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10/11. Psychopathologie

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von saskia L.

Was sind Beispiele für maladaptive Schemata?

Verlassenheit/Instabilität: Überzeugung, dass wichtige Beziehungen nicht halten werden, verbunden mit der ständigen Angst, von anderen verlassen oder im Stich gelassen zu werden.

Misstrauen/Missbrauch: Ständiges "Auf-der-Hut-sein"; Befürchtung, von anderen absichtlich verletzt oder missbraucht zu werden

Unzulänglichkeit/Scham: Die Überzeugung, es niemals wert zu sein, von anderen Liebe, Aufmerksamkeit oder Respekt entgegengebracht zu bekommen, egal wie sehr man sich bemüht.

Abhängigkeit/Dependenz: Das Gefühl der Hilflosigkeit; sich nicht imstande sehen, ohne Hilfe anderer Entscheidungen zu treffen oder Dinge anzugehen.

Anfälligkeit für Schädigungen oder Krankheiten: Überzeugung, sich dauernd vor beängstigenden Schädigungen (z.B. durch Naturkatastrophen, Unfälle, Krankheiten, bestimmte Keime etc.) schützen zu müssen bzw. diesen ausgeliefert zu sein.

Anspruchshaltung/Grandiosität: Beschreibt die Überzeugung, dass Regeln und Konventionen, die für andere Menschen gelten, für einen,selbst nicht relevant sind.

Unzureichende Selbstkontrolle: Betrifft Menschen, die wenig Selbstdisziplin und Frustrationstoleranz haben, begonnene Aufgaben nicht fertig stellen können und rasch aufgeben.

Selbstaufopferung: Überzeugung, stets für andere da sein zu müssen, sich intensiv um sie zu kümmern und eigene Bedürfnisse hinten an zu stellen. Entwicklung von Schuldgefühlen, wenn eigene Bedürfnisse wahrgenommen werden.

Emotionale Gehemmtheit: Betrifft Menschen, die Angst davor haben, Gefühle zu zeigen oder spontan zu sein.

Unerbittliche Standards: Die Betroffenen haben eine übertrieben kritische Haltung sich selbst und/oder anderen gegenüber. Das Bestreben, immer der/die Beste sein zu müssen, sich ständiges Unter-Druck-Fühlen.

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saskia L.

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