischkonsum
Keine Lebensmittelabfälle
Vermeiden Sie Verschmutzung
Klärung des Abwassers
Vermeidung von Umweltverschmutzung (weniger Dünger, Verbot von Wirkstoffen, ...)
Renaturieren
Feuchtgebiete bewahren
den Flüssen mehr Raum geben
Verteilen Sie Ressourcen gerecht
Stärkung des Klimaschutzes
Keine Nachhaltigkeit ohne Reduzierung der menschlichen Bedürfnisse
Nennen Sie wichtige Messages mit Bezug zum Thema: „Sustainable Water Resources Management (SWRM)“:
Wasser ist Leben – Es ist essenziell für alle biologischen, ökologischen und gesellschaftlichen Prozesse.
Wasser ist eine erneuerbare, aber begrenzte Ressource – Die Nutzbarkeit hängt von Qualität, Verfügbarkeit und Erneuerungsrate ab.
Der Wasserkreislauf ist zentral – Er zeigt die ständige Bewegung und Umwandlung von Wasser in verschiedenen Formen und ist die Grundlage des Wassermanagements.
Die globale Wasserverteilung ist extrem ungleich – Nur 0,3 % des Süßwassers ist an der Oberfläche verfügbar.
Wasserbedarf übersteigt mancherorts die Erneuerungsrate – Besonders in landwirtschaftlich geprägten Regionen steigt die Nachfrage.
Wasserknappheit nimmt weltweit zu – Bis 2025 werden voraussichtlich vier Milliarden Menschen betroffen sein.
Wasserfußabdruck ist ein wichtiges Konzept – Er misst direkten und indirekten Wasserverbrauch (blau, grün, grau).
Wasserqualität ist ein zentrales Problem – Verschmutzung durch Landwirtschaft, Industrie und Haushalte gefährdet Ökosysteme und Gesundheit.
Nachhaltiges Wassermanagement ist unerlässlich – Es verhindert irreversible Schäden und sichert langfristige Wasserverfügbarkeit.
Technologische Innovationen bieten Lösungen – Von smarten Managementsystemen bis zu natürlichen Reinigungsprozessen.
Verantwortungsvolles Handeln ist gefragt – Reduktion von Konsum, Renaturierung, globale Kooperation und faire Ressourcennutzung sind entscheidend.
Wird das Wasser knapp?
Hier gilt es ganz sauber zu argumentieren, wovon reden wir?
Trinkwasser ist nicht knapp
Trinkwasser ist kein Mengen-, sondern ein Qualitätsproblem (Bedarf ; 10 km3/Jahr)
Heute rd. 1 Milliarde Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser
Lösbares Problem: von 2000 bis 2015 bereits halbiert im Rahmen der UN-Millennium-Entwicklungsziele
ABER:
Die Wasserknappheit ist auf dem Vormarsch:
Bevölkerungswachstum (ca. 10 Milliarden im Jahr 2050)
Erhöhung des Lebensstandards
Wasserbedarf für Brennstoffe
Klimawandel (höhere Temperaturen, stärkere Niederschlagsextreme)
Wasserknappheit ist im Prinzip ein lokales Problem, aber es gibt auch Fernwirkungen durch den globalen Markt für Nahrungsmittel und Energie und den Klimawandel.
Durch den Klimawandel werden die Sommer auch zwischen den Alpen und der Nordsee heißer - und trockener.
Die Folge ist, dass Landschaften verkümmern, Feuchtgebiete austrocknen und Wälder verbrennen. Flüsse versagen als Verkehrsadern, weil sie nicht mehr genug Wasser für die Schifffahrt führen. Und da der Grundwasserspiegel sinkt, wächst die Sorge um die Zukunft.
Nennen Sie innovative Technologien im Wassermanagement, die helfen, Wasser effizienter zu nutzen.
Bei der Gelegenheit: Erläutern Sie den Unterschied zwischen effektiver und effizienter Nutzung.
Es gibt viele innovative Technologien im Wassermanagement, die dabei helfen, Wasser effizienter zu nutzen, Wasserressourcen zu schützen und auf die Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren. Hier sind einige der vielversprechendsten neuen Technologien:
1. Smart Water Management (Intelligente Wassermanagementsysteme)
2. Membrantechnologie für die Wasserentsalzung
3. Künstliche Feuchtgebiete (Constructed Wetlands)
4. Advanced Oxidation Processes (AOPs) für Abwasseraufbereitung
5. Aquaponik-Systeme zur Wassernutzung in der Landwirtschaft
6. Biomimikry für die Wassergewinnung
7. Satellitenüberwachung und Fernerkundung
8. Blockchain zur Wasserverteilung und -verfolgung
9. Regenwassernutzung und -speicherung
10. Hydrogel-Technologien zur Wasserspeicherung im Boden
Diese Technologien tragen dazu bei, den Wasserverbrauch effizienter zu gestalten, die Wasserqualität zu verbessern und die Resilienz gegenüber Klimaveränderungen zu erhöhen. Sie bieten innovative Lösungen für die Herausforderungen in der Wasserwirtschaft und fördern eine nachhaltigere Nutzung der Wasserressourcen.
Wo liegen unsere größten Problem mit der Wasserqualität?
Verschmutzung
Gefahr für das Trinkwasser
Gefahr für Ökosysteme
Verringerung der nutzbaren Ressourcen
Nicht nachhaltiges Management
Einige der derzeitigen Praktiken können auf Dauer nicht beibehalten werden, ohne zu Krisen zu führen.
Gefahren für die Natur
Eintrag von Phosphor und Nitrat aus der Landwirtschaft, häuslichen Abwässern und der Atmosphäre
Die Folgen: Eutrophierung von Seen, Todeszonen in den Meeren.
Mit der wachsenden landwirtschaftlichen Produktion für eine wachsende Menschheit ist kein Ende in Sicht
Zuletzt geändertvor 21 Tagen