Positive und normative wissenschaftliche Aussagen
positiv: beschreiben und erklären von Zsmhängen mit hilfe systematischer Erörterung
und Anwendung wissenschaftl Methoden
normativ: Wünschbarkeit von versch Maßnahmen und unterschiedl Verhalten
Pareto-Kriterium/Verbesserung/Optimum
Pareto-Verbesserung: wenn sich min. eine Person besser stellt und keine Person schlechter
Pareto-Optimum/Effizienz: nicht mehr möglich, ein Individuum besser zu stellen, ohne ein anderes schlechter zu stellen aufgrund begrenzter Ressourcen und existierenden Technologien
Ausgehend von z sind Bewegungen nach rechts oben auch entlang grenze PVs !!
Quasi-Ordnung
• Quasi-Ordnung: keine vollständige Ordnung (beschränkung auf rein ordinalen nutzen)
—> Bewegung von z in graue Felder weder besser noch schlechter, kann mit Pareto-Kriterium nt verglichen werden
• Verzicht auf interpersonelle Nutzenvergleiche/ keine Verteilungsfragen/keine Abwägung
Blind ggü Ungleichheiten
Kompensieren und Status-Quo-Biss
• kompensieren nt möglich in Praxis
• zB Bauarbeiten erzeugen Lärm, Unruhe für Nachbarschaft
—> kleiner Nachteil immer da
—> alleinige Ausrichtung am PK bedeutet Ende der normativen Ökonomie, sonst status-Quo-Bias, der alle Reformen ablehnen würde (weil es immer Verlierer und Gewinner gibt)
KHK
• Maßnahme effizient, wenn Gewinner einer politikreform die Verlierer kompensieren könnten und sich trotzdem noch besser stellen
Frage, ob Kompensation tatsächl durchführen soll bleibt offen weil ist Verteilungsfrage mit der sich KHK nt beschäftigt (also nur theoretisch)
Konzentratuion auf Effizienz (Größe des Kuchens und nt die Verteilung)
KNA und Kritik
• Bewertung aller vor- und Nachteile in geld, egal wem Vorteil zufällt
• geld gemessenen Vorteile größer als in geld bewerteten Nachteile —> dann Maßnahme empfohlen
• Kritik: nt jeder Nachteil kann kompensiert werden
• Vor und Nachteile schwer in geld zu bewerten „Intangibles“ —> menschl Leben mit Geld?
Scitovsky-Kritik
-Scitovsky-Kritik: nur jene KHK-V implementieren, bei denen Abschaffung nt ebenfalls eine KHK-V ist
• Übergang von situation A nach B KHV, von B nach A aber auch
KHK Kritik und Rechtfertigung
- KHK ignoriert wem Nachteile und Vorteile zufallen
• zB Nachteil für ohnehin schon ärmsten —> vernachlässigt verteilungsaspekte
Rechtfertigung:
- wiederholte Anwendung des Kriteriums
• Bei jeder verschiedenen Maßnahme kompensieren der Verlierer, dann zählt auf lange Sicht jeder zu Gewinner, weil zu verteilende—> kuchen maximiert wird
• Netto-Vorteil für alle wsl, mal wird A kompensiert und mal B
Tinbergen-Regel
• optimale Wirtschaftspolitik braucht so viele Instrumente wie sie Ziele hat
• —> Verteilungsfragen durch separates instrument (Politikmaßmahme) adressieren (KHK (effizienz)+zusätzl Instrument)
• Realität nt tragfähig, laut Regel bräuchte man so viele poilitikmaßnahmen wie Land Bürger hat
soziale WF
• individualistische soziale Wohlfahrtsfunktion (ISW) von Bergson und Samuelson
• Wert der sozialen Wohlfahrtsfunktion ergibt sich allein aus werten der individuellen Nutzenfunktion
• gibt keine Staatsziele, die von Individuen losgelöst wären
• Abwägen von gewinnen und Verlusten bei verschiedenen Personen
• gefordert, dass Erhöhung des Nutzens einzelner person senkt wert der ISW nt, sondern erhöht
—> Pareto-Prinzip: ISW soll auf PV positiv reagieren
• lehnt alle Argumente, die sich nt aus individuellen Perspektive der Individuen speisen, ab
• —> akzeptiert man Messbarkeit und interpersonelle Vergleichbarkeit, dann ermöglicht SWF Ermittlung optimaler zustände
Kardinal
Utilitaristische WV
• wichtige utilitaristen: David Hume, Jeremy Bentham, John Stuart Mill
• Aktionen danach zu beurteilen, inwiefern sie Schmerz und Leid vermeiden und wohlbefinden fördern
• Addition aller n indivuellen Nutzen bei gleichggewichtung aller Individuen
• Impliziert im Nutzenraum lineare soziale Indifferenzkurven (Orte mit gleichem W, weil Erhöhung von U. (.) um eine Einheit und Senkung von U (.) um eine Nutzeneinheit W gerade konstant hält
• Voraussetzung für addition: indivueller Nutzen ist messbar und Nutzen ist interpersonell vergleichbar
Maximierung: Politikmaßnahme bringe Person 1 eine Veränderung U. und person 2 Veränderung von U..
Karindal
•”Formel mit der man Maßnahme prüft”
Grafik utilitaristische WF und Pareto
Achsen: Nutzen von A und Nutzen von B
fallender Graf
v, z, w
Linien gleichen Gesamtnutzena
Occams Razor
• Von 2 Theorien, die gleiche Phänomen erklären, ist diejenige Theorie, die mit weniger und schwächeren Annahmen auskommt, im allgemeinen besser
• Occams Razor spricht in Mikro für ordinales Nutzenkonzept
• Verteilunsgfragen lassen sich ,mit paretianischen Nutzenkonzept nt begreifend adressiere (liefert nur Quasi Ordnung)
ordinal
• um Entscheidungen von Konsumenten zu beschreiben und analysieren reicht ordinales, parentiranisches Nutzenkonzept meist
• Nur Reihenfolge relevant, nt abstände
—> von Annahmen her sparsamer
• Im Sinne von occam´s razor (engl Mönch Wilhelm v Occasion, lebte im Münchner exil)
—> analog Nutzenfunktion
• Für utilitaristische Nutzenfunktion braucht man individuelle kardinale Nutzenfunktion bei der abstände klare Bedeutung haben
• Summiert nutzen, Gewichtung nötig, a=50, b=50–> Gesamtnutzen=100
• Gegebenenfalls Nutzenfunktionen aller Individuen linear transformieren und nt nur für einen Teil der Personen
——-> Occams Razor
• Vorteil des Nutzenkonzeptes von Pareto endet jedoch, wenn man nicht auf Entscheidungen der einzelnen Konsumentin fokussiert, sondern Fragen der gesellschaftlichen Wünschbarkeit aufgreift
—> Ablehnung von interpersonellen Nutzenvergleichen bringt uns bei solchen fragen nicht weiter
ordinal + Pareto —> reicht for Effizienz ( niemand verschlechtert sich)
Interpersonelle Vergleiche nötig—> um Gesamtwohlfahrt/Verteilung zu bewerten
Rawl wohlfahrtsfunktion
Differenzprinzip
• Theorie der Gerechtigkeit fokussiert sich auf Benachteiligsten innerhalb Gesellschaft
• die Gesellschaft besser einzustufen, die jeweils am schlechtesten gestellten person höchsten Nutzen gewährt
• Differenzprinzip: Ungleichheit zw Gruppen nur akzeptabel wenn sich durch diese Ungleichheit der nutzen der ärmsten erhöhen lässt
• Widerspricht PP: PV sollte demnach zu Erhöhung der SWF führen
• Fokussierung auf schwächsten begründet mit „Schleier der ungewissheit“ (veil of ignorance)
• lösen von Wissen um seinen Platz in Gesellschaft
• Blickwinkel, dass man in jede Position mit gleicher Wsl hineingeboren werden könnte
• rationale Akteure werden deshalb eine Gesellschaftsordnung wählen, die die schwächsten schützt, weil sie selbst in dieser Position sein könnten
—> alleinige konzentration auf Ärmste
John Harsayni
• John Harsanyi argumentiert auch mit Schleier der Ungewissheit
• gewichtet aber jede position in die man hineingeboren werden kann gleich
• Keine konzentration auf ärmste
• Menschen sind eher risikoavers: Abneigung gegen ungleiche Gesellschaften
• Trade-off zw Ungleichheit und Durchschnittseinkommen existiert
—> mit Schleier der Ungewissheit kann auch utilitaristische SWF gestützt werden
maximinprinzip
• Maximin-Prinzip: gesellschaftl Ziel kleinsten Nutzenwert zu maximieren, reflektiert extreme Risikofurcht
• Erfüllt PP nicht: Erhöhung des Nutzen von Reichen ist keine Erhöhung von W
• Wenn sich Unterprivilegierte Gruppe verbessert, bleibt W konstant, sofern es noch ärmere gibt
• nur bei Nutzensteigerung des Individums mit niedrigsten Nutzen würde sich inedivuellle nutzensteigerung auch in Steigerung von W niederschlagen
lexikografische Ordnung
• PP, das bei einer PV auch höhere gesellschaftliche Vorteilhaftigkeit verlangt, durch kleine variation der Rawlsche sozialen Präferenzen gerecht werden
• indem man Maximin-Prinzip durch lexikographische Ordnung ersetzt
• Nutzen der ärmsten Person würde dabei weiterhin dominate Kriterium bleiben
• Nutzen der zweit-ärms Person würde relevant, wenn in zwei Gesellschaften Position der jeweils ärmsten gleich gut ist
• Jeweils dritt-ärms käme bei Gleichheit der beiden untersten Personen ins spiel, usw
—> PP erfüllt
• Nachteil an lexikographischen Ordnung: diese soziale Präferenzordnung nicht mehr durch soziale Wohlfahrtsfubnktion darstellbar
Rawls und ordinal
• welche Anforderungen stellt Rawlsche WF an Messbarkeit und interpersonelle Vergleichbarkeit des individuellen Nutzens?
• Um Nutzenniveau vergleichen zu können, wer am wenigstens privilegierte ist, muss man Niveau des Nutzens messen und mit Niveau anderer vergleichen können
• wenn Nutzenfunktion eines individums transformiert wird, muss exakt gleiche Transformation auf alle anderen anwenden
• Kardinalität (=Interpretierbarkeit von individuellen Nutzentendenzen) nicht nötig
Unmöglichkeitsparadox
• für soziale Präferenzordnung nt möglich zu aggregierten wenn man kardinalen nutzen und nutzenvergleichbarkeit ablehnt?
• Kenneth Arrow „Unmöglichkeitstheorem“
• Forderung von plausiblen Axiomen
• Verzicht auf interpersonelle Nutzenvergleich
• Beweis, dass aggregation von gleichberechtigten und rational individuellen Präferenzen zu rationalen sozialen
Condorcet-Paradox
Paradox: Mehrheitsentscheidungen können zyklisch sein, obwohl alle individuellen Präferenzen rational und transitiv sind.
• Durch mehrheitsabstimmungen können sich trotz rationalen individuellen Präferenzen intransitive soziale Präferenzen ergeben
—> Rangordnungen verschränken sich so, dass Mehrheiten wechseln, je nachdem, welches Paar man vergleicht
—> Beschränkung auf rein ordinalen Nutzen führt zu Problemen bei Konstruktion rationaler, sozialer Präferenzen
transitive Präferenzen
präferenzlrndung, die alle Zustände vollständig ordnen kann—> erfüllt Anforderung der Rationalität
Eingipfligkeit der Präferenzen
• Problem der intransitiven sozialen Präferenzen lässt sich vermeiden wenn alle individuellen Präferenzen „eingipflig“ sind
• = jeder hat eine bevorzugte Position entlang einer eindimensionalen Skala
• je weiter eine alternative vom eigenen idealpunkt entfernt ist, desto weniger attraktiv wird sie
• bsp: will 5Mio, 2Mio zu wenig, 10Mio zu viel
mehrgipflige Präferenzen
• mehrgipflige Präferenzen: jemand, der extreme alternativen besser findet als moderate
• bsp: 2Mio und 10 Mio besser als 5Mio
Hufeisentheorie
• extremen auf der linken und rechten Seite des politischen Spektrums haben mehr miteinander zu tun als Mitte
• früher: Reaktion auf Kooperation der UdSSR und Nazi-D zur Aufteilung Polens 1939
• heute: Beobachtung bei gemeinsamen Präferenzen zw rechts und links
• Frankreich Gelbwestenbewegung, De positive Sicht auf Putin
Medianwählertheorem
• alle Präferenzen eingipflig, lassen sich alle alternativen in einer dimension ordnen und wählen alle entsprechend ihrer Präferenzen
• Von medianwähler präferierte alternative ist in paarweisen mehrheitsabstimmungen nt zu schlagen und gewinnt bei ungerader Personenzahl
Beispiel: • alle 3 haben eingipflige Präferenzen
• A mag c am stärksten, B d
• In paarweisen Abstimmungen gewinnt c, weil sich rechts von c A und C für c entscheiden und links von c B
• wenn man wähler rechts und links hinzufügt, sodass A medianw bleibt
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