Q: Wozu dient das Patentrecht?
Q: Welche Rechtsgrundlage gilt in Deutschland?
A: Technische Erfindungen.
A: Es gibt dem Erfinder ein zeitlich begrenztes Monopol, um die Erfindung wirtschaftlich zu nutzen.
A: Das Patentgesetz (PatG).
A:
Neu
Erfinderische Tätigkeit
Gewerbliche Anwendbarkeit (§ 1 PatG)
Q: Was ist der Schutzgegenstand eines Patents?
Q: Können IT-Erfindungen patentiert werden?
A: Technische Erfindungen, z. B. Produkte, Verfahren oder technische Anwendungen.
A: Ja, wenn sie eine technische Lösung für ein technisches Problem bieten (z. B. Hardware).
Q: Ist Software patentierbar?
A: Nein, grundsätzlich nicht.
Ja, ausnahmsweise, wenn sie einen zusätzlichen technischen Charakter hat (mehr als normale Software-Hardware-Interaktion).
Q: Wann ist eine Erfindung „neu“?
Q: Was ist der „Stand der Technik“?
A: Wenn sie nicht zum Stand der Technik gehört (§ 3 PatG).
A: Alles, was vor dem Anmeldetag öffentlich bekannt war.
Q: Wo kann man bestehende Patente recherchieren?
Q: Wo wird ein Patent angemeldet?
A: Im Online-Register des DPMA.
A: Beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA).
A: Nein, nur in Deutschland.
A: Durch ein europäisches Patent beim EPA.
A: Über eine Patent Cooperation Treaty(PCT)-Anmeldung bei der WIPO ( World Intellectual Property Organization.
Q: Wie hoch sind die jährlichen Gebühren um den patentschutz aufrechtzuerhalten?
A: Maximal 20 Jahre ab dem Tag nach der Anmeldung (§ 16 PatG).
A: Erst nach Erteilung und Veröffentlichung.
A: Beginn: unter 100 €
Ende (20. Jahr): über 2.000 €
Q: Welche Rechte hat der Patentinhaber?
Q: Welche Ansprüche bestehen bei Patentverletzung?
A: Das ausschließliche Nutzungsrecht (§ 9 PatG).
Herstellung
Angebot
Verkauf
Gebrauch der patentierten Erfindung
Unterlassung
Schadensersatz
Vernichtung der Produkte
Auskunft über Herkunft & Vertriebsweg
Q: Ist eine Patentverletzung strafbar?
Q: Welche Strafe droht bei einfacher Patentverletzung?
Q: Welche Strafe droht bei gewerbsmäßiger Patentverletzung?
A: Ja (§ 142 PatG).
A: Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis 3 Jahre.
A: Freiheitsstrafe bis 5 Jahre oder Geldstrafe.
der Versuch ist Strarbar
Q: Was ist das Kennzeichenrecht?
A: Ein Teil des Markenrechts, geregelt im Markengesetz (MarkenG).
Marken
Sonstige Kennzeichen (§ 1 MarkenG)
Geschäftliche Bezeichnungen
Geografische Herkunftsangaben
Q: Was ist eine Marke?
Q: Was ist die wichtigste Funktion einer Marke?
A: Ein Zeichen, das Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denen anderer Unternehmen unterscheidet (§ 3 Abs. 1 MarkenG).
A: Die Herkunftsfunktion (Hauptfunktion) zur Unterscheidung von anderen.
Q: Warum sind Marken wirtschaftlich wichtig?
Qualitätsfunktion
Werbe- und Kommunikationsfunktion
Investitionsfunktion
A: Sie erhöhen den Markenwert und damit den Unternehmenswert.
Q: Was bedeutet die Herkunftsfunktion?
A: Die Marke zeigt, von welchem Unternehmen ein Produkt oder eine Dienstleistung stammt.
Q: Was ist die Qualitätsfunktion einer Marke?
Q: Wann wird die Qualitätsfunktion beeinträchtigt?
A: Die Marke steht für eine bestimmte, gleichbleibende Qualität.
A: „Microsoft“ → Erwartung von Zuverlässigkeit und Sicherheit.
A: Wenn Dritte den Eindruck erwecken, ihre Produkte seien gleichwertig, obwohl sie schlechtere Qualität haben.
A: Marken dienen dem Marketing, dem Imageaufbau und der Kundenbindung.
A: „Google“ steht nicht nur für eine Suchmaschine, sondern für viele IT-Dienste.
A: Wenn fremde Marken für Werbung Dritter genutzt werden (§ 14 Abs. 3 Nr. 6 MarkenG).
A: Fremde Marken können als Adwords, Keywords oder Metatags genutzt werden – das ist nicht automatisch verboten.
A: Der Aufbau von Ruf, Anerkennung und Markenwert durch Investitionen des Markeninhabers.
A: Wenn Dritte den Ruf oder die Wertschätzung der Marke erheblich schädigen.
A: Bezahlte Werbeanzeigen bei Google, die bei bestimmten Suchbegriffen erscheinen.
A: Suchbegriffe, mit denen Webseiten in Suchmaschinen besser gefunden werden sollen.
A: HTML-Angaben im Quellcode, die Suchmaschinen Infos über die Webseite liefern.
A: Alle Zeichen, die geeignet sind, Waren oder Dienstleistungen zu unterscheiden (§ 3 Abs. 1 MarkenG).
Wörter (auch Namen)
Abbildungen
Buchstaben & Zahlen
Klänge
Formen von Produkten oder Verpackungen
Farben & Farbkombinationen
sonstige Aufmachungen
Wortmarke
Bildmarke
Wort-/Bildmarke
3D-Marke
Farbmarke
Klangmarke
Multimediamarke
A: Besteht nur aus Wörtern, Buchstaben oder Zahlen.Beispiel: „Coca-Cola“
A: Besteht nur aus grafischen Elementen, ohne Wörter.Beispiel: Apple-Logo (Apfel)
A: Kombination aus Text und Grafik.Beispiel: McDonald’s-Logo (Schriftzug + Bögen)
A: Schützt die Form eines Produkts oder der Verpackung.Beispiel: Coca-Cola-Flasche
A: Schützt eine Farbe oder Farbkombination als Kennzeichen.
Einzelfarbmarke (z. B. Telekom-Magenta)
Mehrfarbmarke (z. B. Magenta + Grau der Telekom)
A: Schützt eine Tonfolge oder Melodie.Beispiel: „Intel Inside“-Jingle, Telekom-Sound
A: Kombination aus Bild + Ton, die gemeinsam geschützt werden.Beispiel: Werbespot mit fester Bildfolge und Melodie
A: Ja, z. B.:
Positionsmarke
Hologrammmarke
Q: Wo wird eine Marke eingetragen?
A: Nach § 4 MarkenG durch
Eintragung ins Markenregister
Verkehrsgeltung
Notorische Bekanntheit
👉 In der Praxis am wichtigsten: Eintragung
A: Beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA)
A: Nach der Nizza-Klassifikation
Q: Was ist die Nizza-Klassifikation?
Ein internationales Klassensystem für Marken (WIPO)
A: 45 Klassen
Klassen 1–34: Waren
Klassen 35–45: Dienstleistungen
Welche Nizza-Klassen sind wichtig füt die IT-Branche?
Klasse 9: Software, Computer, Hardware
Klasse 42: IT-Dienstleistungen (Softwareentwicklung, IT-Design)
formale Anforderungen
absolute Eintragungshindernisse
A:Mit der Eintragung ins Markenregister
Veröffentlichung im Markenblatt
Dritte können Widerspruch einlegen
A:Gründe, aus denen eine Marke grundsätzlich nicht eintragbar ist→ Schutz des Allgemeininteresses
A:Die Marke unterscheidet nicht zwischen UnternehmenBeispiel: „Software“ für Software ❌
A:Zeichen, die die Ware/Dienstleistung direkt beschreibenBeispiel: „Antivirus“ für Antivirenprogramme ❌
A:Allgemeine Begriffe müssen frei nutzbar bleibenBeispiel: „Cloud“ für Cloud-Dienste ❌
A:Konflikte mit älteren Markenrechten
Identische Marke + gleiche Waren
Ähnliche Marke + Verwechslungsgefahr
Bekannte Marke wird ausgenutzt oder geschädigt
A:„SoftGuard“ existiert bereits → neue Marke „SoftGuard“ für gleiche Software ❌
A:„SoftGuard“ & „SoftGuardPro“ für ähnliche Software ❌
A:Inhaber älterer Markenrechte
A: 3 Monate nach Veröffentlichung (§ 42 MarkenG)
A:Die Marke wird gelöscht
A: 10 Jahre ab Anmeldetag
A:Ja, beliebig oft um jeweils 10 Jahre
❌ Nein – Schutz kann unbegrenzt verlängert werden
A:Eine Marke ist ohne Eintragung geschützt, weil sie durch Benutzung im geschäftlichen Verkehr bekannt geworden ist.
A:Wenn die beteiligten Verkehrskreise die Marke als Hinweis auf ein bestimmtes Unternehmen erkennen.
A:Ja, regionale Verkehrsgeltung kann genügen.
A:Schutz für sehr bekannte Marken, auch ohne Benutzung im Inland.
A:❌ Nein, im Gegensatz zur Verkehrsgeltung nicht erforderlich.
A:Das ausschließliche Recht, die Marke zu benutzen und Dritten die Nutzung zu verbieten (§ 14 Abs. 1 MarkenG).
In der globalisierten Wirtschaft wird es oftmals angestrebt einen internationalen Markenschutz zu erhalten, dafür werden zwei Möglichkeiten angeboten.
Benenne beide.
Der Markenschutz in der Europäischen Union wird durch die Unionsmarke (auch EU-Marke genannt)
Weltweiter Markenschutz: Madrider Abkommen.
➡️ Beim EUIPO (European Union Intellectual Property Office).
➡️ Alles-oder-nichts-Prinzip: Ablehnung in einem Staat kann die gesamte Marke verhindern.
➡️ Die WIPO (World Intellectual Property Organization).
➡️ Kennzeichen zur Unterscheidung von Unternehmen oder Werken.
➡️ Unternehmenskennzeichen und Werktitel.
➡️ Namen oder Bezeichnungen eines Unternehmens im geschäftlichen Verkehr.
➡️ Firmenname, Geschäftsbezeichnung, besondere Geschäftsausstattung.
➡️ Namen von Werken.
➡️ Bücher, Filme, Software, Computerspiele, Webseiten, Domains.
➡️ Unterscheidungskraft.
➡️ Das Zeichen unterscheidet ein Unternehmen oder Werk von anderen.
➡️ Schutz durch Verkehrsgeltung möglich.
➡️ Das Zeichen ist durch Benutzung bekannt geworden und wird als Herkunftshinweis verstanden.
Das Urheberrecht ist ein wesentlicher Bestandteil des geistigen Eigentums und zielt darauf ab, die Rechte von Schöpfern geistiger Werke zu schützen.
Welche Rechte hat der Urheber?
Ab wann gilt der urheberrechtliche Schutz?
Sind Computerprogramme urheberrechtlich geschützt?
Er entscheidet über Nutzung und Verwertung seines Werkes.
Automatisch mit der Schöpfung des Werkes, ohne Registrierung.
Ja, sie gelten als Sprachwerke (z. B. Quellcode).
Was bedeutet „Schöpfungshöhe“?
Können KIs Urheber im Sinne des UrhG sein?
Wann kann ein mit KI erstelltes Werk geschützt sein?
Das Werk muss ausreichend individuell und kreativ sein.
Nein, nur natürliche Personen können Urheber sein.
Wenn ein Mensch die Gestaltung bestimmt und die KI nur als Hilfsmittel nutzt.
Warum sind verwandte Schutzrechte für den IT-Bereich relevant?
Schutzrechte neben dem Urheberrecht, die ähnliche Interessen schützen (§§ 70 ff. UrhG)
Sie schützen z. B. Fotos und Datenbanken, die häufig in Software, Webseiten und Dokumentationen genutzt werden.
Was sind Miturheber?
Die natürliche Person, die das Werk geschaffen hat (§ 7 UrhG).
Mehrere Personen, die gemeinsam ein Werk geschaffen haben (§ 8 UrhG).
Wie lange gilt der Urheberrechtsschutz grundsätzlich?
Wie lange gilt der Schutz bei Miturhebern?
70 Jahre nach dem Tod des Urhebers (§ 64 UrhG).
70 Jahre nach dem Tod des längstlebenden Miturhebers (§ 65 UrhG).
Was ist das Urheberpersönlichkeitsrecht?
Welche Rechte umfasst das Urheberpersönlichkeitsrecht?
Nenne ein IT-Beispiel für das Urheberpersönlichkeitsrecht.
Schutz der persönlichen Interessen des Urhebers (§§ 12–14 UrhG).
Anerkennung der Urheberschaft, Veröffentlichungsrecht, Schutz vor Entstellung.
Entwickler verlangt Namensnennung bei einer Software.
Was sind Verwertungsrechte?
Welche Verwertungsrechte sind im IT-Bereich besonders wichtig?
Warum ist das Vervielfältigungsrecht für Software relevant?
Rechte zur wirtschaftlichen Nutzung eines Werkes.
Vervielfältigungsrecht und Recht der öffentlichen Zugänglichmachung.
Wegen Kopien zur Installation und Nutzung.
Kann das Urheberrecht selbst übertragen werden?
Was kann der Urheber stattdessen übertragen?
Nutzungsrechte (§ 31 UrhG).
Nein, es verbleibt immer beim Urheber.
Wie können Nutzungsrechte beschränkt werden?
Beispiel für ein räumlich beschränktes Nutzungsrecht?
Räumlich, zeitlich oder inhaltlich.
Software darf nur in einem bestimmten Land genutzt werden.
IT-Beispiel für ein einfaches Nutzungsrecht?
Was ist ein ausschließliches Nutzungsrecht?
Entwickler lizenziert dieselbe Software an mehrere Unternehmen.
Nur ein Nutzer darf das Werk verwenden; auch der Urheber nicht.
Was ist der Unterlassungsanspruch?
Ist der Unterlassungsanspruch verschuldensabhängig?
IT-Beispiel für einen Unterlassungsanspruch?
Der Anspruch, eine rechtswidrige Handlung zu beenden und künftig zu unterlassen.
Nein, er besteht unabhängig von Vorsatz oder Fahrlässigkeit.
Unbefugtes Verbreiten von Software im Internet.
Welche drei Methoden gibt es zur Berechnung des Schadensersatzes?
Was bedeutet Lizenzanalogie?
Tatsächlicher Schaden, Lizenzanalogie, Verletzergewinn.
Der Betrag, den der Verletzer für eine rechtmäßige Lizenz hätte zahlen müssen.
Was bedeutet Vernichtungsanspruch?
IT-Beispiel für den Vernichtungsanspruch?
Was bedeutet Rückrufanspruch?
#Was bedeutet Überlassungsanspruch?
Illegal hergestellte Kopien müssen zerstört werden.
Vernichtung illegal erstellter Software-CDs.
Bereits verbreitete illegale Kopien müssen zurückgeholt werden.
Illegale Kopien müssen dem Rechteinhaber zu Herstellkosten überlassen werden.
Was ist der Auskunftsanspruch?
Anspruch auf Informationen über Herkunft und Vertriebsweg illegaler Kopien.
Bitte kreuzen die richtigen Antworten an.
Welche Rechtsgebiete schützen Software?
Welche Rolle spielt das Urheberrecht beim Softwareschutz?
Was schützt das Patentrecht im Zusammenhang mit Software?
Was schützt das Markenrecht bei Software?
Urheberrecht, Patentrecht, Markenrecht und Wettbewerbsrecht.
Es schützt den Quellcode und die konkrete Ausdrucksform der Software.
Technische Erfindungen und innovative technische Lösungen.
Namen, Logos und die Wiedererkennbarkeit von Softwareprodukten.
Welche Ausdrucksformen eines Computerprogramms sind geschützt?
Unter Sprachwerke (§ 2 Abs. 1 Nr. 1 UrhG).
Quellcode und Objektcode.
Was ist Quellcode?
Was ist Objektcode?
Sind Quellcode und Objektcode urheberrechtlich geschützt?
Die für Menschen lesbare Form eines Programms in einer Programmiersprache.
Die maschinenlesbare, kompilierte Form des Programms (Binärcode).
Ja beide sind Urherberrechtlich geschützt.
Sind Algorithmen urheberrechtlich geschützt?
Dürfen andere Entwickler denselben Algorithmus nutzen?
Nein, nur deren konkrete Umsetzung im Code.
Ja, solange sie eigenen Code schreiben.
Können Entwurfsmaterialien urheberrechtlich geschützt sein?
Beispiele für schutzfähige Entwurfsmaterialien?
Ja, wenn sie eine eigene geistige Schöpfung darstellen.
Lastenhefte, Pflichtenhefte, Architekturpläne, Datenflusspläne.
Sind HTML- oder XML-Beschreibungen Computerprogramme im Sinne von § 69a UrhG?
Wozu dient HTML?
Wozu dient XML?
Nein, da sie nicht den Programmablauf steuern.
Zur Darstellung und Strukturierung von Webseiten.
Zur strukturierten Speicherung und zum Austausch von Daten.
Wann ist Software urheberrechtlich geschützt?
Reicht jeder Code für urheberrechtlichen Schutz aus?
Welche Art von Software ist typischerweise geschützt?
Wenn sie eine persönliche geistige Schöpfung ist.
Nein, banaler oder rein funktionaler Code ist nicht geschützt.
Komplexe, kreative Programme mit individueller Gestaltung.
Wem stehen die vermögensrechtlichen Befugnisse an Arbeitnehmer-Software grundsätzlich zu?
Unter welcher Voraussetzung greift § 69b UrhG?
Was bedeutet „gesetzliche Lizenz“ im Sinne des § 69b UrhG?
Dem Arbeitgeber.
Wenn das Programm in Wahrnehmung der Aufgaben oder nach Anweisung des Arbeitgebers erstellt wurde.
Der Arbeitgeber erhält automatisch ein ausschließliches Nutzungsrecht.
Welche Rechte erhält der Arbeitgeber nach § 69b UrhG?
Gibt es zeitliche, räumliche oder inhaltliche Beschränkungen der Rechte des Arbeitgebers?
Darf der Arbeitgeber Software bearbeiten oder ändern?
IT-Beispiel für § 69b UrhG?
Nutzung, Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Nein, das Nutzungsrecht ist unbegrenzt.
Ja, er erhält ein Bearbeitungsrecht.
Entwickler programmiert im Job ein Modul → Rechte liegen beim Arbeitgeber.
Welche Arbeitsverhältnisse fallen unter § 69b UrhG?
Fallen freie Mitarbeiter unter § 69b UrhG?
Wem gehören bei freien Mitarbeitern die Rechte an der Software?
Weisungsgebundene Arbeitnehmer und Beamte.
Nein.
In der Regel dem Ersteller.
Unter welchen Umständen kann Software doch Patentiert werden?
Das Programm muss einen „technischen Beitrag“ leisten,
der über die bloße Ausführung eines Algorithmus hinausgeht. Ein solcher technischer Beitrag kann beispielsweise darin bestehen,
dass das Programm an einem Fahrzeug das Drehverhalten der Räder überwacht und beim Bremsvorgang regelnd eingreift, um die Blockierung eines Rades zu verhindern (Antiblockiersystem)
Wettbewerbliche Eigenart
Was ist die Wettbewerbliche Eigenart?
Ein Produkt besitzt wettbewerbliche Eigenart, wenn es Merkmale hat, durch die Kunden erkennen, dass es aus einem ganz bestimmten Betrieb stammt oder eine besondere Qualität hat.
Bitte kreuze die richtigen Antworten an.
Wann gelten Datenbanken als Schutzfähig?
Gemäß § 4 Abs. 2 UrhG werden Datenbanken als Sammlungen geschützt,
wenn sie aufgrund der Auswahl oder Anordnung ihrer Elemente eine persönliche geistige Schöpfung darstellen.
Ein Beispiel
Sammlung von Kunstwerken, bei der die Auswahl und Anordnung der Werke auf einer persönlichen, kreativen und schöpferischen Leistung beruhen.
Welche Rolle spielen Abmahnungen?
Wozu kann der Rechtsinhaber Abmahnungen nutzen?
Was passiert wenn der Rechtsinhaber sofort gerichtliche Schritte einleitet, ohne zuvor eine Abmahnung auszusprechen?
Die Abmahnung spielt eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, auf eine Rechtsverletzung zu reagieren
Ermöglicht dem Rechtsinhaber den Rechtsverletzer auf die Verletzung seiner Rechte hinzuweisen und ihn zur Unterlassung und Schadensersatz aufzufordern.
Dann kann der Rechtsinhaber die gerichtlichen Kosten tragen selbst wenn er in der Sache obsiegt
Zuletzt geändertvor 21 Tagen